<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kiesen</id>
	<title>Kiesen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kiesen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kiesen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T18:31:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kiesen&amp;diff=491516&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: Revert: sprachlich inkorrekt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kiesen&amp;diff=491516&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-04T21:20:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert: sprachlich inkorrekt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen Autor siehe [[Michael Kiesen]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Kiesen 2023.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Kiesen COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Kiesen Schloss1.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Schloss Kiesen&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-BE&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Verwaltungskreis Bern-Mittelland|Bern-Mittelland]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Verwaltungskreis Bern-Mittelland&lt;br /&gt;
| BFS = 0611&lt;br /&gt;
| PLZ = 3629&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH KIE&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.819718&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.58611&lt;br /&gt;
| HÖHE = 547&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 4.7&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 729&amp;lt;!-- Metadaten, bitte nicht per Hand aktualisieren--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2007&amp;lt;!-- Metadaten, bitte nicht per Hand aktualisieren--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = Ernst Waber ([[Schweizerische Volkspartei|SVP]])&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.kiesen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kiesen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[berndeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Chise&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈχɪsə}}]) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Verwaltungskreis Bern-Mittelland]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Bern|Bern]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Kiesen liegt auf {{Höhe|547|CH}}, 8&amp;amp;nbsp;km nordnordwestlich der Stadt [[Thun]] (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich beidseits der [[Chise (Fluss)|Chise]] (Kiese) auf der Schwemmebene am östlichen Rand des breiten [[Aaretal]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 4,69&amp;amp;nbsp;km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt der Aareniederung zwischen Bern und Thun. Die westliche und südwestliche Grenze verläuft entlang der Aare, die hier von einem Waldgürtel begleitet wird. Auf dem Gemeindeboden münden, nur rund 1&amp;amp;nbsp;km voneinander entfernt, die Chise und die Rotache in die Aare. Von der Aare erstreckt sich der Gemeindebann ostwärts über die breite Ebene des Aaretals bis auf die angrenzenden Hügel. Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Deiberg&amp;#039;&amp;#039; wird mit {{Höhe|593|CH}} die höchste Erhebung von Kiesen erreicht. Im äussersten Südosten reicht das Gebiet über den ausgedehnten &amp;#039;&amp;#039;Chisenwald&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|586|CH}}) bis an den Rand der Senke des &amp;#039;&amp;#039;Ägelmooses&amp;#039;&amp;#039;. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 17 % auf Siedlungen, 28 % auf Wald und Gehölze, 52 % auf Landwirtschaft, und etwas weniger als 3 % waren unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Kiesen gehören die Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Aarhus&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|540|CH}}) an der Aarebrücke sowie verschiedene Hofgruppen und Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Kiesen sind [[Wichtrach]], [[Oppligen]], [[Heimberg BE|Heimberg]], [[Uttigen]] und [[Jaberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Kiesen, Oppligen, Aare aus 500 m-Inlandflüge-LBS MH01-002894.tif|mini|Luftbild aus 500&amp;amp;nbsp;m von [[Walter Mittelholzer]] (1922)]]&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1236 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Chisun&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Waber: &amp;#039;&amp;#039;Kiesen.&amp;#039;&amp;#039; 1986, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt; Später erschienen die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Chison&amp;#039;&amp;#039; (1250), &amp;#039;&amp;#039;Kison&amp;#039;&amp;#039; (1253), &amp;#039;&amp;#039;Kyson&amp;#039;&amp;#039; (1305) und &amp;#039;&amp;#039;Kisen&amp;#039;&amp;#039; (1313). Der Ortsname geht ursprünglich auf einen Gewässernamen zurück. &amp;#039;&amp;#039;Chise&amp;#039;&amp;#039; hat die Bedeutung von &amp;#039;&amp;#039;die Kiesige&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;die Kiesführende&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Waber: &amp;#039;&amp;#039;Kiesen.&amp;#039;&amp;#039; 1986, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Mittelalter]] bildete Kiesen eine eigene Herrschaft, über die im 13. Jahrhundert das [[Kloster Interlaken]], ab dem frühen 14. Jahrhundert verschiedene [[Burgergemeinde Bern|Berner Burgerfamilien]] Vogteirechte innehatten. Die Hohe Gerichtsbarkeit lag beim Landgericht Konolfingen. Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] (1798) gehörte Kiesen während der [[Helvetische Republik|Helvetik]] zum Distrikt Steffisburg und ab 1803 zum [[Oberamt Konolfingen]], das mit der neuen [[Verfassung des Kantons Bern|Kantonsverfassung]] von 1831 den Status eines [[Amtsbezirk Konolfingen|Amtsbezirks]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh bildete Kiesen einen Verkehrsknotenpunkt am Kreuz der Strassen von Bern nach Thun und vom [[Emmental]] über die Aare ins [[Schwarzenburgerland]]. Nachdem die Aare im Gebiet von Kiesen 1826 korrigiert und begradigt worden war, wurde die alte Aarefähre 1839 durch eine Brücke ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Waber: &amp;#039;&amp;#039;Kiesen.&amp;#039;&amp;#039; 1986, S. 63&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-BE|0611}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-BE|TIMESTAMP}}) gehört Kiesen zu den kleineren Gemeinden des Kantons Bern. Von den Bewohnern sind 95,4 % deutschsprachig, 1,2 % albanischsprachig, und 0,9 % sprechen Serbokroatisch (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Kiesen belief sich 1850 auf 437 Einwohner, 1900 auf 433 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts nahm die Bevölkerungszahl kontinuierlich zu. 1980 wurden 627 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Gemeindepräsident]] ist seit 2018 Ernst Waber ([[Schweizerische Volkspartei|SVP]], Stand 2024).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kiesen.ch/28/gemeinderat &amp;#039;&amp;#039;Gemeinderat.&amp;#039;&amp;#039;] Website der Gemeinde Kiesen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023|Nationalratswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Kiesen (in Klammern die Veränderung im Vergleich zu den [[Schweizer Parlamentswahlen 2019|Wahlen 2019]] in Prozentpunkten): SVP 38,42 % (+5,86), [[Die Mitte|Mitte]] 14,13 % (−2,53), [[Grünliberale Partei|glp]] 10,59 % (−0,34), [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 9,36 % (+2,62), [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 9,26 % (+0,04), [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 5,30 % (−1,72), [[Grüne Schweiz|Grüne]] 4,81 % (−3,85), [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 4,69 % (+0,46), Weitere 3,45 % (−0,54).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |url=https://opendata.swiss/de/dataset/eidg-wahlen-2023 |titel=Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv) |werk=opendata.swiss |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Kiesen führt ein Wappen, das sie 1943 angenommen hat.&lt;br /&gt;
; [[Blasonierung|Wappenbeschreibung]]&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;«In [[Gold (Heraldik)|Gold]] auf einem grünen [[Dreiberg]] ein schwarzes Zeichen (linksgewendete 5) zwischen zwei roten Flammen.»&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kiesen.ch/51/wappen &amp;#039;&amp;#039;Wappen.&amp;#039;&amp;#039;] Website der Gemeinde Kiesen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bedeutung&lt;br /&gt;
Das Wappen geht auf das Siegel eines Heinrich von Kiesen aus dem Jahre 1380 zurück. Eine Deutung sieht in dem schwarzen Zeichen einer linksgewendeten «5» die Darstellung eines sogenannten [[Kiesenhaken]]s («Chisehagge»). In früheren Zeiten hatte jede Familie einen Kiesenhaken, um bei hochgehenden Wassern des Kiesenbachs, der Rotache oder Aare die sperrenden Hölzer zu entfernen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Kiesen war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Noch heute haben der [[Ackerbau]], der [[Obstbau]] sowie die [[Milchproduktion|Milchwirtschaft]] und die [[Zucht|Viehzucht]] einen wichtigen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Zahlreiche weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. In Kiesen gibt es heute ein Kieswerk, eine Spielwarenfabrik, eine Möbelfabrik sowie Betriebe des Baugewerbes, der Informatik, der Nahrungsmittelverarbeitung und des Weinhandels. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf zu einer Wohngemeinde entwickelt. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die hauptsächlich in den grösseren Ortschaften des Aaretals, im Raum Thun und in der Agglomeration Bern arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrstechnisch sehr gut erschlossen. Sie liegt an der [[Hauptstrasse 6]] von Bern nach Thun. Der nächste Anschluss an die [[Autobahn A6 (Schweiz)|Autobahn A6]] (Bern–Thun), welche 1971 eröffnet wurde und das Gemeindegebiet durchquert, befindet sich rund 2&amp;amp;nbsp;km vom Ortskern entfernt. Die [[Bahnstrecke Bern–Thun]] wurde am 1. Juli 1859 mit einem Bahnhof in Kiesen in Betrieb genommen. Am 23. September 1941 ereignete sich ein [[Eisenbahnunfall von Kiesen|schwerer Eisenbahnunfall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Kiesen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Anhöhe östlich des Dorfes steht das so genannte [[Schloss Kiesen]], ein Landsitz, der 1669 an der Stelle einer mittelalterlichen Burg errichtet wurde. Das Gebäude wurde 1794 umgestaltet und ausgebaut. 1815 wurde unter [[Rudolf Emanuel Effinger]] auf dem Schlossgut die genossenschaftliche Dorfkäserei eröffnet, in der sich seit 1974 das Nationale Milchwirtschaftliche Museum befindet. Kiesen besitzt keine eigene Kirche, es gehört zur Pfarrei Wichtrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ruggero Dollfus]] (1876–1948), [[Schweiz]]er Politiker und Oberstdivisionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|359|Kiesen|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]|Datum=2007-08-10}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|5053|Ruggero Dollfus de Volckersberg|Autor=Hans Rapold|Datum=2006-01-24}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Heinrich C. Waber |Titel=Kiesen – Texte und Bilder aus Vergangenheit und Gegenwart einer kleinen bernischen Gemeinde |Verlag=Stämpfli + Cie AG |Ort=Bern |Herausgeber=Einwohnergemeinde Kiesen |Jahr=1986}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kiesen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Kiesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungskreis Bern-Mittelland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2093764-7|VIAF=155449238}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kiesen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1236]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Aare]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
	</entry>
</feed>