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	<title>Kilkis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kilkis&amp;diff=256123&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dbebaw: EWZ aktualisiert</title>
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		<updated>2024-09-18T06:11:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EWZ aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt. Zur Verwaltungseinheit siehe [[Kilkis (Regionalbezirk)]]. Zum Schlachtschiff siehe [[Kilkis (Schiff)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Kallikratis-Gemeinde Griechenland&lt;br /&gt;
|Name= Gemeinde Kilkis&lt;br /&gt;
|Name-el= {{lang|el|Δήμος Κιλκίς (Κιλκίς)}}&lt;br /&gt;
|Region= [[Zentralmakedonien]]&lt;br /&gt;
|Regionalbezirk= [[Kilkis (Regionalbezirk)|Kilkis]]&lt;br /&gt;
|Fläche= 1599.789&lt;br /&gt;
|Einwohner= 45308&lt;br /&gt;
|Einwohnerquelle= 2021&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistics.gr/documents/20181/17286366/MON_PLI_DHM_OIKISN_2021.xlsx Ergebnisse der Volkszählung 2021], Griechisches Statistisches Amt ({{lang|el|ΕΛ.ΣΤΑΤ}}) [[ELSTAT]] (Excel-Dokument, 1,1 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Logobild=&lt;br /&gt;
|Sitz= Kilkis&lt;br /&gt;
|Gemeindebezirke= 7&lt;br /&gt;
|Stadtbezirke= 1&lt;br /&gt;
|Ortsgemeinschaften= 52&lt;br /&gt;
|LAU= 0901&lt;br /&gt;
|PLZ= 61100&lt;br /&gt;
|Vorwahl=(+30) 23410&lt;br /&gt;
|Website= www.e-kilkis.gr/&lt;br /&gt;
|lat_deg=40|lat_min=59|lat_sec=28&lt;br /&gt;
|lon_deg=22|lon_min=52|lon_sec=16&lt;br /&gt;
|Region-Lagebild= Datei:2011 Dimos Kilkis.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kilkis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Κιλκίς|IPA=kʲilˈkʲis}} {{N.Sg.}}, {{bgS}}/{{mkS|Кукуш|Kukusch}}, {{trS|Kılkış}}) ist eine Stadt und Gemeinde ({{elS|Δήμος|Dimos}}) in der [[Griechenland|griechischen]] Region [[Zentralmakedonien]]. Seit der [[Kallikratis-Programm|griechischen Verwaltungsreform 2010]], mit der das Gemeindegebiet um sechs Nachbargemeinden ([[Cherso (Makedonien)|Cherso]], [[Doirani]], [[Gallikos]], [[Kroussa]], [[Mouries]] und [[Pikrolimni]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kedke.gr/uploads2010/FEKB129211082010_kallikratis.pdf |wayback=20180612141917 |text=kedke.gr |archiv-bot=2022-11-26 12:48:13 InternetArchiveBot }} (PDF; griechisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;) erweitert wurde, ist Kilkis die flächenmäßig viertgrößte Gemeinde des Landes. Die westliche Nachbargemeinde [[Peonia]] und Kilkis sind die nunmehr beiden einzigen Gemeinden des Regionalbezirks Kilkis, der dem Gebiet der ehemaligen [[Kilkis (Regionalbezirk)|Präfektur Kilkis]] entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernstadt Kilkis mit rund 24.000 Einwohnern (2021) liegt in einer hügeligen Landschaft etwa 280&amp;amp;nbsp;m über dem Meeresspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Griechenland benannte eines seiner wenigen Schlachtschiffe (ex Mississippi BB-23) nach der Stadt Kilkis&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hugh und David Lyon |Titel=Kriegsschiffe von 1900 bis heute Technik und Einsatz |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Buch und Zeit Verlagsgesellschaft mbH |Ort=Köln |Datum=1978 |ISBN= |Seiten=136-137}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1873 zählte die Stadt um die 5500,&amp;lt;ref&amp;gt;Йордан Илиев Йорданов (Hrsg.): {{lang|bg|Македония и Одринско. Статистика на населението от 1873 г}}. (= {{lang|bg|Македонска библиотека}}. 33). {{lang|bg|Македонски научен институт}}, София 1995, ISBN 954-8187-21-3, стр.&amp;amp;nbsp;160–161.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1905 – um die 10.000 Einwohner, wobei [[makedonische Bulgaren]] die Mehrheit bildeten und zwei Grundschulen sowie ein Gymnasium hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;D. M. Brancoff: [https://archive.org/details/lamacdoineetsap00mishgoog/page/n11/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|La Macédoine et sa Population Chrétienne}}.&amp;#039;&amp;#039;] Librairie Plon, Paris 1905, S.&amp;amp;nbsp;98–99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Burned town after Second Balkan War in 1913, Kilkis, Greece.jpg|mini|links|Das niedergebrannte Kilkis]]&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Balkankriege#Erster Balkankrieg|Ersten Balkankrieges]] verübten reguläre und irreguläre Armeen verschiedener Kriegsparteien Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung. Ein Memorandum des britischen Konsuls [[Harry Lamb]] an seinen Vorgesetzten in Thessaloniki berichtet beispielsweise davon, wie bulgarische Militärkräfte bei ihrer Eroberung der Region von Kilkis im Dorf [[Vathy (Kilkis)|Vathy]] (Rajanowo) vorgingen. Von den einst 80 muslimischen Haushalten – im Memorandum ist von «türkischen» die Rede – ließen sie keinen einzigen übrig. Die meisten muslimischen Häuser brannten sie nieder. Sie ermordeten alle muslimischen Männer und warfen deren Leichen in die Dorfbrunnen. Nur 60 muslimische Frauen und Kinder überlebten die Verbrechen, indem sie ins Nachbardorf [[Kato Theodoraki]] (Dolni Todorak) flüchteten. Im nahen Dorf [[Fyska]] (Planinitsa) massakrierten sie rund 30 muslimische Männer in einem Gebäude neben der Dorfmoschee. In beiden Fällen nahm auch der Dorfpope teil. In [[Terpyllos]] (Korkut/-owo) pferchten sie alle muslimischen Männer und einen Teil der muslimischen Frauen und Kinder in der Moschee und in einigen nahen Ställen zusammen. Zuerst warfen die bulgarischen Kräfte drei Bomben in die Mengen, doch da diese nicht explodierten, setzten sie danach die Gebäude in Brand. Zwischen 400 und 800 Menschen kamen so ums Leben. Als einzige muslimische Überlebende des Dorfes zählten etwa 60 Mädchen, von denen zehn etwa 15-jährig und der Rest 18 Monate oder älter waren. Sie suchten im nördlich angrenzenden, vor allem von Christen bewohnten Dorf [[Metaxochori (Kilkis)|Metaxochori]] (Mutulowo) Zuflucht. Die dortigen Dorfbewohner hätten wiederum die Mehrheit des Besitzes der muslimischen Todesopfer an sich gerissen. In [[Neo Gynekokastro]] (Avret Hişar bzw. Nowo Zhensko) «exekutierten» die bulgarischen Soldaten bis am 5. November 1912 220 «Türken». Die meisten von ihnen waren vom Dienst befreite Soldaten oder Deserteure und auch Geflüchtete aus den umliegenden Gegenden. Zudem stahlen die bulgarischen Dorfbewohner von [[Paleo Agioneri]] (Wurlani bzw. Werlanitsa) das gesamte Vieh der muslimischen Einwohner von [[Vakoufi]] (Wakăfi) und plünderten deren ganzes Getreidelager. Auch den «türkischen» Einwohnern von Kilkis erging es ähnlich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Titel=Luftërat e Ballkanit | TitelErg=&amp;#039;&amp;#039;raporte Konsullore Britanike nga Maqedonia në vitet e fundit të Perandorisë Osmane&amp;#039;&amp;#039; | Hrsg=Robert Elsie, Bejtullah Destani | Verlag=Artini | Ort=Prishtina | Datum=2018 | ISBN=978-9951-690-74-4 | Seiten=28–30 | Originalsprache=en | Übersetzer=Majlinda Nishku, Ilir Nishku}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Balkankriege#Ergebnisse|Zweiten Balkankrieges]] 1913 wurde die Stadt schwer beschädigt. Am 21.&amp;amp;nbsp;Juni eroberte die [[Griechisches Heer|griechische Armee]] nach dreitägigem Kampf Kilkis und vertrieb die dort lebende bulgarische Bevölkerung. Als es 1913 in den griechischen Staat [[Friede von Bukarest (1913)|eingegliedert]] wurde, zählte es nur noch 1600&amp;amp;nbsp;Einwohner, die meisten davon stammten aus den benachbarten Dörfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen großen Wachstumsschub erfuhr Kilkis durch die große Zahl von Flüchtlingen, die sich in den [[1920er]] Jahren dort ansiedelten. Diese waren überwiegend [[Pontosgriechen]]; weitere waren aus [[Kleinasien]] und aus Bulgarien. 1928 zählte es etwa 6500 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.freewebs.com/onoma/eap.htm | wayback=20071115014930 | text=Κατάλογος των προσφυγικών συνοικισμών της Μακεδονίας σύμφωνα με τα στοιχεία της Επιτροπής Αποκαταστάσεως Προσφύγων (ΕΑΠ) έτος 1928}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wurde sie offiziell zum Wirtschafts- und Verwaltungszentrum der gesamten Region bestimmt; in den Jahren vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde sie urbaner. Im [[Balkanfeldzug (1941)|Balkanfeldzug]] eroberten [[Wehrmacht]]-Truppen Griechenland. Kilkis zählte zur deutschen Besatzungszone. Im Herbst 1944 zogen sich die Besatzer aus Griechenland zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 wurde die bisherige Stadtgemeinde (Dimos) Kilkis im Rahmen der griechischen Kommunalverwaltungsreform mit weiteren Ortschaften zu einer neuen (erweiterten) Stadtgemeinde Kilkis zusammengefasst. Das Gemeindegebiet wuchs von 87,45&amp;amp;nbsp;km² auf 319,834&amp;amp;nbsp;km², die Einwohnerzahl von 19.358 (1991) auf 24.874 (2001), wobei die Stadt Kilkis selbst den größten Anteil an der Steigerung hatte (1981 11.148&amp;amp;nbsp;Einwohner, 1991 12.139&amp;amp;nbsp;Einwohner, 2001 19.247&amp;amp;nbsp;Einwohner).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Von 1974 bis 2001 produzierte hier das deutsche mittelständische Unternehmen [[Stiebel Eltron]] Solarsysteme (Solarkollektoren). In Kilkis produziert [[ALUMIL Milonas]] Aluminium-Halbzeuge. Im Ort ansässig ist auch die [[Kleemann Group]], ein bedeutender Hersteller von Aufzügen und Fahrtreppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Kilkis unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:&lt;br /&gt;
* [[Assenowgrad]], Bulgarien&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.assenovgrad.com/object.php?id=67 assenovgrad.com] Städtepartnerschaften von Asenowgrad (bulgarisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Krum Christow]] (1906–1988), bulgarischer Journalist und Diplomat&lt;br /&gt;
* [[Georgi Nikolow Deltschew|Goze Deltschew]] (1872–1903), bulgarisch-mazedonischer Revolutionär&lt;br /&gt;
* [[Milan Gozew]] (1906–2010), bulgarischer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Niki Eideneier-Anastassiadi|Niki Eideneier]] (* 1940), deutsch-griechische Neogräzistin, literarische Übersetzerin und Verlegerin&lt;br /&gt;
* [[Giorgos Floridis]] (* 1956), griechischer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Wassilios E. Fthenakis|Wassilios Fthenakis]] (* 1937), griechischer Pädagoge, Anthropologe, Genetiker und Psychologe&lt;br /&gt;
* [[Valentini Grammatikopoulou]] (* 1997), griechische Tennisspielerin&lt;br /&gt;
* [[Theokletus Karipides]] (1926–1975), griechischer Dichter&lt;br /&gt;
* [[Kostas Lachas]], griechischer Maler&lt;br /&gt;
* [[Panagiotis Moullas]] (1935–2010), griechischer Neogräzist&lt;br /&gt;
* [[Fotios Papadopulos]] (* 1954), griechischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Christo Smirnenski]] (1898–1923), bulgarischer Dichter&lt;br /&gt;
* [[Aleksandar Stanischew]] (1886–1945), bulgarischer Arzt, Politiker, Rektor der [[Universität Sofia]]&lt;br /&gt;
* [[Konstantin Stanischew]] (1877–1957), bulgarischer Arzt und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Savvas Tsitouridis]] (* 1954), griechischer Politiker &amp;lt;!-- siehe en:Savvas Tsitouridis --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Nikos Vergos]] (* 1996), griechischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Zentralmakedonien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Zentralmakedonien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Zentralmakedonien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Makedonien (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kilkis| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dbebaw</name></author>
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