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	<title>Ketzin/Havel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T21:38:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ketzin/Havel&amp;diff=143565&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12: /* Persönlichkeiten */</title>
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		<updated>2026-04-17T14:30:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Ketzin-Havel.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52.47532&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12.84229&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Ketzin-Havel in HVL.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Havelland&lt;br /&gt;
|Höhe              = 32&lt;br /&gt;
|PLZ               = 14669&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 033233&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12063148&lt;br /&gt;
|Straße            = Rathausstraße 7&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.ketzin.de/ www.ketzin.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Katrin Mußhoff&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ketzin/Havel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Amt (Kommunalrecht)|amtsfreie]] Kleinstadt im [[Havelland]] zwischen [[Potsdam]] und [[Brandenburg an der Havel]] im [[Landkreis Havelland]], [[Brandenburg]]. Bis zum 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2010 hieß die Stadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ketzin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Ketzin liegt im Süden des [[Landkreis Havelland|Landkreises Havelland]] zwischen [[Brandenburg an der Havel]] (ca. 25&amp;amp;nbsp;km) und [[Potsdam]] (ca. 22&amp;amp;nbsp;km) am nördlichen Ufer der [[Havel]]. Im Gemeindeteil Paretz zweigen der [[Havelkanal]] und der [[Sacrow-Paretzer-Kanal]] von der Havel ab. Das Stadtgebiet rings um Ketzin ist eine geschützte Naturlandschaft mit einer ausgedehnten Seen- und Bruchlandschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Nachbargemeinden &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Ketzin/Havel grenzt (im Uhrzeigersinn)&lt;br /&gt;
:* im Norden an die Stadt [[Nauen]] und die Gemeinde [[Wustermark]] des [[Landkreis Havelland|Landkreises Havelland]],&lt;br /&gt;
:* im Osten an die [[kreisfreie Stadt]] [[Potsdam]],&lt;br /&gt;
:* im Südosten an die Stadt [[Werder (Havel)]],&lt;br /&gt;
:* im Süden an die Gemeinde [[Groß Kreutz (Havel)]], und&lt;br /&gt;
:* im Westen an die Gemeinde [[Roskow]], alles [[Landkreis Potsdam-Mittelmark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
Das Stadtgebiet gliedert sich in die Stadt Ketzin, fünf [[Ortsteil]]e und acht [[Wohnplatz|Wohnplätze]]:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120630148148-ketzinhavel |titel=Ketzin/Havel {{!}} Service Brandenburg |abruf=2024-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ketzin&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Brückenkopf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Kliemsiedlung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Schumachersiedlung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Vorketzin&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;[[Etzin]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;[[Falkenrehde]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Neu Falkenrehde]]&lt;br /&gt;
* Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;[[Paretz]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Paretzhof&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;[[Tremmen]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;[[Zachow (Ketzin/Havel)|Zachow]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Gutenpaaren]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Fernewerder&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte des Hochstifts Brandenburg.svg|mini|Ketzin im Hochstift Brandenburg]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1197 wurde Ketzin erstmals urkundlich erwähnt. Ketzin und Etzin lagen bis 1571 im [[Hochstift Brandenburg]], dem [[Reichsfürst]]entum des [[Fürstbischof]]s des [[Bistum Brandenburg|Bistums Brandenburg]] und waren darüber [[de jure]] nicht Teil der [[Mark Brandenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Abb und Gottfried Wentz: &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Erster Teil, In: &amp;#039;&amp;#039;Germania sacra&amp;#039;&amp;#039;, Berlin und Leipzig 1929, Walter de Gruyter, S. 68 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1375 wurde im [[Landbuch Karls IV.|Landbuch]] Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karls IV.]] berichtet, dass Ketzin Fährrecht besaß. 1424 wurde auf Gesuch der [[Schuhmacher]] und [[Gerben|Lohgerber]] erstmals ein Markt abgehalten. 1738 wurde die Ketziner Fischergilde gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die bereits 1197 erwähnte St.-Petri-Kirche, die seit 1541 evangelisch war, durch einen Neubau ersetzt. Lediglich ein Teil des Wehrturms ist erhalten geblieben. Von den vier Glocken sind drei jüngeren Datums; eine stammt von Veit Dietrich (Lothringen, 1555). 1860 entdeckte der Lehrer Kaselitz unter feuchtem Wiesengrund gelegene Tonerde, mit der sich [[Backstein|Ziegelsteine]] herstellen ließen. 1865 wurden die ersten [[Töpferei|Töpfer]] sesshaft, ab 1870 breiteten sich Ziegeleien aus. 1882 gab es 14 große Ziegeleien und 13 Tongruben. Der nordwestlich gelegene Burgwall (ehemals 120 × 160&amp;amp;nbsp;m) ist nicht erhalten. Er fiel 1881 dem Tonabbau zum Opfer&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archaeologische-baubegleitung.de/ketzin-paretz/slawen/burgwall/burgwall.html &amp;#039;&amp;#039;Ketzin-der slawische Burgwall&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;, wobei [[Rudolf Virchow]] immerhin dafür sorgte, dass die Wallanlage zuvor wissenschaftlich untersucht wurde, so dass viele Fundstücke erhalten blieben. 1892 wurde die [[Zuckerfabrikation|Zuckerfabrik]] gebaut (1967 geschlossen). Am 13. Dezember 1893 wurde die [[Osthavelländische Kreisbahnen|Bahnlinie Ketzin – Nauen]] eröffnet. Seit Einstellung des Personenverkehrs am 22. Mai 1963 wird auf dieser Strecke nur noch Güterverkehr betrieben. 1900 wurde die Schiffer- und [[Schiffbau]]erinnung gegründet, 1911 wurde das umgebaute Rathaus eingeweiht, und es entstand die katholische Kirche für die 1885 gegründete katholische Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 zogen die 1720 von Christoph Späth am Halleschen Tor in [[Berlin]] gegründeten [[Baumschule Späth|Späth’schen Baumschulen]] nach Ketzin um (von Neu-Falkenrehde). Der damalige Inhaber [[Hellmut Späth]] wurde am 15. Februar 1945 im [[KZ Sachsenhausen]] ermordet. Am 25. April 1945 schlossen Einheiten der [[Zentralfront|Roten Armee]] in Ketzin den Ring um Berlin und leiteten das Ende des Zweiten Weltkrieges ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 wurde das [[:Datei:Bundesarchiv Bild 183-1987-0616-503, Berlin, Denkmal des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg.jpg|Reiterstandbild]] des [[Großer Kurfürst|Großen Kurfürsten]], das bis dahin in Berlin auf dem Mitteljoch der [[Rathausbrücke (Berlin)|Kurfürstenbrücke]] stand, zum Schutz vor Kriegseinwirkungen demontiert und zu Wasser auf einem [[Prahm (Schiffstyp)|Lastkahn]] nach Ketzin gebracht. Erst im Januar 1946 wurde der Prahm mit dem Reiterstandbild wieder nach Berlin geschleppt und im Borsighafen am [[Tegeler See]] vertäut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 wurde östlich von Ketzin in der Gemeinde [[Knoblauch (Ketzin)|Knoblauch]] der erste Untergrundgasspeicher der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] in Betrieb genommen. Verschiedene Gasausbrüche bis an die Oberfläche zwangen 1966/67 zur Aufgabe des Ortes. Die Einwohner (1964: 460) wurden großzügig entschädigt und in Ketzin, [[Nauen|Markee]] und Falkenrehde angesiedelt. Das Dorf einschließlich Kirche wurde vom Staat aufgekauft und abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. September 1992 wurde ein Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim in Ketzin verübt. Das Gebäude brannte völlig aus; zwei Tatverdächtige werden festgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Rassistische-Anschlaege-Auslistung-vom-2181992---11111992/!1643405/ Rassistische Anschläge (Auslistung vom 21. August 1992 bis 11. November 1992) im TAZ-Archiv]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2011 trägt Ketzin wieder seinen alten Stadtnamen Ketzin/Havel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link| date=2017-05-04 | url=http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11974873/61759/Ketzin-bekommt-alten-Stadtnamen-wieder-Rekordbesuch-im-Schloss.html |text=Märkische Allgemeine, Der Havelländer, 30. Dezember 2010 }}, gelesen am 1. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verwaltungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketzin, Etzin, Falkenrehde und Paretz gehörten seit 1817 zum [[Landkreis Osthavelland|Kreis Osthavelland]], Tremmen und Zachow zum [[Landkreis Westhavelland|Kreis Westhavelland]] in der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Brandenburg]]. 1952 wurden die Orte in den [[Kreis Nauen]] im DDR-[[Bezirk Potsdam]] eingegliedert. Seit 1993 liegen sie im brandenburgischen Landkreis Havelland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurde der Ort [[Knoblauch (Ketzin)|Knoblauch]] eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzler-Poeschel&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Bundesamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 1. Januar 1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7&amp;lt;/ref&amp;gt; Paretz kam am 1. Januar 1960 dazu.&amp;lt;ref name=Metzler-Poeschel /&amp;gt; Gutenpaaren war bereits am 1. Juli 1950 nach Zachow eingemeindet worden.&amp;lt;ref name=Metzler-Poeschel /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Mai 1992 schloss sich Ketzin mit vier Gemeinden zum [[Amt Ketzin]] zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zustimmung&amp;quot; /&amp;gt; Sitz der Amtsverwaltung war die Stadt Ketzin. Im Zuge der [[Gemeindereform Brandenburg 2003|Gemeindereform in Brandenburg]] wurde das Amt Ketzin zum 26. Oktober 2003 wieder aufgelöst. Die amtsangehörigen Gemeinden Etzin&amp;lt;ref name=&amp;quot;Etzin&amp;quot; /&amp;gt;, Falkenrehde, Tremmen und Zachow wurden zu diesem Zeitpunkt in die Stadt Ketzin eingegliedert&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindereform&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || 2 569&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 3 462&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 3 771&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 3 079&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 3 475&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 3 415&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 5 107&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 4 732&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 4 179&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || 4 995&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || 4 565&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 4 520&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 4 201&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 4 064&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 3 959&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 6 541&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 6 405&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 6 412&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 6 595&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 6 609&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 6 581&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 6 613&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 6 684&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-07_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oberhavel&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) S. 14–17&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]]. Ab 2022 auf Basis Zensus 2022&amp;lt;ref&amp;gt;[https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/6191b10ec8409fee/5c4eb36c5e85/SB_A01-04-00_2023j01_BBa.pdf Bevölkerungsfortschreibung auf Basis Zensus 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zunahme der Einwohnerzahl 2005 ist auf die Eingliederung mehrerer Gemeinden im Jahr 2003 zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtverordnetenversammlung ===&lt;br /&gt;
Die Stadtverordnetenversammlung von Ketzin besteht aus 18 Stadtverordneten und der hauptamtlichen Bürgermeisterin. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 61,8 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/300/20240609/gemeindevertretungswahl_land/ergebnisse_gemeinde_120630148148.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[YYY Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || – || – || || 20,0 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 33,4 % || 6 || || 18,7 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 16,2 % || 3 || || 13,7 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bürger für Ketzin/Havel || – || – || || 13,5 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen]] || {{0}}8,7 % || 2 || || {{0}}7,0 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Freie Wähler Tremmen || {{0}}7,0 % || 1 || || {{0}}6,0 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Ketziner Bürgerpiraten  || – || – || || {{0}}4,4 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]] Nico Bierschenk || – || – || || {{0}}4,2 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Freie Wählergemeinschaft Falkenrehde || {{0}}6,5 % || 1 || || {{0}}3,7 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Freie Wähler für Zachow 2008 || {{0}}5,9 % || 1 || || {{0}}3,5 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die PARTEI]] || – || – || || {{0}}2,0 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || {{0}}6,2 % || 1 || || {{0}}1,5 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]]in Evelin Sens  || – || – || ||{{0}}1,1 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Kai Scherbarth || – || – || || {{0}}0,7 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || {{0}}8,1 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Bert Tschirner || {{0}}4,0 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Piratenpartei Deutschland|Piraten]] / Die PARTEI u. a. Wählergruppen || {{0}}4,0 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1998–2003: Antje Fredrich (CDU)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wahlen.brandenburg.de/sixcms/detail.php/lbm1.c.321023.de |text=Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Havelland |wayback=20180405214707}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2003–2022: Bernd Lück (FDP)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2008/BVII3-6_2003_ehrenamtlicheBuergermeister.pdf Kommunalwahlen 26. Oktober 2003. Bürgermeisterwahlen], S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2023: Katrin Mußhoff (parteilos, unterstützt von SPD- und CDU-/FDP-Fraktion)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Wegener |url=https://www.maz-online.de/lokales/havelland/ketzin/ketzin-neue-buergermeisterin-katrin-musshoff-vereidigt-TESE54LWCS7LZOSRJGBGFFADUM.html |titel=Ketzin: Neue Bürgermeisterin Katrin Mußhoff vereidigt |sprache=de |abruf=2023-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mußhoff wurde in der Bürgermeisterwahl am 9. Oktober 2022 mit 73,5 % der gültigen Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~h_09102022_12063148l Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9. Oktober 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Amtszeit beträgt acht Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#74 Brandenburgi-sches Kommunalwahlgesetz, § 74]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Ketzin&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Blau aufrecht nebeneinander und silbern eine Garnnadel (Knüttespun), ein Bindestock mit der Spitze nach unten und ein mit dem Bart nach außen gekehrter Schlüssel.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde vom Erfurter [[Wappenkünstler|Heraldiker]] [[Frank Diemar]] gestaltet und am 5.&amp;amp;nbsp;November 2004 durch das Ministerium des Innern genehmigt.&lt;br /&gt;
|Quelle          = [https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/wappen/~wappen-der-stadt-ketzin-336868 Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg]&lt;br /&gt;
|Begründung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Historisches Stadtwappen&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild      = Sin escudo.svg&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Ketzin vor 2004&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Blau vorn eine silberne Zinngießerspitze, in der Mitte ein silberner Schlächterstahl mit goldenem Griff, hinten ein silberner Schlüssel mit Bart nach oben außen.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = &lt;br /&gt;
|Quelle          = &lt;br /&gt;
|Begründung      = Das älteste Siegel trägt die Umschrift „SIGILLVM CONSVLVM KETZIN 1574“. Wahrscheinlich hatten zur Zeit der Wappenentstehung die Zünfte der Schlosser, Schlächter und Zinngießer das Regiment in der Stadt inne und dies im Stadtwappen zum Ausdruck gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karlheinz Blaschke, Gerhard Kehrer, Heinz Machatscheck |Hrsg=Heinz Göschel |Titel=Lexikon – Städte und Wappen der Deutschen Demokratischen Republik |Auflage=1. |Verlag=VEB Verlag Enzyklopädie |Ort=Leipzig |Datum=1979 |Seiten=219/220}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die Flagge ist Blau – Weiß – Blau (1:3:1) gestreift und mittig mit dem Stadtwappen belegt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Das Dienstsiegel zeigt das Wappen der Stadt mit der Umschrift: „STADT KETZIN/HAVEL • LANDKREIS HAVELLAND“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Siehe auch: &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmale in Ketzin/Havel]]&amp;#039;&amp;#039; mit den in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Falkenrehde ====&lt;br /&gt;
[[Datei:FalkenrehdeKirche.JPG|mini|Dorfkirche Falkenrehde]]&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Falkenrehde]] von 1750, 1910 baulich verändert und um den Westturm ergänzt&lt;br /&gt;
* Gedenksteine von 1955 auf zwei Ehrengräbern für umgekommene [[Sowjetunion|sowjetische]] Soldaten und [[Kriegsgefangene]], die in einem Barackenlager im Ortsteil Neufalkenrehde interniert waren, auf dem Friedhof &amp;#039;&amp;#039;hinter der Kirche&amp;#039;&amp;#039; von Falkenrehde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gutenpaaren ====&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Gutenpaaren]], Turm wahrscheinlich aus dem 18. Jahrhundert, gotisierender Umbau 1863&lt;br /&gt;
* Gutshof Dorfstraße 22/23, Wohnhaus mit 2 Stallgebäuden, erbaut um 1800 von Familie v. Eckenbrecher, denkmalgeschützt seit 2005, desolater Zustand&lt;br /&gt;
* Gutshaus Dorfstr. 27, im Kern Fachwerkbau von vor 1700, vermutlich Mitte des 18. Jh. modernisiert, Denkmalschutz seit 2005&lt;br /&gt;
* [[Sühnekreuz (Gutenpaaren)|Sühnekreuz]] an der Dorfstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ketzin ====&lt;br /&gt;
* Rathaus, 1887 als Wirtschaftsgebäude errichtet, bis 1907 Kaiserliche Post, 1911 nach Anbau eines Seitenflügels und des Turmes Rathaus&lt;br /&gt;
* Evangelische [[St. Petri (Ketzin/Havel)|St. Petri-Kirche]]: 1758–1763 als [[barock]]e [[Saalkirche]] erbaut, der Turm stammt vom Vorgängerbau aus der Zeit um 1200, im Innern ein barocker Orgelprospekt und eine barocke Kanzel&lt;br /&gt;
* Katholische Kirche &amp;#039;&amp;#039;[[Rosenkranzkönigin (Ketzin/Havel)|Rosenkranzkönigin]]&amp;#039;&amp;#039;, 1910/11 errichteter neugotischer Backsteinbau mit 40 Meter hohem Turm&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Ketzin]] mit historischem Fahrzeugpark, bis April 2018 beispielsweise einem Zug der [[DR-Baureihe VT 18.16]] (jetzt im DB Museum Nürnberg)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Ketzin/Letzter-DDR-ICE-auf-dem-Weg-ins-Museum |titel=Letzter „DDR-ICE“ auf dem Weg ins Museum |abruf=2018-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Paretz ====&lt;br /&gt;
* [[Schloss Paretz]] und Gotisches Haus&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Paretz|Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
* Bockwindmühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tremmen ====&lt;br /&gt;
* Evangelische [[Dorfkirche Tremmen|St.-Marien-Kirche]], einschiffiger kreuzförmiger gewölbter Backsteinbau, im 15. Jahrhundert im spätgotischen Stil als Wallfahrtskirche errichtet. Die beiden Türme wurden 1724 im barocken Stil erhöht und mit Zwiebelhauben versehen. Am Westgiebel der Kirche befindet sich eine Außenkanzel, von der aus vorbeiziehenden Pilgern und Gläubigen der Segen erteilt wurde.&lt;br /&gt;
* Dorfmuseum Tremmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zachow ====&lt;br /&gt;
Der Ursprung von Zachow liegt im Jahr 1170. Die [[Dorfkirche Zachow (Ketzin/Havel)|Dorfkirche Zachow]] ist ein im Ursprung gotischer, im 18. Jahrhundert barock umgebauter Kirchenbau. Auffällig ist ein gotischer Blendengiebel. In der Nähe Zachows liegt der [[Trebelsee]], auf dem Wassersport möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ketzin Rathaus.jpg|Rathaus&lt;br /&gt;
 Paretz Gotisches Haus.jpg|Gotisches Haus in Paretz&lt;br /&gt;
 Eckenbrecher Gutenparen.jpg|Gutshaus in Gutenpaaren&lt;br /&gt;
 Ketzin Church.jpg|[[St. Petri (Ketzin/Havel)|St.-Petri-Kirche]]&lt;br /&gt;
 Rosenkranzkönigin Ketzin.jpg|Katholische Kirche Rosenkranzkönigin Ketzin&lt;br /&gt;
 Ketzin Havelfaehre.jpg|Fähre über die Havel in Ketzin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Im August findet jährlich das Fischerfest mit einem großen Fischzug auf der Havel statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Im Stadtteil Ketzin kreuzen sich die Landesstraßen [[Liste der Landesstraßen in Brandenburg#L 86|L&amp;amp;nbsp;86]] ([[Nauen]]–[[Groß Kreutz]]) und [[Liste der Landesstraßen in Brandenburg#L 92|L&amp;amp;nbsp;92]] ([[Roskow]]–[[Neu Fahrland]]). Den Ortsteil Falkenrehde durchqueren die [[Liste der Landesstraßen in Brandenburg#L 204|L&amp;amp;nbsp;204]] (früher Teilabschnitt der [[B273|B 273]]) und die [[Liste der Landesstraßen in Brandenburg#L 862|L&amp;amp;nbsp;862]] als Verbindung zwischen Ketzin und Falkenrehde. Zwischen Ketzin und [[Schmergow]] verkehrt im Verlauf der L&amp;amp;nbsp;86 eine [[Fähre Ketzin|Fähre]] über die Havel, die erstmals 1375 als Floß erwähnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich der Gemeinde verläuft die [[Bundesautobahn 10|Bundesautobahn A 10]] (westlicher Berliner Ring) mit der Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Potsdam-Nord&amp;#039;&amp;#039; (ca. 8&amp;amp;nbsp;km entfernt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächster Bahn[[haltepunkt]] ist [[Marquardt (Potsdam)|Marquardt]] an der [[Bahnstrecke Jüterbog–Nauen]] (Bestandteil des [[Berliner Außenring]]s), der von der [[Regionalbahn]]linie RB 21 ([[Bahnhof Wustermark|Wustermark]]–[[Potsdam Hauptbahnhof]]) bedient wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Ketzin]] war Endpunkt der [[Osthavelländische Kreisbahnen|Bahnstrecke Nauen–Ketzin]], auf der der Personenverkehr 1963 eingestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtgebiet und die größeren Ortsteile werden durch Buslinien von Potsdam, Nauen und Wustermark nach Ketzin erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Europaschule Ketzin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Söhne und Töchter der Stadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Carl von Schlicht]] (1833–1912), Landschaftsmaler, in Gutenpaaren geboren&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Metzger]] (1848–1914), Redakteur, Politiker (SPD), 1890–1914 Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Walter Ruppin]] (1885–1945), Politiker (NSDAP), in Gutenpaaren geboren&lt;br /&gt;
* [[Dorothea Wüsten]] (1893–1974), aus dem nationalsozialistischen Deutschland emigrierte Keramikerin, Malerin und Zeichnerin und Ehrenbürgerin von Görlitz&lt;br /&gt;
* [[Ernst Wallenburger]] (1902–1989), Zeichner, Maler und Karikaturist&lt;br /&gt;
* [[Joachim Illies]] (1925–1982), Biologe und Sachbuchautor&lt;br /&gt;
* [[Detlef Karg]] (* 1945), Gartenhistoriker, Denkmalpfleger und Landeskonservator&lt;br /&gt;
* [[Reinhold E. Schmidt]] (1951–2022), Mediziner&lt;br /&gt;
* [[Friedhelm Nieske]] (1954–2020), Schlagzeuger und Musikproduzent&lt;br /&gt;
* [[René Dost]] (* 1968), Gastronom, in Ketzin aufgewachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|53}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Ketzin|Ketzin/Havel}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ketzin.de/ Homepage der Stadt Ketzin]&lt;br /&gt;
* [https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120630148148-ketzinhavel Eintrag im Kommunalverzeichnis Brandenburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.ketzin.de/seite/100576/stadtgeschichte.html Stadtgeschichte]&lt;br /&gt;
* [http://www.heimatverein-ketzin.de/ Heimatverein Ketzin/Havel e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zustimmung&amp;quot;&amp;gt;Bildung des Amtes Ketzin. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 21. April 1992. Amtsblatt für Brandenburg – Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 33, 22. Mai 1992, S. 501.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Etzin&amp;quot;&amp;gt;Eingliederung der Gemeinde Etzin in die Stadt Ketzin. Mitteilung des Ministeriums des Innern vom 30. April 2002. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, 2002, Nummer 20, Potsdam, 15. Mai 2002, S. 519 [https://bravors.brandenburg.de/br2/sixcms/media.php/76/Amtsblatt%2020_02.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindereform&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bravors.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=land_bb_bravors_01.c.14008.de Viertes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Havelland, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming (4.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003, Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S.&amp;amp;nbsp;73]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Havelland&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Ketzin/Havel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4097866-7|LCCN=n85044450|VIAF=154830903}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Havelland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Havel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Havelland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1197]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
	</entry>
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