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	<title>Kingissepp - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:13:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kingissepp&amp;diff=447781&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-11T05:24:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|deutscher Name = Kingissepp&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache = Кингисепп&lt;br /&gt;
|Wappen = Coat of Arms of Kingisepp (Leningrad oblast).png&lt;br /&gt;
|Flagge = Flag of Kingisepp (Leningrad oblast).png&lt;br /&gt;
|lat_deg = 59 |lat_min= 22 |lat_sec=00&lt;br /&gt;
|lon_deg = 28 |lon_min= 36 |lon_sec=00&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes = Rajon&lt;br /&gt;
|Gebiet = Kingissepp&lt;br /&gt;
|Gebiet in der Tabelle =&lt;br /&gt;
|innere Gliederung =&lt;br /&gt;
|Bezeichnung des Oberhaupts = Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Oberhaupt = Alexander Sergejew&lt;br /&gt;
|Gründungsjahr = 1384&lt;br /&gt;
|erste Erwähnung =&lt;br /&gt;
|frühere Namen = Jama, Jamburg&lt;br /&gt;
|Status = Stadt&lt;br /&gt;
|Status seit = 1784&lt;br /&gt;
|Fläche = 44&lt;br /&gt;
|Art der Höhe =&lt;br /&gt;
|Höhe des Zentrums = 20&lt;br /&gt;
|offizielle Sprache =&lt;br /&gt;
|offizielle Sprache-ref =&lt;br /&gt;
|Ballungsraum =&lt;br /&gt;
|nationale Zusammensetzung =&lt;br /&gt;
|Zusammensetzung nach Religionen =&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl = (+7) 81375&lt;br /&gt;
|Postleitzahl = 188480–188487&lt;br /&gt;
|OKATO = 41422&lt;br /&gt;
|Webseite = [http://www.kingisepp-mo.ru/ www.kingisepp-mo.ru]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kingissepp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Кингисепп}}; historisch [[Estnische Sprache|estnisch]] und [[Finnische Sprache|finnisch]] &amp;#039;&amp;#039;Jaama&amp;#039;&amp;#039;; {{DeS|&amp;#039;&amp;#039;Jamburg&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine Stadt in der [[Oblast Leningrad]] in [[Russland]] mit {{EWZ|RU|41422}} Einwohnern (Stand {{EWD|RU|41422}}) und Hauptstadt des gleichnamigen [[Kingisseppski rajon|Kingissepp Rajons]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;einwohner_aktuell&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Kingissepp liegt etwa 130&amp;amp;nbsp;km südwestlich von [[Sankt Petersburg]] und rund 25&amp;amp;nbsp;km östlich der Grenze zu [[Estland]], an der russischen Fernstraße [[A180 (Russland)|A180]] und der Bahnstrecke Sankt Petersburg – [[Tallinn]]. Durch die Stadt fließt die [[Luga (Fluss)|Luga]], die 40&amp;amp;nbsp;km nördlich in den [[Finnischer Meerbusen|Finnischen Meerbusen]] mündet. Die Kingissepp am nächsten gelegenen Städte sind [[Iwangorod (Russland)|Iwangorod]] an der estnischen Grenze (21&amp;amp;nbsp;km westlich), [[Slanzy]] (40&amp;amp;nbsp;km südwestlich) und [[Wolossowo]] (50&amp;amp;nbsp;km östlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als Gründungsjahr von Kingissepp gilt 1384, als hier eine Festung der [[Republik Nowgorod]] angelegt wurde, deren westliche Grenze in diesem Bereich der Fluss Luga bildete. Anfangs hieß die Ortschaft &amp;#039;&amp;#039;Jama&amp;#039;&amp;#039; (Яма), vermutlich nach dem finno-ugrischen Stamm „Häme“, der vormals an der Südküste des Finnischen Meerbusens ansässig war. Die Festung war aus Stein gehalten und bestand aus einer Mauer mit Türmen, ähnlich einem mittelalterlichen russischen [[Liste der Kremls|Kreml]]. Bereits 1395 wurde sie von den [[Schweden]] überfallen und hielt dem Angriff stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sc-mus.jpg|mini|links|Heimatmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kingsobor.jpg|mini|links|hochkant|Katharinenkathedrale]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ямбург 0021.jpg|mini|[[Evangelisch-lutherische Kirchen|Evangelisch-Lutherische]] Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. und 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wies Jama nicht nur militärische, sondern zunehmend auch wirtschaftliche Bedeutung als Handwerkersiedlung auf. Es blühte hier in hohem Maße Handel sowie das Eisenschmiedehandwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Nordische Kriege|Nordischen Kriege]] verlor Russland die Festung zweimal an Schweden: das erste Mal von 1583 bis 1595, später mit dem [[Frieden von Stolbowo]] im Jahr 1617. Danach gehörte der Ort fast ein Jahrhundert lang zu Schweden, bis er im [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieg]] im Jahr 1703 wieder von Russland zurückerobert werden konnte. In der Zeit der schwedischen Besatzung wurden die Reste der ehemaligen Festung zerstört, und der Ort erhielt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Jamburg&amp;#039;&amp;#039;. Diesen Namen behielt er auch nach der Rückeroberung durch Russland und bis zum Jahr 1922.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gehörte Jamburg dem Staatsmann Fürst [[Alexander Danilowitsch Menschikow|Alexander Menschikow]], später kam es unter staatliche Verwaltung. Die militärische Bedeutung Jamburgs war im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nicht mehr vorhanden, stattdessen entwickelte sich hier die Glasindustrie. Seine wirtschaftliche Blütezeit erreichte Jamburg Ende des Jahrhunderts; aus dieser Zeit stammt auch die bis heute bestehende Hauptkirche der Stadt, die Katharinenkathedrale. 1784 erhielt Jamburg Stadtrechte. Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert kamen weitere Industrien sowie die Eisenbahn hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Oktoberrevolution]] 1917 und der Machtübernahme durch Kommunisten erhielt Jamburg 1922 seinen heutigen Namen nach dem estnischen Revolutionär [[Viktor Kingissepp]]. Während des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Zweiten Weltkriegs]] und der [[Leningrader Blockade]] befand sich Kingissepp unter der Kontrolle der deutschen [[Wehrmacht]], die hier unter anderem ein [[Konzentrationslager]] betrieb. Die Besatzung der Stadt dauerte vom 16. August 1941 bis zum 1. Februar 1944, als Kingissepp im Zuge der [[Leningrad-Nowgoroder Operation]] befreit wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit wurde das stark beschädigte Kingissepp weitgehend neu erbaut. An die Geschehnisse im Krieg erinnern heute mehrere Mahn- und Denkmäler in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Dezember 2001 wurden die Dörfer Lesobirscha, Kaskolowka und Nowy Luzk an Kingissepp angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kingissepp ist Mitglied der [[Neue Hanse|Neuen Hanse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kingisepp.jpg|mini|Neuere Wohngegend in Kingissepp]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1897 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4.584&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1926 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5.003&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 7.930&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1959 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 8.413&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 17.315&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1979 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 38.784&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 49.954&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 50.295&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 48.488&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung:&amp;#039;&amp;#039; Volkszählungsdaten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die von 1835 bis 1838 errichtete und 1971 bis 1975 restaurierte Manege, deren Hauptfassade einen [[Portikus]] und eine gestufte [[Attika (Architektur)|Attika]] besitzt, und auf deren Ostseite am Ende des 19. Jahrhunderts die Regimentskirche St. Georg angefügt wurde, sowie die ehemalige Kaserne des Infanterieregiments Zarinzki aus dem späten 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Die [[Katharinenkathedrale (Kingissepp)|Katharinenkathedrale]], siehe diesen Hauptartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Industrie der Stadt besteht heute aus Betrieben der Holz-, Chemie-, Nahrungsmittel- und Glasproduktion. Seit 2021 verbindet das, durch [[Rostelecom]] installierte und betriebene, 1115 Kilometer lange Telekommunikations-[[Seekabel]] [[Kingissepp-Kaliningrad-System]] (auch „Baltika“ genannt) Russland durch die Ostsee mit seiner Exklave [[Kaliningrad]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.submarinecablemap.com/submarine-cable/kingisepp-kaliningrad-system-baltika&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstädte ==&lt;br /&gt;
[[Sassnitz]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]] ist seit 2003 Partnerstadt von Kingissepp.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sassnitz.de/seite/203655/partnerst%C3%A4dte.html Eintrag über die Partnerstädte auf der Homepage der Stadt Sassnitz] Abgerufen am 9. April 2019, 18:44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Eichelmann]] (1854–1943), deutsch-baltischer Jurist und Rechtshistoriker&lt;br /&gt;
* [[Gretschka]] (* 2000), russische Singer-Songwriterin&lt;br /&gt;
* [[Alexei Sergejewitsch Ionow|Alexei Ionow]] (* 1989), russischer Fußballnationalspieler&lt;br /&gt;
* [[Alexander Anatoljewitsch Kerschakow|Alexander Kerschakow]] (* 1982), russischer Fußballnationalspieler&lt;br /&gt;
* [[Michail Anatoljewitsch Kerschakow|Michail Kerschakow]] (* 1987), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Pawel Sergejewitsch Mogilewez|Pawel Mogilewez]] (* 1993), russischer Fußballnationalspieler&lt;br /&gt;
* [[Nadseja Pissarawa|Nadeschda Pissarewa]] (* 1988), belarussische und russische Biathletin&lt;br /&gt;
* [[Lembit Remmelgas]] (1921–1992), estnischer Übersetzer, Literaturkritiker und Drehbuchautor&lt;br /&gt;
* [[Gustav Tammann (Chemiker)|Gustav Tammann]] (1861–1938), deutsch-baltischer Chemiker&lt;br /&gt;
* [[Mauritz Vellingk]] (1651–1727), schwedischer Diplomat, Geheimrat, General und Generalgouverneur von Bremen-Verden&lt;br /&gt;
* [[Otto Vellingk]] (1649–1708), schwedischer General und Geheimrat&lt;br /&gt;
* [[Iogannes Gugowitsch Weltmander|Iogannes Weltmander]] (1921–2014), russischer Schachspieler und -trainer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte in der Oblast Leningrad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dirk-Gerd Erpenbeck: &amp;#039;&amp;#039;Kolonisten, Fabrikanten und Beamte. Deutsche in Jamburg 1767–1840.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ostdeutsche Familienkunde,&amp;#039;&amp;#039; Heft 4 (2008), S. 312–330.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kingisepp|Kingissepp}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kingisepp-mo.ru/ Offizielle Stadtwebsite] (russisch, [http://kingisepp-mo.ru/eng/ englisch])&lt;br /&gt;
* [https://www.mojgorod.ru/leningr_obl/kingisepp/index.html Kingissepp auf &amp;#039;&amp;#039;mojgorod.ru&amp;#039;&amp;#039;] (russisch)&lt;br /&gt;
* [https://vichyd.narod.ru/Arhitektura1.htm Architekturseite mit Fotos (russisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Oblast Leningrad}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7853282-6|VIAF=241921505}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Leningrad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1784]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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