<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Keyenberg</id>
	<title>Keyenberg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Keyenberg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Keyenberg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-20T07:29:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Keyenberg&amp;diff=513519&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Keyenberg&amp;diff=513519&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-16T13:18:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Keyenberg&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Erkelenz&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/05/00/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 06/24/43/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 73 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.34&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 176&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.erkelenz.de/tourismus-kultur-sport-freizeit/stadtportrait/bevoelkerungsentwicklung/2023-fortschreibung-bevoelkerungstand-am-30.06.2023.pdf?cid=ng5 |titel=Fortschreibung Bevölkerungstand am 30.06.2023 |werk=Internetseite der Stadt Erkelenz |format=PDF; 235&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2023-08-12 |archiv-datum=2023-08-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230812103517/https://www.erkelenz.de/tourismus-kultur-sport-freizeit/stadtportrait/bevoelkerungsentwicklung/2023-fortschreibung-bevoelkerungstand-am-30.06.2023.pdf?cid=ng5 |offline=ja |archiv-bot=2025-12-02 02:49:28 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 41812&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02164&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Karte Tagebau Garzweiler deutsch 2023.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Keyenberg im Abbaugebiet Garzweiler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{panoViewer|Keyenberg (Erkelenz) – 360° Panorama aus der Luft – November 2019.jpg|Keyenberg im November 2019. 360°-Panorama aus der Luft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keyenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ab 1. Juli 2026 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alt-Keyenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein zu [[Erkelenz]] gehörendes Dorf im [[Kreis Heinsberg]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Es war geplant, dass die Ortschaft dem [[Tagebau Garzweiler]] weichen sollte, weshalb im Dezember 2016 eine Umsiedlung nach [[Keyenberg (neu)]] begann. Im Oktober 2022 gab [[RWE Power]] bekannt, den Abriss des Dorfes nicht mehr vorzusehen.&amp;lt;ref&amp;gt;tagesschau.de: [https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/rwe-kohleausstieg-105.html &amp;#039;&amp;#039;RWE zieht Braunkohle-Ausstieg auf 2030 vor&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 4. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tranchot Otzenrath.jpg|mini|Keyenberg (hier &amp;#039;&amp;#039;Keyemberg&amp;#039;&amp;#039;) und Nachbarorte auf der [[Topographische Aufnahme der Rheinlande|Tranchotkarte]] um 1806]]&lt;br /&gt;
Keyenberg liegt am Rande der [[Jülich-Zülpicher Börde|Erkelenzer Börde]] im [[Quellgebiet]] der [[Niers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
An Keyenberg grenzt im Norden [[Wanlo]], im Osten und Süden der [[Tagebau Garzweiler]], anstelle der abgebaggerten Ortsteile [[Borschemich]] (Osten) und [[Lützerath]] (Süden) sowie weiter südlich [[Holzweiler (Erkelenz)|Holzweiler]], sowie im Westen [[Oberwestrich]], [[Unterwestrich]] sowie [[Kuckum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
* Die [[Niers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Im Untergrund liegen [[Braunkohle]]flöze aus dem [[Tertiär]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Keyenberg1.jpg|mini|Ortseinfahrt von Osten (2007)]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 893 wurde der Ort erstmals urkundlich als &amp;#039;&amp;#039;Cheyenburghc&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Damals befand sich ein befestigter Herrenhof im Besitz der [[Abtei Prüm]], hinzu kamen die Kirche und zehn kleinere Höfe. Jener Herrenhof lag nicht auf einem Berg, sondern in der Niersniederung. 1381 wurde er &amp;#039;&amp;#039;Keyenberch&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorf gab es im [[Mittelalter]] zwei [[Rittergut|Rittersitze]]: Haus Keyenberg und Haus Patteren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens seit dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gehörte Keyenberg zum [[Herzogtum Jülich]]. Von 1398 bis 1554 bildete der [[Dingstuhl]] Keyenberg mit [[Berverath]] und Westrich ein eigenes Gericht, dann wurde es dem Gericht Wanlo zugeschlagen. Wanlo wiederum lag im Amt [[Kaster]] des [[Herzogtum Jülich|Herzogtums Jülich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Achtzigjähriger Krieg|Achtzigjährigen Krieg]] hatte das Dorf in den Jahren 1585 und 1586 unter dem Einfall spanischer Truppen zu leiden. Im März 1642 zerstörten hessische Truppen im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] mehrere Häuser, darunter den Rittersitz Patteren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Keyenberg ===&lt;br /&gt;
Das zweigeschossige Herrenhaus mit vorspringendem dreigeschossigen Eckturm, &amp;#039;&amp;#039;Haus Keyenberg&amp;#039;&amp;#039;, wurde im Jahre 1657 von Johann Heinrich von Hanxleden (Hanxler), der mit Anna Catharina von [[Haus Hocherbach|Hocherbach]]&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland AA 0627 / Reichskammergericht AA 0627, Nr. 2219 - H 36/137&amp;lt;/ref&amp;gt; vermählt war, neu errichtet. Nachdem mit Anna von Zours zu Keyenberg im Jahre 1655 dieses Geschlecht ausstarb, wurde die Mutter der Anna Catharina, Catharina von Hocherbach geborene Kintzweiler zu Müddersheim, Erbin zu Keyenberg. Am 25.&amp;amp;nbsp;April 1655 erschien sie, begleitet von ihrem Notar, um ihr Erbe, das ritterliche Gut Haus Keyenberg, in Besitz zu nehmen. Im Jahr 1669 erbaute sie die [[Antoniuskapelle (Müddersheim)|Antoniuskapelle Müddersheim]]. Sie war die Enkelin der Johanna von Zours&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland AA 0627 / Reichskammergericht AA 0627, Nr. 3189 - K 636/1651a&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Tochter des Johann von Zours zu Keyenberg und der Maria von Jülich. Maria von Jülich war die Tochter des Herzogs [[Wilhelm (Jülich-Berg)|Wilhelm von Jülich-Berg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Familiengeschichtliche Zusammenhänge betreffend: Alexander M. v. Randerath, Ascendenten der Freiherren von Randerath zu Horrich, Selbstverlag der Familie 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; († 1511), dem letzten Herzog aus dem Stamm der Hengebach, begraben im [[Altenberger Dom|Dom zu Altenberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst von Oidtman: &amp;#039;&amp;#039;Genealogische Sammlungen.&amp;#039;&amp;#039; Mappe 558, 223 und 1330.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der [[Frankreich|französischen]] Herrschaft von [[Linkes Rheinufer|1794 bis 1814]] gehörte Keyenberg zur [[Mairie]] Kuckum im [[Kanton (Frankreich)|Kanton]] Erkelenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 gelangte Keyenberg zu [[Preußen]]. Die ehemalige Mairie Kuckum wurde zur Bürgermeisterei Keyenberg im [[Kreis Erkelenz]], aber ohne den Ort Kuckum, das zur Bürgermeisterei Wanlo kam. Die neue Bürgermeisterei Keyenberg bestand aus den Orten Berverath, Borschemich, Kaulhausen, Keyenberg, [[Venrath]] und Westrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürgermeisterei wurde 1848 in die drei Spezialgemeinden Keyenberg, Borschemich und Venrath aufgeteilt. Zu Keyenberg gehörten Berverath und Westrich, zu Venrath Kaulhausen. Die Bürgermeisterei blieb aber weiterhin bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Februar 1945 nahmen während der &amp;#039;&amp;#039;[[Operation Grenade]]&amp;#039;&amp;#039; amerikanische Soldaten des 175.&amp;amp;nbsp;Regiments der 29.&amp;amp;nbsp;US-Infanteriedivision (29th Infantry Division) das Dorf ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurden die Bürgermeistereien Keyenberg und Immerath zum neuen Amt [[Holzweiler (Erkelenz)|Holzweiler]] zusammengelegt. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1972 wurde das Amt aufgelöst und seine Gemeinden Teil der Stadt Erkelenz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=307}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulgeschichte ===&lt;br /&gt;
Bereits 1606 wird in Keyenberg eine Schule erwähnt. Zunächst diente das Küsterhaus als Schule. Neben dem Pfarrhaus wurde 1717 ein Gebäude errichtet, das gut hundert Jahre als Schule diente. Im Jahre 1814 waren außerhalb der Erntezeiten 86&amp;amp;nbsp;Kinder schulpflichtig und zahlten dem Lehrer je 4&amp;amp;nbsp;1/2&amp;amp;nbsp;[[Stüber]] Schulgeld. Auf amtliche Anordnung (das Rheinland gehörte seit 1814/15 zu Preußen) wurde 1828 westlich der Kirche ein neues Schulgebäude errichtet und etwas später eine Lehrerwohnung angegliedert. Schon 1849 war ein größeres Gebäude mit zwei Schulsälen notwendig geworden, dem 1875 ein dritter Schulsaal und eine zweite Lehrerwohnung angefügt wurde. 1963 zog die katholische Volksschule in ein neues Gebäude an der Lindenallee und wurde 1969 zur [[Gemeinschaftsschule#Nordrhein-Westfalen|Gemeinschaftsgrundschule]] umgewandelt. Diese wird auch von den Kindern der Nachbarorte besucht.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl L. Mackes: &amp;#039;&amp;#039;Erkelenzer Börde und Niersquellengebiet. Ein Beitrag zur Geschichte der ehemaligen Dörfer und Gemeinden Immerath, Pesch, Lützerath, Keyenberg, Berverath, Borschemich, Holz, Otzenrath, Spenrath, Westrich, Wanlo, Kaulhausen Kuckum und Venrath.&amp;#039;&amp;#039; (= Schriftenreihe der Stadt Erkelenz, Nr.&amp;amp;nbsp;6). Kühlen, Mönchengladbach 1985, ISBN 3-87448-122-0, S.&amp;amp;nbsp;439&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Keyenberg hat die [[Heilig Kreuz (Keyenberg)|älteste Kirche im Erkelenzer Land]]. Im Jahre 893 war sie [[Eigenkirche]] der Abtei Prüm. Im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gelangte die Kirche vermutlich vorübergehend  an das Haus [[Wickrath]]. 1289 wurde erstmals das [[Köln]]er [[Stift (Kirche)|Stift]] [[St.&amp;amp;nbsp;Maria im Kapitol]] als [[Kirchenpatronat|Patronatsherr]] erwähnt, bis 1794 verblieb die Keyenberger Kirche in dessen Besitz. Um 1720 entstand durch den damaligen Pfarrer die Legende, dass die Kirche in Keyenberg durch die Heilige [[Plektrudis]] errichtet worden sei. Die Reformation hatte anders als in [[Alt-Otzenrath|Otzenrath]], in Keyenberg und Borschemich nicht Fuß fassen können. Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert feierten die katholischen Keyenberger jeden Übertritt eines evangelischen Erwachsenen mit Böllerschüssen. Bis 1804 gehörte der Nachbarort [[Borschemich]] als [[Filialkirche]] zu Keyenberg, bevor dieser dann selbstständige Pfarrgemeinde wurde. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 wurde die Kirchengemeinde mit zehn anderen Kirchengemeinden zur Pfarrgemeinde St.&amp;amp;nbsp;Maria und Elisabeth Erkelenz zusammengeschlossen. Die Mehrheit der Bevölkerung ist heute katholisch. Die evangelischen Einwohner gehören zur Gemeinde Wickrathberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Einwohnerzahlen der Ortschaft Keyenberg seit 1746:&amp;lt;ref&amp;gt;Karl L. Mackes: &amp;#039;&amp;#039;Erkelenzer Börde und Niersquellengebiet. Ein Beitrag zur Geschichte der ehemaligen Dörfer und Gemeinden Immerath, Pesch, Lützerath, Keyenberg, Berverath, Borschemich, Holz, Otzenrath, Spenrath, Westrich, Wanlo, Kaulhausen Kuckum und Venrath.&amp;#039;&amp;#039; (= Schriftenreihe der Stadt Erkelenz, Nr.&amp;amp;nbsp;6). Kühlen, Mönchengladbach 1985, ISBN 3-87448-122-0, S.&amp;amp;nbsp;145.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.erkelenz.de/pdf/Tourismus/Stadtportrait/Gliederung_der_Stadt/Bevoelkerungstand-am-31_12_2014.pdf |text=erkelenz.de |wayback=20150217142202}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Jahr&lt;br /&gt;
|1767&lt;br /&gt;
|1818&lt;br /&gt;
|1871&lt;br /&gt;
|1895&lt;br /&gt;
|1961&lt;br /&gt;
|1970&lt;br /&gt;
|2008&lt;br /&gt;
|2009&lt;br /&gt;
|2010&lt;br /&gt;
|2014&lt;br /&gt;
|2016&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ew&lt;br /&gt;
|334&lt;br /&gt;
|558&lt;br /&gt;
|599&lt;br /&gt;
|585&lt;br /&gt;
|723&lt;br /&gt;
|802&lt;br /&gt;
|882&lt;br /&gt;
|881&lt;br /&gt;
|872&lt;br /&gt;
|826&lt;br /&gt;
|830&lt;br /&gt;
|526&lt;br /&gt;
|150&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umsiedlung und Rettung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gelbe Linie.jpg|mini|hochkant|Demonstranten bilden eine „Gelbe Linie“ zwischen Tagebaukante und dem Dorf Keyenberg, 2019]]&lt;br /&gt;
Das Dorf Keyenberg befand sich seit 2016 in Umsiedlung und sollte dem [[Tagebau Garzweiler]] weichen. Die Kirche wurde 2019 an den Tagebaubetreiber [[RWE Power]] verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Rodungsstopp für den vom Braunkohleabbau bedrohten [[Hambacher Forst]] im Oktober 2018 fanden auch in Keyenberg wiederholt Dorf- und Waldspaziergänge mit mehreren hundert Teilnehmern statt. Ein Protestmarsch von [[Fridays for Future]] am 22.&amp;amp;nbsp;Juni 2019 um den Tagebau Garzweiler fand mit geschätzten 8000&amp;amp;nbsp;Teilnehmern am Rand von Keyenberg statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Gerhards: [https://www.aachener-zeitung.de/nrw-region/braunkohle/tausende-demonstrieren-in-keyenberg_aid-39602237 &amp;#039;&amp;#039;Klimaprotest: Tausende demonstrieren in Keyenberg.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Aachener Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 22.&amp;amp;nbsp;Juni 2019. Auf Aachener-Zeitung.de, abgerufen am 26.&amp;amp;nbsp;November 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Entscheidung über die Weiterführung des Tagebaus Garzweiler wurde im März 2021 bis Ende 2026 ausgesetzt. Etwa 85 % der Bevölkerung hatte bis dahin Keyenberg verlassen. Im Oktober 2022 einigten sich die schwarz-grüne Landesregierung [[Kabinett Wüst II|Wüst II]] und RWE, schon ab 2030 im [[Tagebau Garzweiler]] keine Braunkohle mehr [[Abbau (Bergbau)|abzubauen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.land.nrw/pressemitteilung/eckpunktevereinbarung-fuer-den-kohleausstieg-2030-meilenstein-fuer-den-klimaschutz |titel=Eckpunktevereinbarung für den Kohleausstieg 2030: Meilenstein für den Klimaschutz, Stärkung der Versorgungssicherheit und Klarheit für die Menschen in der Region |hrsg=[[Landesregierung Nordrhein-Westfalen]] |abruf=2022-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie die anderen durch den [[Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland|Kohleausstieg]] 2030 geretteten Dörfer soll Keyenberg revitalisiert werden; Umsiedler können Häuser von RWE zurückkaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christos Pasvantis |url=https://rp-online.de/nrw/staedte/erkelenz/tagebau-garzweiler-umsiedler-koennen-haeuser-zurueckkaufen_aid-79609031 |titel=Tagebau Garzweiler: Umsiedler können Häuser zurückkaufen |datum=2022-11-09 |sprache=de |abruf=2022-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Beschluss des Rates der Stadt Erkelenz vom 14. Mai 2025 wird der Ort ab dem 1. Juli 2026 von Keyenberg in Alt-Keyenberg umbenannt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christos Pasvantis |url=https://rp-epaper.s4p-iapps.com/artikel/1295644/35445393# |titel=Entscheidung gefallen - Neue Namen für Erkelenzer Kohledörfer |werk=Rheinische Post - Erkelenzer Zeitung |datum=2025-05-14 |abruf=2025-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Keyenberg.jpg|mini|hochkant|Blick auf Haus Keyenberg durch den Torbogen der Vorburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Die [[Heilig Kreuz (Keyenberg)|Heilig-Kreuz-Kirche]]&lt;br /&gt;
: Der erste Kirchenbau war eine [[Karolinger|spätkarolingische]] [[Saalkirche]]. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte der Bau verschiedene Um- und Neubauten. Die heutige Kirche stammt aus dem Jahr 1912 mit einem [[Neogotik|neugotischen]] Chor von 1868. Eine [[Romanik|romanische]] Inschrifttafel aus den Jahren 1089 bis 1099 ist erhalten. Das Bild im Turmeingang wurde von dem [[Wanlo]]er Maler Gustav Kaspers gemalt und ist noch erhalten. Die Kirche wurde 2019 an den Tagebaubetreiber RWE Power verkauft und 2021 [[Profanierung|profaniert]].&lt;br /&gt;
* Haus Keyenberg, eine ehemalige [[Wasserburg]] mit fünfseitiger Vorburg und einem erneuerten zweiflügligen Herrenhaus.&lt;br /&gt;
* Die Keyenberger [[Motte (Burg)|Motte]] war im frühen Mittelalter eine befestigte fränkische Bauernsiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Keyenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Das [[Schützenfest]] wird am 5.&amp;amp;nbsp;Sonntag nach Ostern veranstaltet. Im Jahr 2019 fand das letzte Schützenfest im alten Ort (als Bezirksschützenfest des Bezirksverbandes Erkelenz) statt. Die Tradition des Schützenwesens wird seit 2020 im neu entstehenden Umsiedlungsstandort fortgesetzt.&lt;br /&gt;
* Der [[Karnevalsumzug]] am [[Fastnachtsdienstag|Veilchendienstag]] wird von der Keyenberger Karnevalsgesellschaft Grubenrand Piraten e.&amp;amp;nbsp;V. organisiert und veranstaltet. Im Jahr 2019 fand der letzte Karnevalszug im alten Ort statt. Die Tradition des Karnevalsbrauchtums wird seit 2020 im neu entstehenden Umsiedlungsstandort fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* TuS Keyenberg&lt;br /&gt;
* Schützenbruderschaft „St. Sebastianus“&lt;br /&gt;
* Musikverein „St. Josephs“ Keyenberg&lt;br /&gt;
* Keyenberger Karnevalsgesellschaft Grubenrand Piraten e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Dorfgemeinschaft Keyenberg Westrich Berverath e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
Die hier genannten Vereine führen ihre Tätigkeiten in den neu entstehenden Orten fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
* Katholischer Kindergarten Keyenberg&lt;br /&gt;
* Gemeinschaftsgrundschule Keyenberg&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Erkelenz – Löschgruppe Keyenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
=== Straße ===&lt;br /&gt;
Am [[Autobahndreieck Mönchengladbach-Wanlo]] gibt es Zufahrtmöglichkeiten auf die [[Bundesautobahn 61|A 61]] und auf die [[Bundesautobahn 46|A 46]] Richtung Erkelenz oder Richtung [[Neuss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahn ===&lt;br /&gt;
In Jüchen-Hochneukirch befindet sich der [[Bahnhof Hochneukirch]] an der Bahnstrecke [[Bahnstrecke Köln-Ehrenfeld–Rheydt|Mönchengladbach–Köln]]–Koblenz. Hier halten Regionalzüge der Linien RE8 und RB27 tagsüber etwa im Halbstundentakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bus ===&lt;br /&gt;
Die Buslinie EK&amp;amp;nbsp;1 (Erkelenz–Kaulhausen–Keyenberg) fahren Keyenberg montags bis freitags an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem verkehrt der Multi-Bus seit dem 9. Juni 2024 kreisweit erweitert und zu einheitlichen Bedienzeiten. Mehr Informationen gibt es bei WestVerkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|EK1}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Matthias Claessen (* 1677 in Keyenberg; † 1734) war 34&amp;amp;nbsp;Jahre lang Pfarrer in Keyenberg und Verfasser der örtlichen Plektrudis-Legende.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Corsten]] (* 20. Juli 1890 in Keyenberg; † 3. März 1970 in Köln), von 1921 bis 1934 Erzbischöflicher Kaplan und Geheimsekretär des Kölner Erzbischofs [[Karl Joseph Schulte]], ab 1941 Kölner Domkapitular und Päpstlicher Hausprälat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl L. Mackes: &amp;#039;&amp;#039;Erkelenzer Börde und Niersquellengebiet. Ein Beitrag zur Geschichte der ehemaligen Dörfer und Gemeinden Immerath, Pesch, Lützerath, Keyenberg, Berverath, Borschemich, Holz, Otzenrath, Spenrath, Westrich, Wanlo, Kaulhausen Kuckum und Venrath.&amp;#039;&amp;#039; (= Schriftenreihe der Stadt Erkelenz, Nr.&amp;amp;nbsp;6). Kühlen, Mönchengladbach 1985, ISBN 3-87448-122-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Erkelenz#Keyenberg Kuckum}}&lt;br /&gt;
* [http://garzweiler.com/keyenberg/ Infoseite „Keyenberg“] auf garzweiler.com&lt;br /&gt;
* [http://www.limburg-bernd.de/DenkErk/Denkmalblatt.htm Denkmale in der Stadt Erkelenz]&lt;br /&gt;
* [http://www.limburg-bernd.de/Kirchen%20und%20Kapellen%20im%20Kreis%20Heinsberg/KapellenErk.htm Kirchen und Kapellen in der Stadt Erkelenz]&lt;br /&gt;
* [https://www.virtuelles-museum.com/ Virtuelles Museum der verlorenen Heimat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Erkelenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7823442-6|VIAF=4599148269735305230009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Erkelenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Heinsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>