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	<title>Kikuchi-Linien - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:01:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kikuchi-Linien&amp;diff=1273261&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MrBenjo: +Normdaten</title>
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		<updated>2024-03-20T19:12:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KikuchiLines2.png|mini|Aufnahme eines [[Silizium]][[einkristall]]s mit einem 300&amp;amp;nbsp;k[[Elektronenvolt|eV]]-[[Elektronenstrahl]] 7,9° von der [100]-Ebene gekippt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kikuchi-Linien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind charakteristische Linien, die bei der [[Elektronenbeugung]] in [[Transmissionselektronenmikroskop]]en oder bei der [[Beugung (Physik)|Beugung]] [[Rückstreuung|rückgestreuter]] [[Elektron]]en in [[Rasterelektronenmikroskop]]en entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Bezeichnung geht zurück auf ihre Beschreibung durch [[Seishi Kikuchi]] 1928.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=S. Kikuchi |Titel=Diffraction of Cathode Rays by Mica |Sammelwerk=Proceedings of the Imperial Academy |Band=4 |Datum=1928 |Seiten=354–356}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Nishikawa Shōji|S. Nishikawa]], S. Kikuchi |Titel=The Diffraction of Cathode Rays by Calcite |Sammelwerk=Proceedings of the Imperial Academy |Band=4 |Datum=1928 |Seiten=475–477}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=S. Nishikawa, S. Kikuchi |Titel=Diffraction of Cathode Rays by Mica |Sammelwerk=Nature |Band=121 |Datum=1928-06-30 |Seiten=1019–1020 |DOI=10.1038/1211019a0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Die Kikuchi-Linien entstehen durch [[Streuung_(Physik) #Mehrfachstreuung|Mehrfachstreuung]] der Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird ein Material mit Elektronen beschossen, so haben diese eine definierte [[kinetische Energie]]. Nun kann es passieren, dass die Elektronen nicht nur einmal an der Probe gestreut werden, sondern nach der ersten Streuung [[isotrop]] und mit zufälligem [[Wellenvektor]] weiterfliegen und nochmals gestreut werden. Der Energieverlust bei der ersten Streuung muss dabei aber klein gegenüber der Energie des Elektrons sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr wichtig ist dabei die Zweifachstreuung. Durch den ersten [[Stoß_(Physik) #Unelastischer Stoß|inelastischen Stoß]] erfährt der [[Elektronenstrahl]] eine kleine Ablenkung um die [[Einfallswinkel|Einfallsrichtung]]. Die gestreuten Elektronen werden daraufhin [[Stoß_(Physik) #Elastischer Stoß|elastisch]] von [[Gitterebene|Netzebene]]n [[Bragg-Gleichung|gebeugt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhand eines [[Kristallgitter]]s lässt sich dies mit Hilfe der [[Kinematik|kinematisch]]en Streutheorie einfach erklären, obwohl es sich hier um ein dynamisches Phänomen handelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Laue-Bedingung]] gilt: &amp;lt;math&amp;gt;\vec k - \vec k&amp;#039; = \vec G&amp;lt;/math&amp;gt;. Im Gegensatz zur [[Ewald-Konstruktion]] wird der Vektor &amp;lt;math&amp;gt;\vec k&amp;lt;/math&amp;gt; an einem Gitterzentrum angetragen. Dabei bildet er eine Kugel um diesen Punkt. Jeder Schnittpunkt dieser Kugel mit dem Rand der [[Brillouin-Zone]] ergibt einen [[Reflexion (Physik)|Reflex]]. Während bei der Ewald-Konstruktion also einzelne Punkte getroffen werden und so das Beugungsbild auch punktförmig ist, schneiden sich hier Kugel und Fläche (je nach Brillouinzone) und dadurch entsteht ein Linienmuster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Eine häufige Anwendung findet sich im Zusammenhang mit dem [[RHEED]]-Verfahren (von {{enS|reflection high energy electron diffraction}}). Dabei kann der Kristall mit dem dort beschriebenen Verfahren ebenso analysiert werden wie mit Hilfe der Kikuchi-Linien, die ebenfalls zu beobachten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Anwendung findet sich im [[Elektronenrückstreubeugung|EBSD]]-Verfahren (von englisch &amp;#039;&amp;#039;electron backscatter diffraction&amp;#039;&amp;#039;), bei dem Kikuchi-Linien der im Rasterelektronenmikroskop (unter entsprechender Geometrie) rückgestreuten Elektronen aufgezeichnet werden, um daraus die [[Kristallstruktur]] und [[Kristallorientierung|-orientierung]] zu ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=H. Alexander&lt;br /&gt;
   |Titel=Physikalische Grundlagen der Elektronenmikroskopie&lt;br /&gt;
   |Verlag=Teubner Studienbücher&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-519-03221-2&lt;br /&gt;
   |Sprache=de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kikuchi lines}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4163773-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektronenmikroskopie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kristallographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MrBenjo</name></author>
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