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	<title>Kiedrich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T13:25:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kiedrich&amp;diff=78071&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brühl: /* Gemeindevertretung */ KW2026 update</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kiedrich&amp;diff=78071&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-18T14:56:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gemeindevertretung: &lt;/span&gt; KW2026 update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/02/27/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/05/03/E &amp;lt;!-- Ortsmitte Rathaus Marktstr 27 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Kiedrich in RÜD.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Hessen&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Darmstadt&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Rheingau-Taunus-Kreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 165&lt;br /&gt;
|PLZ               = 65399&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06123&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 06439009&lt;br /&gt;
|Straße            = Marktstraße 27&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.kiedrich.de/ www.kiedrich.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Winfried Steinmacher&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kiedrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Weinbaugemeinde]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Rheingau-Taunus-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Kiedrich liegt im [[Rheingau]] am Südhang des [[Taunus]], etwa zwei Kilometer nördlich der Stadt [[Eltville am Rhein]] und drei Kilometer vom [[Rhein]]ufer entfernt. Kiedrich umfasst nur die gleichnamige [[Gemarkung]] (Gmk.-Nr.&amp;amp;nbsp;60647).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie beginnt im Süden gleich hinter dem &amp;#039;&amp;#039;Kinderdorf Marienhöhe&amp;#039;&amp;#039;, das oberhalb von [[Erbach (Rheingau)|Erbach]] in den Weinbergen liegt, und schließt die &amp;#039;&amp;#039;Klostermühle&amp;#039;&amp;#039; am Stadtrand von Eltville mit ein. Von hier aus erstreckt sich das Gemeindegebiet als Streifen von eineinhalb und zwei Kilometer Breite etwa sieben Kilometer weit nach Norden über den [[Taunushauptkamm]] bis zum Ortsrand von [[Hausen vor der Höhe]]. Hier oben liegen als höchste Erhebung Kiedrichs mit 548 Meter die [[Dreibornsköpfe]]. Der niedrigste Punkt an der &amp;#039;&amp;#039;Klostermühle&amp;#039;&amp;#039; liegt bei etwa 105 Meter. Fast die ganze Gemarkung wird vom [[Kiedricher Bach]] und seinen Zuflüssen, dem &amp;#039;&amp;#039;Grünbach&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;Pfaffenborn&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Sillgraben&amp;#039;&amp;#039; entwässert, die ein ausgeprägtes Talsystem in die Südabdachung des Taunus eingegraben haben. Eine der Quellen des Sillgrabens ist der [[Kahle Born]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gemeindegebiet wurden sehr ergiebige Trinkwasserbrunnen erschlossen, so dass Kiedrich die einzige Rheingaukommune ist, die sich selbst mit Trinkwasser in jederzeit ausreichender Menge versorgen kann und sogar noch die Nachbarstadt Eltville beliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortskern von Kiedrich liegt auf 165 Meter Höhe und die Ortslage hat sich westlich des &amp;#039;&amp;#039;Kiedricher Bachs&amp;#039;&amp;#039; auf dem nach Nordosten exponierten sonnenarmen Hang 1.500 Meter weit ausgebreitet. Die sonnenverwöhnten Süd- und Südwesthänge der Gemarkung sind bis in etwa 250 Meter Höhe überwiegend Weinbergsland. Nördlich davon schließt sich in den höheren Lagen der Kiedricher Gemeindewald an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Ortslage finden sich an Bauwerken eine Reihe von Mühlen am Kiedricher Bach, angefangen von der &amp;#039;&amp;#039;Waldmühle&amp;#039;&amp;#039; bis zur &amp;#039;&amp;#039;Klostermühle&amp;#039;&amp;#039;. Und weithin sichtbar erhebt sich nördlich von Kiedrich auf einem Bergsporn über dem Tal an der Grenze zwischen Wald und Reben der Bergfried der [[Burg Scharfenstein (Kiedrich)|Ruine Scharfenstein]]. Kaum wahrnehmbar hingegen sind im Wald die Überreste vom [[Ringwall Dreibornskopf]] in der Nähe des Taunusübergangs nach Hausen vor der Höhe. Umso augenfälliger wiederum sind die 300 Meter hoch gelegenen nach dem Krieg entstandenen modernen Gebäude am &amp;#039;&amp;#039;Hahnwald&amp;#039;&amp;#039; nordwestlich von Kiedrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Kiedrich-pano-01s.jpg|700|Panorama Kiedrich}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Geologie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ausdehnung des Gemeindegebiets === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Kiedrich ist fast vollständig vom Stadtgebiet von [[Eltville am Rhein|Eltville]] umschlossen. Nur im Norden gibt es eine kurze gemeinsame Grenze mit der Gemeinde [[Schlangenbad]], und zwar mit dem Ortsteil Hausen vor der Höhe. Die Grenze mit Eltville wird im Westen vom Stadtteil Erbach eingenommen, während Kiedrich im Süden und Osten an die Gemarkung der Kernstadt grenzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Gemeindegliederung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Klima === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kiedrich-Fraenkische-Dorfschmiede-1s.jpg|mini|Fränkische Dorfschmiede]]&lt;br /&gt;
Von der frühen Besiedlung der Gegend um Kiedrich zeugt unter anderem der [[Ringwall Dreibornskopf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kiedrich wurde in einer Urkunde des [[Bistum Mainz|Erzbistums Mainz]] erstmals erwähnt. Die Urkunde ist nicht datiert, sie stammt aber aus der Zeit des Erzbischofs [[Friedrich (Mainz)|Friedrich]] (937 bis 954). Um 1160 wurde mit dem Bau der [[Burg Scharfenstein (Kiedrich)|Burg Scharfenstein]] begonnen. Bereits 1131 wurde der Weinbau in Kiedrich erstmals erwähnt. Die [[Burg Neuhaus (Eltville)|Burg Neuhaus]] wird unter den Besitzungen des [[Mainzer Domkapitel]]s in einer Urkunde vom 25. Dezember 1274 als eine neu erbaute Burg in der Nähe der Burg Scharfenstein genannt. Ein gewisser Cedric von Leber war von 1455 bis 1470 Bürgermeister von Kiedrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit des [[Herzogtum Nassau|Herzogtums Nassau]] gehörte Kiedrich zum [[Amt Eltville]]. Nach der Annexion des Herzogtums durch [[Preußen]] wurde der Ort 1867 dem [[Rheingaukreis]] im [[Regierungsbezirk Wiesbaden]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund relativ vieler Gegenstimmen und Enthaltungen bei der Volksabstimmung über den [[Anschluss Österreichs|„Anschluss“ Österreichs]] am 10. April 1938 (14,1 % in Kiedrich/Rheingauer Durchschnitt: 3,4 %), erwarb sich die Gemeinde während der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Diktatur]] den Ruf eines „Nein-Dorfs“.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Hell: Vom „Braunhemd“ zum „Persilschein“-Nationalsozialismus und Entnazifizierung im Rheingau, S.&amp;amp;nbsp;82, Sutton Verlag, Eltville 2005, ISBN 3-89702-824-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen#Gebietsreform auf Gemeindeebene|Gebietsreform in Hessen]] in den 1970er Jahren wurde Kiedrich trotz ursprünglich anderer Planungen als eine von wenigen Gemeinden nicht verändert und konnte seine Eigenständigkeit bewahren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Religionen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Eingemeindungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Einwohnerentwicklung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Für die [[Gemeindevertretung (Hessen)|Gemeindevertretung]] der Gemeinde Kiedrich erbrachte die [[Kommunalwahlen in Hessen 2026|Kommunalwahl am 15. März 2026]] folgendes amtliche Endergebnis,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2026-03-15/06439009/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=769&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_98 Votemanager: Amtliches Endergebnis der Gemeindewahl am 15. März 2026]&amp;lt;/ref&amp;gt; in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW21-Hessen|439009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW16-Hessen|439009 |wayback=20160407040546}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW11-Hessen|439009 |wayback=20210205102402}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW06-Hessen|439009 |wayback=20191018022442}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW01-Hessen|439009 |wayback=20071221150229}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = center&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2026&lt;br /&gt;
|SPD|GRÜNE|FDP|CDU|&lt;br /&gt;
| SPD      = 10&lt;br /&gt;
| GRÜNE    = 3&lt;br /&gt;
| FDP      = 1&lt;br /&gt;
| CDU      = 5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| Wahlvorschläge&lt;br /&gt;
!%&amp;lt;br /&amp;gt;2026&lt;br /&gt;
!Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2026&lt;br /&gt;
!%&amp;lt;br /&amp;gt;2021&lt;br /&gt;
!Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2021&lt;br /&gt;
!%&amp;lt;br /&amp;gt;2016&lt;br /&gt;
!Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2016&lt;br /&gt;
!%&amp;lt;br /&amp;gt;2011&lt;br /&gt;
!Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2011&lt;br /&gt;
!%&amp;lt;br /&amp;gt;2006&lt;br /&gt;
!Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2006&lt;br /&gt;
!%&amp;lt;br /&amp;gt;2001&lt;br /&gt;
!Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Parteinamefarbe|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]|k=SPD}}&lt;br /&gt;
| 50,0&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| 47,1&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 61,9&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| 67,9&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 60,5&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| 57,5&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Parteinamefarbe|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]|k=CDU}}&lt;br /&gt;
| 25,1&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 26,2&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 27,1&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 26,5&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 28,4&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 33,4&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Parteinamefarbe|[[Bündnis 90/Die Grünen]]|k=Grüne}}&lt;br /&gt;
| 16,9&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 17,2&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Parteinamefarbe|[[Freie Demokratische Partei]]|k=FDP}}&lt;br /&gt;
| 8,0&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 10,9&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 5,6&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 11,1&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 9,1&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
! 100&lt;br /&gt;
! 19&lt;br /&gt;
! 100&lt;br /&gt;
! 19&lt;br /&gt;
! 100&lt;br /&gt;
! 19&lt;br /&gt;
! 100&lt;br /&gt;
! 23&lt;br /&gt;
! 100&lt;br /&gt;
! 23&lt;br /&gt;
! 100&lt;br /&gt;
! 23&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| Wahlbeteiligung in %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 66,0&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 62,7&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 55,8&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 53,7&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 49,5&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 65,9&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:KiedrichMarktplatzRathaus.JPG|mini|hochkant|Das Renaissance-[[Rathaus Kiedrich|Rathaus]] am Marktplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien in Kiedrich ===&lt;br /&gt;
Die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ist in Kiedrich nachweislich seit 1918 aktiv. Während der Nazi-Diktatur war sie wie überall in Deutschland verboten. Im Herbst 1945 wurde der SPD-Ortsverein wieder gegründet und trat im Kiedricher Winzerhaus erstmals wieder an die Öffentlichkeit. Damals war auch der spätere Wiesbadener Oberbürgermeister [[Georg Buch]] anwesend. Seit den 1970er Jahren ist die SPD stärkste politische Kraft in der Gemeindevertretung (Kommunalparlament). Die SPD gibt regelmäßig das Infoblatt „Kiedricher Blättche“ heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Nach der hessischen Kommunalverfassung wird der [[Bürgermeister (Hessen)|Bürgermeister]] für eine sechsjährige Amtszeit gewählt, seit dem Jahr 1993 in einer [[Direktwahl]], und ist Vorsitzender des [[Magistrat (Deutschland)|Gemeindevorstands]], dem in der Gemeinde Kiedrich neben dem Bürgermeister ehrenamtlich ein [[Erster Beigeordneter]] und fünf weitere [[Beigeordneter|Beigeordnete]] angehören.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kiedrich.de/rathaus-buerger/politik/gremien/gemeindevorstand/ Gemeindevorstand]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bürgermeister ist seit dem 1. Januar 2006 &amp;#039;&amp;#039;Winfried Steinmacher&amp;#039;&amp;#039; (SPD), der bis dahin als &amp;#039;&amp;#039;Erster Beigeordneter&amp;#039;&amp;#039; dem Gemeindevorstand angehörte.&amp;lt;ref name=&amp;#039;ws&amp;#039;/&amp;gt; Sein Amtsvorgänger Hans Tide (SPD) war in der dritten Amtszeit dauerhaft erkrankt und wurde wegen Dienstunfähigkeit vorzeitig in den Ruhestand versetzt. In dieser Zeit leitete Winfried Steinmacher als &amp;#039;&amp;#039;Erster Beigeordneter&amp;#039;&amp;#039; elf Monate lang bis Ende 2005 die Gemeindeverwaltung kommissarisch und die Wahl eines neuen Bürgermeisters musste vorgezogen werden, zu der er selbst auch kandidierte.&amp;lt;ref name=&amp;#039;ws&amp;#039;/&amp;gt; Winfried Steinmacher wurde am 20. November 2005 im ersten Wahlgang bei 62,6 Prozent Wahlbeteiligung mit 77,7 Prozent der Stimmen gewählt. Es folgten drei Wiederwahlen, zuletzt ohne Gegenkandidaten im Oktober 2023 mit einem Stimmenanteil von 86,40 % bei einer Wahlbeteiligung von 68,98 %.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2023-10-08/06439009/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=641&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-221_id_245 Votemanager: Bürgermeisterwahl Gemeinde Kiedrich 2023]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtszeiten der Bürgermeister&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.statistik-hessen.de/themenauswahl/wahlen/daten/direktwahlen/kiedrich/index.html |text=Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Kiedrich |wayback=20210630165244 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://galerie.spd-kiedrich.de/downloads/100-jahre-spd-kiedrich.pdf 100 Jahre SPD Kiedrich] SPD-Bürgermeister Seite 22–24 der PDF-Datei 7,11 MB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2006–2029 Winfried Steinmacher (SPD)&amp;lt;ref name=&amp;#039;ws&amp;#039;&amp;gt;Winfried Steinmacher auf Facebook: „Zuvor war ich seit dem 29.04.1997 ehrenamtlicher Erster Beigeordneter und habe in Vertretung des damaligen Amtsinhabers die Aufgaben des hauptamtlichen Bürgermeisters über einen Zeitraum von 11 Monaten wahrgenommen.“ - [https://www.kiedrich.de/rathaus-buerger/verwaltung/buergermeister/ Zur Person: Winfried Steinmacher – Kiedricher aus Überzeugung] - [[Wiesbadener Kurier]], 19. Dezember 2017: {{Webarchiv|url=https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/rheingau/kiedrich/kiedricher-burgermeister-winfried-steinmacher-startet-am-1-januar-in-seine-dritte-amtszeit_18399844 |text=Kiedricher Bürgermeister Winfried Steinmacher startet am 1. Januar in seine dritte Amtszeit |wayback=20221023110300 }} - Rheingau Echo, 21. Dezember 2023: [https://www.rheingau-echo.de/nachrichten/region/kiedrich/herausragende-bestaetigung-voller-tatendrang-id80266.html Bürgermeister Winfried Steinmacher wurde in sein Amt eingeführt:] „Bürgermeister Winfried Steinmacher kann am 1. Januar 2024 seine nunmehr vierte Amtszeit antreten“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1989–2005 Hans Tide (SPD)&lt;br /&gt;
* 1973–1989 Siegfried Siems (SPD) &amp;lt;small&amp;gt;(1944–2025)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rheingau Echo]], 24. Juli 2025: [https://www.rheingau-echo.de/nachrichten/region/kiedrich/gemeinde-praegende-persoenlichkeit-id97442.html  Eine die Gemeinde prägende Persönlichkeit. Altbürgermeister Siegfried Siems ist im Alter von 80 Jahren verstorben:] „Am 14. Juli verstorben … Das Licht der Welt hatte er am 25. Oktober 1944 in Wiesbaden-Biebrich erblickt … hatte vom 1. September 1973 bis zum 1. Juli 1989 das Amt des Bürgermeisters in Kiedrich inne.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Größe           = 80&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Kiedrich&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = Im gespaltenen Schild vorn in Silber ein roter Turm, hinten in Rot ein kreuzverbundenes silbernes Doppelrad aufrecht.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = &lt;br /&gt;
|Quelle          = {{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Kiedrich, Rheingau-Taunus-Kreis |fundstelle=Punkt 1283 |nr=47 |jahr=1979 |datum=1979-10-29 |seite=4 |seiten=2188 |kbytes=6980}}&lt;br /&gt;
|ref             = &lt;br /&gt;
|Quelle_2        = &lt;br /&gt;
|ref_2           = &lt;br /&gt;
|Begründung      = Der Gemeinde Kiedrich im Rheingau-Taunus-Kreis ist am 29.&amp;amp;nbsp;Oktober 1979 vom [[Hessisches Ministerium des Innern und für Sport|Hessischen Minister des Innern]] dieses Wappen verliehen worden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinde ===&lt;br /&gt;
Kiedrich unterhält seit 1981 [[Gemeindepartnerschaft|partnerschaftliche]] Beziehungen zu [[Hautvillers]] in der [[Champagne]] in Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Theater === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Museen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
* Die spätgotische [[St. Valentinus (Kiedrich)#Orgel|Orgel in St.&amp;amp;nbsp;Valentinus]] (um 1500) mit ihren ca. 960 Pfeifen ist die älteste spielbare Kirchenorgel Deutschlands.&lt;br /&gt;
* Der Kiedricher Chor (Buben, Mädchen und Männer) pflegt urkundlich seit 1333 (also über 650 Jahre) den liturgischen lateinischen Choralgesang im Gottesdienst, in der nur hier erhaltenen Sonderform des sog. Mainzer Chorals im [[Gregorianischer Choral#Regionale Varianten – Dialekte|germanischen Dialekt]], in [[Hufnagelnotation]].&lt;br /&gt;
* Mit den Glocken – die älteste von 1389 – kann man somit in Kiedrich Zeugen der Gotik nicht nur sehen, sondern auch hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner gotischen Kirchen, die von der Frühgotik bis zur Spätgotik entstanden, wird Kiedrich auch „Schatzkästlein der Gotik“ genannt. Es sind dies die katholische Pfarrkirche [[St. Valentinus (Kiedrich)|St.&amp;amp;nbsp;Valentinus]] – vollendet 1493 – und die von [[Nikolaus Eseler der Ältere|Nikolaus Eseler dem Älteren]] erbaute benachbarte als [[Doppelkapelle]] ausgeführte gotische [[Michaelskapelle (Kiedrich)|Michaelskapelle]] von 1444 mit [[Beinhaus|Karner]] und großer doppelseitiger Leuchtermadonna von [[Peter Schro]], einem Künstler der [[Hans Backoffen|Backoffen-Schule]] (um 1520).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kiedrich-St Valentinus von Suedosten-20120729.jpg|Katholische Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Valentinus&lt;br /&gt;
 Kiedrich Kutschfahrt 2011-10 2.1.jpg|Hauptportal St.&amp;amp;nbsp;Valentinus&lt;br /&gt;
 Kiedrich Kutschfahrt 2011-10 3.JPG|Legende zur Geschichte von St.&amp;amp;nbsp;Valentinus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert sind außerdem:&lt;br /&gt;
* Das Renaissance-[[Rathaus Kiedrich|Rathaus]] von 1585&lt;br /&gt;
* An der Kirchhofsmauer der älteste Marktbrunnen im Rheingau von 1541 mit dem Kiedricher Wappen und dem Wappen des Mainzer Landesherren Kurfürst und Kardinal Albrecht von Brandenburg&lt;br /&gt;
* [[Burg Scharfenstein (Kiedrich)|Burg Scharfenstein]] (von 1160 bis 1260 errichtet, seit dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert verfallen), gehörte zur erzbischöflichen Mainzer Grenzbefestigung. Den vorhandenen Turm ([[Bergfried]]) führt die Gemeinde zusammen mit den [[Mainzer Rad|Mainzer Rädern]] seit dem ältesten Gerichtssiegel von etwa 1420 in ihrem Gemeindesiegel.&lt;br /&gt;
* Wohnhaus des großen Wohltäters und Mäzens von Kiedrich, [[John Sutton, 3. Baronet]] (1820–1873), heute das bekannte Weingut Weil&lt;br /&gt;
* [[Virchow-Quelle]], lithium- und arsenhaltige heilkräftige Kochsalzquelle (24°)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bassenheimer Hof&amp;#039;&amp;#039;: 1660 ließ der [[Mainzer Domkapitel|Mainzer Dompropst]] [[Adolph Hund von Saulheim]] diese befestigte, mit Wehrgang und Schießscharten über dem Tor versehene Anlage erbauen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fürstenberger Hof&amp;#039;&amp;#039;, basierend auf einer Hofreite der [[Knebel von Katzenelnbogen]] aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert; seit 1582 bis zum 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im Besitz der [[Fürstenhaus Fürstenberg|Grafen von Fürstenberg]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eberbacher Hof&amp;#039;&amp;#039;, Curia des [[Kloster Eberbach|Klosters Eberbach]], seit 1211 belegt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Köther Hof&amp;#039;&amp;#039;, ehemals Wirtschaftshof des [[Kloster Gottesthal|Klosters Gottesthal]], später Philipp von Hohenstein und danach (1559) der Familie von Köth-Wanscheid&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schloss Groenesteyn&amp;#039;&amp;#039;, eine klassizistische Dreiflügel-Anlage mit Kapelle und zwei vorgelagerten [[Clos (Weinberg)|Clos]], nach Plänen des [[Kurmainz|kurfürstlichen]] Oberbaudirektors [[Anselm Franz von Ritter zu Groenesteyn]] (auch von Grünstein genannt)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Metternich’scher Hof&amp;#039;&amp;#039; (1717), aus dem Besitz des [[Johann Philipp Cratz von Scharffenstein|Johann Philipp Graf Cratz zu Scharfenstein]] und seiner Frau Maria [[Metternich (Adelsgeschlecht)|von Metternich]]; 1877 erwarb Pfarrer Johannes Zaun das Areal, um das St.-Valentinushaus in Nachfolge des mittelalterlichen St.-Valentinus-Hospitals zu gründen.&lt;br /&gt;
* Der Schlangenpfad am Schützenhaus in Richtung Hausen gibt Informationen zur größten heimischen und ungiftigen Schlange – der [[Äskulapnatter]] – die als Reliktvorkommen in der Region anzutreffen ist. Mit etwas Glück kann man das friedliche Reptil im direkten Umfeld der Trockenmauern beobachten.&amp;lt;ref&amp;gt;Weitere Info unter: www.naturschutzhaus-wiesbaden.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Champagnerfest (Erster Sonntag im Juni, Veranstalter: Freundschaftsbund Kiedrich-Hautvillers)&lt;br /&gt;
* Rieslingfest (Letztes Wochenende im Mai/Juni, Veranstalter: Ausschuss Kiedricher Rieslingfest)&lt;br /&gt;
* Hahnwaldlauf (Anfang Juli, Veranstalter: Turnerschaft Kiedrich)&lt;br /&gt;
* Adventsbasar (Erster Advent, Veranstalter: SPD-Ortsverein)&lt;br /&gt;
* Schnorrerrallye (Altweiberfastnacht, Veranstalter: Kiedricher Carneval Verein Sprudelfunken)&lt;br /&gt;
* [[Rosenmontagszug]], neben [[Assmannshausen]] einer von zweien im Rheingau (Veranstalter: Kiedricher Carneval Verein Sprudelfunken)&lt;br /&gt;
* Wildschweinfest (Ende März, Veranstalter: SPD-Ortsverein und Jagdpächter)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://spd-kiedrich.soz.is/termin/9-kiedricher-wildschweinfest/ SPD: Kiedricher Wildschweinfest]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.verkehrsverein-kiedrich.de/termine-verkehrsverein-kiedrich/ Verkehrsverein: Termine]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mundartmatinée (Erster Sonntag im August, Veranstalter: Gemeinde Kiedrich)&lt;br /&gt;
* Backesfest (August, Veranstalter: Gesangsverein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Weinbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kiedrich bietet die Voraussetzungen zum Anbau hochwertiger Weine. Die Weinlagen [[Kiedricher Gräfenberg|Gräfenberg]], &amp;#039;&amp;#039;Wasseros, Klosterberg, Sandgrub und Turmberg&amp;#039;&amp;#039; sowie die Großlage &amp;#039;&amp;#039;Heiligenstock&amp;#039;&amp;#039; gelten als Spitzenlagen des Rheingaus. Die Weinbautradition der Kiedricher Winzer geht bis auf das Jahr 1480 zurück, wo schon damals, im heutigen Winzerhaus, unter dem Namen „Adelsgut Langenhof“ Weinbau betrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer im historischen Rathaus in Kiedrich heiratet, erhält zur Heiratsurkunde auch eine Besitzurkunde über einen Weinstock in dem 1976 angelegten und inzwischen erweiterten &amp;#039;&amp;#039;Weinberg der Ehe&amp;#039;&amp;#039; in der Einzellage [[Kiedricher Wasseros]], neben der Burgruine Scharfenstein gelegen. Rund 2.000 Paare haben mittlerweile davon Gebrauch gemacht. Alle zwei Jahre werden die Ehepaare zum Kiedricher Rieslingfest nach Kiedrich eingeladen. Man trinkt dann Wein vom Weinberg der Ehe. Der Wein mit einem eigenen Flaschenetikett wird von der Gemeinde verwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kiedrich.de/rathaus-online/weinberg-der-ehe.html |wayback=20120414154135 |text=Weinberg der Ehe }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die örtliche Winzergenossenschaft besteht seit 1893 und ist somit die älteste Genossenschaft im Rheingau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kiedrich Graefenberg.JPG|Die Einzellage Gräfenberg&lt;br /&gt;
 KiedrichSuttonVillaWeingutWeil.JPG|Frühere Suttonvilla und Stammhaus des Weinguts Robert Weil&lt;br /&gt;
 Kiedrich Bassenheimer Hof.JPG|Bassenheimer Hof, 1660&lt;br /&gt;
 Kiedrich Hof Metternich.JPG|Metternich’scher Hof, 1717&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
St.-Valentinushaus, 1884 gegründetes [[Psychiatrie|psychiatrisches]] Krankenhaus. Die Einrichtung war an der Durchführung der [[Krankenmorde in der Zeit des Nationalsozialismus]] beteiligt. Zwischen 300 und 350 Patienten waren hier untergebracht. In den Jahren 1934 bis 1945 wurden in dieser Anstalt für 39 Kranke Anträge auf Zwangssterilisationen gestellt. Im Juni und Dezember 1937 wurden Patienten nach [[Hadamar]], [[Herborn]] und [[Kalmenhof]] verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=TN|ID=2001|titel=„Kiedrich, St.-Valentinus-Haus“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des Zweiten Weltkriegs war im St.-Valentinus-Haus ein Lazarett untergebracht. Heute ist das St.-Valentinushaus eine kirchliche Einrichtung der Altenhilfe und [[Gerontopsychiatrie|Gerontopsychiatrisches]] Zentrum.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.scivias-caritas.de/st-valentinushaus-gerontopsychiatrisches-zentrum.html Scivas GmbH]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radwanderwege ===&lt;br /&gt;
Durch den Ort verläuft die Variante R3a des [[Hessischer Radfernweg R3|Hessischen Radfernweg R3]] (&amp;#039;&amp;#039;Rhein-Main-Kinzig-Radweg&amp;#039;&amp;#039;). Der R3 führt unter dem Motto &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren des [[Spätlesereiter]]s&amp;#039;&amp;#039;. entlang von [[Rhein]], [[Main]] und [[Kinzig (Main)|Kinzig]] über [[Fulda]] nach [[Tann (Rhön)|Tann]] in der [[Rhön]]. Auf dem ersten Teilstück bis [[Eltville am Rhein]] führt die Variante R3a über die [[Rheingauer Riesling Route]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Chorschule neben der Kirche, von Baronet John-Sutton 1865 gestiftete Schule zur Stimmbildung und -förderung des Choralgesanges.&lt;br /&gt;
* John-Sutton-Schule, Grundschule des Rheingau-Taunus-Kreises: [[Jenaplan]]schule, Feste Öffnungszeiten, Ganztagsbetreuung inklusive Mittagstisch bis 16 Uhr durch Zusammenarbeit mit der Elterninitiative Betreuende Grundschule.&lt;br /&gt;
* Integrative kommunale Kindertagesstätte „Hickelhäusje“ und katholische Kindertagesstätte „St.&amp;amp;nbsp;Valentin“: Ganztagsangebot, Waldgruppenangebot.&lt;br /&gt;
* Weiterführende Schulen in Eltville am Rhein, Geisenheim und Wiesbaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== In Kiedrich geboren ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- CHRONOLOGISCHE Sortierung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johannes Wendel Kirchner]] (1628–1709), Orgelbauer&lt;br /&gt;
* [[Daniel von Ritter zu Grünstein]] (1646–1710), Vizedominus in Erfurt, Mainzischer Hofgerichtsrat und Präsident des Reichskammergerichts&lt;br /&gt;
* [[Michael Schnock]] (1652–1727), ab 1702 Abt des [[Kloster Eberbach|Klosters Eberbach]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Anton Wallreuther]] (1673–1734); Weihbischof des Bistums Worms sowie Titularbischof von &amp;#039;&amp;#039;Sarepta&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Valentin Meilhaus]] (1744–nach 1807), Mitglied der Reichsstände des Königreichs Westphalen&lt;br /&gt;
* [[Lothar von Ritter zu Groenesteyn]] (1868–1945), bayerischer Diplomat und Mitbegründer der Deutschen Akademie in München&lt;br /&gt;
* [[Karl Theophil Fries]] (1875–1962), Chemiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Anton Krams]] (1899–1982), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Josef Staab]] (1919–2009), Diplom-Landwirt und Domänenrat, Ehrenbürger von Kiedrich&lt;br /&gt;
* [[Wilma Scholl|Wilma Seyer]], verheiratete &amp;#039;&amp;#039;Scholl&amp;#039;&amp;#039; (* 1939), 11. Deutsche Weinkönigin (1959/1960), erste deutsche Weinkönigin aus dem Rheingau.&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Scholl]] (* 1966), Sopranistin, ehemaliger Kiedricher „Chorbub“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Kiedrich verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[John Sutton, 3. Baronet|John Sutton]] (1820–1873), Mäzen und Stifter der Choralschule (1865).&lt;br /&gt;
* [[Anton Raky]] (1868–1943), Ölbohrpionier, wuchs in Kiedrich auf und entwickelte während seiner Lehrzeit einen speziellen [[Bohrmeißel]].&lt;br /&gt;
* [[Gerson Stern]] (1874–1956), Schriftsteller, lebte 1920 bis 1937 in Kiedrich und schrieb hier seinen Roman &amp;#039;&amp;#039;Weg ohne Ende&amp;#039;&amp;#039; (1934).&lt;br /&gt;
* [[Hedwig Witte]] (1906–1991), [[Rheingauer Platt|Rheingauer Mundart]]-Dichterin, wohnte in der Klostermühle.&lt;br /&gt;
* [[Susanne Johna]] (* 1965), Medizinerin und Ärztefunktionärin, 1. Vorsitzende des [[Marburger Bund]]s, Kiedricher Bürgerin.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Scholl (Sänger)|Andreas Scholl]] (* 1967), Countertenor, ehemaliger Kiedricher Chorbub, Kiedricher Bürger.&lt;br /&gt;
* [[Jacqueline Wruck|Jacqueline Sarah „Jacky“ Wruck]] (* 1998), Siegerin der [[Germany’s Next Topmodel/Staffel 15|15. Staffel]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Germany’s Next Topmodel]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=VRM GmbH &amp;amp; Co KG |url=https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/rheingau/kiedrich/gntm-jacky-aus-kiedrich-zwischen-catwalk-und-pferdekoppel_21740962 |titel=GNTM Jacky aus Kiedrich: Zwischen Catwalk und Pferdekoppel |datum=2020-05-30 |sprache=de |abruf=2021-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Stolpersteine in Kiedrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Fenzl: &amp;#039;&amp;#039;Josef Staab – Sein Wirken im Rheingau&amp;#039;&amp;#039;, Selbstverlag [Hrsg.]: Förderkreis Kiedricher Geschichts- und Kulturzeugen e.&amp;amp;nbsp;V., Kiedrich 2012.&lt;br /&gt;
* Michael Fenzl: &amp;#039;&amp;#039;Kiedrich und sein Wasser – Quellen – Brunnen – Mühlen&amp;#039;&amp;#039;, Selbstverlag [Hrsg.]: Förderkreis Kiedricher Geschichts- und Kulturzeugen e.&amp;amp;nbsp;V., Kiedrich 2011.&lt;br /&gt;
* Walter Hell: &amp;#039;&amp;#039;Vom Mainzer Rad zum Hessischen Löwen.&amp;#039;&amp;#039; Sutton Verlag, Eltville 2008, ISBN 978-3-86680-356-5.&lt;br /&gt;
* [[Clemens Jöckle]] unter Mitarb. von Josef Staab: &amp;#039;&amp;#039;Kiedrich im Rheingau&amp;#039;&amp;#039;, Regensburg 2011, Schnell &amp;amp; Steiner, 13., veränd. Aufl., ISBN 978-3-7954-6036-5.&lt;br /&gt;
* Peter Klöppel: &amp;#039;&amp;#039;Das Tympanon des Hauptportals der Basilica minor St.&amp;amp;nbsp;Valentinus in Kiedrich im Rheingau&amp;#039;&amp;#039;, Selbstverlag [Hrsg.]: Kirchenbau-Verein Kiedrich e.&amp;amp;nbsp;V., Kiedrich 2017.&lt;br /&gt;
* Werner Kremer: &amp;#039;&amp;#039;500 Jahre Laiengestühl 1510–2010 in der St.-Valentinuskirche Kiedrich im Rheingau geschaffen von Erhart Falckener.&amp;#039;&amp;#039; Förderkreis Kiedricher Geschichts- und Kulturzeugen e.&amp;amp;nbsp;V., Kiedrich 2010, ISBN 978-3-00-030677-8.&lt;br /&gt;
* Werner Kremer: &amp;#039;&amp;#039;Edelsteine des Himmels – Dokumentation der Fenster der Basilica minor St.&amp;amp;nbsp;Valentinus und Dionysius&amp;#039;&amp;#039;, Selbstverlag W. Kremer, Kiedrich 2014.&lt;br /&gt;
* Werner Kremer: &amp;#039;&amp;#039;KIEDRICH im Rheingau – Begleiter zum individuellen Rundgang in der Basilica minor St.&amp;amp;nbsp;Valentinus und Dionysius&amp;#039;&amp;#039;, Selbstverlag [Hrsg.]: Kirchenbau-Verein Kiedrich e.&amp;amp;nbsp;V., Kiedrich 2017.&lt;br /&gt;
* Werner Kremer: &amp;#039;&amp;#039;Die Kiedricher Choraltradition&amp;#039;&amp;#039;, Selbstverlag [Hrsg.] Chorstift Kiedrich, Kiedrich 2015.&lt;br /&gt;
* Werner Kremer: &amp;#039;&amp;#039;Die historische Kiedricher Orgel&amp;#039;&amp;#039;, Selbstverlag [Hrsg.]: Kirchenbau-Verein Kiedrich e.&amp;amp;nbsp;V., Kiedrich 2017.&lt;br /&gt;
* [[Walther Lipphardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Kiedrich im Rheingau ein Dorf mit 600-jähriger Choraltradition&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Erbe und Auftrag|Benediktinische Monatschrift]]&amp;#039;&amp;#039;, XIX. Jg. (1937), S. 174–183, 243–256.&lt;br /&gt;
* [[Josef Staab]]: &amp;#039;&amp;#039;Kiedrich in alten Ansichten.&amp;#039;&amp;#039; Europäische Bibliothek, Zaltbommel 1992, ISBN 90-288-5174-7.&lt;br /&gt;
* Josef Staab: &amp;#039;&amp;#039;St.-Valentinuskirche in Kiedrich. 1493–1993. Zur 500-Jahrfeier ihrer Vollendung.&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.): Katholisches Pfarramt St.&amp;amp;nbsp;Valentin, Kiedrich 1993, ISBN 3-921865-04-2.&lt;br /&gt;
* Josef Staab, Bruno Kriesel, Rudolf Fenzl: &amp;#039;&amp;#039;Kiedrich im Rheingau, das gotische Weindorf. Geschichte, Kunst, Kultur von A–Z.&amp;#039;&amp;#039; Förderkreis Kiedricher Geschichts- und Kulturzeugen, Kiedrich 2003, ISBN 3-9808438-4-X.&lt;br /&gt;
* Josef Staab, Bruno Kriesel, Rudolf Fenzl, Werner Kremer (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Kiedricher Persönlichkeiten aus sieben Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. v. Förderkreis Kiedricher Geschichts- und Kulturzeugen e.&amp;amp;nbsp;V., Kiedrich 2008, ISBN 978-3-00-025555-7.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116346884 | GND=4030452-8}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4030452-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kiedrich.de/ Internetauftritt der Gemeinde Kiedrich]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.kiedrich-geschichte.de/cms/front_content.php?idcat=98 |titel=Kiedrich |titelerg=Zeittafel und Informationen zur Ortsgeschichte |werk=www.kiedrich-geschichte.de | hrsg=Förderkreis Kiedricher Geschichts- und Kulturzeugen e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-08-24}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=439009000|titel=Kiedrich, Rheingau-Taunus-Kreis}}&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Hessen/Landkreise/Rheingau-Taunus-Kreis/Städte_und_Gemeinden/Kiedrich|Kiedrich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Rheingau-Taunus-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4030452-8|LCCN=n/82/59042|VIAF=139575113}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rheingau-Taunus-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kiedrich| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheingau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1069]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brühl</name></author>
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