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	<title>Kimon Georgiew - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kimon_Georgiew&amp;diff=1126333&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-24465-25: so rum</title>
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		<updated>2026-04-20T19:11:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;so rum&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:K.georgiev.jpg|mini|Kimon Georgiew]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kimon Stojanow Georgiew&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{bgS|Кимон Стоянов Георгиев|en=Kimon Stoyanov Georgiev}}; * [[11. August]] [[1882]] in [[Pasardschik]]; † [[28. September]] [[1969]] in [[Sofia]]) war ein [[Bulgarien|bulgarischer]] [[Offizier]], [[Politiker]] und [[Staatsmann]]. Er war der letzte Ministerpräsident des [[Zarentum Bulgarien|Zarentums Bulgarien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
=== Militärische Laufbahn, Putschist ===&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch absolvierte er eine Ausbildung zum Offizier der [[Bulgarisches Heer#Geschichte|bulgarischen Armee]]. Während der [[Balkankriege]] 1912/13 stieg er zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] und [[Kompaniechef|Chef]] einer [[Kompanie (Militär)|Kompanie]] auf. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde er zum [[Major]] und Kommandeur eines [[Bataillon]]s befördert. 1920 erfolgte seine Beförderung zum [[Oberstleutnant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Juniputsch|Staatsstreich vom 9. Juni 1923]], in dem der bisherige Ministerpräsident [[Aleksandar Stambolijski|Alexandar Stambolijski]] durch [[Aleksandar Zankow|Alexander Zankow]] gestürzt wurde und später ums Leben kam, nahm Georgiew eine maßgebliche Rolle ein. Vom 4. Januar 1926 bis zum 3. März 1926 war er Verkehrsminister in der Regierung von [[Andrei Ljaptschew]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 wurde er Mitglied der rechts-[[Autoritarismus|autoritären]], überwiegend aus Offizieren bestehenden Organisation „[[Sweno (Gruppe)|Sweno]]“ („Kettenglied“), die nach einem autoritär regierten – an das System des [[Korporatismus]] orientierten – Staat strebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsident von 1934 bis 1935 ===&lt;br /&gt;
Im Mai 1934 war er neben Oberst [[Damjan Weltschew]] Anführer eines weiteren [[Putsch in Bulgarien am 19. Mai 1934|Staatsstreichs]] gegen die Regierung von [[Nikola Muschanow]]. Obwohl Weltschew der einflussreichere Führer der „Sweno“ und der beteiligten militärischen Liga war, überließ er Georgiew das Amt des [[Liste der Ministerpräsidenten Bulgariens|Ministerpräsidenten]]. Diese Position hatte Georgiew dann vom 19. Mai 1934 bis zum 22. Januar 1935 inne. 1934 übernahm er zeitweise auch das Amt des Außenministers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit setzte er die Interessen der „Sweno“ bezüglich eines autoritären Staates, des Verbotes von politischen Parteien sowie der Einteilung der Bevölkerung in Berufsgruppen (Korporationen) um, was dazu führte, dass das Land, das sich nach dem [[Septemberaufstand (Bulgarien)|Septemberaufstand von 1923]] in [[Anomie]] befand, zu Stabilität und politischer Beruhigung fand. Weiterhin nahm er Beziehungen zur [[Sowjetunion]] auf. Ferner strebte seine Regierung nach einer neuen [[Verfassung]], die eine drastische Reduzierung der Macht von [[Liste der Herrscher von Bulgarien|Zar]] [[Boris III. (Bulgarien)|Boris III.]] vorsah. Georgiew selbst strebte nach der Ablösung des [[Zarentum Bulgarien|Zarenreichs]] durch eine [[Republik]]. Am 22. Januar 1935 trat Zar Boris III. diesen Bestrebungen entgegen, indem er Georgiew entließ und stattdessen [[General]] [[Petar Iwanow Slatew]] zum Ministerpräsidenten ernannte. Georgiew, Welschew und andere Vertreter der „Sweno“ kamen einer drohenden Verhaftung durch eine Flucht ins Ausland zuvor. Obwohl ein Gericht sie in Abwesenheit zum Tode verurteilte, kehrte Georgiew bereits wenige Zeit später nach Bulgarien zurück. Zar Boris III., der ein Gegner der [[Todesstrafe]] war, sprach sich gegen die [[Hinrichtung|Vollstreckung]] des Urteils aus und ordnete eine Umwandlung der Strafe in [[Lebenslange Freiheitsstrafe|lebenslange Haft]] an, aus der Georgiew dann einige Jahre später entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und Ministerpräsident von 1944 bis 1946 ===&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] stand Bulgarien unter der Regierung von [[Bogdan Filow]] auf Seiten der [[Achsenmächte]] [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschland]], [[Königreich Italien (1861–1946)|Italien]] und [[Japanisches Kaiserreich|Japan]]. Georgiew selbst wurde zum [[Oberst]] und Kommandeur eines [[Regiment]]s ernannt. Bald darauf trat er in die [[Widerstand (Politik)|Widerstandsbewegung]] der Vaterländischen Front ein, zu der auch Funktionäre der [[Bulgarische Kommunistische Partei|Bulgarischen Kommunistischen Partei (BKP)]] (&amp;#039;&amp;#039;Balgarska Komunisticeska Partija&amp;#039;&amp;#039;) gehörten. Nach dem Einmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] in Bulgarien im September 1944 war er einer der Anführer des [[Putsch|Staatsstreichs]] der Vaterländischen Front, die am 9. September 1944 zum Sturz der Übergangsregierung von [[Konstantin Murawiew]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georgiew wurde als Nachfolger Murawiews am 9. September 1944 selbst [[Liste der Ministerpräsidenten Bulgariens|Ministerpräsident]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://content.time.com/time/magazine/article/0,9171,796700,00.html &amp;#039;&amp;#039;One Strike And Out.&amp;#039;&amp;#039;] Artikel im &amp;#039;&amp;#039;TIME-Magazine&amp;#039;&amp;#039; vom 18. September 1944&amp;lt;/ref&amp;gt; Als solcher reiste er kurze Zeit darauf nach [[Moskau]] und unterzeichnete ein [[Waffenstillstand]]sabkommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://content.time.com/time/magazine/article/0,9171,791641,00.html &amp;#039;&amp;#039;Model Armistace.&amp;#039;&amp;#039;] Artikel im &amp;#039;&amp;#039;TIME-Magazine&amp;#039;&amp;#039; vom 25. September 1944&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volksrepublik Bulgarien ===&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der [[Volksrepublik Bulgarien]] am 15. September 1946 blieb er noch einige Zeit Ministerpräsident. Der zunehmende Einfluss der BKP führte jedoch am 23. November 1946 dazu, dass der [[Liste der Staatsoberhäupter von Bulgarien|amtierende Präsident]], [[Wassil Kolarow]], ihn entließ und stattdessen den aus dem [[Exil]] in Moskau zurückgekehrten [[Georgi Dimitrow]] zum Ministerpräsidenten ernannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dimitrow berief ihn jedoch zum Stellvertretenden Ministerpräsidenten in sein Kabinett. Dieses Amt übte er bis 17. März 1962 aus und war damit das einzige parteilose Regierungsmitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://files.osa.ceu.hu/holdings/300/8/3/text/6-1-94.shtml |text=Regierungsumbildung vom 17. März 1962 |archivebot=2019-04-23 01:36:59 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich war er bis zum 11. Dezember 1947 auch Außenminister.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rulers.org/bulgov.html Bulgarische Schlüsselministerien]&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend wurde er zum Minister für Entwicklung und öffentlichen Verkehr in das Kabinett Kolarow ernannt. Dieses Amt behielt er auch in der nachfolgenden Regierung [[Walko Tscherwenkow|Tscherwenkow]] bis zum 5. Februar 1951. Vom 5. Februar 1951 bis zum 16. März 1959 war er in der Regierung von [[Anton Jugow]] Entwicklungsminister. Von März bis November 1959 hatte er den Vorsitz des Komitees für Bauausführung und Architektur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1962 bis zu seinem Tod war er Mitglied des Präsidiums der Nationalversammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Georgiew wurde für seine politische Tätigkeit in der Volksrepublik Bulgarien drei Mal der [[Orden Georgi Dimitrow|Orden „Georgi Dimitrow“]] sowie der [[Orden und Ehrenzeichen|Orden]] „[[Held der Sozialistischen Arbeit (Bulgarien)|Held der Sozialistischen Arbeit]]“ verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Berkman: {{Webarchiv | url=http://projekte.free.de/schwarze-katze/texte/a33.html#16 | wayback=20080228064355 | text=&amp;#039;&amp;#039;Bulgarien – Ein neues Spanien. Der kommunistische Terror in Bulgarien&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000000195|Georgieff, Kimon||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 47/1969 vom 10. November 1969}}&lt;br /&gt;
* Wolf Oschlies: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.biolex.ios-regensburg.de/BioLexViewview.php?ID=867 Georgiev, Kimon Stojanov]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte Südosteuropas&amp;#039;&amp;#039;. Band 2. München 1976, S. 35 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|GND=131614274}}&lt;br /&gt;
* [http://www.google.com/search?q=site%3Arulers.org&amp;amp;as_q=kimon+georgiev Biographische Angaben in rulers.org (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.biografiasyvidas.com/biografia/g/georgiev.htm Biographie in Biografías y Vidas (spanisch)]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [https://content.time.com/time/magazine/article/0,9171,839075,00.html Nachruf im &amp;#039;&amp;#039;TIME-Magazine&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Oktober 1969] nur nach Anmeldung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|  VORGÄNGER=[[Nikola Muschanow]]&lt;br /&gt;
|        AMT=[[Liste der bulgarischen Außenminister|Außenminister]] von [[Geschichte Bulgariens#Fürstentum und Zarentum Bulgarien|Königreich Bulgarien]]&lt;br /&gt;
|       ZEIT=19. Mai 1934 – 23. Mai 1934&lt;br /&gt;
| NACHFOLGER=[[Konstantin Batolow]]&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER2=[[Georgi Kulischew]]&lt;br /&gt;
|       AMT2=[[Liste der bulgarischen Außenminister|Außenminister]] von [[Geschichte Bulgariens#Fürstentum und Zarentum Bulgarien|Königreich Bulgarien]]&lt;br /&gt;
|      ZEIT2=22. November 1946 – 11. Dezember 1947&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=[[Wassil Kolarow]]&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER3=[[Nikola Muschanow]]&lt;br /&gt;
|       AMT3=[[Liste der Ministerpräsidenten Bulgariens|Ministerpräsident von Bulgarien]]&lt;br /&gt;
|      ZEIT3=1934–1935&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER3=[[Petar Iwanow Slatew]]&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER4=[[Konstantin Murawiew]]&lt;br /&gt;
|       AMT4=[[Liste der Ministerpräsidenten Bulgariens|Ministerpräsident von Bulgarien]]&lt;br /&gt;
|      ZEIT4=1944–1946&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER4=[[Georgi Dimitrow]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Premierminister des Zarentums Bulgarien}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131614274|LCCN=n83058124|VIAF=302889215}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Georgiew, Kimon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister (Bulgarien)]]&amp;lt;!-- noch andere Amtsbereiche als Außen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgarischer Widerstand im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Held der Sozialistischen Arbeit (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Putschist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Burgas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Georgiew, Kimon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Georgiew, Kimon Stojanow (vollständiger Name); Георгиев, Кимон (bulgarisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bulgarischer Politiker und Ministerpräsident&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. August 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pasardschik]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. September 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sofia]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-24465-25</name></author>
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