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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kimmkiel</id>
	<title>Kimmkiel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:27:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kimmkiel&amp;diff=406027&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hein.Mück: Commonscat|Twin keels eingefügt</title>
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		<updated>2025-11-06T17:08:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat|Twin keels eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Double keel.jpg|mini|[[Liste seemännischer Fachwörter (N bis Z)#U|Unterwasserschiff]] einer [[Segelyacht]] mit Kimmkielen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Twin keel 3.jpg|mini|Yacht Typ &amp;#039;&amp;#039;[[Hurley 22|Hurley 20]]&amp;#039;&amp;#039; mit Kimmkielen, trockengefallen bei Ebbe]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kimmkiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Sonderform des [[Kiel (Schiffbau)|Kiels]], des unter dem [[Schiffsrumpf|Rumpf]] einer [[Segelyacht]] angebrachten Ballastkörpers, der dieser [[Stabilität (Schiffskörper)#Gewichtsstabilität|Gewichtsstabilität]] verleiht und damit [[Krängung]], [[Abdrift]] und [[Kentern]] verringert oder verhindert. Er besteht aus einem Paar beidseitig der Mittschiffslinie angebrachter, kurzer Kielflossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kimmkieler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Yachten mit Kimmkielen, [[Trockenfallen von Wasserfahrzeugen|trockenfallen]] können, ist dieser Bootstyp im [[Wattenmeer]] und in Küstengewässern mit großem [[Tidenhub]] beliebt. Kimmkiele ermöglichen zudem einen geringeren [[Tiefgang]], weshalb sie neben [[Schwenkkiel]]en, [[Hubkiel]]en und [[Kielschwert]]en in Bootstypen für Flachwasserreviere eingesetzt werden. Wie die vorgenannten Kielformen erleichtern Kimmkiele auch den Schiffstransport auf einem [[Trailer (Fahrzeug)|Trailer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kimmkieler, Doppelkieler und Dreikieler ==&lt;br /&gt;
Man unterscheidet zwischen Kimmkieler und Doppelkieler:&lt;br /&gt;
: Beim Kimmkieler ist der Hauptballast mittschiffs, in einem zentralen Flachkiel, untergebracht.&lt;br /&gt;
: Beim Doppelkieler befindet sich der Ballast allein oder überwiegend in den Kielflossen.&amp;lt;ref&amp;gt;so Claviez, Wolfram: &amp;#039;&amp;#039;Seemännisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Bielefeld: Delius Klasing, (3. Aufl.) 1994; Stichworte &amp;#039;&amp;#039;Doppelkieler&amp;#039;&amp;#039;, S. 74 und &amp;#039;&amp;#039;Kimmkieler&amp;#039;&amp;#039;, S. 190; Schult, Joachim: &amp;#039;&amp;#039;Segler-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Bielefeld: Delius Klasing, (9. Aufl.) 1994; Stichworte &amp;#039;&amp;#039;Doppelkieler&amp;#039;&amp;#039;, S. 88, &amp;#039;&amp;#039;Kimmkiel&amp;#039;&amp;#039;, S. 221 und &amp;#039;&amp;#039;Kimmkieler&amp;#039;&amp;#039;, S. 223, behandelt die Begriffe synonym&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DLRG-Boot auf der Donau.JPG|mini|3-Kieler]]&lt;br /&gt;
Dreikieler sind Schiffe mit einem Mittelkiel und zwei seitlichen Kimmkielen. Insbesondere bei flachen Motorbooten werden drei über die ganze Rumpflänge reichende Kiele gebaut, die dem Schiff Querstabilität verleihen, die bei Arbeitsschiffen in Binnen- und Küstengewässern (Rettungsboot, Fischerboot) wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Segelschiffen sind Dreikieler selten. Der mittlere Kiel dient als Ballast. Die seitlichen Kielflossen vergrößern bei Krängung die Lateralfläche. Wenn sie entsprechend profiliert sind, bewirken die Kielflossen bei Am-Wind- oder Halbwindkurs einen hydrodynamische Auftrieb nach Luv und verringern so die Krängung, beziehungsweise vergrößern die relative Segelfläche.&amp;lt;ref&amp;gt;Schult, Stichwort &amp;#039;&amp;#039;Dreikieler&amp;#039;&amp;#039;, S. 96, nennt als Vorteil der Konstruktion eine weiter vergrößerte Lateralfläche.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hydrodynamischer Auftrieb ==&lt;br /&gt;
Durch eine Profilierung der Kiele und ihre optimale Anordnung in der [[Kimm (Schiffbau)|Kimm]] des Rumpfes kann hydrodynamischer Auftrieb nach [[Luv und Lee|Luv]] erzeugt werden, wenn auf einem [[Kurse zum Wind|Am-Wind- oder Halbwindkurs]] gesegelt wird. Dieses Prinzip hat 1986 erstmals der deutsche Bootskonstrukteur [[Helmut Stöberl]] bei der Bootsklasse [[Fighter (Bootsklasse)|Fighter]] angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfram Claviez: &amp;#039;&amp;#039;Seemännisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Delius Klasing, Bielefeld 1994, ISBN 3-7688-0853-X&lt;br /&gt;
* Joachim Schult: &amp;#039;&amp;#039;Segler-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 9. Auflage. Delius Klasing, Bielefeld 1994, ISBN 3-87412-103-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Twin keels}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Segelschiffbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hein.Mück</name></author>
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