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	<title>Kham - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dublettentauscher am 11. August 2024 um 16:38 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Tibetischer chinesischer Begriff&lt;br /&gt;
|Tibetisch=ཁམས་&lt;br /&gt;
|Wylie=khams&lt;br /&gt;
|IPA=kʰam&lt;br /&gt;
|offiziell=Kam&lt;br /&gt;
|THDL=Kham&lt;br /&gt;
|andere=—&lt;br /&gt;
|Tc=西康&lt;br /&gt;
|Vc=西康&lt;br /&gt;
|Py=Xīkāng}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tibetischer Kulturraum Karte 2.png|mini|Kham als Teil des tibetischen Kulturraums]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kham&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine osttibetische Region, die sich zu einem Teil über den Osten des heutigen [[Autonomes Gebiet Tibet|Autonomen Gebiets]] [[Tibet]] der [[Volksrepublik China]] sowie Teile der chinesischen Provinzen [[Qinghai]], [[Sichuan]] und [[Yunnan]] erstreckt. Die Region wurde während der Herrschaft der [[Republik China (1912–1949)]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Xikang]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (西康省) genannt, die sich allerdings nicht über das gesamte Kham erstreckte. Gängiger westlicher Auffassung nach teilte die Volksrepublik China Kham später auf andere  [[Administrative Gliederung der Volksrepublik China|Provinzen]] auf. In der Tat jedoch hatten sich entsprechende Verwaltungsgliederungen bereits in der späten Kaiserzeit Chinas ([[Qing-Dynastie]] 1644–1911) herausgebildet, deren Grundlage nicht zuletzt die starke regionale Gliederung aufgrund der politischen Zersplitterung Khams war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MinyaKonka.jpg|mini|Der Gebirgszug Minya Konka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung ==&lt;br /&gt;
Kham umfasst nach gegenwärtiger politisch-administrativer Gliederung 50 Kreise, von denen heute 16 zu Sichuan, drei zu Yunnan, sechs zu Qinghai und 25 zum [[Autonomes Gebiet Tibet|Autonomen Gebiet Tibet]] gehören. Diese sind zudem Teil von einer Stadt und zwei Regierungsbezirken des Autonomen Gebiets Tibet ([[Qamdo (Stadt)|Qamdo]], [[Nagqu]] und [[Nyingchi]]), zwei autonomen Bezirken Sichuans ([[Garzê]] und [[Ngawa (autonomer Bezirk)|Ngawa]]) sowie je einem autonomen Bezirk Qinghais ([[Yushu]]) und Yunnans ([[Dêqên]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Litang.jpg|mini|Das Großkloster Lithang]]&lt;br /&gt;
Kham wird zusammen mit [[Amdo]] als eine der drei ehemaligen Provinzen Tibets (&amp;#039;&amp;#039;cholka sum&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet, war jedoch nie eine administrative Einheit. Bis ins 19. Jahrhundert taucht der Begriff zwar separat auf, häufig aber in Kombination mit (A)mdo als [[Dokham]] (&amp;#039;&amp;#039;mdo khams&amp;#039;&amp;#039;) oder wird im Sinne dieser Kombination stellvertretend für [[Osttibet]] insgesamt aufgefasst. Politisch-historisch war Kham ein Konglomerat aus verschiedenen eigenständigen Herrschaften (Königreiche [[Dêgê|Derge]], Nangchen und Poyül), Lama-Fürstentümern (Dragyab, Riwoche, Muli) und teilweise von Lhasa (z.&amp;amp;nbsp;B. Pashö) oder auch von chinesischen Provinzen abhängigen Gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Geographisch hebt sich Kham von Amdo grob umrissen durch das Einzugsgebiet der Oberläufe der Flüsse [[Jangtsekiang]] (tib. &amp;#039;&amp;#039;Dri Chu&amp;#039;&amp;#039;), [[Mekong]] (tib. &amp;#039;&amp;#039;Dza Chu&amp;#039;&amp;#039;), [[Salween]] (tib. &amp;#039;&amp;#039;Nag Chu / Ngül Chu&amp;#039;&amp;#039;) und ihrer Nebenflüsse ab&amp;amp;nbsp;– mit weiten, von [[Nomade]]n genutzten Hochlandsteppen im Norden und den zwischen den Flusstälern und Schluchten gelegenen Hochtälern bzw. &amp;amp;#8209;ebenen (den sog. &amp;#039;&amp;#039;sgangs&amp;#039;&amp;#039;) sowie ackerbaulich genutzten Tälern, die zumeist entlang der Nebenflüsse der Hauptströme dichter besiedelt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Khampas1.jpg|mini|Khampas: Einwohner Khams]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohner Khams nennen sich demgemäß auch nicht Böpa (&amp;#039;&amp;#039;bod pa&amp;#039;&amp;#039;), wie der tibetische Begriff für [[Tibeter]] lautet, sondern Khampa (&amp;#039;&amp;#039;khams pa&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kham als Provinz zu bezeichnen ist im Sinn einer [[Kulturareal|Kulturprovinz]] richtig. Dieser tibetische Kulturraum Khams ist zudem einer der bedeutendsten und abwechslungsreichsten im Hochland von Tibet. Berühmte [[Kloster|Klöster]] und Kulturzentren sind Jyekundo (chin. &amp;#039;&amp;#039;Yushu&amp;#039;&amp;#039;), das ehemalige Königreich De(r)ge (mit der berühmten Druckerei &amp;#039;&amp;#039;[[Dege Parkhang]]&amp;#039;&amp;#039;), Kandse, Lithang, Qamdo (Chamdo) und Dragyab.&lt;br /&gt;
[[Datei:Chamdo1.JPG|mini|Qamdo: junge Stadtentwicklung im alten Tibet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vom Zusammenbruch des [[Tibetische Monarchie|tibetischen Königshauses]] im 10. Jahrhundert bis in die 1950er Jahre haben sich die Bewohner von Kham ein hohes Maß an Unabhängigkeit sowohl von [[Lhasa]] als auch von [[Peking]] erhalten. Dies war vor allem durch die Oberflächengestalt des Landes möglich. Dabei wurde Kham nie von einem einzigen König oder Lamafürsten beherrscht, sondern es gab immer eine große Anzahl regionaler Herrscher, als deren bedeutendster der Dege Gyalpo, „König von [[Dêgê|Dege]]“ angesehen werden kann. Nach der Eroberung Osttibets um 1639/1640 (Feldzug gegen den König von Beri in Kham) und der anschließenden Unterwerfung der Könige von Tsang 1641 durch den im nördlichen [[Amdo]] herrschenden [[Khoshuud]]-mongolischen Fürsten [[Gushri Khan]] deklarierte dieser sich zum König von Tibet. Damit unterstand seit mehreren Jahrhunderten der gesamte tibetische Siedlungsraum wieder einer einheitlichen, wenn auch mongolischen Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besondere Beziehung zwischen Gushri Khan und dem 5. [[Dalai Lama]] [[Ngawang Lobsang Gyatso]] führte dazu, dass unter dem Mongolenfürsten die weltliche Macht über West-, Nord- und [[Zentraltibet]] sowie Kham (nicht Amdo, wo die Khoshuud residierten) nach und nach in die Hände des Dalai Lamas überging. Diese Machtverhältnisse dauerten bis ins frühe 18. Jahrhundert an, als Tibet in mongolische Hegemonialkämpfe in der Zeit des Fürsten [[Lhabzang]] Khan hineingezogen wurde. Das hatte nicht nur den Zerfall der in Lhasa zentrierten Macht zur Folge, sondern auch das Wiedererstarken der Regionalfürsten, die sich im Osten Khams der wachsenden Macht der in Tibet eingreifenden [[Qing-Dynastie]] nicht mehr entziehen konnten. Fortan (ab 1728) rechneten die östlichen Gebiete Khams formell zu den chinesischen Provinzen Sichuan und Yunnan, wenngleich die Lokalfürsten sich noch immer ein sehr hohes Maß an Autonomie&amp;amp;nbsp;– sowohl vom Kaiserhof wie auch von Lhasa&amp;amp;nbsp;– bewahren konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cubical houses in Xiangcheng valley.JPG|mini|links|Traditionelle Häuser bei Xiangcheng]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1932 wurde zwischen dem chinesischen Kriegsherrn [[Liu Wenhui]] und tibetischen Truppen ein Abkommen unterzeichnet, welches die Teilung Khams in zwei Regionen vorsah: Ost-Kham, das von chinesischen Beamten verwaltet wurde, und West-Kham, welches unter tibetische Kontrolle gestellt wurde. Als Grenze zwischen Ost- und West-Kham galt der Jangtse. Ost-Kham wurde später zur chinesischen Provinz [[Xikang]], das allerdings auf dem Papier auch den westlich des Jangtse gelegenen Teil umfasste. Dort war aber weder die Präsenz von Beamten der chinesischen Bürokratie noch von Truppen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der [[Kuomintang]] gegen die  [[Kommunistische Partei Chinas|Kommunisten]] im  [[Chinesischer Bürgerkrieg|chinesischen Bürgerkrieg]] fiel der Osten Khams kampflos an das kommunistische China. Im Jahr 1950 überschritt die [[Volksbefreiungsarmee]] den Jangtse, drang nach West-Kham ein und besetzte nach der Kapitulation des tibetischen Gouverneurs von [[Qamdo (Stadt)|Qamdo]], [[Ngapoi Ngawang Jigmê]], die Stadt und das umliegende Gebiet. Es wurde als ein spezielles Territorium namens &amp;#039;&amp;#039;Qamdo&amp;#039;&amp;#039; in die chinesische Verwaltung eingebunden. Die Provinz Xikang wurde 1955 aufgelöst, Ost-Kham wurde in die Provinz Sichuan eingegliedert, während der Westen Khams dem Machtbereich der Lhasa-Regierung zugeschlagen wurde. Letzterer wurde 1965 zum heutigen Autonomen Gebiet Tibet. Dabei blieb der Jangtse die Grenze zwischen Sichuan und Tibet.&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Reich der Frauen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Gruschke: &amp;#039;&amp;#039;The Cultural Monuments of Tibet’s Outer Provinces: Kham&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bände. [[White Lotus Press]], Bangkok 2004 ff., ISBN 974-480-049-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://khamaid.org/alternate_index.htm Kham Aid Foundation]&lt;br /&gt;
* [http://www.khamaid.org/about_kham/articles/index.htm Articles about Kham]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Traditionelle Provinzen von Tibet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4641848-9|LCCN=n/88/137012|VIAF=126774460}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochland von Tibet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (China)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dublettentauscher</name></author>
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