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	<title>Kharab Shams - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:09:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Agathenon: Zeilenumbrüche</title>
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		<updated>2024-12-19T12:11:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zeilenumbrüche&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |map=right |article=/ |NS=36/20/22//N |EW=36/56/34//E |type=landmark |region=SY}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kharab Shams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ({{arS|خراب الشمس|d=Ḫarāb aš-Šams}}) auch &amp;#039;&amp;#039;Kharab al-Shams, Kharab Shems;&amp;#039;&amp;#039; war eine früh[[Byzantinisches Reich|byzantinische]] Siedlung im Gebiet der [[Tote Städte|Toten Städte]] im Nordwesten von [[Syrien]]. Auf dem Ruinengelände ist eine ungewöhnlich hohe [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] aus dem Ende des 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erhalten, die wegen ihrer Säulen[[arkade]]n den Beinamen „Stelzenkirche“ trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Kharab Shams liegt im [[Gouvernement Aleppo]], etwa 26 Kilometer Luftlinie nordwestlich von [[Aleppo]] im südlichen Bereich des Dschebel Siman. Das verkarstete Hügelgebiet ist ein Teil des nordsyrischen Kalksteinmassivs. Etwa fünf Kilometer Luftlinie entfernt nach Norden befand sich auf dem zentralen Hügelplateau Kaprobarada, heute [[Brad (Syrien)|Brad]], das antike Verwaltungszentrum der Region. Kharab Shams ist über das an der Hauptstrecke von Aleppo nach [[Afrin]] gelegene [[Deir Seman]] erreichbar. Von hier windet sich eine Nebenstraße nach Nordosten in die Berge, zunächst nach [[Basufan]], dann zu weiteren, in frühbyzantinischer Zeit besiedelten Orten: [[Burj Haidar]] mit mehreren Kirchenruinen und [[Fafertin]] mit der ältesten Kirche Westsyriens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsbild ==&lt;br /&gt;
Die Kirche ist inmitten der aus Kalksteinquadern bestehenden Siedlungsreste aus der Ferne auf freiem Feld wenig unterhalb einer Hügelkuppe zu sehen. Die Landschaft ist nahezu baumlos und von Felsbrocken übersät, nur in flachen Mulden lässt die dünne Bodenschicht den Anbau von Getreide zu. Auf dem Gipfel des Hügels sind die Außenwände einer einschiffigen Kapelle aus dem 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erhalten, die möglicherweise zu einem [[Kloster]] gehörte. Weitere Gebäudereste und eine [[Nekropole]] zeigen einen größeren Ort, der bereits in [[Geschichte Syriens#Griechisch-römische Zeit|römischer]] Zeit besiedelt war und dessen Blütezeit zwischen dem 4.&amp;amp;nbsp;und 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basilika ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kharab Shams Basilica, Dead Cities region, NW Syria.jpg|miniatur|Basilika von Südosten. Vor dem erhaltenen [[Obergaden]] ist noch die Lage der verschwundenen südlichen Außenmauer zu erkennen.]]&lt;br /&gt;
Es ist eine dreischiffige Säulen[[Basilika (Bautyp)|basilika]], deren fünf [[Joch (Architektur)|Jochbögen]] der beiden Hochwände des Mittelschiffs auf vier Säulen und an den Wänden auf [[Pilaster]]n ruhen. Der Baustil und wohl auch die Bauzeit entsprechen der Basilika von [[Mushabbak]] aus der zweiten Hälfte des 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Howard Crosby Butler, der Kharab Shams um 1900 als Leiter einer Expedition der amerikanischen [[Princeton University]] untersuchte, datierte die Kirche in das Ende des 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Im 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erfolgte ein Umbau. Nach seinen Plänen ist das [[Kirchenschiff]] 12,5 Meter breit und 19,2 Meter lang. Hinter der geschlossenen Ostwand lagen eine runde [[Apsis]], die am [[Triumphbogen]] 4,3 Meter breit war, und zwei seitliche, mit 2,6 × 2,8 Meter nahezu quadratische Nebenräume. Der nördliche Nebenraum öffnete sich durch eine Tür zum Seitenschiff, der südliche Raum durch ein Portal mit einem Rundbogen. Dies entspricht der gängigen Aufteilung in ein [[Diakonikon]] im Norden und ein Martyrion ([[Reliquie]]nkammer) im Süden der Apsis. Butler fand in der Mitte des Kirchenschiffs ein halbrundes [[Tote Städte#Liturgie|Bema]] als erhöhten Sitz für den [[Klerus]], das etwa 3,5 × 5 Meter maß. Über den fünf Arkadenbögen verläuft im [[Obergaden]] in doppelter Zahl eine Reihe von Rundbogenfenstern. Auch der Westgiebel sorgte wie in Mushabbak mit drei Fensterreihen großzügig für Licht im Innern. Bei beiden Kirchen wurde fast gänzlich auf die Dekoration der Außenfassade verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein Erdbeben sind die Außenwände an den Längsseiten und die Apsis vollständig verschwunden. Erhalten blieben beide Giebel und die Wände des Mittelschiffs auf überlängt wirkenden Säulen, die mit [[Ionische Ordnung|ionischen]], [[Toskanische Ordnung|toskanischen]] und [[Korinthische Ordnung|korinthischen]] Kapitellen abschließen. Es ist unklar, ob alle Kapitelle aus der ursprünglichen Bauzeit stammen. Zusammen mit den hufeisenförmig hochgezogenen Arkadenbögen vermitteln sie den Eindruck, das kopflastige Obergeschoss stünde auf Stelzen. Durch die nicht mehr vorhandenen Außenwände führten zwei Eingänge von der Südseite und jeweils ein Eingang von der Nord- und Westseite in den Kirchenraum. Im Westen war ein eingeschossiger [[Narthex]] vorgelagert, von dem noch vier Pfeiler mit [[Architrav]]steinen aufrecht stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Howard Crosby Butler: &amp;#039;&amp;#039;Princeton University Archaeological Expeditions to Syria in 1904–1905 and 1909.&amp;#039;&amp;#039; Division II: &amp;#039;&amp;#039;Architecture.&amp;#039;&amp;#039; E. J. Brill, Leiden 1907–1949, S. 322–325&lt;br /&gt;
* [[Hermann Wolfgang Beyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der syrische Kirchenbau.&amp;#039;&amp;#039; Studien zur spätantiken Kunstgeschichte. Walter de Gruyter, Berlin 1925, S. 96&lt;br /&gt;
* Frank Rainer Scheck, Johannes Odenthal: &amp;#039;&amp;#039;Syrien. Hochkulturen zwischen Mittelmeer und Arabischer Wüste.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 1998, S. 297, ISBN 3770113373&lt;br /&gt;
* [[Christine Strube]]: &amp;#039;&amp;#039;Baudekoration im Nordsyrischen Kalksteinmassiv.&amp;#039;&amp;#039; Band I. &amp;#039;&amp;#039;Kapitell-, Tür- und Gesimsformen der Kirchen des 4. und 5. Jahrhunderts n. Chr.&amp;#039;&amp;#039; Philipp von Zabern, Mainz 1993, S. 34–35, [[doi:10.11588/diglit.71525]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-kiel.de/kibidano/receive/kibidano_kibpic_00007421 &amp;#039;&amp;#039;Kharab Shams.&amp;#039;&amp;#039; Kieler Bilddatenbank Naher Osten, Christian Albrechts-Universität zu Kiel]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [http://www.souria.com/tt/site.asp?si=441 &amp;#039;&amp;#039;Kharab Shams.&amp;#039;&amp;#039; souria.com] Fotos (Link leider defekt)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.gerty.ncl.ac.uk/photo_details.php?photo_id=830 &amp;#039;&amp;#039;Gertrude Bell Archive, Photographs: Khirab esh Shems.&amp;#039;&amp;#039;] Fotografie von [[Gertrude Bell]], April 1905 (C 008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Syrien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouvernement Aleppo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenruine in Syrien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Asien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Agathenon</name></author>
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