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	<title>Kindelsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kindelsberg&amp;diff=250622&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T07:39:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD= Kindelsberg von der HTS.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Kindelsberg von der [[Hüttentalstraße]] (HTS) aus gesehen&lt;br /&gt;
|HÖHE= 618.5&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG= {{GeoQuelle|DE-NW|TIM}}&lt;br /&gt;
|LAGE= bei [[Kreuztal]]; [[Kreis Siegen-Wittgenstein]], [[Nordrhein-Westfalen]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Rothaargebirge]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 50/59/23.7/N &amp;lt;!--TIM: MiniMap--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 8/0/14/E &amp;lt;!--ebenso--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-NW&lt;br /&gt;
| DOMINANZ         = 3.36&lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE     = 142.3&lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG   = Südwesthang [[Hoher Wald (Rothaargebirge)|Hoher Wald]]&lt;br /&gt;
| SCHARTE          = &amp;lt;!-- auf 476,2 --&amp;gt;nah Silberger Weg an der Stadtgrenze zu Hilchenbach&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= – [[Ringwallanlage Kindelsberg]]&amp;lt;br /&amp;gt;– [[Kindelsbergturm]] ([[Aussichtsturm|AT]])&amp;lt;br /&amp;gt;– [[Sendeturm Kindelsberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fernwege-1.jpg|mini|Lage des Kindelsbergs in der Region]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kindelsbergturm.jpg|mini|[[Kindelsbergturm]], 2005]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kindelbergturm 1906.jpg|mini|hochkant|Kindelsbergturm, 1906]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kindelsbergturm 2007 2.jpg|mini|hochkant|Kindelsbergturm, 2007]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick vom Kindelsberg.JPG|mini|Blick vom Kindelsbergturm nach dem Sturm [[Kyrill]] in Richtung [[Kreuztal]], 2009]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kindelsbergturm Aussicht.jpg|mini|Die Aussicht vom Kindelsbergturm im Grubengelände und den Wäldern bei [[Burgholdinghausen]]/[[Kreuztal]]. ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Winterimpression am Kindelsberg.jpg|mini|Kindelsberg im Winter, von der [[Martinshardt]] aus gesehen, 2000]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Homerich und Kindelsberg von der Eisenstraße aus (Elop).jpg|mini|Kindelsberg nebst Martinshardt (rechts) von der gut 13&amp;amp;nbsp;km entfernten [[Eisenstraße (Rothaargebirge)|Eisenstraße]] aus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kindelsberg Geländemodell.jpg|mini|3D-Ansicht des digitalen Geländemodells]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kindelsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei [[Kreuztal]] im [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] [[Kreis Siegen-Wittgenstein]] ist ein {{Höhe|618.5|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}} hoher [[Berg]] des [[Rothaargebirge]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weithin sichtbare Berg gilt als [[Wahrzeichen]] von Kreuztal und ist nach dem [[Hoher Wald (Rothaargebirge)|Hohen Wald]] ({{Höhe|656.4}}) der zweithöchste des Stadtgebiets. Auf seiner Gipfelregion mit der [[Ringwallanlage Kindelsberg]] stehen der Aussichtsturm [[Kindelsbergturm]] und der [[Sendeturm Kindelsberg]]. Der Berg ist seit dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert beliebtes Wander- und Ausflugsziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Kindelsberg ist ein südwestlicher Ausläufer des [[Rothaargebirge]]s, das zum [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinischen Schiefergebirge]] gehört. Er erhebt sich im Nordteil des [[Siegerland]]es als Teil des [[Naturpark Sauerland-Rothaargebirge|Naturparks Sauerland-Rothaargebirge]] im Stadtgebiet von Kreuztal zwischen dessen Stadtteilen [[Littfeld]] (Nordwesten), [[Krombach (Kreuztal)|Krombach]] (Westen) und [[Eichen (Kreuztal)|Eichen]] (Westsüdwesten), der Kreuztaler Kernstadt (Süden), dem Stadtteil [[Ferndorf (Kreuztal)|Ferndorf]] (Südsüdosten) sowie den [[Hilchenbach]]er Stadtteilen [[Dahlbruch]] (Südosten) und [[Müsen]] (Osten); einige Kilometer nordöstlich liegt der [[Kirchhundem]]ner Gemeindeteil [[Silberg (Kirchhundem)|Silberg]]. Die Stadtgrenze zu Hilchenbach verläuft rund 600&amp;amp;nbsp;m nordöstlich seines Gipfels, auf dem ein [[trigonometrischer Punkt]] ({{Höhe|617.9}}&amp;lt;!--widerspricht der anfangs genannten Höhe 618,5 m um 0,6 m--&amp;gt;) liegt. Südlich des Bergs fließt die [[Ferndorfbach|Ferndorf]], westlich die [[Littfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Der Kindelsberg gehört in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Süderbergland]] (Nr.&amp;amp;nbsp;33), in der Haupteinheit &amp;#039;&amp;#039;[[Rothaargebirge]] (mit [[Hochsauerland]])&amp;#039;&amp;#039; (333) und in der Untereinheit &amp;#039;&amp;#039;Westrothaarhöhen&amp;#039;&amp;#039; (333.4) zum Naturraum [[Brachthäuser Hohe Waldberge]] (333.40, siehe [[Rothaargebirge#Einzugsgebiet von Olpe und Ferndorf: Brachthäuser Hohe Waldberge|Abschnitt im Rothaargebirgsartikel]]). Seine Landschaft fällt nach Osten&amp;lt;!--„in“; „zur“?--&amp;gt; die Untereinheit &amp;#039;&amp;#039;Hilchenbacher Winkel&amp;#039;&amp;#039; (331.1) ab. Außerdem fällt sie nach Süden in den Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Nördliches Siegener Bergland&amp;#039;&amp;#039; (331.01) ab und nach Westen in den Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Littfelder Grund&amp;#039;&amp;#039; (331.00), die in der Haupteinheit [[Siegerland (Naturraum)|Siegerland]] (331) zur Untereinheit [[Nordsiegerländer Bergland]] (331.0) zählen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-110&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-124&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzgebiete ==&lt;br /&gt;
Nördlich des bewaldeten Kindelsbergs liegt das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Grubengelände und Wälder bei Burgholdinghausen&amp;#039;&amp;#039; ([[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Nr.&amp;amp;nbsp;163392; 1991 ausgewiesen; 1,38&amp;amp;nbsp;[[Quadratkilometer|km²]] groß) mit dortigem [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat]]-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Grubengelände Littfeld&amp;#039;&amp;#039; (FFH-Nr.&amp;amp;nbsp;4914-303; 42&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]]) und südöstlich das NSG &amp;#039;&amp;#039;Loher Tal&amp;#039;&amp;#039; (CDDA-Nr.&amp;amp;nbsp;318746; 1986; 82&amp;amp;nbsp;ha). Bis auf seine nordöstlichen Hochlagen reicht das [[Landschaftsschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Rothaargebirge (SI)&amp;#039;&amp;#039; (CDDA-Nr.&amp;amp;nbsp;555550027; 299,42&amp;amp;nbsp;km²).{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ringwallanlage Kindelsberg ==&lt;br /&gt;
Der Kindelsberg ist guter Nährboden für allerlei Sagenbildungen, was besonders auf die [[Ringwallanlage]] aus grauer Vorzeit zurückzuführen ist, deren ursprüngliche Bedeutung man wohl mehr erahnte als kannte. Wohl auch daher fanden auf dem Berg viele Sänger- und Turnfeste statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer [[Sage]] nach soll sich auf dem Kindelsberg einstmals eine Ritter[[burg]], die Kindelsburg, befunden haben. Es sind noch Reste einer Wallanlage vorhanden. Aus alten Bruchsteinmauern und Erdwällen wurde eine Ritterburg, manche glaubten sogar römische Wallanlagen zu erkennen. Im Jahr 2017 stellte der [[Landschaftsverband Westfalen-Lippe]] (LWL) anhand von Bohrproben fest, dass die Wallanlage sogar aus der vorrömischen [[Eisenzeit]], also von den Kelten, stammt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ20072017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht vereinzelter Einheimischer ist es aber auch möglich, dass sich der Name von &amp;#039;&amp;#039;Berg des Christuskindleins&amp;#039;&amp;#039; ableitet und später wegen der langen Schreibweise auf Kindelsberg verkürzt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBensberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 erschien eine vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe herausgegebene Ausarbeitung von Philipp R. Hömberg auf der Basis von unveröffentlichten Unterlagen des Bodenforschers Heinz Behagels aus dem Jahr 1933. Danach befanden sich etwa zwei Meter vor der heutigen Wallkrone Reste einer bis zu drei Meter breiten Trockenmauer als Bestandteil der ehemaligen Wallfront. Zwischen der Mauer und dem Graben befand sich ein eingeebneter Streifen („Berme“). Im Burginneren fand man Holzkohlenreste und rot gebrannten Lehm, vermutlich die Reste eines verbrannten Holzbaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergbau ==&lt;br /&gt;
Auf und um den Kindelsberg wurde früher Bergbau betrieben. Daher ist das vor Ort liegende [[Müsen]]er Revier, unter anderem mit der östlich benachbarten [[Martinshardt]] ({{Höhe|616.1}}), das zu den wichtigsten im [[Siegerland]] zählte, von zahlreichen [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] durchzogen. Bekanntester ist der [[Kronprinz-Friedrich-Wilhelm-Erbstollen]], welcher in der unmittelbaren Innenstadt von Kreuztal beginnt und sich bis weit unter den Berg erstreckt. Auf dem nordöstlich benachbarten [[Ziegenberg (Müsen)|Ziegenberg]] (&amp;#039;&amp;#039;Hölzenberg&amp;#039;&amp;#039;; {{Höhe|521.1}}) befinden sich die Reste der [[Bergbauwüstung Altenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindelsbergturm ==&lt;br /&gt;
=== Turmvorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Ende des 18. Jahrhunderts entstanden in Deutschland die ersten [[Aussichtsturm|Aussichtstürme]], deren Gestalt zunächst an mittelalterliche Warten erinnerten. Später gab es auch einfache Holz- und Eisenkonstruktionen. Eine starke „Seh-Sucht“ und das Verlangen nach ungezähmter Natur löste zu der Zeit einen „Aussichtsturm-Boom“ aus. Es entstanden imposante Denkmäler, die an große Tage deutscher Geschichte erinnern sollten, wie die „Kaiser-Wilhelm“- und „Bismarck“-türme. Auch im [[Siegerland]] wurden damals erste Aussichtstürme und -kanzeln errichtet. So wurde 1888 der [[Gilbergturm]] bei Siegen-[[Eiserfeld]] errichtet, 1892 folgte der [[Gillerturm]] bei Hilchenbach-[[Lützel (Hilchenbach)|Lützel]] und 1896 der [[Rabenhainturm]] bei Siegen-[[Volnsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turmentstehung und -beschreibung ===&lt;br /&gt;
Über den Bau eines Aussichtsturms auf dem Kindelsberg wurde erstmals in einer Versammlung von Mitgliedern der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Krombach&amp;#039;&amp;#039; des [[Sauerländischer Gebirgsverein|Sauerländischen Gebirgsvereins]] (SGV) am 30.&amp;amp;nbsp;März 1896&amp;lt;ref name=&amp;quot;KTurmGeschi&amp;quot; /&amp;gt; gesprochen. 1904&amp;lt;ref name=&amp;quot;KTurmGeschi&amp;quot; /&amp;gt; konstituierte sich ein Bauausschuss aus Vereinsmitgliedern. Dieser ließ 1905&amp;lt;ref name=&amp;quot;KTurmGeschi&amp;quot; /&amp;gt; einen älteren Plan für einen Holz- oder Eisengerüstturm fallen und entschied sich für einen Bruchsteinbau. Der Grundstein für den Kindelsbergturm wurde am Himmelfahrtstag 1906 gelegt. Planung und Bauleitung oblagen dem [[Siegen]]er Stadtbaurat Scheppig, die Bauausführung erfolgte durch den Krombacher Bauunternehmer Eduard Burbach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tür&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Baumaterialien mussten mit Ochsen- und Pferdefuhrwerken auf den Berg gekarrt, die Bruchsteine in der Nähe aus einem felsigen Bergrücken herausgebrochen werden. Die Kosten wurden hauptsächlich durch Spenden aufgebracht. Am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 1907 fand die Einweihung des damals 22&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref name=&amp;quot;KTurmGeschi&amp;quot; /&amp;gt; hohen Turms unter großer Teilnahme der Bevölkerung statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kindelsbergturm war von einer eisernen „Laterne“ gekrönt und am Fuße von einem überdachten Rundgang mit kleinem Aufenthaltsraum umgeben. Zur besseren Betreuung der Wanderer wurde 1953&amp;lt;ref name=&amp;quot;KTurmGeschi&amp;quot; /&amp;gt; an Stelle einer kleinen Schutzhütte ein Blockhaus aus Fichtenstämmen mit Bruchsteinsockel errichtet. Da auch dieses den Ansprüchen der vielen Besucher bald nicht mehr genügte, wurde es 1968&amp;lt;ref name=&amp;quot;KTurmGeschi&amp;quot; /&amp;gt; zu einem großen, „in seiner Architektur am Blockhausstil der Alpenländer orientierten“ Berggasthaus erheblich erweitert. Mit dem zweiten Bauabschnitt wurde 1971&amp;lt;!--???ref--&amp;gt; der Neubau vollendet. 1990 wurde ein Küchenanbau errichtet und 1996 ein Terrassenanbau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KTurmGeschi&amp;quot; /&amp;gt; Das Gebäude ist nun nicht mehr nur ein Wanderheim, sondern respektables Gästehaus für Wanderer und Touristen&amp;amp;nbsp;– die &amp;#039;&amp;#039;Kindelsberg Raststätte&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KRaststätte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist der Turm nicht mehr in seiner ursprünglichen Form zu sehen. In den 1980ern wurde beispielsweise die auf 20&amp;amp;nbsp;m Höhe&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tafel&amp;quot; /&amp;gt; liegende offene Aussichtsplattform durch einen vergitterten, überdachten Rundgang ersetzt. Außerdem wurden am Turm und auf dem Dach Antennen angebracht, mit denen er heute eine Höhe von 28&amp;amp;nbsp;m Höhe&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tafel&amp;quot; /&amp;gt; erreicht. Das damalige Aussehen lässt sich nur noch auf älteren Emblemen der [[Krombacher Brauerei]] erahnen, da der Turm Bestandteil des Firmenemblems ist. Anlässlich der Feier des 75-jährigen Bestehens, die am 20.&amp;amp;nbsp;Mai 1982 mit tausenden Wanderfreunden stattfand, wurde von der Brauerei eine Gedenktafel am Turm angebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tafel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17.&amp;amp;nbsp;Mai 2007 wurde das 100-jährige Bestehen des mittlerweile unter [[Denkmalschutz]] stehenden Turms gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussichtsmöglichkeit ===&lt;br /&gt;
Vom Kindelsbergturm schaut man hinab auf die den Berg umgebenden Ortschaften mit der Kreuztaler Kernstadt. Außerdem fällt der Blick ins [[Siegerland]] mit dem jenseits davon liegenden [[Westerwald]] (Süden) und Rothaargebirge (Nordosten) und hinüber zum [[Ebbegebirge]] (Nordwesten). Bei günstigem Wetter blickt man bis zum knapp 65&amp;amp;nbsp;km südwestlich gelegenen [[Siebengebirge]] (Westsüdwesten) bei [[Bonn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sendeanlagen des Kindelsbergturms ===&lt;br /&gt;
Bis zur Fertigstellung des auch auf dem Kindelsberg stehenden [[Sendeturm Kindelsberg|Sendeturms Kindelsberg]] befanden sich alle Sende- und Empfangsanlagen auf dem Aussichtsturm:&lt;br /&gt;
* TV-Sendeanlagen analog: im VHF-Band ARD und im UHF-Band ZDF, WDR Fernsehen und nochmals ARD&lt;br /&gt;
* Mobilfunk-Umsetzer von T-Mobile&lt;br /&gt;
* Amateurfunk-Relais&amp;lt;!--oder BOS-Funk? für Feuerwehr Dahlbruch???--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ballempfang-Antennen zum [[Sender Nordhelle]] und [[Fernmeldeturm Ebbegebirge]] (&amp;#039;&amp;#039;Sender Lüdenscheid&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Kindelsbergturm besteht Sichtkontakt zum Sender Nordhelle (DVB-T, DAB, UKW) und zum [[Sender Ederkopf]] (UKW, DAB). Daneben sind der Fernmeldeturm Ebbegebirge (bis 2007 analog ZDF und [[WDR Fernsehen]]) und im Süden der [[Fernmeldeturm Siegen-Süd]] (ehemals DAB) zu sehen. Der [[Sender Siegen-Giersberg]] liegt vom Kindelsbergturm aus betrachtet hinter Bergen, hat also keine Sichtverbindung und deshalb eine Glasfaserkabel-Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aussichtsturm wurde, bis auf die Versorgung von T-Mobile und das Funk-Relais, weitgehend von Antennen befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sendeturm Kindelsberg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WDR Turm Kindelsberg.jpg|mini|hochkant|[[Westdeutscher Rundfunk|WDR]]-Sendeturm Kindelsberg]]&lt;br /&gt;
=== Überblick ===&lt;br /&gt;
Knapp 60&amp;amp;nbsp;m nordöstlich des Kindelsberggipfels steht der in den 1990er Jahren errichtete [[Sendeturm]] Kindelsberg des [[Westdeutscher Rundfunk|Westdeutschen Rundfunks]] (WDR), der lange Zeit als wichtiger Umsetzer für analoges Fernsehen diente. Von dort wurde das UKW-Hörfunkprogramm [[WDR 5|WDR&amp;amp;nbsp;5]] nach Süden abgestrahlt, dessen Frequenz (97,6&amp;amp;nbsp;MHz) früher vom südsüdöstlich befindlichen [[Sender Siegen-Giersberg]] auf diesen Turm verlegt wurde; von dort werden unter anderem 1LIVE sowie WDR2, WDR3 und WDR4 gesendet. Am 11. Februar 2021 wurde die Frequenz aus Kostengründen wieder auf den Sender auf dem Giersberg verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Günter Lorenz |url=https://fmscan.org/net.php?m=s&amp;amp;pxf=WDR+5 |titel=WDR5 Senderliste |werk=FMSCAN |hrsg=UKW/TV-Arbeitskreis e.&amp;amp;nbsp;V. |datum= |abruf=2021-02-12 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Einstellung des Betriebes am 12.&amp;amp;nbsp;November 2007 sendete vom Sendeturm das analoge TV-Programm [[Das Erste]] (ARD), das im VHF-III-Band und im UHF-Band abgestrahlt wurde (als Zuführung für weitere TV-Umsetzer)&amp;lt;!--Es war ARD „das Erste“ im VHF-Band und als Zuführung für weitere TV-Umsetzer noch mal im UHF-Band; ARD, ZDF und WDR waren sowieso im UHF. Also 3 Programme auf 4 Frequenzen! Anmerkung: Zumindest der VHF-Sender und zugehörige Empfangsantenne Richtung Nordhelle UHF war auf dem Aussichtsturm. Der UHF-Sender ARD, ZDF, WDR war wo?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bestehen eine Glasfaserverbindung zum Sender Siegen-Giersberg (UKW, DVB-T, DAB) eine [[Richtfunkstrecke]] zum [[Sender Nordhelle]] und diverse [[Funkstrecke]]n zu weiteren [[Mobilfunk]]-Sendeanlagen ([[Telefónica Germany#Telefónica O₂ Germany|O₂]], [[Deutsche Telekom|Telekom]], [[Vodafone]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Analoges Radio ===&lt;br /&gt;
Vom Sendeturm Kindelsberg wurde seit der Einstellung des analogen Fernsehens nur analoges Radio (UKW) gesendet:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#dfdfdf&amp;quot;&lt;br /&gt;
! [[Frequenz]]&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt;[MHz]&lt;br /&gt;
! Programm&lt;br /&gt;
! [[Radio Data System#Programme Service Name (PS)|RDS PS]]&lt;br /&gt;
! [[Radio Data System#Program Identification (PI)|RDS PI]]&lt;br /&gt;
! Regionalisierung&lt;br /&gt;
! [[Effektive Strahlungsleistung|ERP]]&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt;[kW]&lt;br /&gt;
! [[Antennendiagramm]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;rund (ND)/gerichtet (D)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! [[Polarisation (Antennen)|Polarisation]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;horizontal (H)/vertikal (V)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 97,6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[WDR 5]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WDR_5___&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | D395&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | –&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | D (150°-190°)&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | H&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung, Wandern und Sport ==&lt;br /&gt;
Auf die gipfelnahen Hochlagen des Kindelsbergs führt eine von [[Kreuztal-Littfeld|Littfeld]] kommende schmale Privatstraße, die sich in diesem Kreuztaler Ortsteil an die &amp;#039;&amp;#039;Grubenstraße&amp;#039;&amp;#039; anschließt. Etwa 320&amp;amp;nbsp;m nordöstlich des Gipfels liegt der [[Wandererparkplatz]] &amp;#039;&amp;#039;Kindelsberg&amp;#039;&amp;#039;, von dem aus ein steiler&amp;lt;!--asphaltierter?--&amp;gt; Weg zum [[#Kindelsbergturm|Kindelsbergturm]] mit der &amp;#039;&amp;#039;Kindelsberg Raststätte&amp;#039;&amp;#039; führt. Der Berg ist durch Wald- und Wanderwege erschlossen. Seit 2007, zum 100-jährigen Turmbestehen, gibt es den 14,6&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kindelsberg&amp;quot; /&amp;gt; langen &amp;#039;&amp;#039;Kindelsbergpfad&amp;#039;&amp;#039; mit 24&amp;amp;nbsp;Informationsstationen, auf dem man die Gegend erkunden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IgW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;September 2007 wurde der Kindelsberglauf, der Teil der Rothaar-Laufserie ist, zum 25.&amp;amp;nbsp;Mal vom [[TV Eichen]] ausgerichtet. Die Strecke führt von [[Eichen (Kreuztal)|Eichen]] hinauf auf den Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Philipp R. Hömberg: &amp;#039;&amp;#039;Der Kindelsberg, Stadt Kreuztal, Kreis Siegen-Wittgenstein.&amp;#039;&amp;#039; Serie/Reihe &amp;#039;&amp;#039;Frühe Burgen in Westfalen&amp;amp;nbsp;13&amp;#039;&amp;#039;, Münster, 1998 [https://www.altertumskommission.lwl.org/media/filer_public/0b/32/0b320c00-cbda-46a4-a099-52ce1da3fb27/fbw_13_1998.pdf Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Torsten Capelle: &amp;#039;&amp;#039;Wallburgen in Westfalen-Lippe.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Altertumskommission für Westfalen, Münster 2010, {{ISSN|0939-4745}}, S.&amp;amp;nbsp;23 Nr.&amp;amp;nbsp;FBW13 (&amp;#039;&amp;#039;Frühe Burgen in Westfalen Sonderband&amp;amp;nbsp;1&amp;#039;&amp;#039;) [https://www.altertumskommission.lwl.org/media/filer_public/1c/16/1c16b6a9-df63-4de8-9dfd-a75b15940723/fbw_sb01_2010.pdf Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-110&amp;quot;&amp;gt;Martin Bürgener: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt&amp;amp;nbsp;110]] Arnsberg.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1969. →&amp;amp;nbsp;[http://geographie.giersbeck.de/karten/110.pdf Online-Karte] (PDF; 5,6&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-124&amp;quot;&amp;gt;Heinz Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt&amp;amp;nbsp;124]] Siegen.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1972. →&amp;amp;nbsp;[http://geographie.giersbeck.de/karten/124.pdf Online-Karte] (PDF; 4,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ20072017&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-12 |url=http://www.siegener-zeitung.de/siegener-zeitung/Zeugen-aus-der-Keltenzeit-819b230a-55bd-4ceb-873f-551a1db5f1cb-ds |text=&amp;#039;&amp;#039;Entdeckung am Kindelsberg – Zeugen aus der Keltenzeit&amp;#039;&amp;#039;}}, vom 20.&amp;amp;nbsp;Juli 2017, abgerufen am 20.&amp;amp;nbsp;Juli 2017, auf siegener-zeitung.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBensberg&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=h-bensberg.de |url=http://www.h-bensberg.de/html/kindelsberg.html |titel=Kindelsberg –&amp;amp;nbsp;Von Sagen und Legenden umwoben |zugriff=2014-09-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141103002452/http://h-bensberg.de/html/kindelsberg.html |archiv-datum=2014-11-03 |offline=1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KTurmGeschi&amp;quot;&amp;gt;[http://www.kindelsberg.de/historie/ &amp;#039;&amp;#039;Historie des Kindelsbergturms&amp;#039;&amp;#039;], auf kindelsberg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tür&amp;quot;&amp;gt;[https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kindelsbergturm-09-Eingang.jpg Foto] der Gedenktafel neben dem Eingang im Turm, auf commons.wikimedia.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tafel&amp;quot;&amp;gt;[https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kindelsbergturm-03-Tafel.jpg Foto] der Informationstafel am Turm, auf commons.wikimedia.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KRaststätte&amp;quot;&amp;gt;[http://www.kindelsberg.de/ &amp;#039;&amp;#039;Kindelsberg Raststätte&amp;#039;&amp;#039;], auf kindelsberg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kindelsberg&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kindelsberg.de/kindelsberg.php |archive-is=20151204111235 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Kindelsberg&amp;#039;&amp;#039;}}, abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;September 2014, auf kindelsberg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IgW&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=ich-geh-wandern.de |url=http://www.ich-geh-wandern.de/kindelsbergpfad |titel=Kindelsbergpfad mit GPS-Daten |zugriff=2014-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Rothaargebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Kreis Siegen-Wittgenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kreuztal)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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