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	<title>KiFF - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-01-27T10:47:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-11217-7&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-11217-7&quot;&gt;~2026-11217-7&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/254540059&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/254540059&quot;&gt;254540059&lt;/a&gt; von Piet Parkiet wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:KIFF Kultur in der Futterfabrik 2016.jpg|mini|KiFF Kultur in der Futterfabrik]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KiFF&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Akronym]] für «Kultur in der Futterfabrik») ist ein Veranstaltungsort in [[Aarau]], dem Hauptort des [[Kanton Aargau|Kantons Aargau]]. Er befindet sich in den Räumlichkeiten der ehemaligen Kunath-Futtermittelfabrik im [[Telli]]-Quartier und gehört zu den führenden Auftrittsorten in der [[Schweiz]]. Das KiFF wird von einem Verein geführt, der von der Stadt und dem Kanton finanzielle Unterstützung erhält. Nach der Vereinsgründung im Juni 1988 und dem Umbau des Fabrikgebäudes nahm das Kulturzentrum im August 1990 seinen Betrieb auf. Geplant ist zurzeit ein Neubau namens KiFF 2.0 auf einer Parzelle unmittelbar südlich davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Kulturzentrum KiFF besteht aus einem Hauptsaal für Konzerte, einem Foyer mit Bar und Kleinbühne, einem Club namens &amp;#039;&amp;#039;Silo&amp;#039;&amp;#039; mit Lounge und Fumoir sowie dem Figurentheater [[Fabrikpalast]]. Geführt wird das Zentrum von der &amp;#039;&amp;#039;[[Interessengemeinschaft|IG]] KiFF&amp;#039;&amp;#039;, einem 400 Mitglieder zählenden Verein. Er wird von einem siebenköpfigen ehrenamtlichen Vorstand geleitet; zehn fest angestellte Mitarbeiter koordinieren die tägliche Arbeit. Hinzu kommen rund 120 freiwillige Helfer (Aktivisten genannt) sowie, je nach Bedarf, mehreren in Stundenlohn angestellte Personen in den Bereichen Kasse, Garderobe, Gastronomie und Technik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kiff.ch/upload/cms/user/Jaichwill.pdf |titel=Ja, ich will |hrsg=KiFF |datum=2018 |abruf=2019-05-08 |format=PDF, 457 kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Finanzielle Unterstützung erhält die Institution vom Aargauer Kuratorium, dem Kanton Aargau, der Stadt Aarau und Privatpersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im KIFF treten zahlreiche Künstler und Bands verschiedener alternativer Musikrichtungen auf. Zu den bekanntesten internationalen Acts, die im KiFF auftraten, gehören unter anderem [[Agnostic Front]], [[Bad Company]], [[Beatsteaks]], [[Blumentopf (Band)|Blumentopf]], [[Cannibal Corpse]], [[Chumbawamba]], [[Die Ärzte]], [[H-Blockx]], [[Fettes Brot]], [[Leningrad Cowboys]], [[Napalm Death]], [[Seeed]] und [[Voivod]]. Ebenso ist ein Auftritt im KiFF oft Tourneebestandteil namhafter Schweizer Interpreten, darunter [[Baschi (Sänger)|Baschi]], [[Eluveitie]], [[Lovebugs]], [[Lunik (Band)|Lunik]], [[Patent Ochsner]], [[Sens Unik]], [[Steff la Cheffe]], [[Stiller Has]], [[Stress (Musiker)|Stress]], [[Subzonic]], [[The Young Gods]] und [[Züri West]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kiff.ch/index.php?id=43 |titel=Hall of Fame |hrsg=KiFF |datum=2007 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071008113233/http://www.kiff.ch/index.php?id=43 |archiv-datum=2007-10-08 |abruf=2019-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kiff.ch/upload/cms/user/JahresberichtKIFF2016.pdf |titel=Jahresbericht 2016 |hrsg=KiFF |datum=2017 |abruf=2019-05-08 |format=PDF, 782 kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kiff.ch/upload/cms/user/180515_Jahresbericht-2017_Digital.pdf |titel=Jahresbericht 2017 |hrsg=KiFF |datum=2018 |abruf=2019-05-08 |format=PDF, 3,9 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es werden auch Partys, Theateraufführungen, Lesungen und Comedy-Veranstaltungen durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Fritz Kunath (1897–1938), ein aus [[Strelitz-Alt|Strelitz]] in [[Mecklenburg]] eingewanderter und im Jahr 1932 eingebürgerter Unternehmer, gründete 1926 in der Aarauer [[Telli]] eine [[Geflügel]]farm. Daneben handelte er mit Geräten für Geflügelzucht und mit [[Futtermittel]]n. 1936 baute er die schweizweit erste Fabrik zur Herstellung von Nutztierfutter und benannte den Betrieb in &amp;#039;&amp;#039;Kunaths Geflügelfarm und Futterfabrik&amp;#039;&amp;#039; um. Nach dem Tod des Firmengründers führte die Witwe Käthe Kunath den Betrieb bis 1971 weiter. Im selben Jahr wurde die Firma in &amp;#039;&amp;#039;Kunath Futter AG&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Diese verlegte die Produktion im Jahr 1988 nach [[Burgdorf BE|Burgdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|48998|Kunath, Fritz Otto Edmund|Autor= [[Marc Fehlmann]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gabriela Suter |Titel=Die Telli im Wandel – vom Industrie- zum Wohnquartier |Sammelwerk=Aarauer Neujahrsblätter |Herausgeber=Ortsbürgergemeinde Aarau |Band=92 |Verlag=[[Hier und Jetzt, Verlag für Kultur und Geschichte|hier+jetzt]] |Ort=Baden |Datum=2018 |ISBN=978-303919-429-2 |Seiten=60}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1980er Jahre bestand in Aarau ein grosses Bedürfnis nach kulturellen Freiräumen. Der damalige Firmeninhaber Georg Kunath machte der Theatergruppe &amp;#039;&amp;#039;Theaterunser&amp;#039;&amp;#039; (heute &amp;#039;&amp;#039;Theater Marie&amp;#039;&amp;#039;) den Vorschlag, ihr die frei werdende Fabrik zu überlassen. Verschiedene andere Akteure der alternativen Kulturszene waren ebenfalls interessiert, zumal sich die kleineren Räume als [[Atelier]]s eigneten. Nach der Unterzeichnung eines Mietvertrags gründete sich am 22.&amp;amp;nbsp;Juni 1988 der [[Verein]] «KiFF&amp;amp;nbsp;– Interessengemeinschaft Kultur in der Futterfabrik». Daraufhin bauten zahlreiche ehrenamtliche Helfer das Fabrikgebäude in ein Kulturzentrum um. Das Budget von knapp einer halben Million Franken setzte sich unter anderem aus Beiträgen von Stadt und Kanton sowie einem Darlehen des Eigentümers zusammen. Die Eröffnung erfolgte am 17.&amp;amp;nbsp;August 1990 mit einer Theatercollage.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Christen: &amp;#039;&amp;#039;Von der Industriebühne zum Leuchtturm.&amp;#039;&amp;#039; In: Aarauer Neujahrsblätter 2018, S. 95–96.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangsjahren nutzten Theaterproduktionen und Musikveranstaltungen das KiFF ungefähr gleich häufig. Letztere legten allmählich an Bedeutung zu. So gelang es beispielsweise 1994, ein Konzert der deutschen Punkband [[Die Ärzte]] zu organisieren, das wegen Platzmangels in der Bärenmattehalle in [[Suhr]] durchgeführt werden musste. Nach zehn Jahren löste sich die Theatergruppe auf und bezog das Theater Tuchlaube in der Altstadt. 1994 wurde im hinteren Teil des Gebäudes eine Bar eröffnet. Dort brach im Frühjahr 1999 ein [[Schwelen|Schwelbrand]] aus, der auch im übrigen Gebäude Schäden anrichtete. Der daraufhin durchgeführte Umbau kostete 1,4 Millionen Franken und war im Mai 2001 abgeschlossen, ohne dass der Veranstaltungsbetrieb hätte unterbrochen werden müssen. Nach dem Umbau (hinzugekommen waren ein Restaurant und ein Clublokal) diversifizierte der Verein das musikalische Angebot, verbunden mit einer zunehmenden Professionalisierung.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Christen: &amp;#039;&amp;#039;Von der Industriebühne zum Leuchtturm.&amp;#039;&amp;#039; In: Aarauer Neujahrsblätter 2018, S. 96–98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Jahre lang verschlechterte sich die finanzielle Situation zusehends, da die gestiegene Anspruchshaltung der Besucher immer höhere Kosten verursachte. Die Wende gelang 2007 mit der Installation einer zweiten Bühne im Foyer. Damit konnten zwei Veranstaltungen parallel durchgeführt und unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden. Die Besucherzahlen begannen markant anzusteigen und ab 2008 konnte der Verein ein ausgegliches Finanzergebnis präsentieren. 2009 erklärte der Kanton Aargau das KiFF zu einem «kulturellen Leuchtturm», was mit zusätzlicher finanzieller Förderung verbunden war. Dem Verein war es dadurch möglich, die mit dem Umbau angehäuften Schulden abzubezahlen. Im Mai 2016 zog die Feier zum 25-jährigen Jubiläum über 6000 Besucher an.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Christen: &amp;#039;&amp;#039;Von der Industriebühne zum Leuchtturm.&amp;#039;&amp;#039; In: Aarauer Neujahrsblätter 2018, S. 101–103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== KiFF 2.0 ==&lt;br /&gt;
Im Dezember 2017 stellte der Verein ein Neubauprojekt namens KiFF 2.0 vor. Nach fast drei Jahrzehnte dauernder Nutzung ist die Futterfabrik baufällig geworden. Insbesondere genügen die sicherheits- und produktionstechnischen Begebenheiten den heutigen Anforderungen für Konzerte nicht mehr. Eine Sanierung des bestehenden Gebäudes lohnt sich finanziell nicht, weshalb unmittelbar südlich davon ein Neubau geplant ist, wofür Georg Kunath eine Parzelle zur Verfügung stellt. Vorgesehen sind zwei modulare Konzertsäle für 300 und maximal 1000 Zuschauer, was es ermöglichen würde, attraktivere Künstler und Musiker zu engagieren und dadurch das Einnahmepotenzial zu verbessern. Ebenso soll die Gastronomie ausgebaut werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Künzli |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/aarau/startschuss-fuer-ein-neues-kiff-ab-juni-2020-soll-gebaut-werden-132026444 |titel=Startschuss für ein neues KiFF – ab Juni 2020 soll gebaut werden |hrsg=[[Aargauer Zeitung]] |datum=2017-12-22 |abruf=2019-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 2019 begann der [[Architektenwettbewerb]];&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/regional/aargau-solothurn/kiff-aarau-startschuss-fuer-den-architektur-wettbewerb |titel=Startschuss für den Architektur-Wettbewerb |hrsg=[[Schweizer Radio und Fernsehen]] |datum=2019-02-08 |abruf=2019-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Baustart wird im Sommer 2024 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kiff.ch/ Offizielle Website des KiFF]&lt;br /&gt;
* [https://www.kiff2026.ch Offizielle Website zum Neubauprojekt KiFF 2.0]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/23/55.31/N |EW=08/03/49.66/E |type=landmark |region=CH-AG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kiff}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturzentrum (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Kanton Aargau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Kanton Aargau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Aarau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Aarau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Finderhannes</name></author>
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