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	<title>Khartum-Resolution - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T23:23:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Khartum-Resolution&amp;diff=292012&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-03T06:50:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Khartoum Arab Summit, 1967.jpg|mini|Teilnehmer der Gipfelkonferenz von Khartum, v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r. [[Faisal ibn Abd al-Aziz |König Faisal von Saudi-Arabien]], [[Gamal Abdel Nasser]] ([[Ägypten]]), [[Abdullah as-Sallal]] ([[Jemenitische Arabische Republik |Jemen]]), Scheich Sabah III. von [[Kuwait]], [[Abd ar-Rahman Arif]] ([[Irak]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Khartum-Resolution&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vom 1. September [[1967]] wurde zum Abschluss der 4.&amp;amp;nbsp;Gipfel&amp;amp;shy;konferenz der [[Arabische Liga|Arabischen Liga]] (LAS) verabschiedet, die vor dem Hintergrund der arabischen Niederlage im [[Sechstagekrieg]] in der [[Sudan|sudanesischen]] Hauptstadt [[Khartum]] stattfand. Sie bestimmte die Basis der Außen&amp;amp;shy;politik der Teilnehmer&amp;amp;shy;staaten bis zum [[Jom-Kippur-Krieg]] im Jahre 1973.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Resolution beschlossen die unterzeichnenden Staaten:&lt;br /&gt;
* den fortgesetzten Kampf gegen [[Israel]]&lt;br /&gt;
* das Ende des arabischen Öl-Boykotts, der während des Sechstagekriegs bestand&lt;br /&gt;
* ein Ende des Kriegs im [[Jemen]]&lt;br /&gt;
* wirtschaftliche Unterstützungen für Ägypten und Jordanien&lt;br /&gt;
* das unbedingte Bestehen auf dem Anspruch des palästinensischen Volkes auf sein eigenes Land.&lt;br /&gt;
Die Resolution enthält in ihrem dritten Absatz Bestimmungen, die als die „drei Neins“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alizée De Pin, Xavier Guignard |Titel=Comprendre la Palestine : Une enquête graphique. Des informations précises, des cartes et des infographies pour un décryptage de la question palestinienne qui n’a jamais été aussi nécessaire |Verlag=Éditions les Arènes |Ort=Paris |Datum=2025 |ISBN=979-1-03750168-4 |Seiten=79}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beziehungsweise die „Three No’s“ bekannt wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# NO peace with Israel – Kein Frieden mit Israel&lt;br /&gt;
# NO recognition of Israel – Keine Anerkennung Israels&lt;br /&gt;
# NO negotiations with Israel – Keine Verhandlungen mit Israel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Resolution wurde von den auf der Konferenz anwesenden Staatschefs von acht arabischen Staaten einstimmig verabschiedet: [[Ägypten]], [[Irak]], [[Jemenitische Arabische Republik |Jemen]], [[Jordanien]], [[Kuwait]], [[Libanon]], [[Saudi-Arabien]] und [[Sudan]]. Die Staatschefs von [[Algerien]], [[Libyen]] und [[Syrien]] nahmen an der Konferenz nicht teil, ließen sich aber durch ihre Außen&amp;amp;shy;minister vertreten, die der Resolution ebenfalls zustimmten. [[Marokko]] und [[Tunesien]] waren zwar Mitglieder der Arabischen Liga, nahmen aber nicht an der Konferenz teil.[[Datei:Israels Friedensangebot 1967 an Syrien und Ägypten.png|mini|302x302px|[[Israelische Friedensdiplomatie#Israels Friedensangebot an Ägypten und Syrien|Israels Friedensangebot]] an Ägypten und Syrien neun Tage nach dem Sechstagekrieg]]&lt;br /&gt;
Die Resolution war eine Reaktion auf die von Israel verfolgte „Land für Frieden“-Politik: Israel hatte sich zur Rückgabe der im Sechstagekrieg eroberten [[Golanhöhen]] und des [[Sinai-Halbinsel |Sinai]] an Syrien und Ägypten nur unter der Bedingung bereiterklärt, dass beide Staaten die Existenz Israels anerkennen und Friedens&amp;amp;shy;abkommen mit Israel schließen. Dies wurde bis zum Jom-Kippur-Krieg von allen arabischen Staaten kategorisch abgelehnt. Bis heute (2023) haben 15 der inzwischen 22 Mitglieds&amp;amp;shy;staaten der Arabischen Liga den Staat Israel [[Internationale_Anerkennung_Israels#Nichtanerkennung |nicht anerkannt]] oder ihre Anerkennung zurückgezogen. Von den Signatar&amp;amp;shy;staaten der Khartum-Resolution haben nur Ägypten ([[Israelisch-ägyptischer Friedensvertrag |1979]]) und Jordanien ([[Israelisch-jordanischer Friedensvertrag |1994]]) die Existenz Israels anerkannt und Friedens&amp;amp;shy;verträge mit Israel geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Arabische Friedensinitiative]], welche von der Arabischen Liga im März 2002 verabschiedet wurde, gilt als eine Abkehr von dieser Resolution. Die Initiative beinhaltet das Angebot, dass, sollte sich Israel auf die Grenzen von 1967 zurückziehen und einen unabhängigen palästinensischen Staat mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt anerkennen, die arabischen Staaten zur „Normalisierung“ ihrer Beziehungen mit Israel bereit seien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Torsten Teichmann |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/eine-fast-vergessene-friedensinitiative.979.de.html?dram:article_id=206432 |titel=Eine fast vergessene Friedensinitiative |titelerg=(Archiv) |hrsg=[[Deutschlandfunk Kultur]] |datum=2012-05-21 |zugriff=2018-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiative zum Frieden wurde im März 2002 von der Arabischen Liga auf Betreiben des saudischen Königs [[Abdullah ibn Abd al-Aziz]] vorgeschlagen und im Juni 2002 von allen 57 Mitgliedern der [[Organisation für Islamische Zusammenarbeit]], einschließlich des Iran, angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michaela Birk, Ahmed Badawi |url=https://www.bpb.de/apuz/32936/bedeutung-und-wandel-der-arabischen-friedensinitiative?p=all |titel=Bedeutung und Wandel der Arabischen Friedensinitiative |hrsg=[[Bundeszentrale für politische Bildung]] |datum=2010-02-19 |zugriff=2018-08-07 |kommentar=Übersetzung aus dem Englischen von Orhan Günden}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf israelischer Seite stieß diese Initiative auf Ablehnung von der politischen Führung. Der damalige Vize-Ministerpräsident Schimon Peres meinte, es bräuchte weitere Verhandlungen um die Differenzen zu überwinden. Mit einem Diktat könnten weder die Palästinenser, noch die Araber, noch die Israelis eine Lösung erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=John Crowley u. a. |url=https://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/1547036/Israel-rejects-Arab-peace-initiative.html |titel=Israel rejects Arab peace initiative |werk=[[The Daily Telegraph|The Telegraph]] |datum=2007-03-29 |sprache=en |zugriff=2018-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://avalon.law.yale.edu/20th_century/khartoum.asp Text der Resolution] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.mideastweb.org/khartoum.htm Weitere Informationen] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israelische Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nahostkonflikt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sechstagekrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Khartum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik 1967]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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