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	<title>Kieselalgen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kieselalgen&amp;diff=43734&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ernsts: /* Systematik */ +Thalassiosira</title>
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		<updated>2025-12-10T11:19:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Systematik: &lt;/span&gt; +Thalassiosira&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Kieselalgen&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Bacillariophyta&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Ernst Haeckel|Haeckel]]&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Ochrophyta&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = &lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = &lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Stramenopile&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Stramenopiles&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon5_LinkName  = Sar (Eukaryoten)&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Sar&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Diatoms through the microscope.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Diese [[Ablagerungsmilieu|marinen]] Kieselalgen leben als „[[Eisalge]]n“ im Inneren des [[Meereis]]es des antarktischen [[McMurdo-Sund]]s.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ecomare - diatomeeënmat (diatomeeenmat-2095-ogb).jpg|mini|Kieselalgen bilden oft Überzüge und Matten am Gewässergrund aus, die auch makroskopisch erkennbar sind.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kieselalgen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diatomeen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Bacillariophyta) bilden ein [[Taxon]] von [[Photosynthese]] betreibenden [[Protisten]] (Protista) und werden in die Gruppe der [[Stramenopile]]n (Stramenopiles) eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird die Gruppe mit dem synonymen Namen Diatomea Dumortier bezeichnet, alternativ sind auch die synonymen Namen Fragilariophyceae, Diatomophyceae in Verwendung. Einige Autoren nennen die Kieselalgen Bacillariophyceae, sie ordnen sie also als [[Klasse (Biologie)|Klasse]] in die dann als Phylum aufgefassten photosynthetischen Vertreter der Stramenopiles (Ochrophyta) ein, diese Auffassung wird etwa in den Datenbanken DiatomBase&amp;lt;ref name=&amp;quot;Diatombase&amp;quot; /&amp;gt; und [[World Register of Marine Species|WoRMS]] vertreten. Diese Verwendung ist allerdings missverständlich, da andere Taxonomen eine enger abgegrenzte Klasse Bacillariophyceae, als eine von drei Klassen innerhalb der Diatomeen aufführen. Bei Verwendung dieses Namens ist also die jeweilige Auffassung zu kontrollieren, da es sonst zu Missverständnissen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden werden heute rund 6000 [[Art (Biologie)|Arten]]. Es wird jedoch angenommen, dass insgesamt bis zu 100.000 Arten existieren.&amp;lt;ref&amp;gt;T. A. Norton, M. Melkonian, R. A. Andersen: &amp;#039;&amp;#039;Algal biodiversity.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Phycologia.&amp;#039;&amp;#039; 35, S. 308–326.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Arbeitsstelle für Diatomeen-Forschung (mit umfangreicher Sammlung und Online-Katalog), begründet von [[Friedrich Hustedt]], befindet sich im [[Alfred-Wegener-Institut]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.awi.de/forschung/biowissenschaften/polare-biologische-ozeanographie/arbeitsgruppen/hustedt-zentrum-fuer-diatomeenforschung.html Hustedt Zentrum für Diatomeenforschung], Alfred Wegener Institut Bremerhaven&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Äußerlichkeiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Diatomeas-Haeckel.jpg|mini|links|Pennate und zentrische Kieselalge;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Aus [[Kunstformen der Natur]] (Ausschnitt)&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren deutschen [[Trivialname]]n verdanken die Kieselalgen der [[Zelle (Biologie)|Zellen]]&amp;amp;shy;hülle (Frustel), die überwiegend aus [[Siliziumdioxid]] ([[Summenformel]]: SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) besteht, dem [[Anhydrid]] der [[Kieselsäuren|Kieselsäure]] (vereinfachte Summenformel: SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; · n H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O). Die Kieselsäure wird jedoch im deutschen Sprachraum oft fälschlich mit ihrem Anhydrid gleichgesetzt. Das Siliziumdioxid gewinnt der [[Organismus]] aus der Monokieselsäure Si(OH)&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Diatoms.png|mini|Diese [[sekundärelektronenmikroskop|sekundär&amp;amp;shy;elektronen&amp;amp;shy;mikro&amp;amp;shy;skopischen]] Aufnahmen zeigen die Schalen- und Gürtelbänder, bei &amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039;&amp;#039; sind zudem die schlitzförmigen Raphen erkennbar.]]&lt;br /&gt;
Die Frustel ist schachtelförmig und besteht aus zwei schalenförmigen Teilen unterschiedlicher Größe, von denen die eine („Epitheka“) mit ihrer Öffnung über die Öffnung der anderen („Hypotheka“) greift. Die Schalen sind in charakteristischen Mustern strukturiert. Aufgrund der Schalengeometrie werden zwei Typen von Kieselalgen unterschieden: &amp;#039;&amp;#039;Zentrische&amp;#039;&amp;#039; Kieselalgen (Centrales) haben zumeist runde, bisweilen auch dreieckige Schalen, während &amp;#039;&amp;#039;pennate&amp;#039;&amp;#039; Kieselalgen (von {{laS|pinnatus|de=gefiedert}}:&lt;br /&gt;
die früheren Ordnung Pennales bzw. heutig Klasse Bacillariophyceae) stab- oder schiffchenförmige, mitunter auch bogen- oder S-förmig gekrümmte Gehäuse ausbilden. Die Schalen werden mittels spezieller [[Peptide]] angelegt, die als [[Silaffine]] bezeichnet werden. Die Silaffine ermöglichen die Ausfällung des Siliziumdioxids in kleine globuläre Siliziumdioxidaggregate, die sogenannten „Nanospheren“. Diese haben einen Durchmesser von 30 bis 50 nm und bilden in ihrer Gesamtheit die eigentlichen Schalen aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kroger, 2001&amp;quot;&amp;gt;N. Kroger: &amp;#039;&amp;#039;The sweetness of diatom molecular engineering.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Phycology.&amp;#039;&amp;#039; Volume 37, 2001, S. 93–112.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kroger, 2004&amp;quot;&amp;gt;N. Kroger, M. Sumper: &amp;#039;&amp;#039;The molecular basis of diatom biosilica formation.&amp;#039;&amp;#039; In: E. Baeuerlein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biomineralization: Progress in Biology, Molecular Biology and Application.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S.&amp;amp;nbsp;137–158, Wiley-VCH, Weinheim ({{enS}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele pennate Kieselalgen können auf einer festen Unterlage mit Hilfe einer [[Raphe (Kieselalgen)|Raphe]] kriechen. Die Geschwindigkeit beträgt bis zu 20 μm/s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau und Größe ===&lt;br /&gt;
Kieselalgen sind einzellig und fast stets [[Flagellum|unbegeißelt]]. Nur bei einigen Arten besitzen die männlichen [[Gamet]]en eine Geißel, eine nach vorn gerichtete [[Flimmergeißel]]. Die durch sekundäre [[Endosymbiose]] mit einer [[Rotalgen|Rotalge]] entstandenen Plastiden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.the-scientist.com/?articles.view/articleNo/16482/title/Secondary-Endosymbiosis-Exposed/ |titel=Secondary Endosymbiosis Exposed |werk=The Scientist |datum=2005-06 |zugriff=2016-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sind braun gefärbt, da das Xanthophyll [[Fucoxanthin]] die Farbe der [[Chlorophyll]]e (Chlorophyll a und c) überdeckt. Als [[Reservestoffe|Reservestoff]] dient [[Chrysolaminarin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel sind Kieselalgen mikroskopisch klein. Zum Beispiel erreicht die [[Achnanthes]] eine Länge von 40 Mikrometer. Einige Arten können jedoch bis zu 2 Millimeter lang werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vermehrung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Melosira varians auxosporen.jpeg|mini|Auxosporen von &amp;#039;&amp;#039;[[Melosira varians]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diatomeen sind [[diploid]] und vermehren sich hauptsächlich [[Ungeschlechtliche Vermehrung|ungeschlechtlich]] durch Zellteilung. Die Tochterzellen erhalten jeweils einen Schalenteil und bilden den anderen Teil neu; hiervon leitet sich auch die Bezeichnung „Diatomee“ ([[Griechische Sprache|altgriechisch]] διατέμνειν (diatemnein) = spalten) ab. Der neue Schalenteil ist stets die kleinere Hypotheka, so dass im Generationenverlauf die Zellgröße fast aller Nachkommen fortlaufend schwindet, nur die Tochterzelllinie der Ausgangs-Epitheka behält die ursprüngliche maximale Größe bei. Wird eine Minimalgröße unterschritten, stirbt das Individuum. Bevor eine Minimalgröße erreicht wird, können jedoch Sexualvorgänge stattfinden. Aus den Zellen bilden sich durch [[Meiose]] haploide [[Gamet]]en. Bei zentrischen Kieselalgen wurde [[Gamet|Oogamie]] nachgewiesen: Die Gameten werden frei, nach Verschmelzen eines weiblichen mit einem männlichen Gameten bildet sich aus der Zygote unter Größenwachstum eine Dauerform, eine sogenannte Auxospore. Bei pennaten Kieselalgen wurde [[Konjugation (Biologie)|Konjugation]] beobachtet: Zwei Partner legen sich aneinander und bilden eine gemeinsame Cytoplasmabrücke („Konjugationskanal“), in die jeweils ein haploider Kern und ein Chloroplast der beiden Partner einwandern. Aus der so gebildeten Zygote bildet sich eine Auxospore, in der die Kernverschmelzung ([[Karyogamie]]) stattfindet. Aus den Auxosporen der zentrischen und pennaten Kieselalgen wird jeweils eine größere neue Kieselalge mit einer neuen zweiteiligen Schale gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fmicb-03-00441-g006D-Diatom@SouthTufa@MonoLake.jpg|mini|[[Extremophil]]e Kieselalge vom [[Mono Lake#Schutzgebiete am See|Mono Lake Tufa State Reserve]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kieselalgen kommen hauptsächlich im Meer und in Süßgewässern [[Plankton|planktisch]] oder [[Benthos|benthisch]] vor, oder sie sind auf Steinen oder Wasserpflanzen ([[Epiphyten]]) angesiedelt. Manche Arten brauchen reines und kaum verschmutztes Wasser und sind aus diesem Grunde auch Zeigerorganismen für unbelastete Gewässer. Andere Arten wiederum, die im engl. auch als &amp;#039;&amp;#039;agricultural guild&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden, sind typisch für Gewässer, die durch landwirtschaftliche Einträge, bspw. durch Überdüngung, besonders belastet sind. Zu diesen werden u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Navicula radiosa&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Melosira varians&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nitzschia palea&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Diatoma vulgare&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Amphora perpusilla&amp;#039;&amp;#039; gezählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Richardson, 1996&amp;quot;&amp;gt;J. L. Richardson, N. S. Mody, M. E. Stacey: &amp;#039;&amp;#039;Diatoms and water quality in Lancaster County (PA) streams: a 45 year perspective.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jornal - Pennsylvania Academy of Sciences.&amp;#039;&amp;#039; Volume 70, 1996, S. 30–39.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[terrestrisch]]e Arten finden sich unter den Diatomeen; diese besiedeln Böden, in tropischen Gebieten auch Blätter von Bäumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Diatomsfreshwaterpennales002.jpg|mini|Illustration: Kieselalgen Süßwasser-Pennales]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Centricfreshwaterdiatoms.jpg|mini|Illustration: Zentrische Süßwasser-Kieselalgen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kieselalgen wurden traditionell in die radiärsymmetrischen Centrales und die bilateralsymmetrischen Pennales gegliedert. Die Centrales sind jedoch [[paraphyletisch]], eine stabile Systematik auf molekulargenetischer Grundlage hat sich noch nicht etabliert. Nach der taxonomischen Datenbank Diatombase&amp;lt;ref name=&amp;quot;Diatombase&amp;quot;&amp;gt;[http://www.diatombase.org/aphia.php?p=taxdetails&amp;amp;id=148899 Class Bacillariophyceae. in Kociolek, J.P.; Balasubramanian, K.; Blanco, S.; Coste, M.; Ector, L.; Liu, Y.; Kulikovskiy, M.; Lundholm, N.; Ludwig, T.; Potapova, M.; Rimet, F.; Sabbe, K.; Sala, S.; Sar, E.; Taylor, J.; Van de Vijver, B.; Wetzel, C.E.; Williams, D.M.; Witkowski, A.; Witkowski, J. (2017). DiatomBase] abgerufen am 4. Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; existiert derzeit keine allgemein akzeptierte Gliederung der Kieselalgen in Subtaxa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weit verbreitete, aber nicht von allen Taxonomen anerkannte Gliederung könnte so aussehen&amp;lt;ref&amp;gt;Linda K. Metlin (2016): Evolution of the diatoms: major steps in their evolution and a review of the supporting molecular and morphological evidence. Phycologia 55 (1): 79–103. [[doi:10.2216/15-105.1]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, die höhere Gliederung wurde in vergleichbarer Form in die weithin verwendete Klassifikation der Eukaryoten durch Sina Adl und Kollegen übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Adl, S. M., Simpson, A. G. B., Lane, C. E., Lukeš, J., Bass, D., Bowser, S. S., Brown, M. W., Burki, F., Dunthorn, M., Hampl, V., Heiss, A., Hoppenrath, M., Lara, E., le Gall, L., Lynn, D. H., McManus, H., Mitchell, E. A. D., Mozley-Stanridge, S. E., Parfrey, L. W., Pawlowski, J., Rueckert, S., Shadwick, L., Schoch, C. L., Smirnov, A. and Spiegel, F. W. (2012): The Revised Classification of Eukaryotes. Journal of Eukaryotic Microbiology 59: 429–514. [[doi:10.1111/j.1550-7408.2012.00644.x]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odontella aurita cells.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Odontella aurita]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:3D-fluorescence imaging for high throughput analysis of microbial eukaryotes (b left).jpg|mini|[[Fluoreszenzmikroskopie]] einer Kette von &amp;#039;&amp;#039;[[Asterionellopsis]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;sp., einer [[Meer|marinen]] Gattung (Balken 5&amp;amp;nbsp;[[Meter#Mikrometer|µm]]).]]&lt;br /&gt;
* Unterabteilung Coscinodiscophytina&lt;br /&gt;
** Klasse [[Coscinodiscophyceae]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Asterolamprales]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Arachnoidiscales]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Aulacoseirales]]&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Aulacoseira]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Chrysanthemodiscales]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Corethrales]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Coscinodiscales]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Ethmodiscales]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Melosirales]]&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Melosira]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Orthoseirales]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Rhizosoleniales]]&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Rhizosolenia]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Stictocyclales]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Stictodiscales]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Leptocylindrales]]&lt;br /&gt;
* Unterabteilung [[Bacillariophytina]]&lt;br /&gt;
** Klasse [[Mediophyceae]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Anaulales]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Biddulphiales]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Chaetocerotales]]&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Chaetoceros]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Cymatosirales]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Eupodiscales]] (Tricertiales)&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Pleurosira]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Hemiaulales]]&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Climacodium]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--https://www.ncbi.nlm.nih.gov/Taxonomy/Browser/wwwtax.cgi?mode=Info&amp;amp;id=2022333 Climcodium in der NCBI-Taxonomie--&amp;gt;&lt;br /&gt;
**** [[Datei:Photo de Eucampia zodiacus par microscopie optique.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Eucampia zodiacus&amp;#039;&amp;#039; im [[Lichtmikroskop]]]][[Datei:Photo de Eucampia zodiacus par microscopie électronique.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Eucampia zodiacus&amp;#039;&amp;#039; im [[Elektronenmikroskop]]]]Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Eucampia]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Hemiaulus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Lithodesmiales]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Thalassiosirales]]&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Cyclotella]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Thalassiosira]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Toxariales]]&lt;br /&gt;
** {{Anker|Pennales|Bacillariophyceae}}Klasse Bacillariophyceae (entspricht weitgehend den früheren Pennales)&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Raphoneidales]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Rhabdonematales]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Cocconeidales]]&lt;br /&gt;
**** Gattung [[Algenläuse]] (&amp;#039;&amp;#039;Cocconeis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Fragilariales]] (vermutlich paraphyletisch)&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Asterionella]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Diatoma]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Fragilaria]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Meridion]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Synedra]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Tabellariales]]&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Tabellaria]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Licmophorales]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Thalassionematales]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Eunotiales]]&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Eunotia]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Lyrellales]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Mastogloiales]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Dictyoneidales]]&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Cymbellales]]&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Cymbella]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Didymosphenia]]&amp;#039;&amp;#039; (u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;[[Didymosphenia geminata]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Gomphonema]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Rhoicosphenia]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Achnanthales]]&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Achnanthes]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Naviculales]]&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Diploneis]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Gyrosigma]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Haslea]]&amp;#039;&amp;#039; (siehe [[Grethe Rytter Hasle#Ehrungen|Grethe Rytter Hasle §Ehrungen]])&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Navicula (Gattung)|Navicula]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Pinnularia]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Stauroneis]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Thalassiophysales]]&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Amphora (Gattung)|Amphora]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** [[Datei:Pseudonitzschia2.jpg|mini|hochkant=1.11|&amp;#039;&amp;#039;Pseudo-nitzchia&amp;#039;&amp;#039; sp.]]Ordnung [[Bacillariales]]&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Bacillaria]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Hantzschia]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Nitzschia]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Pseudo-nitzschia]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Rhopalodiales]]&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Epithemia]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Surirellales]]&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Cymatopleura]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Surirella]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eine mehrtausendjährige Kieselalge ==&lt;br /&gt;
Normalerweise [[#Vermehrung|vermehren]] sich die Algen in Zyklen von etwa drei Tagen durch ungeschlechtliche Teilung und können deshalb potenziell unendlich fortleben. 2025 haben Forscher, die mit dem [[Elisabeth Mann Borgese (Schiff)|Expeditionsschiff &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Mann Borgese&amp;#039;&amp;#039;]] in der [[Ostsee]] unterwegs waren und im [[Gotlandtief]] Tiefbohrkerne entnommen haben, eine Kieselalge in Sedimenten geborgen, die vor rund 6870 Jahren abgelagert wurden. Mit dem Fortschreiten der Gletscherschmelze versank die Alge als Gesamtorganismus an einer sehr tiefen Stelle der jungen Ostsee und stellte ihre Lebensfunktionen ein. Weil bekannt ist, dass viele Lebewesen bei ungünsten Umweltbedingungen in einen Zustand der [[Dormanz]] fallen, versorgten die Forscher diese Alge nun im Labor mit Licht, Sauerstoff und Nährstoffen. Sie erwachte zu neuem aktivem Leben, teilte sich und produzierte wieder aus [[Kohlendioxid]] Sauerstoff, alles wie ihre heutigen Artgenossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Seidler: &amp;#039;&amp;#039;Auferstanden aus dem Ostsee-Schlamm&amp;#039;&amp;#039;, [[Berliner Zeitung]], 3.&amp;amp;nbsp;April 2025, S.&amp;amp;nbsp;11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Diatomaceous earth 2001-10-18.jpg|mini|Untersuchung einer kommerziellen Diatomeenerde in Wasserfiltern für Schwimmbecken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Diatomeen3.jpg|mini|Präparat verschiedener Diatomeen unter dem Rasterelektronenmikroskop]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kieselalgen sind Hauptbestandteil des [[Marines Phytoplankton|Meeresphytoplanktons]] und sind die Haupt-[[Primärproduktion|Primärproduzenten]] organischer Stoffe, bilden also einen wesentlichen Teil der Basis der [[Nahrungspyramide]]. Als [[Sauerstoff]] produzierende (oxygene) [[Phototrophie|Phototrophe]] erzeugen sie auch einen großen Teil des Sauerstoffs in der [[Erdatmosphäre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der relativen Arten-Zusammensetzung der Kieselalgenpopulation eines Gewässers kann recht exakt dessen [[Trophie]]grad abgeleitet werden ([[Diatomeenindex]]), sowie weitere Gewässerparameter wie [[pH-Wert]], [[Salinität]], [[Saprobie]] etc. Diese Verfahren können auch auf Sedimente oder auf Öllagerstätten angewandt werden und geben dann Aufschluss über die ehemals herrschenden Lebensbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Identifizierung der Arten wird eine Aufwuchsprobe mit Kieselalgen mit [[Schwefelsäure]], [[Wasserstoffperoxid]], [[Kaliumdichromat]] oder einem anderen [[Oxidationsmittel]] behandelt und so werden alle organischen Bestandteile der Probe aufgelöst. Es bleiben nur noch die reinen Siliziumdioxid-Schalen übrig. Diese werden in einem [[Einbettungsmedium|Einschlussmedium]] mit hohem optischem [[Brechungsindex]] (z.&amp;amp;nbsp;B. Naphrax™) eingebettet und [[lichtmikroskop]]isch mit dem Phasenkontrast-Verfahren bei ca. 1000-facher Vergrößerung identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sterben die Zellen, sinken sie auf den Grund des Gewässers ab, die organischen Bestandteile werden abgebaut und die Siliziumdioxid-Schalen bilden eine Ablagerung, die sogenannte [[Kieselgur]] (Diatomeenerde). Dieser Prozess ist, insbesondere im Marinen, erst unterhalb der CCD ([[Calcit-Kompensationstiefe]]) effizient genug, um große Vorkommen zu bilden. Die entstehende Kieselgur wird in Technik und Medizin angewendet. Diatomeenschalen finden unter anderem Verwendung als Filter, zur Herstellung von [[Dynamit]], in [[Zahnpasta]] als Putzkörper, als giftfreies [[Insektenbekämpfungsmittel]] in Form von [[Ungezieferpuder]], sowie als reflektierendes Material in der Farbe, die für [[Fahrbahnmarkierung]]en im Straßenbau verwendet wird. Außerdem finden Kieselalgen in der [[Forensische Medizin|forensischen Medizin]] Verwendung ([[Diatomeennachweis]]). Ihre Aussagekraft für den Nachweis eines Ertrinkungstodes wird jedoch kontrovers diskutiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Madea, 2007&amp;quot;&amp;gt;B. Madea: &amp;#039;&amp;#039;Praxis Rechtsmedizin: Befunderhebung, Rekonstruktion, Begutachtung.&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte Auflage. Springer, Berlin / Heidelberg / New York 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lunetta &amp;amp; Modell, 2005&amp;quot;&amp;gt;P. Lunetta, J. H. Modell: &amp;#039;&amp;#039;Macropathological, Microscopical, and Laboratory Findings in Drowning Victims.&amp;#039;&amp;#039; In: M. Tsokos (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Forensic Pathology Reviews.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 3, Humana Press, Totowa, NJ 2005, S. 4–77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere im 19. Jahrhundert dienten Diatomeen zur Anfertigung ästhetischer mikroskopischer Präparate, deren gemeinsame Betrachtung in Salons ein beliebter Zeitvertreib in höheren gesellschaftlichen Kreisen war. Zur höchsten Perfektion in der handwerklich extrem schwierigen Anfertigung solcher Präparate hat es [[Johann Diedrich Möller]] aus Wedel bei Hamburg gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marine Diatomeen können zu Vergiftungen bei Mensch und Tier führen, da einige Arten, insbesondere &amp;#039;&amp;#039;Pseudo-nitzschia&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nitzschia&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Amphora&amp;#039;&amp;#039; [[Domoinsäure]] produzieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bates, 2000&amp;quot;&amp;gt;S. S. Bates: &amp;#039;&amp;#039;Domoic-acid-producing diatoms: another genus added.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Phycology.&amp;#039;&amp;#039; Volume 36, 2000, S. 978–985.&amp;lt;/ref&amp;gt; In filtrierende Meerwasser-Organismen, wie [[Muscheln]], oder in sich von diesen Tieren ernährende Arten, wie [[Fische]]n, können sich diese Diatomeen akkumulieren. Kommt es zum Verzehr solcher mit Domoinsäure angereicherten Organismen durch den Menschen, treten Vergiftungserscheinungen auf, die als &amp;#039;&amp;#039;Amnesic Shellfish Poisoning&amp;#039;&amp;#039; (ASP) bezeichnet werden. Als Symptome treten insbesondere [[Gedächtnisverlust]], [[Übelkeit]], [[Krämpfe]], [[Durchfall]], [[Kopfschmerz]] und [[Atembeschwerden]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;intoxication&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.gesundes-reisen.de/redaktion/reiseabc/Algenbluete.htm |text=Gesundheitliche Folgen toxischer Algenblüten |wayback=20070209234604}} In: gesundes-reisen.de, abgerufen am 7. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haeckel Diatomea.jpg|mini|hochkant|Aus [[Ernst Haeckel]]s &amp;#039;&amp;#039;Kunstformen der Natur&amp;#039;&amp;#039; (1904), Tafel 84]]&lt;br /&gt;
[[Datei:diatom2.jpg|mini|Diatomeen-Kreispräparat aus dem Jahr 1903 von Watson &amp;amp; Sons, London]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Friedrich Hustedt: &amp;#039;&amp;#039;Bacillariophyta (Diatomeae).&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Fischer, Jena 1930.&lt;br /&gt;
* Friedrich Hustedt: &amp;#039;&amp;#039;Kieselalgen (Diatomeen).&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Franckh, Stuttgart 1965.&lt;br /&gt;
* Kurt Krammer: &amp;#039;&amp;#039;Kieselalgen.&amp;#039;&amp;#039; Franck, Stuttgart 1986.&lt;br /&gt;
* Kurt Krammer, Horst Lange-Bertalot: &amp;#039;&amp;#039;Bacillariophyceae in Süsswasserflora von Mitteleuropa 1986–2000.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Stuttgart und Spektrum, Akademischer Verlag, Heidelberg.&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Naviculaceae.&amp;#039;&amp;#039; 1986.&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Bacillariaceae, Epithemiaceae, Surirellaceae.&amp;#039;&amp;#039; 1988.&lt;br /&gt;
** Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Centrales, Fragilariaceae, Eunotiaceae.&amp;#039;&amp;#039; 1991.&lt;br /&gt;
** Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Achnanthaceae.&amp;#039;&amp;#039; 1991.&lt;br /&gt;
** Band 5: English and French translations and additions. 2000.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diatoms of Europe : diatoms of the European inland waters and comparable habitats.&amp;#039;&amp;#039; Gantner, Rugell.&lt;br /&gt;
** Band 1: Kurt Krammer: &amp;#039;&amp;#039;The genus Pinnularia.&amp;#039;&amp;#039; 2000.&lt;br /&gt;
** Band 2: Horst Lange-Bertalot: &amp;#039;&amp;#039;Navicula sensu stricto.&amp;#039;&amp;#039; 2001.&lt;br /&gt;
** Band 3: Kurt Krammer: &amp;#039;&amp;#039;The genus Cymbella.&amp;#039;&amp;#039; 2002.&lt;br /&gt;
** Band 4: Kurt Krammer: &amp;#039;&amp;#039;The genera Cymbopleura, Delicata, Navicymbula, Gomphocymbellopsis and Afrocymbella.&amp;#039;&amp;#039; 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* F. E. Ross, R. M. Crawford, D. G. Mann: &amp;#039;&amp;#039;The Diatom. Biology and Morphology of The genera.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge Univ. Press, 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Diatoms|Kieselalgen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Kieselalge}}&lt;br /&gt;
* [https://www.scinexx.de/news/biowissen/kieselalgen-nitrat-statt-sauerstoff/ Dunkelatmung mit Nitrat]&lt;br /&gt;
* [https://www.scinexx.de/news/biowissen/harnstoffzyklus-als-anabolikum-fuer-kieselalgen/ Harnstoff als Anabolikum für Kieselalgen]&lt;br /&gt;
* Videos zu [https://av.tib.eu/search?q=Kieselalge&amp;amp;loc=de&amp;amp;f=publisher%3Bhttp://av.tib.eu/resource/IWF_%2528G%25C3%25B6ttingen%2529 Kieselalgen], herausgegeben vom [[Institut für den Wissenschaftlichen Film]]. Bereitgestellt im [https://av.tib.eu/ AV-Portal] der [[Technische Informationsbibliothek|Technischen Informationsbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kieselalgen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikropaläontologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ernsts</name></author>
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