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	<title>Kiez - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T15:46:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kiez&amp;diff=89901&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2025-05-31T15:28:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:MoabitStephanstraße-1.jpg|mini|hochkant=1.3|Stephanstraße im [[Stephankiez]] in [[Berlin-Moabit]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kiez&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet vor allem in [[Berlin]] einen überschaubaren Wohnbereich (beispielsweise einen [[Stadtteil]]), oft mit weitgehend vom [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] verschonten [[Gründerzeitviertel]]n in „inselartiger“ Lage und einem identitätsstiftenden Zugehörigkeitsgefühl in der Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Hamburg]] steht die Bezeichnung für das Vergnügungsviertel im Stadtteil [[Hamburg-St. Pauli|St. Pauli]] um die [[Reeperbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort stammt von der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Kietz (Siedlung)|Kietz]]&amp;#039;&amp;#039; für [[mittelalter]]liche Dienstsiedlungen im Nordosten Deutschlands. Die anfänglich meist [[Slawen|slawischen]] Bewohner waren für eine unmittelbar benachbarte Burg zu Dienstleistungen verpflichtet (oft Abgabepflicht in Form von Fischen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1990 wurden in Berlin mehr und mehr Wohngebiete mit „Kiez“ als Namensbestandteil bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung, Entwicklung und Verbreitung des Begriffs &amp;#039;&amp;#039;Kiez&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich war ein [[Kietz (Siedlung)|Kietz]] im Mittelalter eine slawische Dienstsiedlung in der [[Germania Slavica]], die in der Regel in der Nähe einer [[Burg]] (mit deutscher Herrschaft) und zumeist als [[Fischerdorf|Fischersiedlung]] an Flussübergängen lag (beispielhaft in [[Kietz (Berlin-Köpenick)|Berlin-Köpenick]]). Diese „echten“ Kietze gibt es nur östlich der [[Elbe]]. Die Herkunft des Begriffs &amp;#039;&amp;#039;Kietz&amp;#039;&amp;#039; ist unklar. Lange wurde ein slawischer Ursprung von &amp;#039;&amp;#039;chyza&amp;#039;&amp;#039; ‚Hütte, Haus‘ angenommen (vergleiche [[Etymologie|etymologisch]] dazu auch &amp;#039;&amp;#039;[[Kessiner]]&amp;#039;&amp;#039;). Jüngere Theorien gehen dagegen von einem germanischen Ursprung des Wortes aus, etwa von &amp;#039;&amp;#039;Kober&amp;#039;&amp;#039; ‚Tragekorb‘ oder &amp;#039;&amp;#039;Kote&amp;#039;&amp;#039; ‚Hütte‘.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Schlimpert]]: &amp;#039;&amp;#039;Slawische Namen in Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Wilfried Schich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Entstehung und Entwicklung der Stadt Brandenburg im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin 1993, ISBN 978-3-11-013983-9, S.&amp;amp;nbsp;30–31&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Brandenburg-Berlinisches Wörterbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Band II, 961.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch lange nach der slawischen Besiedlung blieben viele Kietze als eigenständige Strukturen erhalten. Einige von ihnen bewahrten trotz unmittelbarer Nähe zum Zentrum einer Stadt bis ins 19. oder sogar 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ihre administrative Eigenständigkeit. An viele Kietze erinnern heute Orts- und Straßennamen vor allem in Nordostdeutschland. Gelegentlich haben sich Spuren dieser Kietze auch bis in die heutige Zeit im Ortsbild erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde die Bezeichnung Kiez mit abwertender Intention für bestimmte abgelegene Siedlungen verwendet.&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=[…] da die Kietzer an Bildung, Wohlstand und Rechten den deutschen Städtern nachstanden, so erhielt der Name K[ietz] einen spöttischen Beigeschmack, und noch heute werden dürftige und entlegene Vorstadtgegenden scherzweise K[ietz] genannt.&lt;br /&gt;
 |Autor= &amp;#039;&amp;#039;[[Meyers Großes Konversations-Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, 1905&lt;br /&gt;
 |Quelle=Stichwort Kietz&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Kietz |Band=10 |Seite=898 |SeiteBis=899 |zenoID=20006891586}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grosse Freiheit Hamburg.jpg|mini|[[Große Freiheit]] auf dem „Kiez“ in [[Hamburg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise wurde der Begriff auch mit [[Prostitution]] und ihrem Umfeld besetzt. So erschien 1921 das Lied &amp;#039;&amp;#039;Mignon vom Kiez&amp;#039;&amp;#039; von [[Friedrich Hollaender]] und [[Hermann Valentin (Liedermacher)|Hermann Valentin]]. In diesem Sinne wird der Begriff bis heute für das [[Hamburg]]er Amüsierviertel [[Hamburg-St. Pauli#Kunst und Musik|St.&amp;amp;nbsp;Pauli]], insbesondere für die [[Reeperbahn]] und die umliegenden Straßen, benutzt. Die Wendung „auf dem Kiez sein“ kann als Umschreibung für das Aufsuchen einer [[Prostituierte]]n verwendet werden. Sie bezeichnet [[Umgangssprache|umgangssprachlich]] zugleich neutral jede andere Form des Aufenthalts in St.&amp;amp;nbsp;Pauli, beispielsweise in Form der Aussage „Ich wohne auf St. Pauli“ oder „Der [[Hamburger Dom (Volksfest)|Dom]] ist auf St. Pauli“, was für eine beabsichtigte [[Doppeldeutigkeit]] sorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Siewert, [[Stefan Hentschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Hamburgs „Nachtjargon“: Die Sprache auf dem Kiez in St. Pauli.&amp;#039;&amp;#039; Mit einer CD „Nachtjargon in vergessenen Hamburger Liedern“. Münster 2009, ISBN 978-3-00-012781-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben existiert der Begriff „Kiezgröße“ als Bezeichnung für einflussreiche Personen im Rotlichtviertel.&amp;lt;ref&amp;gt;Helfried Spitra (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die großen Kriminalfälle II: Der St. Pauli-Killer, der Ausbrecherkönig und neun weitere berühmte Verbrechen.&amp;#039;&amp;#039; Campus, 2004, ISBN 3-593-37438-2, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in [[Hannover]] werden einige Straßen mit einer ähnlichen Mischung aus [[Rotlichtviertel|Rotlicht-]] und Ausgehviertel als Kiez bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialistische]] Schriften aus den 1930er Jahren verwiesen darauf, dass ein Kiez in Berlin „in der [[Kampfzeit]]“ vor 1933 ein „Ort mit ausgesprochen [[Kommunismus|kommunistischer]] Bevölkerung“ war, beispielsweise „Fischer-, Alexander-, Beussel-, Nostitz-, Rostocker, Soldiner Kiez, in Berlin Lichterfelde Ost Kaiserkiez (Kaiserplatz)“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Julius-Karl von Engelbrechten]]: &amp;#039;&amp;#039;Wir wandern durch das nationalsozialistische Berlin: ein Führer durch die Gedenkstätten des Kampfes um die Reichshauptstadt.&amp;#039;&amp;#039; Eher, München 1937.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner ebenfalls zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] erschienenen Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die ostdeutschen Kietze&amp;#039;&amp;#039; behandelt der Historiker [[Herbert Ludat]] am Rande ebenfalls die damals als &amp;#039;&amp;#039;Kietz&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kiez&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Berliner Wohngebiete. Der seinerzeit vor allem durch das Wirken von [[Horst Wessel]] bekannt gewordene Fischerkietz in [[Berlin-Mitte]] war für ihn „nicht zuletzt durch die Presse […] zu einem feststehenden Begriff geworden, an dessen Bestehen durch die vergangenen Jahrhunderte jedoch nicht gedacht werden darf“. Im Zusammenhang mit dem [[Bötzowviertel]] berichtet er über die „höhnende und absprechende Bezeichnung ‚Beamtenkietz‘“. Ludat nennt einige weitere Beispiele für Berliner Kietze, die allerdings für ihn wenig bedeutend und folglich nicht eindeutig belegt oder neuzeitlichen Ursprungs sind. Ludat schließt, dass diese &amp;#039;&amp;#039;Kietz&amp;#039;&amp;#039;-Bezeichnungen „geradezu als Musterbeispiel für moderne und gerade erst im Entstehen begriffene Kietz-Benennungen gelten können“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Ludat]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ostdeutschen Kietze.&amp;#039;&amp;#039; Georg Olms Verlag, 1936, ISBN 3-487-07573-3, S. 33–34; [https://books.google.de/books?id=I8KdlOj5CmkC&amp;amp;pg=PA33 books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1990-0713-335, Berlin-Marzahn, Kiez-Treff der AWO.jpg|mini|hochkant|Kiez-Treff der [[Arbeiterwohlfahrt]] in [[Berlin-Marzahn]], 1990]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich der Begriff in Berlin als eher positiv belegtes [[Gattungsname|Appellativum]] für ein kleines Wohngebiet. Vergleichbar mit dem [[Wien]]er [[Grätzl]] oder dem [[Köln]]er [[Veedel]] bezieht er sich meist auf Gebiete mit gewisser Altbausubstanz und ihre Bevölkerung. Vor allem geht es um die Rolle des jeweiligen [[Stadtviertel|Viertels bzw. Quartiers]] als soziales Bezugssystem, nicht unbedingt an festen Verwaltungsgrenzen orientiert. In diesem Rahmen zeichnet sich ein Kiez dadurch aus, dass der Bewohner dort über eine abgeschlossene [[Urbanität|urbane]] [[Infrastruktur]] mit Läden und [[Kneipe]]n verfügt. Daher hört man in Berlin oft die Wendung: „Der kommt aus seinem Kiez nicht raus“, was bedeutet: „Jemand verlässt seine Wohnumgebung kaum“ – weil er alles vorfindet, was er für den Alltag braucht. Die Anwohner bleiben in „ihrem“ Kiez weitestgehend unter sich. Geschäfte siedeln sich hier fast ausschließlich für die dort ansässigen Anwohner an (im Gegensatz zu [[Einkaufszentrum|Einkaufszentren]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem seit dem letzten Viertel des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts sind Bezeichnungen mit &amp;#039;&amp;#039;-kiez &amp;#039;&amp;#039; (meist angehängt an den Namen einer prägenden Straße oder eines zentralen Platzes) auch als Eigennamen bestimmter Gebiete populär geworden. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Kiez&amp;#039;&amp;#039; ist dabei mittlerweile nicht nur auf Altbaugebiete beschränkt, sondern existiert nun auch für Neubaugebiete oder Einzelhaussiedlungen. Von manchen Immobilienunternehmen wird er bewusst auch als werbende Bezeichnung für Neubauprojekte verwendet, denen damit ein besonderes Flair verliehen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kiez&amp;#039;&amp;#039; auch im Süden Deutschlands, weit von der Germania Slavica entfernt, verwendet. So wird vom Amt für Soziale Arbeit der Stadt [[Wiesbaden]] in der Broschüre &amp;#039;&amp;#039;Wir in Biebrich&amp;#039;&amp;#039; die Parkfeld-Siedlung im Stadtteil [[Wiesbaden-Biebrich|Biebrich]] als &amp;#039;&amp;#039;Kiez&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.vielfalt-tut-gut-in-biebrich.de/cms/fileadmin/DOWNLOADS/Broschuere%20Vielfalt%20tut%20Gut%20Wiesbaden%20Biebrich.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Wir in Biebrich. Vielfalt tut gut&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20160304101946 |archiv-bot=2022-03-09 00:27:31 InternetArchiveBot}} Amt für Soziale Arbeit der Stadt Wiesbaden, S.&amp;amp;nbsp;25 (13).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[München]] wirbt mit dem Begriff „Heimatkiez“ für die dort stattfindende &amp;#039;&amp;#039;Lange Nacht der Musik&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.muenchen.de/veranstaltungen/event/8057.html |titel=Lange Nacht der Musik |werk=muenchen.de |sprache=de |abruf=2018-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnliches gilt für [[Augsburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sommeramkiez.de/ |titel=Konzerte – Augsburg – Sommer am Kiez |werk=sommeramkiez.de |sprache=en |abruf=2019-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Kieze ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berlin ===&lt;br /&gt;
Auf dem heutigen Gebiet von Berlin gab es zwei mittelalterliche Kietze, und zwar bei den damals selbständigen Städten [[Berlin-Köpenick|Köpenick]] und [[Berlin-Spandau|Spandau]]. Während der [[Kietz (Berlin-Köpenick)|Köpenicker Kietz]] als weitgehend geschlossenes [[Bauensemble]] mit Häusern aus dem 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bis heute erkennbar ist, ist der Spandauer Kietz nicht mehr erhalten. Die Stadt Berlin selbst gründete [[1721]] eine Siedlung im ihr gehörenden [[Woltersdorf (bei Berlin)|Woltersdorf]], die ab 1735 als &amp;#039;&amp;#039;Kietz&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Max Haselberger |Titel=Woltersdorf: Die 700jährige Geschichte eines märkischen Dorfes |Band=1 |Datum=1931 |Seiten=89}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der &amp;#039;&amp;#039;[[Lichtenberger Kietz]]&amp;#039;&amp;#039; im heutigen Ortsteil [[Berlin-Rummelsburg|Rummelsburg]] entstand erst 1783 und hat nichts mit den historischen Kietzen zu tun; der Name stammt von einer alten Flurbezeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutigen Bezeichnungen der Berliner &amp;#039;&amp;#039;Kieze&amp;#039;&amp;#039; entstanden frühestens im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Seit Ende der 1990er Jahre wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kiez&amp;#039;&amp;#039; von den Medien in Berlin stärker aufgegriffen und wird mittlerweile auch in der gehobenen Ausdrucksweise verwendet. Die meisten der hier genannten Eigennamen mit &amp;#039;&amp;#039;-kiez&amp;#039;&amp;#039; stammen erst aus dieser Zeit. Häufiger wird dagegen die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Viertel&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- XXXXX Hier bitte keine weiteren Kieze aufführen, die Liste umfasst bereits die bekanntesten der Stadt! XXXXX --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Brüsseler Kiez]]&amp;#039;&amp;#039; an der Brüsseler Straße im [[Berlin-Wedding|Wedding]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bergmannkiez]]&amp;#039;&amp;#039; an der Bergmannstraße in [[Berlin-Kreuzberg|Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Graefekiez]]&amp;#039;&amp;#039; um die Graefestraße in Kreuzberg&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Helmholtzkiez]]&amp;#039;&amp;#039; (auch „Helmi“ oder – als Abkürzung der umgebenden Straßen – „LSD-Kiez“ genannt) um den [[Helmholtzplatz]] im [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Nollendorfkiez]]&amp;#039;&amp;#039; rund um die [[Motzstraße]] in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Reuterkiez]]&amp;#039;&amp;#039; (auch „Kreuzkölln“ genannt) im Norden von [[Berlin-Neukölln|Neukölln]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Sprengelkiez]]&amp;#039;&amp;#039; zwischen [[Westhafen (Berlin)|Westhafen]] und [[Leopoldplatz (Berlin)|Leopoldplatz]] im Wedding&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Stephankiez]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Moabit|Moabit]] (Bezirk Mitte)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Weitlingkiez]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Rummelsburg|Rummelsburg]] und [[Berlin-Friedrichsfelde|Friedrichsfelde]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Wrangelkiez]]&amp;#039;&amp;#039; um die Wrangelstraße in [[Berlin SO 36|Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Stadtplanung gibt es unabhängig von den „Kiez“-Bezeichnungen berlinweit in allen zwölf Bezirken Planungsräume der [[Lebensweltlich orientierte Räume|LOR-Einteilung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hamburg ===&lt;br /&gt;
In Hamburg wird das Vergnügungsviertel rund um die [[Reeperbahn]] mit den umliegenden Straßen wie dem [[Hans-Albers-Platz]], der [[Große Freiheit|Großen Freiheit]], dem [[Hamburg-St. Pauli#Der „Hamburger Berg“|Hamburger Berg]], der [[Davidwache|David-]], Tal- oder der [[Herbertstraße]] als „Kiez“ bezeichnet. Der Begriff hat darum für Hamburger die Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;[[Rotlichtviertel]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Gegensatz zur Berliner Verwendungsweise sagt man in Hamburg „&amp;#039;&amp;#039;auf dem&amp;#039;&amp;#039; Kiez“ und nicht „&amp;#039;&amp;#039;im&amp;#039;&amp;#039; Kiez“ (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hannover ===&lt;br /&gt;
Der Kiez befindet sich in [[Hannover]] am [[Am Steintor (Hannover)|Steintor]] und besteht aus rund 70 Einrichtungen in fünf Straßen (beispielsweise die Scholvinstraße und der [[Reitwallstraße]]). Wie in Hamburg-St.&amp;amp;nbsp;Pauli ist der Kiez in Hannover ein Vergnügungs- und Rotlichtviertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kiezdeutsch]]&lt;br /&gt;
* [[Stadtbezirk]]&lt;br /&gt;
* [[Stadtviertel]]&lt;br /&gt;
* [[Szeneviertel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtvierteltyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lokale Siedlungsform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialer Wandel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Städtebau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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