<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kidrontal</id>
	<title>Kidrontal - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kidrontal"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kidrontal&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T17:48:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kidrontal&amp;diff=653946&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulf Heinsohn: /* Einzelnachweise */ +kat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kidrontal&amp;diff=653946&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-04-28T19:25:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; +kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Absalome 093.jpg|mini|Das Kidrontal zwischen Ölberg mit jüdischem Friedhof links und Tempelberg / Jerusalemer Altstadt rechts, Blick auf [[Abschaloms Grab]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kidron Valley. Mar Saba (9198101123).jpg|mini|Kidrontal beim Kloster [[Mar Saba]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kidrontal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|נַ֣חַל קִדְרֹ֔ון&amp;amp;lrm;|Naḥal Qidron}}; {{arS|وادي الجوز&amp;amp;lrm;|w=Wadi al-Dschauz}} oder &amp;#039;&amp;#039;[[Wadi el-Joz]]&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Tal, das den [[Tempelberg]] und die [[Altstadt (Jerusalem)|Altstadt von Jerusalem]] im Westen und den Ölberg im Osten voneinander trennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Das Kidrontal beginnt im Norden von [[Ostjerusalem]] im Bereich der Stadtteile [[American Colony (Jerusalem)|American Colony]] und [[Scheich Dscharrah]]. Es verläuft zunächst in östliche Richtung, biegt unterhalb des [[Skopus (Berg)|Skopus]]bergs nach Süden ab und trennt sodann die Jerusalemer Altstadt von der [[Ölberg (Jerusalem)|Ölbergkette]]. In der Antike war dieser Abschnitt des Tals tiefer als heute und verlief direkt an der Ostmauer als natürlicher Stadtgraben Jerusalems. Die Stadt war daher vom Ölberg aus zwar gut einzusehen, angegriffen werden konnte sie aber aus östlicher Richtung nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Küchler: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem. Ein Handbuch und Studienreiseführer zur Heiligen Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2007, S. 670.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Vereinigung mit dem [[Hinnomtal]] heißt dieses Tal im weiteren Verlauf durch das [[Westjordanland]] arabisch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wadi en-Nar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Das [[Wadi]] Kidron wird heutzutage teilweise unterirdisch geführt. Es endet auf der Höhe der archäologischen Stätte [[Khirbet Mazin]] in der Senke des [[Totes Meer|Toten Meeres]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der hebräische Name {{he|קִדְרֹ֔ון&amp;amp;lrm;|qidrôn}} wird auf die [[Radikal (semitische Sprachen)#Hebräische Sprache|Verbalwurzel]] {{he|קדר&amp;amp;lrm;|q-d-r}} „trüb, undurchsichtig sein; sich verfinstern“ zurückgeführt. In der [[Septuaginta]], im [[Johannesevangelium]] ({{B|Joh|18|1|LUT}}), bei [[Flavius Josephus]] und im &amp;#039;&amp;#039;[[Onomastikon der biblischen Ortsnamen]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Eusebius von Caesarea]] lautet der Name des Bachs {{grcS|Κεδρών|Kedrṓn}}, in der [[Vulgata]] {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;Cedron&amp;#039;&amp;#039;}}.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gesenius#Die 18. Auflage|&amp;#039;&amp;#039;Gesenius.&amp;#039;&amp;#039; 18. Aufl. 2013]], S. 1150.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Talebene Josafat“ ist ein Symbolname für den Ort des endzeitlichen Gottesgerichts aus dem biblischen Buch des Propheten Joël ({{B|Joel|4|2}}) und bedeutet „JHWH wird richten“. Erst Eusebius von Caesarea identifizierte diese Talebene mit dem eher schluchtartigen Kidrontal, ebenso kurz darauf der [[Pilger von Bordeaux]]. Es handelt sich also um eine Identifikation der christlichen Spätantike. In der Kreuzfahrerzeit ist &amp;#039;&amp;#039;vallis Josaphat&amp;#039;&amp;#039; der übliche Name des Kidrontals, so hieß das große Benediktinerkloster im Bereich von Mariengrab und Garten Gethsemane &amp;#039;&amp;#039;Sancta Maria in valle Josaphat&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Küchler: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem. Ein Handbuch und Studienreiseführer zur Heiligen Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2007, S. 672–675.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cambrai map.jpg|200px|mini|Cambrai, Bibliothèque municipale, Ms. 437, fol. 1r.]]&lt;br /&gt;
Sowohl in der Eisenzeit als auch in hellenistischer und frührömischer Zeit wurde das Kidrontal als jüdische Nekropole genutzt. In spätantiker und byzantinischer Zeit zogen Mönche in diesen Felsgräbern ein und gestalteten sie zu Kapellen und Zellen um. Dies setzte sich auch in der Kreuzfahrerzeit fort. In frühislamischer Zeit wohnten auch die [[Karäer]] im Kidrontal; die christliche Mönchssiedlung bestand noch bis in osmanische Zeit fort.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Küchler: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem. Ein Handbuch und Studienreiseführer zur Heiligen Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2007, S. 670–672.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Jerusalemkarte von Cambrai]] (Foto) zeigt die Pilgerziele der Kreuzfahrerzeit im Kidrontal entlang des unteren Bildrandes. Von links nach rechts: &amp;#039;&amp;#039;Vicus eremitarum&amp;#039;&amp;#039; (Eremitensiedlung), &amp;#039;&amp;#039;Manus Absalon&amp;#039;&amp;#039; („Hand Absaloms“), &amp;#039;&amp;#039;Ecclesia S. Marie in valle Josaphat&amp;#039;&amp;#039; (Benediktiner-Klosterkirche).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
=== Mariengrab ===&lt;br /&gt;
Eine große kreuzfahrerzeitliche Treppenanlage führt 7,60&amp;amp;nbsp;m hinunter zum Portal der byzantinischen [[Mariengrab]]kirche. Dabei kann man sich vergegenwärtigen, dass das Kidrontal einst viel tiefer war als heute. An der Stelle des Mariengrabs ist eine jüdische Grabanlage aus der Zeit des Zweiten Tempels, d.&amp;amp;nbsp;h. vor der römischen [[Eroberung von Jerusalem (70 n. Chr.)|Zerstörung Jerusalems 70 n.&amp;amp;nbsp;Chr.]], anzunehmen. Von einer Marienkirche im Kidrontal ist erstmals im 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in den Quellen die Rede, im Zusammenhang des [[Konzil von Ephesos|Konzils von Ephesos]] 431 n.&amp;amp;nbsp;Chr., das einen Aufschwung der Marienverehrung zur Folge hatte. Als Pilgerziel wird das Mariengrab im Kidrontal dann seit dem 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Küchler: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem. Ein Handbuch und Studienreiseführer zur Heiligen Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2007, S. 683–697.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdische Felsgräber aus hellenistisch-frührömischer Zeit ===&lt;br /&gt;
Familien der Jerusalemer Priesteraristokratie besaßen Felsgräber sozusagen mit Blick auf die Südmauer des Tempelbergs. Die folgende Datierung stammt von [[Nahman Avigad]]:&amp;lt;ref&amp;gt;Max Küchler: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem. Ein Handbuch und Studienreiseführer zur Heiligen Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2007, S. 698–730.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Bild&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!Datierung&lt;br /&gt;
!Beschreibung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Doric-style Jewish Tomb (3729881902).jpg|140x140px]]&lt;br /&gt;
|[[Grab der Bnei Hesir]] &lt;br /&gt;
|um&amp;amp;nbsp;100 v.&amp;amp;nbsp;Chr.&lt;br /&gt;
|ältestes hellenistisches Grabmonument im Raum Jerusalem&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Tomb of Zechariah Tomb of Zechariah P1120508 (6979258848).jpg|140x140px]]&lt;br /&gt;
|Pyramiden-Monolith ([[Grab des Zacharias]])&lt;br /&gt;
|nach&amp;amp;nbsp;50 v.&amp;amp;nbsp;Chr.&lt;br /&gt;
|Typisch für den Mischstil der [[Herodes|herodianischen]] Zeit, vgl. auch die nabatäischen Grabmonumente in [[Petra (Jordanien)|Petra]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Grabmal des Abschalom20060304.jpg|140x140px]]&lt;br /&gt;
|Kuppel-Monolith ([[Abschaloms Grab]])&lt;br /&gt;
|1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr.&lt;br /&gt;
|Ein älteres Felsengrab wurde nachträglich als Kubus isoliert, darüber eine [[Nefesch]] in Form eines kleinen Rundtempels ([[Tholos]]) errichtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Tomb of Zechariah The side 2019.jpg|140x140px]]&lt;br /&gt;
|Giebelgrab ([[Joschafats Grab]])&lt;br /&gt;
|1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:קבר זכריה.jpg|140x140px]]&lt;br /&gt;
|Unvollendetes Grab&lt;br /&gt;
|1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:קבר בת פרעה תקריב.jpg|140x140px]]&lt;br /&gt;
|„Grab der Tochter Pharaos“ in [[Silwan]]&lt;br /&gt;
|2./1. Jahrhundert v. Chr.&lt;br /&gt;
|Die Steine des pyramidalen Dachs wurde in römischer Zeit entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Küchler: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem. Ein Handbuch und Studienreiseführer zur Heiligen Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2007, S. 734–738.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
1932 wurde von [[Eleasar Sukenik]] eine aramäische Inschrift in einem Grab im Kidrontal entdeckt, die das Wort [[Kokh]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Felskammergräber aus der Zeit des Königreichs Juda in Silwan ===&lt;br /&gt;
[[Datei:כוכי קבורה מתחת כפר השילוח.jpg|mini|Felskammergräber in Silwan]]&lt;br /&gt;
Das Dorf Silwan befindet sich auf dem Gelände der eisenzeitlichen Nekropole Jerusalems (die ältesten Gräber gehören der [[Mittelbronzezeit]] an). Auf dem Foto sieht man drei dieser Grabanlagen, von links nach rechts:&amp;lt;ref&amp;gt;Max Küchler: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem. Ein Handbuch und Studienreiseführer zur Heiligen Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2007, S. 744.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ein unvollendetes Grab; &lt;br /&gt;
* ein Grab mit doppelter quadratischer Rahmung, innen eine rechteckige Grabkammer;&lt;br /&gt;
* ein Grab, zu dem Steinstufen hinaufführen, quadratischer, unregelmäßig gerahmter Eingang, dahinter ein rechteckiger, tonnengewölbter Raum mit seitlichem Nischentroggrab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der römischen Kaiserzeit wurde dieser Bereich als Steinbruch genutzt, später siedelten sich christliche Mönche in den Grabanlagen an und gestalteten sie mit größeren Eingängen und zusätzlichen Fenstern als Zellen und Kapellen um. Diese Eremitensiedlung bestand noch bis in die Kreuzfahrerzeit und ist auf der [[Jerusalemkarte von Cambrai]] dargestellt. In osmanischer Zeit ging der Umbau für Wohnzwecke weiter; das Dorf Silwan wird in den Quellen seit dem 17. Jahrhundert erwähnt und steht in Kontinuität mit dieser Wohnbebauung.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Küchler: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem. Ein Handbuch und Studienreiseführer zur Heiligen Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2007, S. 730f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Silwan-inscr.jpg|400px|mini|Inschrift am Grab des Palastvorstehers (British Museum)]]&lt;br /&gt;
Das sogenannte Grab des Palastvorstehers ist eine Doppelgrabanlage aus der zeit des Königreichs Juda, die als Keller bzw. Zisterne in Wohnhäusern verbaut sind. Über dem Eingang befand sich eine Inschrift, die [[Paläografie|paläografisch]] große Ähnlichkeit mit der [[Hiskija-Tunnel|Siloah-Inschrift]] aufweist (Foto): „Dies ist das Grab des (Scheban)jahu, der über dem Hause. Es gibt nicht hier Silber und Gold / [sondern] nur [seine Knochen] und die Knochen seiner Sklavin (Konkubine). Verflucht der Mensch, der dieses (Grab) öffnet!“&amp;lt;ref&amp;gt;Max Küchler: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem. Ein Handbuch und Studienreiseführer zur Heiligen Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2007, S. 740. Vgl. Nahman Avigad: &amp;#039;&amp;#039;The Epitaph of a Royal Steward from Siloam Village&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Israel Exploration Journal&amp;#039;&amp;#039; 3/3 (1953),S. 137–152.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Charles Clermont-Ganneau]] entdeckte die Inschrift 1870, ließ sie abnehmen und ins [[British Museum]] transportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kloster Mar Saba ===&lt;br /&gt;
Der Mönch [[Sabas (Mönch)|Sabas]] gründete 483 n. Chr. am „Winterbach von Siloam“, d. h. im Kidrontal, das heutige Kloster. Von hier aus erfolgten weitere Kloster- und Hospizgründungen in der Region, aber [[Mar Saba]] war das Hauptkloster, in dem Sabas 532 verstarb. Im 7./8. Jahrhundert lebte hier eine große Mönchsgemeinschaft. Nachdem das orthodoxe Kloster auch während der Kreuzfahrerzeit weiter bestanden hatte, wurde es in der Mamlukenzeit zerstört, in der Folge aber von den Mönchen wieder errichtet. Im 17. Jahrhundert war Mar saba ständigen Angriffen von Beduinen ausgesetzt, was dazu führte, dass es im frühen 19. Jahrhundert festungsartig ausgebaut und mit zwei Türmen versehen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Othmar Keel, Max Küchler: &amp;#039;&amp;#039;Orte und Landschaften der Bibel. Ein Handbuch und Studien-Reiseführer zum Heiligen Land&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der Süden&amp;#039;&amp;#039;. Benziger, Zürich und Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1982, S. 594f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem weiteren Verlauf wird der Fluss durch Abwässer und Müll stark verschmutzt und erreicht das Tote Meer nur als übelriechende Kloake.&lt;br /&gt;
[[Datei:KidronRiverFallPollution.jpg|mini|Der letzte Wasserfall des Kidronflusses vor dem Toten Meer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textfunde vom Wadi en-Nar ==&lt;br /&gt;
Am Unterlauf des Kidrontals, dem Wadi en-Nar, fanden Beduinen mehrere meist unpublizierte Manuskripte, die möglicherweise Mönchen der byzantinischen Zeit gehörten. Einzig ein zwölfseitiges Pergamentheftchen aus dem 6./7. Jahrhundert mit schwer verständlichem magischem Inhalt (christlich-palästinisches [[Aramäische Sprachen|Aramäisch]]) ist bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Geiger: &amp;#039;&amp;#039;Die Handschriften aus der Judäischen Wüste. Die Texte außerhalb Qumrans. Einführung und deutsche Übersetzung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fontes et Subsidia ad Bibliam pertinentes&amp;#039;&amp;#039;. Band 9). De Gruyter, Berlin / Boston 2019, S. 309–311. [[Maurice Baillet]]: &amp;#039;&amp;#039;Un livret magique en christo-palestinien a l’Universitè de Louvain&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Le Muséon&amp;#039;&amp;#039; 76 (1973), S. 375–401.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|XI,1|112|114|Kedron 2|[[Georg Beer (Theologe)|Georg Beer]]|RE:Kedron 2}}&lt;br /&gt;
* [[Max Küchler]]: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem. Ein Handbuch und Studienreiseführer zur Heiligen Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2007, ISBN 978-3-525-50170-2, darin besonders S. 670–752.&lt;br /&gt;
* Nahman Avigad: &amp;#039;&amp;#039;Ancient Monuments in the Kidron Valley&amp;#039;&amp;#039;. Bialik Institute, Jerusalem 1954.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wadi al-Nar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=31.776958|EW=35.238958|type=landmark|region=IL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Bibel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüste Juda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulf Heinsohn</name></author>
	</entry>
</feed>