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	<title>Kindel (Kinheim) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-07-17T13:47:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Kindel&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Kinheim&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Kinheim-Kindel Sucellus.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Kindeler Wappen&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 49.970828&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 7.052225&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-RP&lt;br /&gt;
| Höhe                  =&lt;br /&gt;
| Höhe-von              = 110&lt;br /&gt;
| Höhe-bis              = 140&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                =&lt;br /&gt;
| Einwohner             =&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum =&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 54538&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 06532&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
| Bild                  = Kindel (Kinheim).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Blick auf Kindel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kindel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Kinheim]] im [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen]] [[Landkreis Bernkastel-Wittlich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Kindel ist am rechten [[Mosel]]ufer zwischen [[Lösnich]] und [[Wolf (Traben-Trarbach)|Wolf]] lokalisiert. Das Grenzgewässer zwischen Kindel und Lösnich bildet der Unterlauf des [[Böngertsbach]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kindel wird schon 1069 als &amp;#039;&amp;#039;Kennelle&amp;#039;&amp;#039; genannt und heißt später &amp;#039;&amp;#039;Kinelle&amp;#039;&amp;#039; (1304) bzw. &amp;#039;&amp;#039;Kinnel&amp;#039;&amp;#039; (1404). Kindel ist sicher eine Tochtersiedlung Kinheims, denn &amp;#039;&amp;#039;Kennelle&amp;#039;&amp;#039; bedeutet &amp;quot;kleines Kinheim&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Schaaf: &amp;#039;&amp;#039;Verbandsgemeinde Kröv-Bausendorf. Land und Leute in alten Fotos.&amp;#039;&amp;#039; Geiger-Verlag, Horb am Neckar 2006, S.&amp;amp;nbsp;114–115.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis kurz vor Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] gehörten Kindel und Kinheim zum [[Kröver Reich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Kindel ist bereits seit den 1960er Jahren über eine schmale Moselbrücke mit dem Ortsteil Kinheim verbunden. In Kindel siedelten sich zunächst vornehmlich Handwerker, Arbeiter und Angestellte an. Erst ab den späten 1970er Jahren nutzten auch Winzer das großzügige Raumangebot auf dem [[Gleithang]] der großen Moselschleife. Nach und nach entstanden einige große Winzerhöfe mit der zugehörigen Infrastruktur in Form von Kellern, Kelterhäusern und Brennereien. Heute prägen diese Betriebe vor allem die Neubaugebiete in der südlichen Ortshälfte, während die nördliche Hälfte vorwiegend mit Einfamilienhäusern der Arbeiter und Angestellten bebaut ist.&lt;br /&gt;
Unmittelbar hinter der Siedlungsfläche schließen sich die flachen Weinberge der Weinlage Römerhang an. Hier werden vornehmlich [[Weinreben]] der frühen bzw. mittelfrühen Sorten [[Müller-Thurgau]], [[Kerner (Rebsorte)|Kerner]] und [[Dornfelder]] angebaut. Die veränderten klimatischen Bedingungen erlauben jedoch seit einigen Jahren auch den verstärkten Anbau spätreifender Rebsorten, wie [[Riesling]] und Vertreter der Burgundergruppe ([[Spätburgunder|Blauer Spätburgunder]], [[Grauburgunder]] und [[Weißburgunder]]). Der tiefgründige Boden am Römerhang gewährleistet auch in besonders trockenen-heißen Jahren (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Hitzewelle 2003|2003]]) eine optimale Wasserversorgung der Reben. In der Regel wachsen in Kindel leichte und unkomplizierte [[Trinkwein]]e für den alltäglichen Genuss. Ihren Namen hat die Weinlage Römerhang von einer römischen Villenanlage, die in den Weinbergen gefunden wurde (siehe unten). Die Weinberge werden ihrerseits wiederum begrenzt von den ansteigenden bewaldeten Hängen des [[Hunsrück]]s.&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände des Ortsteils befindet sich ein großer [[Sportplatz]] mit Vereinsheim, der von Fußballmannschaften der umliegenden Gemeinden genutzt wird. Die aus den beiden Vereinen Spielvereinigung Lösnich-Kindel-Erden und TuS Kinheim-Kindel gebildete Spielgemeinschaft Lösnich-Kinheim ist aktuell in der Fußball-Kreisliga C Mosel aktiv.&lt;br /&gt;
Weiterhin steht den Einwohnern und ihren Gästen vom Frühjahr bis in den Herbst eine [[Wassertretbecken|Wassertretanlage]] für [[Kneipp-Medizin|Kneipp-Anwendungen]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Mit einer sehr guten Anbindung an ein weit verzweigtes Netz aus Rad- und Wanderwegen ist Kindel ein guter Ausgangspunkt für die Erkundung der [[Mittelmosel]]-Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sucellus.gif|mini|hochkant|Hochreliefs des Schlegelgottes Sucellus]]&lt;br /&gt;
Bei Ausgrabungen einer [[Römische Villa bei Kinheim-Kindel|römischen Villenanlage]] aus dem 3. Jahrhundert wurde im Rahmen von Flurbereinigungsarbeiten in Kindel ein Hochrelief des Schlegelgottes [[Sucellus]] entdeckt. Neu und einzigartig bei diesem Fund ist die Tatsache, dass dieser [[Keltische Gottheiten|keltische Gott]] neben seinem [[Schlägel|Schlegel]] auch Weintrauben und Weinlaub bei sich trägt. Etymologisch wird Sucellus als der Gott gedeutet „der gut zuschlägt“. Der Schlegel diente früher den [[Küfer|Fassküfern]] als Werkzeug bei der Herstellung von [[Weinfass|Weinfässern]]. Somit ist der Kindeler Sucellus nicht nur der Gott der Küfer, sondern auch der Gott des [[Wein]]es und der Weinverarbeitung sowie insbesondere der [[Winzer]]. Dieser archäologische Fund gilt daher als ältestes Zeugnis für einen Weinbau an der Mosel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufzeichnung des Fundes wurde die ausgegrabene Anlage teilweise wieder verschüttet, da für Erhaltungs- und Konservierungsmaßnahmen die finanziellen Mittel nicht bereitstanden. An der Fundstelle informiert eine Schautafel über den Grundriss der Villenanlage. Die Sucellus-Figur ist in der ständigen Ausstellung des Rheinischen Landesmuseums Trier zu sehen. Kopien des Hochreliefs sind an zentraler Position im Ort (z.&amp;amp;nbsp;B. vor dem Spielplatzgelände am Brückenkopf) aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.kinheim.de/ Offizielle Internetseiten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bernkastel-Wittlich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Landkreis Bernkastel-Wittlich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Mosel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1069]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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