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	<title>Kindersprache - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T11:27:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kindersprache&amp;diff=66755&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-12-05T21:02:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt Sprachformen des Kindes, zu dem Sprachgebrauch von Erwachsenen gegenüber Kleinkindern und Säuglingen siehe [[Baby Talk]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kindersprache&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Sammelbegriff für die Sprachformen, die insbesondere [[Kleinkind]]er beim [[Spracherwerb|Erwerb ihrer Muttersprache]] bzw. [[Erstsprache]] entwickeln. Bei den Wörtern dieser [[Sprachvarietät]] handelt es sich häufig um [[Interjektion]]en und [[Onomatopoesie|Onomatopoetika (Lautmalereien)]]. Charakteristisch sind vor allem [[Reduplikation (Sprache)|Silben- und Lautwiederholungen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Strehle: &amp;#039;&amp;#039;Vom Geheimnis der Sprache. Sprachliche Ausdruckslehre – Sprachpsychologie.&amp;#039;&amp;#039; Reinhardt, München/Basel 1956, S. 78, [http://books.google.de/books?id=gpA0AQAAIAAJ&amp;amp;q=Kindersprache&amp;amp;dq=Kindersprache&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=AFCET6rwCJHmtQb6xKXhBg&amp;amp;ved=0CFYQ6AEwCDgy online] auf [[Google Bücher]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Kindersprache kann aus Wörtern bestehen, die Erwachsene zitieren oder durch Kinder umgeformt wurden; zumindest historisch sind so die [[Affektgemination]]en &amp;#039;&amp;#039;[[Mama und Papa]]&amp;#039;&amp;#039; entstanden. Aus Großmutter ist kindersprachlich „Oma“, vereinfacht aus &amp;#039;&amp;#039;Großmama&amp;#039;&amp;#039; und weiter gekürzt zu &amp;#039;&amp;#039;Omama&amp;#039;&amp;#039; geworden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Etym&amp;quot;&amp;gt;Etymologisches Wörterbuch des Deutschen nach Pfeifer, [http://www.dwds.de/?kompakt=1&amp;amp;qu=Oma online] auf [[DWDS]], abgerufen am 10. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispiele für [[Onomatopoesie]] (Lautmalerei) in der Kindersprache sind etwa &amp;#039;&amp;#039;Wauwau&amp;#039;&amp;#039; für den Hund oder &amp;#039;&amp;#039;Kikeriki&amp;#039;&amp;#039; für den Hahn. Auch sprechen Kinder ihren eigenen Vornamen häufig vereinfacht aus und behalten diese Form – bei entsprechender Bekräftigung durch Eltern und ihr [[Peergroup|soziales Umfeld]] – unter Umständen ein Leben lang. Die Kindersprache wird für gewöhnlich im Alter von drei Jahren abgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried de Nève, Wolfgang Presber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ergotherapie: Grundlagen und Techniken&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage. Elsevier, Urban &amp;amp; Fischer Verlag, 2003, ISBN 3-437-47980-6. S. 387 ([http://books.google.de/books?id=WTkAFlt8Ky0C Scan] bei Google Buchsuche)&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Wörter wie &amp;#039;&amp;#039;[[Bonbon]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Etym&amp;quot; /&amp;gt; sind jedoch auch in den allgemeinen Wortschatz übergegangen. Ein Beispiel aus der [[Etymologie]] ist &amp;#039;&amp;#039;[[Ahn]]&amp;#039;&amp;#039;, das vom mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;an(e)&amp;#039;&amp;#039;, althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;ano&amp;#039;&amp;#039; abstammt und ursprünglich ein [[Lallwort]] der Kindersprache für ältere Personen aus der Umgebung des Kindes war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Ahn Ahn] auf duden.de, abgerufen am 10. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Psycholinguistik]] ist Kindersprache ein Gegenstand der [[Spracherwerb]]sforschung. Die Entwicklung des Spracherwerbs vollzieht sich dabei ungefähr in den folgenden Phasen:&lt;br /&gt;
Bereits ab dem dritten Monat entwickelt das Kind eine [[Kanonisches Lallen|Lallsprache]] aus eigener Initiative und [[Modulation (Linguistik)|moduliert]] sein Schreien. Im dritten Quartal werden die ersten Laute nachgeahmt ([[Echolalie]]), im vierten Quartal bereits einzelne Wörter. Im dritten Halbjahr werden erstmals Worte mit einem Sinn verbunden. Gegen Ende des zweiten Jahrs beherrscht das Kind Zwei- u. Dreiwortsätze. In der zweiten Hälfte des dritten Jahres werden einzelne Satzteile über- und unterordnet und im vierten Lebensjahr entsteht das Bedürfnis nach zeitlicher Orientierung. In der Sprachentwicklung entfaltet sich das konditionale Denken sowie der Gebrauch des Konjunktivs.&amp;lt;ref&amp;gt;Urban &amp;amp; Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl. Quelle: Fanconi/Wallgren: Lehrbuch der Pädiatrie, 8. Aufl.; Basel 1967&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Linguist [[Roman Jakobson]] erläuterte in seinem 1941 erschienenen Werk &amp;#039;&amp;#039;Kindersprache, Aphasie und allgemeine Lautgesetze&amp;#039;&amp;#039;, dass bei allen Kindern, egal welcher Nationalität sie angehören, gewisse Konstanten in der Reihenfolge ihres Lauterwerbs nachgewiesen werden können. Das bedeutet, dass  in der ersten Phase des Spracherwerbs, der sogenannten ,Lallperiode‘, auch Laute geäußert werden können, die in der jeweiligen Muttersprache nicht existieren. Die Stufe des Lallens gehe dann in die Stufe des Sprachwerdens über, in der einige [[Phonem]]e fehlen, die die Kinder zuvor schon als Lalllaute hervorgebracht haben. Anhand dieser Beobachtung wurde festgestellt, dass Kinder aller [[Sprachraum|Sprachräume]] die Phoneme in etwa der gleichen Reihenfolge erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.linse.uni-due.de/liste-der-erstsemesterrezensionen.html?articles=kindersprache-aphasie-und-allgemeine-lautgesetze |wayback=20130929182912 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kindersprache, Aphasie und allgemeine Lautgesetze&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-12-05 21:02:08 InternetArchiveBot }}, Linguistik-Server Essen der [[Universität Duisburg]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kindersprachstatistik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ines Bose, Kati Hannken-Illjes: &amp;#039;&amp;#039;Protorhetorik&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Gert Ueding]] (Hrsg.): [[Historisches Wörterbuch der Rhetorik]]. WBG, Darmstadt 1992ff., Bd. 10 (2011), Sp. 966–975.&lt;br /&gt;
* Anna Winner: &amp;#039;&amp;#039;Kleinkinder ergreifen das Wort&amp;#039;&amp;#039;. Cornelsen, Berlin 2007, ISBN 3-589-24522-0.&lt;br /&gt;
* Barbara Zollinger: &amp;#039;&amp;#039;Die Entdeckung der Sprache&amp;#039;&amp;#039;. Haupt, Bern 2015, 9. Aufl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mündliche Kommunikation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psycholinguistik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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