<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kientzheim</id>
	<title>Kientzheim - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kientzheim"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kientzheim&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T05:23:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kientzheim&amp;diff=1187712&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stephphie: /* Geschichte */ Link hinzugefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kientzheim&amp;diff=1187712&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-03-25T19:45:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Link hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomhameau= Kientzheim&lt;br /&gt;
|commune= [[Kaysersberg Vignoble]]&lt;br /&gt;
|armoiries= FR 68 Blason Kientzheim.svg&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Colmar-Ribeauvillé|Colmar-Ribeauvillé]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Sainte-Marie-aux-Mines|Sainte-Marie-aux-Mines]]&lt;br /&gt;
|datefusion= 1. Januar 2016&lt;br /&gt;
|status= cd&lt;br /&gt;
|insee= 68164&lt;br /&gt;
|cp= 68240&lt;br /&gt;
|longitude= 07/17/10/O&lt;br /&gt;
|latitude= 48/08/10/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 220&lt;br /&gt;
|alt maxi= 662&lt;br /&gt;
|km²= 4.83&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kientzheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Kienzheim}}) ist eine ehemalige [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]]  mit  {{EWZT|FR|68164cd}} Einwohnern (Stand: {{EWD|FR|68164cd}}) im [[Département]] [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Sie gehörte zum [[Arrondissement Colmar-Ribeauvillé|Colmar-Ribeauvillé]] (Rappoltsweiler) und zum [[Kanton Sainte-Marie-aux-Mines]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wirkung vom 1. Januar 2016 wurden die früheren Gemeinden [[Kaysersberg]], &amp;#039;&amp;#039;Kientzheim&amp;#039;&amp;#039; und [[Sigolsheim]] zu einer &amp;#039;&amp;#039;[[Commune nouvelle]]&amp;#039;&amp;#039; mit dem Namen [[Kaysersberg Vignoble]] zusammengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Kientzheim liegt am Rand der [[Vogesen]], am Austritt des Flusses [[Weiss (Fluss)|Weiss]] aus dem Gebirge in die [[Oberrheinische Tiefebene]]. Das Gebiet gehört zum [[Regionaler Naturpark Ballons des Vosges|Regionalen Naturpark Ballons des Vosges]]. Das Dorf liegt ungefähr zehn Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums von [[Colmar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kientzheim wurde schon 785 als &amp;#039;&amp;#039;Chonesheim&amp;#039;&amp;#039;  zwei Mal in einem Güterverzeichnis der [[Kloster Fulda|Abtei Fulda]], der hier Ländereien gehörten, erwähnt (Regnum Francorum online FUB 163f.). Auch hatte die Zürcher Abtei St. Felix und Regula hier Besitz. Auch in kaiserlichen Schenkungen taucht Kientzheim auf, so 878 durch Karl III. und 952 durch Otto III (Regnum Francorum online D_Karl 008, D_O_1 146).   Die Herren der Ortschaft wechselten häufig. Zu ihnen gehörten zeitweise die Herren von [[Egisheim]], die [[Herren von Pfirt]] oder die von [[Hohlandsberg]]. 1347 erhielt der Ort durch Erzherzog [[Leopold I. (Habsburg)|Leopold von Österreich]] das [[Stadtrecht]]. Im 16. Jahrhundert war [[Lazarus von Schwendi]] Stadtherr, der die Burg zum Schloss ausbauen und die Stadt weiter befestigen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1845 und 1861 residierte hier der aus dem Elsass stammende bayerische Diplomat [[Johann Franz Anton von Olry]] (1769–1863) und war der Mittelpunkt eines katholisch-aristokratischen Gesellschaftskreises. Es ist u.&amp;amp;nbsp;a. überliefert, dass er noch mit über 80 Jahren in der Kirche von Kientzheim als [[Ministrant]] am Altar diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Binder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben des Ritters von Olry.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Band 52 (1863, 2. Band), S. 642, [http://books.google.de/books?id=cZhNAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA595&amp;amp;dq=Franz+von+Olry&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=n4EFUsjhHoHqOJ7NgIAM&amp;amp;ved=0CEwQ6AEwBTgK#v=onepage&amp;amp;q=Bailli%20Olry%20Andlau&amp;amp;f=false Scan aus der Quelle]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Kämpfe am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde 1944 das Städtchen zu etwa 70 % zerstört, wertvolle Archivbestände wurden vernichtet. An der Kirche erinnert eine Gedenktafel an die [[Malgré-nous]], zwangsweise von den Deutschen während des Krieges eingezogene Elsässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kientzheim wurde 1986 der [[Lazarus-von-Schwendi-Städtebund]] gegründet, dem neben Kientzheim und anderen elsässischen Gemeinden auch Orte in Deutschland und in Belgien angehören. Die Gebeine der Herren von Schwendi ruhen in der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot;| Jahr || 1962 || 1968 || 1975 || 1982 || 1990 || 1999 || 2007 || 2013&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 850 || 896 || 864 || 811 || 933 || 827 || 786 || 738&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=center colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Quelle: Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die Stadtmauer mit einigen Türmen aus dem 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Das Schloss Schwendi aus dem 15. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Die Kirche &amp;#039;&amp;#039;Notre-Dame-des-Douleurs&amp;#039;&amp;#039; ([[Sieben-Schmerzen-Kirche|Sieben Schmerzen Mariens]]) von 1722 mit Chor und Turm aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mit den Grabmalen von Lazarus von Schwendi (1554) und dessen Sohn (1609), mit gotischem [[Beinhaus]] und einer Gedenktafel für die [[Malgré-nous]]&lt;br /&gt;
* Kapelle St. Felix und Regula mit einer einmaligen Sammlung von [[Votivgabe|Votivbildern]] aus dem 18. und 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kientzheim Château Schwendi.JPG|Schloss Schwendi mit Untertor&lt;br /&gt;
 Kientzheim NotreDame56.JPG|Kirche Notre-Dame&lt;br /&gt;
 Kientzheim NotreDame04.JPG|Schwendi-Grabmäler in der Kirche Notre-Dame&lt;br /&gt;
 FM Kientzheim .JPG|Gedenktafel für die &amp;#039;&amp;#039;Malgré-nous&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Kientzheim Chapelle Saints-Félix-et-Régule2.JPG|Kapelle St. Felix und Regula&lt;br /&gt;
 FM Kientzheim Ch.JPG|Votivtafel in der Kapelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinbau ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist wie die meisten Orte der Vogesen-[[Vorbergzone (Oberrheingraben)|Vorbergzone]] ein [[Weinort]] und liegt daher an der [[Elsässer Weinstraße]]. Die Weinlagen [[Furstentum]] (mit Sigolsheim) und &amp;#039;&amp;#039;[[Schlossberg (Elsass)|Schlossberg]]&amp;#039;&amp;#039; (mit Kaysersberg) sind besonders wertvolle [[Alsace Grand Cru|Alsace-Grand-Cru]]-Lagen. Die Weinbruderschaft St. Étienne, die sich um die Erhaltung der traditionellen Weinherstellung und die Weinqualität der Elsässer Weine bemüht, hat im Kientzheimer Schloss Schwendi ihren Sitz. Das elsässische Weinbaumuseum zeigt alles rund um den für das Elsass so wichtigen und charakteristischen Weinbau. Das örtliche [[Weinfest]] findet am letzten Juliwochenende statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Jakob Scheffmacher]] (1668–1733), Jesuitenpater, Theologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 682–685.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.musee-du-vignoble-alsace.fr/de_kientzheim.php Elsässer Weinmuseum mit Informationen zu Kientzheim (auch deutsch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4437149-4|VIAF=236990441}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde im Département Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 8. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaysersberg Vignoble]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stephphie</name></author>
	</entry>
</feed>