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	<title>Kinderluftbrücke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T14:07:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kinderluftbr%C3%BCcke&amp;diff=371448&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-07-18T08:17:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F002764-0011, Erholungsreise für Berliner Kinder.jpg|miniatur|[[Berlin-Tempelhof]] am 6. Juli 1955]]&lt;br /&gt;
Zweck der von 1953 bis 1957 bestehenden &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kinderluftbrücke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war es, bedürftigen (West-)Berliner Kindern einen sorgenfreien Urlaub bei Gastfamilien oder in Ferienlagern in den Flächenländern der [[Bundesrepublik Deutschland|Bundesrepublik]] zu ermöglichen. Es handelte sich überwiegend um Kinder von zuvor aus [[Ost-Berlin]] und der [[DDR]] nach [[West-Berlin]] geflüchteten Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinderluftbrücke ist hervorgegangen aus einer Idee [[Peter Boenisch]]s, dem damaligen Leiter der Abteilung [[Öffentlichkeitsarbeit]] des [[Nordwestdeutscher Rundfunk|Nordwestdeutschen Rundfunks]] (NWDR). Als sich Führungskräfte des NWDR über die große Flüchtlingsnot in Berlin unterhielten, schlug Boenisch vor „Dann machen wir doch eine Luftbrücke“. Der damalige Leiter des NWDR, [[Adolf Grimme]], nahm sich der Idee an, startete eine große Spendenaktion und sicherte sich die Unterstützung des [[Hilfswerk Berlin|Hilfswerkes Berlin]], des [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutschen Roten Kreuzes]] (DRK) und der [[United States Air Force|US Air Force]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das Hilfswerk Berlin und das Deutsche Rote Kreuz für die Auswahl der Kinder und die Beschaffung von Gastfamilien zuständig waren, übernahm die US Air Force den Lufttransport. Die Flugzeugbesatzungen bestanden aus Militärpersonal, das sich für diese humanitäre Maßnahme freiwillig gemeldet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald kamen weitere Unterstützer hinzu, so sammelte das Britische Rote Kreuz Geldmittel, während das Schwedische Rote Kreuz Plätze in schwedischen Gastfamilien beschaffte. Bald wurden auch zusätzliche Flüge von der [[British European Airways]] (BEA) durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1953 bis 1957 wurden insgesamt 10.000 Kinder vom Berliner [[Flughafen]] [[Flughafen Berlin-Tempelhof|Tempelhof]] aus in die [[Bundesrepublik Deutschland|Bundesrepublik]] zu deutschen und amerikanischen Gastfamilien geflogen. Teilweise waren die Kinder auch in Jugendheimen und Jugendlagern untergebracht. Für die Leistungen der US Air Force verlieh das Deutsche Rote Kreuz dem Befehlshaber der amerikanischen Luftstreitkräfte in Europa, General [[William H. Tunner]], bereits 1955 das [[Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes|DRK-Ehrenzeichen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hilfswerk Berlin war der Hauptgeldgeber für die Kinderluftbrücke. 1956 war der Reinerlös der ersten Deutschen Fernsehlotterie für das Hilfswerk Berlin gedacht und wurde für die Finanzierung von Ferienplätzen für Berliner Kinder verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Verein Kinderluftbrücke e. V. seit 1991 ==&lt;br /&gt;
Die Idee der Kinderluftbrücke wurde 1991 von der deutschen Schauspielerin [[Witta Pohl]] wieder aufgegriffen. Sie gründete 1991 den Hamburger Verein Kinder-Luftbrücke e.&amp;amp;nbsp;V., der unter dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ seither Hilfstransporte in die [[Ukraine]], nach [[Russland]], [[Rumänien]], [[Bulgarien]] und die Region [[Kaliningrad]] ([[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]/[[Ostpreußen]]) organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders kümmert sich der Verein um Kinder aus [[Tschornobyl|Tschernobyl]] und ermöglicht jedes Jahr einer Anzahl Kinder einige Wochen Urlaub bei deutschen Gastfamilien, während deren die Kinder sich erholen und Abstand zu den Alltagssorgen gewinnen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd von Kostka: &amp;#039;&amp;#039;Ferien vom Kalten Krieg. Die Kinderluftbrücke 1953–1957&amp;#039;&amp;#039;. Berlin Story Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-86368-090-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.drk.de/a-internettagebuch/050111_jrk/top3_neu_luftbruecke/bericht.htm DRK-Bericht zur Ausstellung über die erste Kinderluftbrücke im Alliierten-Museum in Berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kinderluftbrucke}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hilfsorganisation (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Kalter Krieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland im Kalten Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1957]]&lt;/div&gt;</summary>
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