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	<title>Kikowo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T01:56:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kikowo&amp;diff=648388&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: /* Söhne und Töchter des Ortes */ geboren in Koblenz</title>
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		<updated>2026-02-06T19:57:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter des Ortes: &lt;/span&gt; geboren in Koblenz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Kikowo&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Westpommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Białogard&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Białogardzki&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Tychowo (Powiat Białogardzki)&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 53&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 53&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = &lt;br /&gt;
| Längengrad      = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 16&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 220&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = &lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = ZBI&lt;br /&gt;
| Straße1         = &lt;br /&gt;
| Schienen1       = [[Bahnstrecke Szczecinek–Kołobrzeg]], Bahnhof: [[Tychowo (Powiat Białogardzki)|Tychowo]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Stettin-Goleniów|Stettin-Goleniów]]&lt;br /&gt;
| TERYT           = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kikowo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Kieckow&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]]. Es liegt im [[Powiat Białogardzki]] und gehört zur Gmina (Landgemeinde) [[Tychowo (Powiat Białogardzki)|Tychowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Groß Tychow)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Kikowo liegt in [[Hinterpommern]], 22 Kilometer südöstlich der Stadt Belgard ([[Białogard]]). Der östliche Dorfteil wird von der Leitznitz ([[Liśnica (Fluss)|Liśnica]]) durchflossen, im Westen bildet ein kleiner Höhenzug entlang der Persante ([[Parsęta]]) die Ortsgrenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kikowo ist über die Landstraße 167&amp;lt;ref&amp;gt;Straßenkarte &amp;#039;&amp;#039;PL003: Hinterpommern. Köslin – Stolp – Danzig&amp;#039;&amp;#039;. Höfer Verlag, Dietzenbach 2005, 9. Auflage.&amp;lt;/ref&amp;gt; ([[Koszalin]] &amp;#039;&amp;#039;(Köslin)&amp;#039;&amp;#039; – [[Tychowo (Powiat Białogardzki)|Tychowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Groß Tychow)&amp;#039;&amp;#039; – [[Ogartowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Jagertow)&amp;#039;&amp;#039;) über den Abzweig [[Krosinko (Tychowo)|Krosinko]] &amp;#039;&amp;#039;(Klein Krössin)&amp;#039;&amp;#039; zu erreichen. Bahnstation ist das sechs Kilometer entfernte Tychowo an der [[Bahnstrecke Szczecinek–Kołobrzeg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pałac w Kikowie.JPG|mini|Schloss Kieckow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kościół w Kikowie.JPG|mini|Dorfkirche (bis 1945 evangelisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kikowo droga.JPG|mini|Straßenzug am Ortsrand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mogiły.JPG|mini|Gedenkstätte]]&lt;br /&gt;
Das [[Pommern|pommersche]] Kieckow, urkundlich bereits im Jahre 1477 erwähnt, ist ein altes Rittergutsdorf, das seit der Ortsgründung eng mit dem Namen der Familie [[von Kleist]] verbunden ist, die das Gut Kieckow bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] besaß.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogtums Pommern und des Fürstentums Rügen&amp;#039;&amp;#039;. III. Teil, 1. Band, Anklam 1867, [http://books.google.de/books?id=1dQAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA837 S. 837–842.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern&amp;#039;&amp;#039;. II. Teil, 2. Band, Stettin 1784, [http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA652 S. 652, Nr. 33.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfangs noch ein Bauerndorf mit mehreren Halb- und Vollbauernstellen, wurden diese nach Groß Tychow und Klein Krössin umgesiedelt, so dass Kieckow ein reines Gutsdorf wurde. Kieckow war dabei eng mit Klein Krössin verbunden, da beide Güter im Besitz derer von Kleist waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert gab es an der Leitznitz noch eine Wassermühle, die später durch eine Windmühle ersetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den pommerschen Raum hinaus bekannt wurde das 1850 in Kieckow errichtete „Rettungshaus“, das nach Königin [[Elisabeth Ludovika von Bayern|Elisabeth]], der Gemahlin von [[Friedrich Wilhelm IV.]], den Namen „Elisabeth“-Stiftung bekam. Aufgenommen wurden verwaiste und gefährdete Jungen im Alter zwischen sechs und vierzehn Jahren. Bis Ende 1926 fanden hier 727 Jungen eine neue Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1856 gab es in Kieckow 18 Wohnhäuser. Bei der Volkszählung von 1939 wurden 88 Haushaltungen gezählt. Die Gemeindefläche betrug damals 1560 Hektar. Neben dem Gut gab es einige Nebenerwerbsstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 gehörte Kieckow zum Amtsbezirk Zadtkow (heute polnisch: [[Sadkowo (Tychowo)|Sadkowo]]) und zum Standesamtsbezirk Groß Tychow. Das zuständige Amtsgericht war in Belgard. Letzte Amtsinhaber waren Bürgermeister Gerlach, Amtsvorsteher Fiek und Standesbeamter Treichel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] besetzten Anfang März 1945 Truppen der [[Rote Armee|Roten Armee]] Kieckow. Ein vorher aufgebrochener Flüchtlingstreck wurde nach 40 Kilometern von der sowjetischen Front eingeholt und zurückgeschickt. Der letzte Gutsherr auf Kieckow und Klein Krössin, Hans Jürgen von Kleist-Retzow, wurde trotz seiner aktiven NS-Widerstandstätigkeit von den Russen verschleppt und erst 1947 nach zwei Jahren Gefangenschaft wieder nach Deutschland entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Hinterpommern nach der russischen Besetzung unter [[Volksrepublik Polen|polnische]] Verwaltung gestellt worden war, übernahm eine polnische Behörde von Groß Tychow &amp;#039;&amp;#039;(Tychowo)&amp;#039;&amp;#039; aus die Bewirtschaftung des ehemaligen Kieckower Guts. In der darauf folgenden Zeit wurden die Einwohner aus dem Ort [[Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten|vertrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kikowo ist heute der Landgemeinde [[Tychowo (Powiat Białogardzki)|Tychowo]] angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerzahlen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Anzahl&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 266 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;SB&amp;quot;&amp;gt;Königl. Preußisches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Pommern und ihre Bevölkerung&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1874, [https://books.google.de/books?id=VP0_AQAAMAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA110 S. 110, Nr. 114.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 285 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;SB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 533 || darunter 525 Evangelische und 4&amp;amp;nbsp;Katholiken&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://gemeinde.kieckow.kreis-belgard.de/ |titel=Gemeinde Kieckow im ehemaligen Kreis Belgard in Pommern |abruf=2017-06-23 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161021174208/http://gemeinde.kieckow.kreis-belgard.de/ |archiv-datum=2016-10-21 |offline=1 |archiv-bot=2022-03-09 00:58:33 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 411 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=belgard.html#ew39belglkieck|name=Provinz Pommern, Kreis Belgard}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 447 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1856 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 256 ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Bis 1821 war Kieckow als selbständige Kirchengemeinde eine Tochtergemeinde von Groß Tychow (heute: [[Tychowo (Powiat Białogardzki)|Tychowo]]). Als die Kirchengemeinde Neu Buckow ([[Bukówko]]) in das [[Kirchspiel]] integriert wurde, blieb Kieckow lediglich als Kapellengemeinde erhalten. Im Jahre 1818 war die alte Kirche wegen Baufälligkeit abgerissen worden. Im Jahr 1848 errichtete der Gutsherr [[Hans Hugo von Kleist-Retzow]] eine neue Kapelle: einen Ziegelbau mit Feldsteinfundament, einem kleinen Choranbau und Dachreiteraufbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 gehörte das Kirchspiel Groß Tychow zum [[Kirchenkreis]] Belgard der [[Kirchenprovinz]] [[Pommern]] in der [[Evangelische Kirche der altpreußischen Union|Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union]]. Letzter deutscher Pfarrer war Werner Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute liegt Kikowo in der Parochie [[Koszalin]] &amp;#039;&amp;#039;(Köslin)&amp;#039;&amp;#039; der polnischen [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]]. Kirchort ist Białogard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Hans Hugo von Kleist-Retzow]] (1814–1892), geboren am 25. November 1814 auf Kieckow, Landrat des [[Landkreis Belgard (Persante)|Landkreises Belgard]], [[Oberpräsident]] der [[Preußen|preußischen]] [[Rheinprovinz]], Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Persönlichkeiten, die am Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Hans Jürgen von Kleist-Retzow]] (1771–1844), Politiker und Landrat des Kreises Belgard, Gutsherr auf Kieckow&lt;br /&gt;
* [[Ruth von Kleist-Retzow]] (1867–1945), engagiertes Mitglied der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] und im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern&amp;#039;&amp;#039;. II. Teil, 2. Band, Stettin 1784, [http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA652 S. 652, Nr. 33.]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogtums Pommern und des Fürstentums Rügen&amp;#039;&amp;#039;. III. Teil, 1. Band, Anklam 1867, [http://books.google.de/books?id=1dQAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA837 S. 837–842.]&lt;br /&gt;
* Heimatkreisausschuß Belgard-Schivelbein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Belgard. Aus der Geschichte eines pommerschen Heimatkreises.&amp;#039;&amp;#039; Heimatkreisausschuß Belgard-Schivelbein, Celle 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://gemeinde.kieckow.kreis-belgard.de/ Die Gemeinde Kieckow im ehemaligen Kreis Belgard in Pommern]&amp;#039;&amp;#039; (Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2011).&lt;br /&gt;
* [http://www.v-kleist.com/Kieckow/kieckow2_1.htm Gut Kieckow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Tychowo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Tychowo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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