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	<title>Kilikien - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hartmann Linge: /* Literatur */ +1</title>
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		<updated>2025-11-22T18:36:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; +1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cilician Armenia-en.svg|mini|300px|Das Armenische Königreich von Kilikien, 1199–1375]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kilikien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Κιλικία|Kilikía}}, {{laS|&amp;#039;&amp;#039;Cilicia&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Deutsche Sprache|deutsch]] auch &amp;#039;&amp;#039;Zilizien&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[antike]] [[Landschaft]] im Südosten [[Kleinasien]]s. Sie entspricht etwa dem östlichen Teil der heutigen [[Mittelmeerregion (Türkei)| türkischen Mittelmeerregion]] und somit den heutigen [[Türkei|türkischen]] [[Liste der Provinzen der Türkei|Provinzen]] [[Adana (Provinz)|Adana]], [[Mersin (Provinz)|Mersin]] und [[Osmaniye (Provinz)|Osmaniye]], sowie zumindest dem größten Teil der [[Kahramanmaraş (Provinz)|Provinz Kahramanmaraş]], aber ohne den größten Teil des Gebiets der [[Hatay (Provinz)|Provinz Hatay]], der zum antiken Syrien gerechnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grenzen ==&lt;br /&gt;
Im Westen lag die Grenze zum benachbarten [[Pamphylien]] bei Korakesion (heute [[Alanya]]), im Norden begrenzte etwa das [[Taurusgebirge]] die Landschaft;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Hild (Byzantinist)|Friedrich Hild]], [[Hansgerd Hellenkemper]]: &amp;#039;&amp;#039;Kilikien und Isaurien.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[Tabula Imperii Byzantini]]&amp;#039;&amp;#039; Band 5. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1990, ISBN 3-7001-1811-2, S.&amp;amp;nbsp;18.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch das Gebirge führten Pässe nach [[Isaurien]], [[Lykaonien]] und [[Kappadokien]], darunter die berühmte [[Kilikische Pforte]] (&amp;#039;&amp;#039;Pylae Ciliciae&amp;#039;&amp;#039;) zwischen [[Tyana]] und [[Tarsus (Türkei)|Tarsos]], durch welche [[Alexander der Große]] von Kappadokien kommend in Kilikien eindrang. Im Osten wird es nur durch das niedrigere [[Nurgebirge|Amanosgebirge]] vom antiken [[Syrien]] getrennt, mit dem es stets kulturell zusammenhing (und das damals als Kulturraum erheblich größer war als der heutige Staat Syrien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergliederung ==&lt;br /&gt;
Die wichtigste Ebene ist die [[Çukurova (Kilikische Ebene)|Çukurova]], die wichtigsten Flüsse der [[Limonlu Çayı|Lamas]] (Lamos), [[Ceyhan (Fluss)|Ceyhan]] (Pyramus), [[Seyhan]] (Saros) und der [[Göksu (Mittelmeer)|Göksu]] (Kalykadnos).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Strabon]]&amp;lt;ref&amp;gt;Strabon, &amp;#039;&amp;#039;Geographie&amp;#039;&amp;#039; 14,5,1 und 14,5,4.&amp;lt;/ref&amp;gt; teilte Kilikien der Natur des Bodens nach in das &amp;#039;&amp;#039;ebene&amp;#039;&amp;#039; Kilikien (&amp;#039;&amp;#039;Kilikia Pedias&amp;#039;&amp;#039;, lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Cilicia Campestris&amp;#039;&amp;#039;), die damals dicht bevölkerte und äußerst fruchtbare Küstenlandschaft, „die von [[Soloi (Kilikien)|Soloi]] und [[Tarsus (Türkei)|Tarsos]] bis [[Issos]] reichte, sowie das Gebiet, über dem auf der nördlichen Flanke des Tauros die Kappadokier wohnen“ und das &amp;#039;&amp;#039;gebirgige&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;raue&amp;#039;&amp;#039; Kilikien (&amp;#039;&amp;#039;Kilikia Tracheia&amp;#039;&amp;#039;, Tracheiotis, lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Cilicia Trachea&amp;#039;&amp;#039;) im Westen ein. Letzteres, von vielen Zweigen des Taurus durchzogen, bot namentlich für die berühmten kilikischen Ziegen gute Weideplätze und war später wegen seines vortrefflichen Schiffbauholzes lange ein Zankapfel zwischen den [[Seleukidenreich|Seleukiden]] und [[Ptolemäer]]n, bis es von [[Antiochos III.|Antiochos dem Großen]] erobert wurde. Als Grenze zwischen den beiden Teilen wird etwa der Fluss Lamos (heute Limonlu) angesehen, gelegentlich wird auch [[Soloi (Kilikien)|Soloi]] noch zum Rauen Kilikien gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vor- und frühgriechischer Zeit war die Terminologie unterschiedlich: Das in klassischer Zeit als „ebenes Kilikien“ bezeichnete Gebiet wurde bei den Hethitern zu [[Kizzuwatna]] gerechnet. Bei den Assyrern wurde dieses Gebiet &amp;#039;&amp;#039;[[Que (Kleinasien)|Qu’e]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, das Gebiet westlich und im Taurus hieß &amp;#039;&amp;#039;{{lang|akk-Latn|Ḫilakku}}&amp;#039;&amp;#039;, woraus sich der antike Namen Kilikien herleitet. Noch Herodot rechnet die Kilikier zu den Völkern westlich des Halys, die als einzige neben den Lykiern sich den Lydern erfolgreich widersetzen konnten. Im [[Neubabylonisches Reich|Neubabylonischen Reich]] hieß dann Ḫilakku &amp;#039;&amp;#039;Pirindu&amp;#039;&amp;#039; und Qu’e &amp;#039;&amp;#039;Hume&amp;#039;&amp;#039;. Unter persischer Oberherrschaft finden sich dann unter der Regentschaft des [[Syennesis]] die Gebiete des alten Qu’e und Ḫilakku unter dem Namen Kilikien vereinigt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bryce&amp;quot;&amp;gt;Trevor Bryce: &amp;#039;&amp;#039;The Routledge Handbook of the Peoples and Places of Ancient Western Asia.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;The Near East from the Early Bronze Age to the Fall of the Persian Empire.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London, New York 2012, ISBN 978-0-415-69261-8, Artikel Cilicia (S. 165–166), Hilakku (S. 309–310), Kizzuwatna (S. 392–393) und Que (S. 583–584).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 7. Jh. ist Eisenherstellung belegt. Bergwerke im Taurus lieferten Silber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten|grund=Die Darstellung der Geschichte ist, ohne dass dies hinreichend kenntlich gemacht wird, lückenhaft und sprunghaft. |2=Dieser Abschnitt}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Roman provinces trajan 2.svg|mini|300px|Die römischen Provinzen unter [[Trajan]] (117 n. Chr.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittlere bis Späte Bronzezeit, Hethiter, Assyrer ===&lt;br /&gt;
Bereits der Hethiterkönig [[Ḫattušili I.]] (ca. 1565–1540 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) scheint die kilikische Pforte kontrolliert zu haben, das Tiefland war als [[Adana|Adaniya]] ein unabhängiges Fürstentum.&amp;lt;ref&amp;gt;J. G. Macqueen: &amp;#039;&amp;#039;The Hittites and their contemporaries in Asia Minor&amp;#039;&amp;#039;. London 1975, 1996, ISBN 0-500-27887-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Teilweise stand es, unter dem Namen [[Kizzuwatna]], unter der Kontrolle von [[Hanilgabat]]. Nachdem [[Šuppiluliuma I.]] Verträge mit Kizzuwatna geschlossen hatte, konnte [[Muršili II.]] (1318–1290 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) Kilikien dem [[Hethiter|hethitischen]] Reich angliedern. Das ebene Kilikien war dann als &amp;#039;&amp;#039;Qu’e&amp;#039;&amp;#039; eine [[Assyrien|assyrische]] Provinz (erster schriftlicher Beleg 858 v.&amp;amp;nbsp;Chr.). Unter [[Salmānu-ašarēd III.|Salmanasser III.]] erfolgten die ersten Vorstöße der Assyrer (um 830 v.&amp;amp;nbsp;Chr.). Kate von Qu’e unterwarf sich, zahlte Tribut und verheiratete seine Tochter mit dem assyrischen Herrscher, fiel aber dann wieder ab. Er wurde durch seinen Bruder Kirri ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der assyrische Herrscher [[Asarhaddon]] rühmt sich der Unterwerfung der &amp;#039;&amp;#039;{{lang|akk-Latn|Ḫilakku}}&amp;#039;&amp;#039;, eines Gebirgsvolkes, das die unzugänglichen Berge in der Nähe von Que und [[Tabal]] bewohnt, „boshafte [[Hethiter]], die sich auf ihre Berge verließen und sich seit Menschengedenken keinem Joch unterworfen hatten“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rykle Borger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Inschriften Asarhaddons, Königs von Assyrien&amp;#039;&amp;#039;. Archiv für Orientforschung. Beiheft 9. Weidner, Graz 1956.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Qu’e selbst blieb mindestens bis zum Ende der Regierungszeit [[Aššur-bāni-apli|Assurbanipals]] assyrische Provinz. Die Zugehörigkeit zum Neubabylonischen Reich nach dem Untergang der Assyrer ist zweifelhaft. [[Nabū-kudurrī-uṣur II.|Nebukadnezar II.]] rechnete es zu seinen Ländern, der letzte König [[Nabonid]] hingegen berichtete von einem Feldzug nach Hume kurz nach seinem Regierungsantritt. In Kilikien und anderen südanatolischen Gebieten überlebte die [[Luwische Sprache]] bis in das erste christliche Jahrtausend&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bryce&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perserreich, Hellenismus ===&lt;br /&gt;
Ab 607 v. Chr. war Kilikien unter der Dynastie des Syennesis selbständig. Dessen Nachfolger wurden schließlich Vasallen der [[Perserreich|Perser]]. Beide Kilikien waren unter einem Satrapen vereint, der aus der Dynastie des Syennesis stammte (Herodot, Xenophon). Nach der Rebellion und dem Tod [[Kyros der Jüngere|Kyros des Jüngeren]] werden Herrscher aus dieser Dynastie nicht mehr erwähnt; die Parteinahme für Kyros den Jüngeren scheint zur Absetzung des letzten Regenten aus dieser Dynastie geführt zu haben. Unter [[Pharnabazos II.|Pharnabazos]] wurden ab 380 v. Chr. in Tarsos und [[Nagidos]] Münzen geprägt. 333 v. Chr. eroberte [[Alexander der Große]] die Gegend. In hellenistischer Zeit wechselte Kilikien zwischen den [[Seleukidenreich|Seleukiden]] und [[Ptolemäer]]n, es kam wieder zu einer Teilung. Neu gegründet wurden Seleukia am Kalykadnos, Aigeai und Arsinoe als autonome Städte, wohl auch [[Olba und Diokaisareia|Olba]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imperium Romanum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Asia Minor in the 2nd century AD - general map - Roman provinces under Trajan - bleached - English legend.jpg|mini|Übersichtskarte: Kleinasien im 2. Jahrhundert n. Chr. Römische Provinzen unter [[Trajan]] (von 98 bis 117 n. Chr. römischer Kaiser)]]&lt;br /&gt;
Nach mannigfachem Wechsel der Herrschaft zwischen einheimischen, makedonischen, syrischen und ägyptischen Königen und zuletzt [[Mithridates VI. (Pontos)|Mithridates VI.]] und [[Tigranes II.]] wurde Kilikien durch [[Gnaeus Pompeius Magnus]], der die [[Kilikische Seeräuber|kilikischen Seeräuber]] besiegte, in seinem östlichen Teil eine [[römische Provinz]], während die Bewohner des Hochlandes noch lange Zeit ihre Unabhängigkeit behaupteten. 51/50 v. Chr. war [[Marcus Tullius Cicero]] [[Statthalter]] der Provinz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[David Engels]]: &amp;#039;&amp;#039;Cicéron comme proconsul en Cilicie et la guerre contre les Parthes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Revue Belge de Philologie et d’Histoire.&amp;#039;&amp;#039; 86, 2008, S. 23–45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tode [[Gaius Iulius Caesar]]s 44 v. Chr. wurde die Provinz jedoch aufgelöst und teilweise Syrien zugeschlagen, teilweise einheimischen Dynasten überlassen und erst wieder um 72 n. Chr. unter [[Vespasian]] eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Byzanz, Islamische Expansion ===&lt;br /&gt;
Im 7. Jahrhundert, im Zug der [[islam]]ischen Expansion, kam Kilikien an die [[Araber]] und wurde meist von Syrien aus regiert, wobei das [[Taurusgebirge]] die Grenze zum [[Byzantinisches Reich|byzantinischen Reich]] bildete. Im Laufe des 10. Jahrhunderts erfolgte die byzantinische Rückeroberung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Schlacht bei Manzikert]], die Kleinasien für die [[Seldschuken]] öffnete, konnte der armenische Statthalter [[Abul Gharib]] die Provinz auch ohne Unterstützung der Zentralregierung halten, doch ab 1080 begannen [[Armenien|armenische]] Flüchtlinge zunächst im [[Taurusgebirge|Taurus]] und [[Antitaurus]], später auch in der Ebene, unabhängige Besitzungen einzurichten, die die Oberhoheit von [[Konstantinopel]] nicht mehr anerkannten. Unter der Oberhoheit der [[Rubeniden]], später der [[Hethumiden]] und letztlich der zyprischen [[Haus Lusignan|Lusignan]] entstand ein Reich, das [[Königreich Kleinarmenien]] genannt wurde. Es konnte sich bis 1375 in wechselnden Bündnissen behaupten, zunächst oft im Bund mit den [[Kreuzfahrerstaaten|Kreuzrittern]], später meist in Konflikt mit dem [[Fürstentum Antiochia]] und den [[Templerorden|Tempelrittern]]. Hauptstadt des Königreichs war [[Kozan (Adana)|Sis]] (heute &amp;#039;&amp;#039;Kozan&amp;#039;&amp;#039;). [[Peter I. (Zypern)|Peter I. ]], der König von Zypern, besetzte einige Küstenstädte, die später wieder verloren gingen. Letztlich wurde dem armenischen Königreich das teils erzwungene, teils aber auch freiwillige Zusammenwirken mit ihren mongolischen Oberherrn, den [[Ilchane|Ilkhanen]], bei deren Unternehmungen in Syrien gegen die [[Mamluken]] zum Verhängnis. Nach dem Übertritt der Ilkhane zum Islam verloren die armenischen Könige ihre bis dahin gleichberechtigte, teils sogar privilegierte Stellung unter den Vasallen der Khane. Nach dem Zerfall und Ende des Ilkhanats (und dem Ende der Kreuzritterstaaten, insbesondere des Fürstentums Antiochia) standen sie ihren muslimischen Nachbarn, die zu erbitterten Feinden geworden waren, schutzlos gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Neue Herrscher nach dem Ende des Königreichs waren die [[Ramazanoğulları]] unter Oberhoheit der ägyptischen [[Mamluken#Das ägyptische Mamlukensultanat|Mamluken]]; ab 1515 wurde das Gebiet Teil des [[Osmanisches Reich|osmanischen Reiches]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde Kilikien von 1919 bis 1921 durch Frankreich besetzt und sollte nach dem [[Vertrag von Sèvres (Osmanisches Reich)|Vertrag von Sèvres]] teilweise an Frankreich fallen, wurde von Frankreich aber 1921, bestätigt 1923 im [[Vertrag von Lausanne]], an die Türkei zurückgegeben. Seither wird der Name „Kilikien“ nur mehr im historischen Bezug verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städte ==&lt;br /&gt;
Hauptstadt des antiken und byzantinischen Kilikien war [[Tarsus (Türkei)|Tarsos]]. Weitere namhafte Orte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adana]]&lt;br /&gt;
* [[Aigeai]]&lt;br /&gt;
* [[Anazarbos]]&lt;br /&gt;
* [[Elaiussa Sebaste]]&lt;br /&gt;
* [[Iotape]]&lt;br /&gt;
* [[Issos]]&lt;br /&gt;
* [[Kanytelleis]]&lt;br /&gt;
* [[Korykos]], heute [[Kızkalesi]]&lt;br /&gt;
* [[Meydancıkkale]]&lt;br /&gt;
* [[Mopsuestia]], Mamistra&lt;br /&gt;
* [[Seleukia am Kalykadnos]], heute [[Silifke]]&lt;br /&gt;
* [[Selinus (Kilikien)|Selinus]] oder Trajanopolis (Selindi)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strabon nennt die Festung Korakesion (heute [[Alanya]]), [[Arsinoë (Stadt)|Arsinoë]], [[Hamaxia]], [[Laertes (Stadt)|Laertes]], [[Selinus (Kilikien)|Selinous]], [[Antiochia am Kragos|Kragos]], Charadrus, [[Anemurion]], [[Soloi (Kilikien)|Soloi]], [[Nagidos]], ein weiteres Arsinoë, Melania, [[Kelenderis]], [[Taşucu|Holmoi]], [[Silifke|Seleukia am Kalykadnos]], [[Korykos]] und die [[Korykische Grotten|korykischen Grotten]], [[Elaiussa Sebaste|Elaioussa]], [[Lamos (Kilikien)|Lamos]], [[Issos]] und [[Olba und Diokaisareia|Olba]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Auswahl der Befestigungen findet sich unter [[Liste von Burgen in Kleinarmenien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Statthalter ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Statthalter von Cilicia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römische Auxiliareinheiten ==&lt;br /&gt;
In der [[Römische Kaiserzeit|Kaiserzeit]] wurden die folgenden [[Auxiliartruppen|Auxiliareinheiten]] auf dem Gebiet Kilikiens rekrutiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cohors I Cilicum]]&lt;br /&gt;
* [[Cohors I Flavia Cilicum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Herrscher von Armenien#Herrscher des Königreichs Kleinarmenien|Liste der Herrscher von Kleinarmenien]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Katholikoi von Kilikien der Armenischen Apostolischen Kirche]]&lt;br /&gt;
* [[Katholikat von Kilikien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Tilmann Bechert]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Provinzen des Römischen Reiches. Einführung und Überblick.&amp;#039;&amp;#039; Philipp von Zabern, Mainz 1999, ISBN 3-8053-2399-9, S. 99–102.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Hild (Byzantinist)|Friedrich Hild]], [[Hansgerd Hellenkemper]]: &amp;#039;&amp;#039;Kilikien und Isaurien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Tabula Imperii Byzantini]].&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Wien 1990, ISBN 3-7001-1811-2.&lt;br /&gt;
* Taner Korkut: &amp;#039;&amp;#039;Girlanden-Ostotheken aus Kalkstein in Pamphylien und Kilikien. Untersuchungen zu Typologie, Ikonographie und Chronologie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sarkophag-Studien.&amp;#039;&amp;#039; Band 4). Zabern, Mainz 2006, ISBN 3-8053-3563-6.&lt;br /&gt;
* [[Philipp Pilhofer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das frühe Christentum im kilikisch-isaurischen Bergland. Die Christen der Kalykadnos-Region in den ersten fünf Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Texte und Untersuchungen zur Geschichte der altchristlichen Literatur]].&amp;#039;&amp;#039; Band 184). De Gruyter, Berlin/Boston 2018, ISBN 978-3-11-057381-7 ([https://edoc.bbaw.de/frontdoor/index/index/docId/3071 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Susanne Froehlich|Susanne Pilhofer]]: &amp;#039;&amp;#039;Romanisierung in Kilikien? Das Zeugnis der Inschriften&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur Antiken Welt.&amp;#039;&amp;#039; Band 46). München 2006, ISBN 3-8316-0538-6 ([https://www.kilikien.de/romanisierung/romanisierung.pdf Digitalisat]); 2., erweiterte Auflage mit einem Nachwort von Philipp Pilhofer (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur Antiken Welt.&amp;#039;&amp;#039; Band 60). München 2015. ISBN 978-3-8316-7184-7.&lt;br /&gt;
* Susanne Rutishauser: &amp;#039;&amp;#039;Siedlungskammer Kilikien. Studien zur Kultur- und Landschaftsgeschichte des Ebenen Kilikien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur Vorderasiatischen Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 16). Harrassowitz, Wiesbaden 2020, ISBN 978-3-447-11397-7.&lt;br /&gt;
* [[Tassilo Schmitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Provincia Cilicia. Kilikien im Imperium Romanum von Caesar bis Vespasian&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Gegenwärtige Antike – antike Gegenwarten. Kolloquium zum 60. Geburtstag von Rolf Rilinger&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 2005, ISBN 3-486-56754-3, S. 189–222.&lt;br /&gt;
* Brent D. Shaw: &amp;#039;&amp;#039;Bandit Highlands and Lowland Peace: The Mountains of Isauria-Cilicia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the Economic and Social History of the Orient.&amp;#039;&amp;#039; Band 33, Nummer 2, 1990, S. 199–233 ([https://www.academia.edu/25320982/ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cilicia}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/kilikien/ch/df11c4095221baed9c8fd569e2884735/ Frei zugänglicher Artikel mit Bildern und Literaturangaben]&lt;br /&gt;
* [https://www.kilikien.de/index.html Texte, Karten und Fotos zum antiken Kilikien]&lt;br /&gt;
* {{LiviusNeu|place|cilicia|||Cilicia|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Antike Landschaften (Kleinasien)}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=36/55/00/N|EW=34/53/44/E|type=state|region=TR}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4073394-4|LCCN=n85007632|VIAF=237253911}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kilikien| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Mittelmeerraums]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike Geographie (Kleinasien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hartmann Linge</name></author>
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