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	<title>Kilianstollen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T15:58:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kilianstollen&amp;diff=154737&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BurghardRichter: Rechtschreibung, zwei hochformatige Abbildungen verkleinert</title>
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		<updated>2026-02-16T20:28:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibung, zwei hochformatige Abbildungen verkleinert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kilianstollen Marsberg.jpg|mini|Eingang des Kilianstollens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkplatte am Eingang des Kilianstollen.jpg|mini|Gedenkplatte am Eingang des Kilianstollens]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kilianstollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Besucherbergwerk in [[Marsberg]] ([[Hochsauerlandkreis]]). Das Besucherbergwerk wurde 1984 in einem stillgelegten Kupferbergwerk eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Marsberger Kupferbergbaus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergleute Stadtberger Gewerkschaft.jpg|mini|Bergleute der Stadtberger Gewerkschaft 1896]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kilianstollen Marsberg Zementkupfer.JPG|mini|[[Zementation|Kupferzementation]] über Eisenplatten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Entkupferung im Killianstollen.jpg|mini|hochkant|Gesamtüberblick über die Entkupferung bis zum Auffangbecken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kilianstollen marsberg kupfermineralisation.JPG|mini|hochkant|Sekundäre Kupfermineralisation im Kilianstollen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Stadtberger Gewerkschaft}}&lt;br /&gt;
Der [[Bergbau]] ging in der Region Marsberg seit mindestens dem 12. Jahrhundert auf [[Schiefer]] und Erze um. Im 19. Jahrhundert erreichte er seinen Höhepunkt. Ein im Jahr 900 vom [[Kloster Corvey]] [[Verleihung (Bergbau)|verliehenes]] [[Münzrecht]] weist darauf hin, dass hier vermutlich bereits seit dem späten 8. Jahrhundert Kupfer abgebaut und als Münzmetall verwendet wurde. 1150 verlieh [[Konrad III. (HRR)]] an [[Wibald von Stablo]] das Recht, im [[Eresberg]] nach Kupfer, Gold, Silber, Blei und Zinn zu schürfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Béatrice Oesterreich |Hrsg=Geologischer Dienst NRW |Titel=Kupfererze |Sammelwerk=Erläuterungen zu Blatt 4519 Marsberg |Auflage=2. |Verlag= |Ort=Krefeld |Datum=2008 |ISBN=978-3-86029-156-6 |Seiten=150–153}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 16. Jahrhundert wurden vorwiegend [[Untertagebau#Unterschiedliche Teufe|oberflächennahe]] Kupfererze („Rückenerze“) abgebaut. Der [[Abbau (Bergbau)|Abbau]] von [[Erz]]en in größeren [[Teufe]]n scheiterte an der unzureichenden [[Wasserhaltung (Bergbau)|Wasserhaltung]]. Die wenigen primitiven [[Schacht (Bergbau)|Schächte]] wurden bei Starkregen und Schneeschmelzen regelmäßig überflutet, was größtenteils zur Einstellung des Bergbaus führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach der Gründung von [[Bergrechtliche Gewerkschaft|Gewerkschaften]] wurde 1650 mit dem [[Tiefbau (Bergbau)|Tiefbau]] begonnen. Anfang des 18. Jahrhunderts kam der Bergbau um Marsberg aufgrund kriegerischer Unruhen und [[Brennstoffknappheit]] zum Erliegen. Zahlreiche Versuche des preußischen Staates, den Bergbau wiederzubeleben, scheiterten meist schon nach kurzer Betriebszeit. Einen wirtschaftlichen Aufschwung erfuhr der Erzbergbau, als 1834 die „Stadtberger Gewerkschaft“ den Bergwerks- und Hüttenbetrieb übernahm. Sie wurde 1872 in eine AG umgewandelt und führte bis zu ihrer Liquidation 1930 den Bergbaubetrieb. Eine erste [[Goldenes Zeitalter|Blütezeit]] erreichte der Marsberger Kupferbergbau im Jahr 1863, als mit etwa 200 [[Bergmann|Bergleuten]] 48830&amp;amp;nbsp;t Erz gefördert wurden. 1912 konnte die Kupfer-[[Jahresförderung]] auf 52.793&amp;amp;nbsp;t gesteigert werden. [[Inflation]], Schwankungen im Weltmarktpreis und Kapitalverlust Ende der 1920er Jahre führten zur Einstellung des Bergbaus. 1935 wurde der Bergbau- und Hüttenbetrieb mit Hilfe von staatlichen Subventionen unter Führung der [[Vereinigte Deutsche Metallwerke|Vereinigten Deutschen Metallwerke AG]] wiederaufgenommen. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erlosch 1945 der Betrieb endgültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kieselrot-Problematik ==&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren wurde in Marsberg ein neues Verhüttungsverfahren, die &amp;#039;&amp;#039;chlorierende Röstung&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt, das in der Folgezeit zu erheblichen Umweltproblemen führte. Zur Steigerung der Erzausbeute wurde dem Roherz 8 % [[Natriumchlorid]] zugesetzt. Bei höheren Brenntemperaturen reagiert das Chlor mit der organischen Substanz, die im unterkarbonischen Alaunschiefer (etwa 2–10 %) vorhanden ist. Die entstehenden Verbindungen gehören zu den chlorierten [[Kohlenwasserstoffe]]n, unter anderem zur Gruppe der [[Dioxine|Dioxin-]] und [[Polychlorierte Dibenzodioxine und Dibenzofurane|Furanverbindungen]]. Die während der letzten Betriebsjahre angehäuften [[Halde]]n mit [[Kieselrot]] wurden noch bis 1968 verkauft. Insgesamt wurden etwa 400.000&amp;amp;nbsp;t dieses Abfallproduktes als „Hüttensplitt“ vermarktet. Er wurde auf vielen westdeutschen Sportplätzen verwendet. 1991 wurde bei Messungen auf Bremer Sportplätzen eine starke Dioxin- und Furanbelastung festgestellt. Der Gehalt an Dioxinen und Furanen überstieg die zulässigen Grenzwerte zum Teil um das Zehntausendfache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaubergwerk Kilianstollen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marsberg-Kilianstollen1-Asio.JPG|mini|Eingang zum Schaubergwerk und Heilstollen]]&lt;br /&gt;
Nach dreijähriger Aufräum- und Ausbauphase wurde das [[Schaubergwerk]] 1984 durch den Marsberger Heimatbund der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Von April bis Oktober finden regelmäßig Führungen statt. Im Kilianstollen sind [[Gestein]]e des [[Devon (Geologie)|Oberdevons]] bis [[Karbon|Unterkarbons]] vollständig aufgeschlossen. Neben einem Überblick über die Geologie und den Kupferbergbau in der Marsberger Region wird besonderes Augenmerk auf die Aufbereitung der kupferhaltigen Lösungen gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heilstollen Marsberg ==&lt;br /&gt;
Im Sommer 2013 wurde der [[Heilstollen]] Marsberg eröffnet. Bei einer Lufttemperatur von 10 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 98 % ist die Atemluft nahezu staub- und [[allergen]]frei. Der Heilstollen liegt einige Meter im Bergwerk Kilianstollen.&lt;br /&gt;
{{Panorama|Heilstollen Marsberg Killianstollen.jpg|800|360-Grad-Umsicht im Heilstollen Marsberg, Teil des Kilianstollens}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Felix Bieker, Klaus Lattek&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Marsberger Heimatbund e.V.&lt;br /&gt;
   |Titel=Kilianstollen – Bergbau und Geologie in Marsberg&lt;br /&gt;
   |Verlag=Schulte&lt;br /&gt;
   |Ort=Marsberg&lt;br /&gt;
   |Datum=1992}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Daniela Böddicker&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Uni Münster&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Kupferbergbau in Marsberg, vorwiegend im 19. und 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
   |Ort=Münster&lt;br /&gt;
   |Datum=1993&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Mag.-Arb.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Rainer Slotta]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Deutsches Bergbau-Museum Bochum&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Gruben auf den Erzvorkommen von Stadtberge-Niedermarsberg&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
   |Band=Teil 4/1 (Der Metallerzbergbau)&lt;br /&gt;
   |Ort=Bochum&lt;br /&gt;
   |Datum=1983&lt;br /&gt;
   |Seiten=667–681}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kilianstollen Marsberg|Kilianstollen}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.kilianstollen.de/&lt;br /&gt;
   |titel=Besucherbergwerk Kilianstollen&lt;br /&gt;
   |datum=&lt;br /&gt;
   |zugriff=2014-04-15&lt;br /&gt;
   |offline=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalwesen (Hochsauerlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schaubergwerk in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Marsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kupferbergwerk in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speläotherapie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk im Sauerland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergwerk in Europa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51/27/11.999964/N|EW=8/51/42/E|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BurghardRichter</name></author>
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