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	<title>Kilija - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kilija&amp;diff=46573&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Murli: Bild ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-11T09:27:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in der Ukraine&lt;br /&gt;
|Ort = Kilija&lt;br /&gt;
|OrtK = Кілія&lt;br /&gt;
|Wappen = Kilia.png&lt;br /&gt;
|Oblast = Oblast Odessa&lt;br /&gt;
|Rajon = Rajon Ismajil&lt;br /&gt;
|Gliederung = 1 Stadt, 10 Dörfer&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Walentyn Boborowskyj&lt;br /&gt;
|Adresse = вул. Леніна 57&amp;lt;br /&amp;gt;68300 м. Кілія&lt;br /&gt;
|Website = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kilija&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{ukS|Кілія|Audio=LL-Q8798 (ukr)-Gzhegozh-Кілія.wav}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; {{ruS|Килия|ro=Chilia (Nouă)}}) ist eine [[Ukraine|ukrainische]] Stadt am nördlichen Ufer des [[Kilijaarm]]es, einem Deltamündungsarm der [[Donau]]. Sie liegt in der Nähe der [[Grenze zwischen Rumänien und der Ukraine|rumänischen Grenze]].&lt;br /&gt;
[[Bild:Вид з дзвіниці Старообрядницької церкви ,м.Кілія.jpg|links|miniatur|Blick auf die Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kilija war eine bedeutende Handelsstadt im Donaudelta, am nördlichen Mündungsarm (Kilijaarm) der Donau, einige Kilometer entfernt vom heutigen Dorf [[Chilia Veche]], zu unterscheiden von dem stromabwärts an der Mündung gelegenen Licostomo sowie von [[Chilia Nouă]], das am Ende des [[14. Jahrhundert]]s auf dem linken Ufer gegründet wurde. Kilija, als byzantinische Stadt seit dem 11. Jahrhundert bekannt, erhielt seinen Namen nach einem 1324 erwähnten Getreidespeicher. Um 1352 ging die Stadt aus byzantinischem Besitz an [[Republik Genua|Genua]] über, das hier durch einen Konsul vertreten war. 1360–1361 besaß Kilija ein Kommunalhaus, die Griechenkirche St. Johannes, ein Arsenal und Landungsstege (scale) im Strom. Die Bevölkerung umfasste [[Griechen]], [[Armenier]], [[Walachen]], [[Tataren]] und [[Ligurer]], die Ausfuhr von Getreide, Wachs und Honig, Einfuhr dagegen von Wein und Tuchen betrieben. Vor 1368 gaben die Genuesen Kilija zugunsten der [[Wojewode]]n der [[Fürstentum Moldau|Moldau]] auf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Собор вночі.jpg|mini|links|Kirche in der Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt wurde als Ausgangspunkt der großen Handelswege (walachische Route nach [[Ungarn]], moldauische Route nach [[Polen]]) im [[15. Jahrhundert]] zum Zankapfel zwischen Ungarn, den rumänischen Fürsten, Polen und der [[Hohe Pforte|Hohen Pforte]]. 1412 unter moldawische Kontrolle geraten, strebte bereits [[Sigismund (HRR)|Sigismund von Luxemburg]] danach, Kilija für Ungarn zu gewinnen, was 1448 [[Johann Hunyadi]] gelang. 1465 eroberte [[Ștefan cel Mare]] die Stadt jedoch zurück, wodurch eine Serie von Konflikten mit Ungarn, der [[Fürstentum Walachei|Walachei]] und dem [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] ausgelöst wurde. Nach einem gescheiterten Eroberungsversuch 1476 nahmen die Osmanen Kilija am 14. Juli 1484 ein. [[Bayezid II.]] siedelte hier deportierte Fischer aus Silistra an und machte die Stadt – im Rahmen der osmanischen Seeherrschaft – zum „Schlüssel der Ostländer“ mit intensiven Handelskontakten zu [[Syrien]], [[Lwiw]], Westeuropa und den Tatarenländern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kilianova.jpg|mini|links|Kilia im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1790, während des [[Russisch-Österreichischer Türkenkrieg (1787–1792)|Russisch-Österreichischen Türkenkrieges]], wurde Kilija von [[Kaiserlich Russische Armee|Russischen Truppen]] unter dem General [[Iwan Wassiljewitsch Gudowitsch|Iwan Gudowitsch]] erobert und 1812 dem [[Russisches Kaiserreich|Russischen Reich]] einverleibt. Während des [[Krimkrieg]]es wurde Kilija im Juli 1854 von der anglo-französischen Flotte beschossen, 1856 fiel die Stadt im Zuge des [[Pariser Frieden (1856)|Pariser Friedens]] an Rumänien. Bereits 1878 ([[Berliner Kongress]]) kam der Ort zusammen mit dem [[Budschak]] zurück an Russland. 1897 lebten in Kilija 11.618 Menschen (39,2 % [[Ukrainer]], 21,5 % [[Moldauer]], 18,9 % [[Russen]], 18,5 % [[Juden]], 0,75 % Bulgaren, 0,18 % Polen, 0,15 % Deutsche (0,15 %) und 0,04 % [[Gagausen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs kam Kilija im [[Vertrag von Saint-Germain]] an [[Großrumänien]]. Die [[Sowjetunion]] besetzte Ende Juni 1940 [[Bessarabien#Sowjetische Besetzung 1940|Bessarabien]] und die [[Bukowina#Zweiter Weltkrieg|nördliche Bukowina]], nachdem die [[Wehrmacht]] Rumäniens Bündnispartner Frankreich [[Westfeldzug|besiegt hatte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941, in den ersten Tagen des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Krieges]], besetzten rumänische Truppen diese erneut und hielten sie [[Zweiter Weltkrieg|bis 1944]]. Nach die [[Rote Armee]] sie erobert hatte, wurden sie Teil der [[Sowjetunion|sowjetischen]] [[Unionsrepublik]] [[Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik|Ukrainischen SSR]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; Seit der [[Auflösung der Sowjetunion]] gehören sie zur [[Ukraine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Bau des 9 km langen [[Bystre-Kanal]]s in den Jahren 2004 und 2005 ist die Strecke zwischen dem [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]] und Kilija deutlich kürzer als zuvor.&lt;br /&gt;
Am 24. Februar 2022 begannen russische Streitkräfte auf Befehl von Staatspräsident [[Putin]] einen [[Russischer Überfall auf die Ukraine 2022|völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf die Ukraine]]. Sie [[Initiative für den sicheren Transport von Getreide und Lebensmitteln aus ukrainischen Häfen|blockierten monatelang]] ukrainische Häfen, aus denen bis dato das ganze Jahr über Mais, Weizen, Gerste und Ölsaaten exportiert worden waren. Häfen am Unterlauf der Donau und der rumänische Schwarzmeerhafen [[Constanța]] gewannen dadurch schlagartig an Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Mihm (FAZ): [https://www.faz.net/aktuell/ukraine-konflikt/moskau-droht-mit-getreideblockade-im-schwarzen-meer-18868445.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 &amp;#039;&amp;#039;Russland droht mit neuer Getreideblockade im Schwarzen Meer&amp;#039;&amp;#039;] (aktualisiert am 5. Mai 2023)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Artem Volkov / yur-gazeta.com: [https://yur-gazeta.com/legal-business/articles-in-english/maritime-business-during-the-war-times-trends-and-challenges.html &amp;#039;&amp;#039;Maritime Business during the War Times: Trends and Challenges&amp;#039;&amp;#039;] (zuletzt aktualisiert am 5. Mai 2023)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ukraine vertiefte den Bystre-Kanal von 3,90 m auf 6,50 m, damit größere Schiffe ihn befahren können.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Mihm (FAZ): [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ukraine-und-rumaenien-streiten-ueber-donaudelta-vertiefung-18709994.html &amp;#039;&amp;#039;Bizarrer Streit um ukrainische Getreideexporte aus dem Donaudelta&amp;#039;&amp;#039;] ([[FAZ online]], aktualisiert am 27. Februar 2023)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
Am 12. Februar 2018 wurde die Stadt zum Zentrum der neugegründeten &amp;#039;&amp;#039;Stadtgemeinde Kilija&amp;#039;&amp;#039; (Кілійська міська громада/&amp;#039;&amp;#039;Kilijska miska hromada&amp;#039;&amp;#039;), zu dieser zählen auch noch die Dörfer &amp;#039;&amp;#039;Lisky&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pomasany&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schewtschenkowe&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://w1.c1.rada.gov.ua/pls/z7503/A036?vf7551=3121 Відповідно до Закону України &amp;quot;Про добровільне об&amp;#039;єднання територіальних громад&amp;quot; у Одеській області у Кілійському районі Кілійська міська, Лісківська та Шевченківська сільські ради рішеннями від 12 лютого 2018 року]&amp;lt;/ref&amp;gt; bis dahin bildete sie die gleichnamige &amp;#039;&amp;#039;Stadtratsgemeinde Kilija&amp;#039;&amp;#039; (Кілійська міська рада/&amp;#039;&amp;#039;Kilijska miska rada&amp;#039;&amp;#039;) im Süden des [[Rajon Kilija|Rajons Kilija]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Juni 2020 kamen noch weitere 7 in der untenstehenden Tabelle aufgelistetenen Dörfer zum Gemeindegebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zakon.rada.gov.ua/laws/show/720-2020-%D1%80#Text Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 720-р &amp;quot;Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Одеської області&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Juli 2020 ist sie ein Teil des [[Rajon Ismajil|Rajons Ismajil]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zakon.rada.gov.ua/laws/show/807-IX Верховна Рада України; Постанова від 17.07.2020 № 807-IX &amp;quot;Про утворення та ліквідацію районів&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Orte sind neben dem Hauptort Kilija Teil der Gemeinde:&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width:auto;&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 ! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; background-color:#AFD6FF&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Name&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 ! style=&amp;quot;text-align:center; background-color:#AFD6FF&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ukrainisch transkribiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center; background-color:#AFD6FF&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ukrainisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center; background-color:#AFD6FF&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;russisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center; background-color:#AFD6FF&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;rumänisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Dmytriwka (Ismajil)|Dmytriwka]]&lt;br /&gt;
 | Дмитрівка&lt;br /&gt;
 | Дмитровка (Dmitrowka)&lt;br /&gt;
 | Dumitrești&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Furmaniwka (Ismajil)|Furmaniwka]]&lt;br /&gt;
 | Фурманівка&lt;br /&gt;
 | Фурмановка (Furmanowka)&lt;br /&gt;
 | Furmanca&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Lisky (Ismajil)|Lisky]]&lt;br /&gt;
 | Ліски&lt;br /&gt;
 | Лески (Lesky)&lt;br /&gt;
 | -&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Mykolajiwka (Ismajil)|Mykolajiwka]]&lt;br /&gt;
 | Миколаївка&lt;br /&gt;
 | Старая Николаевка (Staraja Nikolajewka)&lt;br /&gt;
 | Niculești&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Nowoseliwka (Ismajil)|Nowoseliwka]]&lt;br /&gt;
 | Новоселівка&lt;br /&gt;
 | Новоселовка (Nowoselowka)&lt;br /&gt;
 | Enichioi&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Pomasany]]&lt;br /&gt;
 | Помазани&lt;br /&gt;
 | Помазаны&lt;br /&gt;
 | Pomazan&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Schewtschenkowe (Ismajil)|Schewtschenkowe]]&lt;br /&gt;
 | Шевченкове&lt;br /&gt;
 | Шевченково (Schewtschenkowo)&lt;br /&gt;
 | Caramahmet&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Trudowe (Ismajil)|Trudowe]]&lt;br /&gt;
 | Трудове&lt;br /&gt;
 | Трудовое (Trudowoje)&lt;br /&gt;
 | Draculea&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Tscherwonyj Jar (Ismajil)|Tscherwonyj Jar]]&lt;br /&gt;
 | Червоний Яр&lt;br /&gt;
 | Червоный Яр (Tscherwony Jar)&lt;br /&gt;
 | Chitai&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Wassyliwka (Ismajil)|Wassyliwka]]&lt;br /&gt;
 | Василівка&lt;br /&gt;
 | Васильевка (Wassiljewka)&lt;br /&gt;
 | Aprodul Purice&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Kilija)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kiliia|Kilija}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Orte in der Oblast Odessa&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste genueser Kolonien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Odessa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rajon Ismajil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 11. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Murli</name></author>
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