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	<title>Kindelbrück - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Derkoenig: lf</title>
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		<updated>2026-03-05T13:54:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Kindelbrueck.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/15/34/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/5/22/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Kindelbrück in SÖM.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Sömmerda&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Kindelbrück&lt;br /&gt;
|Höhe              = 143 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 99638&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036375&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16068064&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 6 Ortsteile&lt;br /&gt;
|Adresse           = Puschkinplatz 1&amp;lt;br /&amp;gt;99638 Kindelbrück&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.vg-kindelbrueck.de/gemeinden/landgemeinde-kindelbrueck/ www.vg-kindelbrueck.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Roman Zachar&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kindelbrück&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Landgemeinde (Thüringen)|Landgemeinde]] (vor 2019 [[Landstadt]]) im [[Landkreis Sömmerda]] in [[Thüringen]] und Sitz der [[Verwaltungsgemeinschaft Kindelbrück]], der weitere drei Gemeinden angehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Kindelbrück liegt am Unterlauf der [[Wipper (Unstrut)|Wipper]] im [[Thüringer Becken]] und damit im Norden des Landkreises Sömmerda.&lt;br /&gt;
Zur Landgemeinde Kindelbrück gehören folgende Ortsteile: [[Bilzingsleben]], [[Düppel (Kindelbrück)|Düppel]], [[Frömmstedt]], [[Kannawurf]], Kindelbrück und [[Riethgen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name Kindelbrück hat sich im Laufe der Geschichte über die Bezeichnungen „Kindelbruccum“, „Kindelbrucken“ und „Kindelbruck“ zum heutigen Kindelbrück entwickelt. Die Bezeichnung -brück steht für einen Übergang oder eine Furt an dem durch die [[Wipper (Unstrut)|Wipper]] durchflossenen Tal. Der erste Ansiedler an diesem Übergang soll eine Person namens „Chintila“ gewesen sein. Die erste Ansiedlung, die in der Nähe der heutigen Oberstadt gelegen haben soll, wurde größer und im Laufe der Jahre änderte sich der Name von Chintila Brück in Kindelbrück. Andere Quellen besagen, dass Kindel für die Bezeichnung König steht und der Name Kindelbrück aus der Bezeichnung Königsbrücke entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Kindelbrück (2).jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung und Entwicklung bis 1500 ===&lt;br /&gt;
Kindelbrück entstand vermutlich um 550 n. Chr. als Brückensiedlung. Zu Beginn des 9. Jahrhunderts wurde Kindelbrück in einem Verzeichnis der Güter von [[Lullus (Erzbischof von Mainz)|Erzbischof Lullus von Mainz]]  († 786)  erbauten [[Kloster Hersfeld|Klosters Hersfeld]] als &amp;#039;&amp;#039;Kindelbruccun&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Dem Dorf Kindelbrück wurde am 12. März 1291 durch [[Albrecht II. (Meißen)|Albrecht II.]] das [[Stadtrecht]] verliehen. Die urkundliche Verleihung  erfolgte auf der [[Wartburg]] bei [[Eisenach]]. Bis 1815 gehörte Kindelbrück zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] [[Amt Weißensee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1372 fand sonntags ein [[Wochenmarkt]] statt, der 1409 auf Mittwoch verlegt wurde. Im Jahr 1426 wurden erstmals ein regierender Bürgermeister und das [[Rathaus]] erwähnt; seit 1445 hatte Kindelbrück ein Stadtgericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. Jahrhundert bis 1930 ===&lt;br /&gt;
1525 erstürmten Kindelbrücker Bauern die [[Kommende]] [[Griefstedt]]. Der Bau der Kindelbrücker [[Stadtmauer]] erfolgte von 1508 bis 1538 auf Veranlassung des sächsischen Herzogs [[Georg der Bärtige]]. Die innere Stadtmauer, die die Kirche St. Ilgen und den Friedhof einschloss,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nadine Greiter |url=https://www.outdooractive.com/de/poi/soemmerda/historische-stadtmauer-mit-pulverturm/22734137/ |titel=Historische Stadtmauer mit Pulverturm |werk=utdooractive.com |abruf=2022-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde 1515 fertiggestellt und anschließend erweitert. Ein neues Rathaus wurde in der Zeit zwischen 1501 und 1521 gebaut. Die Knabenschule wurde 1539, die Mädchenschule 1561 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Großfeuer in der Oberstadt Jahr 1528 brannten 60 Häuser und Gelasse ab, ebenso die Kirche St. Ilgen, die vermutlich älter war als die heute noch bestehende Kirche [[St. Ulrich (Kindelbrück)|St. Ulrich]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=F. B. Freiherr von Hagke |Titel=Urkundliche Nachrichten über die Städte, Dörfer und Güter des Kreises Weißensee. Beitrag zu einem Codex Thuringiae diplomaticus |Verlag=Großmann |Datum=1867 |Seiten=162 |Online=https://books.google.com/books?id=I6VmAAAAcAAJ&amp;amp;newbks=0&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;pg=PA159&amp;amp;dq=kirche+st.+ilgen+kindelbr%C3%BCck&amp;amp;hl=de |Abruf=2022-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einem Brand im Jahr 1582 wurden 117 Häuser restlos zerstört (drei Viertel der Stadt). Das dabei ebenfalls zerstörte Rathaus wurde 1583 wieder aufgebaut, 1609 wurde die Seigerglocke auf den Rathausturm verbracht. Bei einem weiteren Großfeuer im Jahr 1648 brannten 106 Gebäude ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindelbrück wurde im 16. und 17. Jahrhundert mehrfach von der [[Pest]] heimgesucht, der in den Jahren 1575, 1577, 1570, 1597 und 1610 über 1300 Menschen zum Opfer fielen; im Jahr 1638 starb die Hälfte der Einwohner an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] fand 1761 um Kindelbrück ein Gefecht statt, die Stadt brannte am 5. Juni 1761 ab und wurde dann wiederaufgebaut,&amp;lt;!-- infolge des Gefechts? --&amp;gt; der Wiederaufbau des Rathauses war erst im Jahr 1788 abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1815 gehörte Kindelbrück zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] [[Amt Weißensee]]. Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kam es zu [[Preußen]] und wurde 1816 dem [[Landkreis Weißensee]] im [[Regierungsbezirk Erfurt]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt, zu dem er bis 1944 gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/weissensee.htm |titel=Der Landkreis Weißensee im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-11-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20231030054813if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/weissensee.htm | archiv-datum=2023-10-30 |abruf=2025-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1880 wurde die [[Freiwillige Feuerwehr]] des Ortes gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1911/12 wurde das Stadtbad errichtet. Durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] hatte Kindelbrück 54 Gefallene und 7 Vermisste zu beklagen. 1928 begann der Bau der Kalkplatzsiedlung.&amp;lt;!-- was ist die Kalkplatzsiedlung? Ortsfremde können damit wenig anfangen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus 1933–1945 ===&lt;br /&gt;
Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] und des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] stellte die 1886 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Kindelbrücker Zeitung&amp;#039;&amp;#039; 1942 den Druck ein. Im Jahr 1940 trafen in Kindelbrück 17 polnische [[Zwangsarbeit#Zweiter Weltkrieg|Zwangsarbeiter]] ein; bis 1944 erhöhte sich die Anzahl der Zwangsarbeiterkräfte auf mindestens 85 Personen. Diese kamen aus [[Polen]], [[Ukraine]], [[Belarus]], [[Russland]], [[Frankreich]], [[Kroatien]] und der [[Tschechische Republik|Tschechischen Republik]]. Außerdem gab es ein Arbeitskommando mit französischen Kriegsgefangenen, die in der Kofferfabrik arbeiten mussten. Fünf Todesfälle sind bezeugt, wobei es sich ausschließlich um Kinder von Zwangsarbeiterinnen handelte. Die 22-jährige schwangere Polin Pascha Woloczyna traf im März in Kindelbrück ein und wurde dann zu einem [[Schwangerschaftsabbruch]] gezwungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wegweiser271&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg=Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 |Titel=Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945. Thüringen |Band=8 |Auflage= |Verlag=VAS – Verlag für Akademische Schriften |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2003 |ISBN=3-88864-343-0 |Seiten=271}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bezeugt ist, dass Familie Keitel, die mit polnischen Zwangsarbeitern im Wohnzimmer Radio hörte, denunziert und mit einer [[Konzentrationslager|KZ]]-Haft bestraft wurde. Wegen der Freundschaft zu einem Zwangsarbeiter wurde eine Einwohnerin öffentlich kahlgeschoren und misshandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wegweiser271&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des Zweiten Weltkriegs hatte Kindelbrück 138 Gefallene und 2 Vermisste zu beklagen. Am 11. April 1945 erfolgte die Übergabe der Stadt an die Amerikaner, ab 2. Juli  übernahm die sowjetische Besatzungsmacht die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab 1945 ===&lt;br /&gt;
Nachdem bereits im Jahr 1933 die Turnhalle auf dem Ried gebaut worden war, wurde 1953/55 der Neubau der Schule realisiert. 1954/55 konnte der 1. Bauabschnitt der Kanalisation umgesetzt werden. 1956/57 wurden drei Tiefbrunnen zur Wasserversorgung gebohrt. Zur Gründung des Gemeindeverbandes Kindelbrück kam es im Jahr 1976. Im Vorfeld der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende und friedlichen Revolution in der DDR]] fanden 1989 auch in Kindelbrück [[Montagsdemonstrationen 1989/1990 in der DDR|Montagsdemonstrationen]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 1991 gehört Kindelbrück zur gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft. Zum 1. Januar 2019 fusionierten die Mitgliedsgemeinden [[Bilzingsleben]], [[Frömmstedt]], [[Kannawurf]] und die Stadt Kindelbrück zur Landgemeinde Kindelbrück, die wiederum der Verwaltungsgemeinschaft Kindelbrück angehört.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parldok.thueringen.de/ParlDok/dokument/68054/thueringer_gesetz_zur_freiwilligen_neugliederung_kreisangehoeriger_gemeinden_im_jahr_2019_thuergngg_2019.pdf Gesetzentwurf vom 19. Juni 2018], aufgerufen am 16. Dezember 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Kindelbrücks Stadtrecht ging dabei verloren. Zum 1. Januar 2023 wurde [[Riethgen]] nach Kindelbrück eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://parldok.thueringer-landtag.de/ParlDok/dokument/90042/gesetz_und_verordnungsblatt_nr_26_2022.pdf Gesetz- und Verordnungsblatt für den Freistaat Thüringen, Nr. 26/2022, S. 475&amp;amp;nbsp;ff.], abgerufen am 31. Dezember 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 1994: 2207&lt;br /&gt;
* 1995: 2173&lt;br /&gt;
* 1996: 2161&lt;br /&gt;
* 1997: 2146&lt;br /&gt;
* 1998: 2081&lt;br /&gt;
* 1999: 2062&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2000: 2024&lt;br /&gt;
* 2001: 2063&lt;br /&gt;
* 2002: 2069&lt;br /&gt;
* 2003: 2027&lt;br /&gt;
* 2004: 1959&lt;br /&gt;
* 2005: 1918&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2006: 1877&lt;br /&gt;
* 2007: 1799&lt;br /&gt;
* 2008: 1769&lt;br /&gt;
* 2009: 1750&lt;br /&gt;
* 2010: 1734&lt;br /&gt;
* 2011: 1766&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2012: 1829&lt;br /&gt;
* 2013: 1914&lt;br /&gt;
* 2014: 1958&lt;br /&gt;
* 2015: 1911&lt;br /&gt;
* 2016: 1877&lt;br /&gt;
* 2017: 1894&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2018: 1913&lt;br /&gt;
* 2019: 3791*&lt;br /&gt;
* 2020: 3803&lt;br /&gt;
* 2021: 3725&lt;br /&gt;
* 2022: 3663&lt;br /&gt;
* 2023: 3856**&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2024: 3823&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;br /&amp;gt;* ab 2019 neugebildete Landgemeinde Kindelbrück&amp;lt;br /&amp;gt;** ab 2023 Eingemeindung von Riethgen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat aus Kindelbrück setzt sich aus 12 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen. Die [[Kommunalwahlen in Thüringen 2019|Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019]] führte zu folgendem Ergebnis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;13&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = center&lt;br /&gt;
| Breite = 0.9&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung des Gemeinderates 2019&lt;br /&gt;
|2=Bürgerbündnis Landgemeinde&lt;br /&gt;
|1=AfLK&lt;br /&gt;
|3=LINKE&lt;br /&gt;
|Bürgerbündnis Landgemeinde=6&lt;br /&gt;
|AfLK=9&lt;br /&gt;
|LINKE=1&lt;br /&gt;
|Bürgerbündnis Landgemeinde Farbe=0000ff&lt;br /&gt;
|AfLK Farbe=00ffff&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Parteien und Wählergemeinschaften&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 2019&amp;lt;ref name=&amp;quot;WE2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;12&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 2014&amp;lt;ref name=&amp;quot;WE2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;12&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 2009&amp;lt;ref name=&amp;quot;WE2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;12&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 2004&amp;lt;ref name=&amp;quot;WE2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;12&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 1999&amp;lt;ref name=&amp;quot;WE1999&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;12&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 1994&amp;lt;ref name=&amp;quot;WE1994&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:smaller;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Anteil{{FN|a}}&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
! Anteil{{FN|a}}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Allianz für Landgemeinde Kindelbrück&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left; background:#00ffff; color:black&amp;quot;| AfLK&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;| 59,5&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;| 9&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
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| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Bürgerbündnis Landgemeinde Kindelbrück&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left; background:#0000ff;color:white&amp;quot;|BL&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;| 37,0&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;| 6&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|DIE LINKE&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left; background:#BE3068;color:#FFFFFF;&amp;quot;| DIE LINKE&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;| 3,5&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;| 1&lt;br /&gt;
|19,3&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
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|34,4{{FN|c}}&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
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| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands|Christlich Demokratische Union]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left; background:black;color:white&amp;quot;| CDU&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;| –&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;| –&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|80,7{{FN|b}}&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|10&lt;br /&gt;
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|3&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Verein für Bürgerhilfe Kindelbrück&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left; background:#0000ff;color:white&amp;quot;| VfBK&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;| –&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;| –&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- zsm mit CDU --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|5&lt;br /&gt;
|15,9&lt;br /&gt;
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| –&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left; background:red;color:white&amp;quot;|SPD&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
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| –&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Freie Demokratische Partei&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left; background:yellow;color:black&amp;quot;|F.D.P.&lt;br /&gt;
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| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
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| –&lt;br /&gt;
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|12,2&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EEEEEE; border-top:medium solid;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| prozentualer Anteil ungültiger Stimmabgaben&lt;br /&gt;
| 3,8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 4,8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 5,5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 6,0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 3,8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|3,8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Sitze gesamt&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|16&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 61,2 %&lt;br /&gt;
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! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|74,1 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FNZ|a|&amp;lt;sub&amp;gt;prozentualer Anteil an den abgegebenen gültigen Stimmen&amp;lt;/sub&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|b|&amp;lt;small&amp;gt;Im Jahr 2009 sind CDU und VfBK in einer gemeinsamen Liste angetreten&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|c|&amp;lt;small&amp;gt;Im Jahr 2004 als &amp;#039;&amp;#039;Partei des Demokratischen Sozialismus / Offene Liste&amp;#039;&amp;#039; (PDS/OL), in den Jahren 1999 &amp;amp; 1994 als &amp;#039;&amp;#039;Partei des Demokratischen Sozialismus&amp;#039;&amp;#039; (PDS)&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Roman Zachar (CDU) wurde 2010 mit 58 % der Stimmen gegen die Amtsinhaberin Cornelia Behnke-Koch (Linke) zum Bürgermeister gewählt. Am 5. Juni 2016 wurde er mit 92,5  % der gültigen Stimmen, sowie zuletzt am 26. Mai 2019 mit 68,4 % der gültigen Stimmen, im Amt bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau ein siebenmal von Silber und Rot geteilter, nach rechts schreitender Löwe.“ ([[Bunter Löwe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftliche Entwicklung bis 1914 ===&lt;br /&gt;
In Kindelbrück wurden 1558 erste [[Innung]]en gegründet. Im Jahr 1562 wurde die [[Ölmühle]] gebaut, der Bau der ersten [[Papiermühle]] erfolgte 1708. Karl Naumbug gründete 1886 die &amp;#039;&amp;#039;Kindelbrücker Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, deren Druck während des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1942 eingestellt wurde. Die 1888 errichtete Schuhfabrik wurde 1903 stillgelegt und in dem Gebäude dann 1907 das E-Werk eingerichtet. Im Jahr 1913 begann Wiedemann mit der Kofferfertigung, ein Jahr später gründete Robert Haesler die Kofferfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserver- und Abwasserentsorgung ===&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Wasserversorgung für die Orte Kindelbrück und Frömmstedt hat die Landgemeinde auf den [[Trinkwasserzweckverband &amp;quot;Thüringer Becken&amp;quot;]] übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bewa-soemmerda.de/files/159F9EB92BF/Verbandssatzung Verbandssatzung des Trinkwasserzweckverbands &amp;quot;Thüringer Becken&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Orte Bilzingsleben und Kannawurf werden vom KAT – Kyffhäuser Abwasser und Trinkwasserverband mit Trinkwasser versorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vg-kindelbrueck.de/buerger-verwaltung/ver-entsorgung/ Angaben zur Trinkwasserversorgung auf der Internetseite der Verwaltungsgemeinschaft Kindelbrück]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis auf das Gebiet der aufgelösten Gemeinde [[Frömmstedt]] hat die Landgemeinde Kindelbrück die Aufgabe der Abwasserbeseitigung an den [[Abwasserzweckverband &amp;quot;Finne&amp;quot;]] übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bewa-soemmerda.de/files/15A1CCF7E6A/Verbandssatzung Verbandssatzung des Abwasserzweckverbands &amp;quot;Finne&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtkirche Kindelbrück.JPG|mini|hochkant|Stadtkirche St. Ulrich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kriegerdenkmal kindelbrück 2020-06-02 3.jpg|mini|hochkant|Kriegerdenkmal]]&lt;br /&gt;
=== Stadtkirche St. Ulrich ===&lt;br /&gt;
Die [[St. Ulrich (Kindelbrück)|Stadtkirche St. Ulrich]] steht am Marktplatz, sie wurde seit 1440 in mehreren Bauphasen errichtet. Der polygonal geschlossene Chor ist ältester Teil des Baukörpers im Inneren ist ein Kreuzrippengewölbe vorhanden. Der markante Turm wurde 1501 begonnen und steht auf der Nordseite. Nach dem Stadtbrand von 1761 musste die Stadt lange auf den Wiederaufbau der Kirche warten, er erfolgte 1782–1784. Nur wenige Bauteile von Vorgängerbauten finden sich noch am ursprünglichen Platz, etwa die lanzettförmigen Fenster in der Nordwand des Chores, daneben eine Sakramentsnische und die Reste von gotischen Maßwerkfenstern zwischen den Strebepfeilern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DehioTHR&amp;quot;&amp;gt;Stephanie Eißing u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]]&amp;#039;&amp;#039;). Neubearbeitung. 2., durchgesehene und ergänzte Auflage. Deutscher Kunstverlag, München 2003, ISBN 3-422-03095-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rathaus und Stadtbefestigung ===&lt;br /&gt;
Das [[Rathaus Kindelbrück|Rathaus]] befindet sich (Markt 1) an der Südseite des Marktplatzes und stellt einen Neubau des um 1500 erstmals genannten Ratsgebäudes dar, das beim großen Stadtbrand verloren ging. Der heutige Bau ist ein zweigeschossiger verputzter Repräsentationsbau mit Mansarddach und einem Dachturm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DehioTHR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtbefestigung von Kindelbrück schützte die Stadt seit dem beginnenden 16. Jahrhundert. Von den ehemals vier Stadttoren, zahlreichen Türmen, der Ringmauer und den vorgelagerten Gräben blieben große Teile bis in die Gegenwart erhalten und stehen unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DehioTHR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegerdenkmal und Heimatmuseum ===&lt;br /&gt;
Ein Kriegerdenkmal erinnert an die Toten der Kriege. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] hatte Kindelbrück 54 Gefallene und 7 Vermisste zu betrauern, im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden 138 Gefallene und 2 Vermisste beklagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Heimatmuseum sammelt und bewahrt die Zeugnisse der Stadtgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
Paul Rödiger schrieb und komponierte für die Kindelbrück ein Heimatlied, das bei Veranstaltungen und Festen aufgeführt wird. Der Männergesangsverein &amp;#039;&amp;#039;Eintracht&amp;#039;&amp;#039; besitzt eine lange Tradition. Die Musikgruppe &amp;#039;&amp;#039;Happy Idiots&amp;#039;&amp;#039; wurde von sechs Jugendlichen gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gründelsloch.jpg|mini|Gründelsloch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Gründelsloch]] ist ein sagenumwobenes Naturdenkmal in der Stadtflur. Es entstand am 3. März 1611 als Erdfall neben zwei weiteren bereits wassergefüllten Erdfällen. Die Schüttung der Karsthöhlenquelle ist mit 245 Litern Wasser pro Sekunde enorm. Der [[Erdfallsee (Gewässertyp)|Erdfallsee]] hat sich stetig vergrößert und besitzt inzwischen eine elliptische Form mit einer Ausdehnung von 40 Meter in Nord-Süd-Richtung und 25 Meter in Ost-West-Richtung. Durch Sporttaucher der GST wurde in den 1970er Jahren der Quelltopf untersucht, er befindet sich in etwa 8,5&amp;amp;nbsp;m Tiefe auf dem Grund des Sees, der meist ein klares Wasser besitzt, gelegentliche Grünfärbungen werden von Algen hervorgerufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Richard Krause |Titel=Quellen im Bezirk Erfurt. Das Gründelsloch bei Kindelbrück |Sammelwerk=Das Volk |Datum=1983-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2005, zum 125. Jubiläum der Feuerwehr, wurde das Gründelsloch durch zwei Taucher von der DLRG Sömmerda sowie durch den Einwohner der Stadt Kindelbrück Roberto Chudzinski erneut betaucht. Dabei wurde die Tiefe bis auf den Grund der tiefsten Quelle, der größten von 3 Quellen mit 9,80&amp;amp;nbsp;m gemessen. Weiterhin beträgt die Quelltemperatur 5&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft kann durch Radwege erkundet werden. Sie verlaufen vom Ortsrand nach Riethgen am Wildgehege entlang, nach Frömmstedt und Bilzingsleben entlang der Steinrinne und nach Kannawurf an der Hauptstraße entlang zur Kiesgrube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
In Kindelbrück gibt zwei Sportvereine, den Kindelbrücker SV 91 sowie die Sport- und Spielgemeinschaft Kindelbrück (SSG). Der KSV 91 ist der Fußballverein Kindelbrücks und die SSG betreibt hauptsächlich Volleyball. Seit der Saison 2012 wird das Freibad der Gemeinde, welches zu diesem Zeitpunkt geschlossen werden sollte, durch die SSG Kindelbrück als Vereinsbad betrieben und erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Schober (Komponist)|Johann Schober]] (1640–1697), Kapellmeister und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Christian Wilhelm Kestner]] (1694–1747), Mediziner und Bibliograph&lt;br /&gt;
* [[Karl Heinrich Gottfried Lommatzsch]] (1772–1834), Superintendent in Annaberg&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Christian von Selchow|Heinrich Christian von Selchow]] (1732–1795), Jurist&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Thomas (Politiker)|Ludwig Thomas]] (1810–1891), Abgeordneter und Alterspräsident im Landtag von Schwarzburg-Sondershausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Kindelbürck |Band=12 |Seite=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Michael Köhler (Chemiker)|Michael Köhler]]: {{Webarchiv |url=http://thueringenfotos.de/Kindelbrueck_1976.pdf |text=thueringenfotos.de – Fotos aus dem Dorf von 1976 |wayback=20220202131112}}&lt;br /&gt;
* Michael Köhler: {{Webarchiv |url=http://thueringenfotos.de/Kindelbrueck_1988-07-24.pdf |text=thueringenfotos.de – Fotos aus dem Dorf von 1988 |wayback=20220203054258}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-kindelbrueck.de/ Offizielle Website der Verwaltungsgemeinschaft Kindelbrück]&lt;br /&gt;
* [http://kindelbrueck.info/ Kindelbrücker Ansichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WE2019&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2019&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;auswertung=1&amp;amp;wknr=068&amp;amp;gemnr=68029&amp;amp;terrKrs=&amp;amp;gemteil=000&amp;amp;buchstabe=&amp;amp;Langname=x&amp;amp;wahlvorschlag=&amp;amp;sort=&amp;amp;druck=&amp;amp;XLS=&amp;amp;anzahlH=-1&amp;amp;Nicht_existierende=&amp;amp;x_vollbildDatenteil=&amp;amp;optik=&amp;amp;aktual=&amp;amp;ShowLand=&amp;amp;ShowWK=&amp;amp;ShowPart=&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4613621-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kindelbruck}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landgemeinde in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sömmerda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1291]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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