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	<title>Ketzür - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T19:47:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ketz%C3%BCr&amp;diff=780343&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ketz%C3%BCr&amp;diff=780343&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-13T12:43:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Beetzseeheide&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/29/41/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/37/46/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BB&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 35&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 10.19&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 260&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2002-02-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 14778&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = &lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Blick auf ketzuer.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Ketzür aus Richtung Butzow&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Karte gemarkung ketzür.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ketzür&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der 2002 mit den Dörfern [[Butzow (Beetzseeheide)|Butzow]] und [[Gortz]] gegründeten Gemeinde [[Beetzseeheide]] im Norden des [[Landkreis Potsdam-Mittelmark|Landkreises Potsdam-Mittelmark]] in [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Ketzür liegt am Nordufer des mittleren Seenbeckens des [[Beetzsee]]s, etwa sieben bis zehn Kilometer nordöstlich von [[Brandenburg an der Havel]]. Der Ortsteil ist 10,19 Quadratkilometer groß und hat etwa 260 Einwohner. Nördlich des Dorfes liegt eine eiszeitliche Hügelkette mit den Erhebungen [[Mosesberg (Ketzür)|Mosesberg]] und Mühlberg. Ihr schließt sich südöstlich ein mooriges Feuchtgebiet, die [[Todtlaake]], an, das sich in einer eiszeitlichen Schmelzwasserrinne bildete. In ihr gibt es mehrere sogenannte [[Binnensalzstelle]]n, sodass sie von typischen [[Salzwiese]]n geprägt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.potsdam-mittelmark.de/opencms/export/sites/default/pm/pdf/lrp/5_Biotope_Flora_NW.pdf |titel=Teilblatt Nordwest Biotope, Flora |titelerg=Landkreis Potsdam-Mittelmark Landschaftsrahmenplan |hrsg=Büro für Umwelt- und Landschaftsplanung |format=PDF |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110807150628/http://www.potsdam-mittelmark.de/opencms/export/sites/default/pm/pdf/lrp/5_Biotope_Flora_NW.pdf |archiv-datum=2011-08-07 |abruf=2014-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ketzür lag an der [[Westhavelländische Kreisbahnen|Bahnstrecke Roskow–Brandenburg-Altstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ketzür verfügt über eine alte Ortsgeschichte und wurde jahrhundertelang als Gutsdorf geprägt. Auf der Gemarkung waren zwei Rittergüter mit unterschiedlichen &amp;#039;&amp;#039;Zubehör&amp;#039;&amp;#039; und Bauernhöfe ansässig. Der kleine Teil, &amp;#039;&amp;#039;Ketzür I&amp;#039;&amp;#039; genannt, gehörte der Familie [[Hagen (brandenburgisches Adelsgeschlecht)|von der Hagen]]. Hier sind Joachim von der Hagen (1646–1717), verheiratet mit Judith von Brösigke-Ketzür, und der Enkel Leoold von der Hagen nachweisbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel). 1904 |Sammelwerk=„[[Gothaischer Hofkalender|Der Gotha]]“ |Band=Adelige Häuser nach alphabetischer Ordnung, 5. Jahrgang |Nummer=von der Hagen. Stamm D |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1903-11-02 |Seiten=301–302 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8285475 Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der größere Gutsbereich, &amp;#039;&amp;#039;Ketzür II&amp;#039;&amp;#039; betitelt, lag in den Gesamthänden derer [[Broesigke (Adelsgeschlecht)|von Brösigke]]. Im 18. Jahrhundert war zunächst Christoph Dietrich von Brösigke, verheiratet mit Maria von Quast, dann deren Sohn der Leutnant Hans George von Brösigke Gutsherr. Dieser begann seine Karriere auf der [[Ritterakademie (Brandenburg an der Havel)|Ritterakademie]] zu Brandenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter von Leers |Hrsg=Verein der ehemaligen Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H. |Titel=Die Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H. 1705–1913 |Sammelwerk=Schüler-und Alumnatsverzeichnis |Band=I von IV |Nummer=Zögling-RA-No. 67 |Verlag=Selbstverlag. Gedruckt in der Buchdruckerei P. Riemann |Ort=Belzig / Ludwigslust |Datum=1913 |Seiten=13 |Online=[https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN1046507885&amp;amp;PHYSID=PHYS_0029&amp;amp;DMDID=DMDLOG_0001 Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzter Vertreter seines Adelsgeschlechts war [[Wilhelm von Broesigke-Ketzür]] (1767–1824)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Adolf von Rochow|Adolf Friedrich August von Rochow-Stülpe]] |Titel=Nachrichten zur Geschichte des Geschlechts derer von Rochow und ihrer Besitzungen |Sammelwerk=Familien-Chronik |Nummer=Vita Wilhelmine v. Rochow, geb. v. Brösigke-Ketzür |Auflage=100 |Verlag=Ernst und Korn |Ort=Berlin |Datum=1861 |Seiten=179–180 |Online=[http://diglib.hab.de/wdb.php?dir=drucke/alv-f-10-2f&amp;amp;pointer=188 Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als Lehnsträger &amp;#039;&amp;#039;auf&amp;#039;&amp;#039; Ketzür. Er besaß außerdem Güter zu Görtz, Riewend, Linde und Broesigkenlake im ehemaligen [[Landkreis Westhavelland]]. Wilhelm war königlich preußischer Leutnant, er stand zuletzt im Infanterie-Regiment von Bornstedt und wurde Ritter des [[Johanniterorden]]s. Aus seiner 1793 geschlossenen Ehe mit Friederike Louise Henriette, geborene von Krosigk (1772–1825) gingen vier Kinder, zwei Söhne und zwei Töchter, hervor. Die älteste Tochter Wilhelmine Charlotte (1803–1835) heiratete 1820 den späteren preußischen Oberst und Hofmarschall [[Adolf von Rochow]] (1788–1869). Nach Unterlagen vom Domarchiv Brandenburg veräußerten 1883 dann die &amp;#039;&amp;#039;v. Rochow’schen Erben&amp;#039;&amp;#039; jene 672 ha für Ketzür und die 136 zu Gortz II.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Ellerholz, H. Lodemann, H. von Wedell |Titel=General-Adressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer im Deutschen Reiche |Band=1. Band: Das Königreich Preussen |Nummer=Lfg. 1: Die Provinz Brandenburg |Verlag=Nicolaische Verlags-Buchhandlung R. Stricker |Ort=Berlin |Datum=1879 |Seiten=92–93 |Online=https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/1029 |DOI=10.18452/377}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer dieser Erben war der Offizier [[Wichard von Rochow (General)|Wichard von Rochow]]-Stülpe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Moritz Maria Weittenhiller|Moriz Maria Edler von Weittenhiller]] |Titel=Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter. 1879 |Band=von Rochow |Nummer=II. Linie. IV. Linie (Haus Plessow-Stülpe) |Auflage=Vierter Jahrgang |Verlag=Buschak &amp;amp; Irrgang |Ort=Brünn |Datum=1878-11 |Seiten=499–500 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8139565?query=Trechwitz Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nahtlos ging das Gut Ketzür II in bürgerliche Hände, die der Familie des Ferdinand Kersten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Niekammer’s Güter-Adressbücher. VII. Güter-Adressbuch der Provinz Brandenburg. 1907. Nach amtlichen Quellen auf Grund direkter Angaben bearbeitet. Verzeichnis sämtlicher Güter mit Angabe der Guts-Eigenschaft, des Grundsteuer-Reinertrages, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen. Handbuch der Königlichen Behörden der Provinz |Sammelwerk=GAB Reihe Paul Niekammer |Band=Regierungsbezirk Potsdam |Nummer=Kreis West-Havelland |Auflage=1 |Verlag=Selbstverlag |Ort=Stettin |Datum=1907 |Seiten=102–103 |Online=[https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-1-1907#lg=1&amp;amp;slide=175 Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und seinen Nachfahren. Nach den Angaben des Deutschen Geschlechterbuchs erwarb Gottfried Kersten (1818–1901) offiziell 1884 Ketzür&amp;amp;nbsp;II, verehelicht mit Dorothea Schröder. Die Gutserben waren dann Ferdinand Kersten (1850–1926) und dann deren Sohn Erich Kersten, der 1892 schon in Ketzür geboren wurde, seine Schulzeit auf der altehrwürdigen Brandenburger Ritterakademie verbrachte, Landwirtschaft studierte, Heirat der Elisabeth Rüdiger, 1940 Oberleutnant der Reserve, also &amp;#039;&amp;#039;fast&amp;#039;&amp;#039; eine klassische Vita eines märkischen Gutsbesitzers darstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kurt Meyerding |Hrsg=Bernhard Koerner, Adolf Cloß, Wilhelm Szermak |Titel=Brandenburgisches Geschlechterbuch |Sammelwerk=[[Deutsches Geschlechterbuch]]. Genealogisches Handbuch Bürgerlicher Familien |Band=Erster Band. Band 111 der Gesamtreihe |Nummer=Kersten 2. B. Mittelster (Ketzürer) Stamm |Verlag=C. A. Starke |Ort=Görlitz |Datum=1941 |Seiten=353–359 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Deutsches_Geschlechterbuch/50e8MwEACAAJ?hl=de Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie Kersten blieb bis zur Bodenreform und hatte noch 1939 ein Darlehen für den Bau von zwei Werkwohnungen erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Brandenburgisches Landeshauptarchiv |Titel=Darlehen für Erich Kersten zum Bau von zwei Werkwohnungen in Ketzür, Grundbuch der Rittergüter |Sammelwerk=[[Brandenburgisches Landeshauptarchiv|BLHA]] |Band=Band 3, Bl. 74, 1939 (Akte) Rep. |Nummer=2A I SW 2699 |Ort=Ketzür/Potsdam |Datum=1939 |Seiten=1 f. |Online=[https://blha-recherche.brandenburg.de/detail.aspx?ID=1060484 Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Gut Ketzür I gehörte der bürgerlichen Familie Herms. Es wurde aber am 3. Januar 1854 wegen &amp;#039;&amp;#039;Zerstückelung&amp;#039;&amp;#039; der Fläche aus den Rittergutsmatrikeln &amp;#039;&amp;#039;gelöscht&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Karl Friedrich Rauer]] |Titel=Hand-Matrikel der in sämmtlichen Kreisen des Preussischen Staats auf Kreis- und Landtagen vertretenen Rittergüter |Sammelwerk=GAB-Vorgänger |Band=Provinz Brandenburg. III. |Nummer=West-Havelland. 3. Ketzür I |Auflage=1 |Verlag=Selbstverlag |Ort=Berlin |Datum=1857 |Seiten=75–76 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/2299727 Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Statistiken wurden aber 1861 noch beide Güter in Ketzür als Stellvertreter der Polizeiverwaltung dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Richard Boeckh]] |Hrsg=Königliche Regierung zu Potsdam |Titel=Ortschafts-Statistik des Regierungs-Bezirks Potsdam mit der Stadt Berlin. 1861 |Sammelwerk=Öffentliche Bekanntmachungen |Band=XIV. |Nummer=Kreis West-Havelland |Verlag=Dietrich Reimer |Ort=Berlin, Potsdam |Datum=1861 |Seiten=196–197 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Ortschafts_Statistik_des_Regierungs_Bezi/LiKSOOM2kjUC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Ketz%C3%BCr&amp;amp;pg=RA1-PA197&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Neuordnung der Kommunalverfassung 1928 wurde das bis dorthin juristisch eigenständige Gut Ketzür II mit dem eigentlichen Ort vereinigt. An den Eigentumsverhältnissen änderte dies nichts. Bis zum 31. Januar 2002 war Ketzür ein selbständiges Straßendorf, in der Gemeindegebietsreform wurde es mit zwei Nachbargemeinden zur neuen Gemeinde Beetzseeheide zusammengelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2002.html Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2002.], Hrsg. [[Statistisches Bundesamt|StBA]] Wiesbaden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name ist slawischen Ursprungs und bezeichnet etwa einen „Ort, wo es Kater gibt“. [[Reinhard E. Fischer]] führt allerdings an, dass die Namensgebung eher nach einer Pflanze erfolgte, die metaphorisch nach dem Tier benannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ketz&amp;quot;&amp;gt;[[Reinhard E. Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin – Alter–Herkunft–Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;. Brandenburgische Historische Studien Band 13, be.bra Wissenschaft Verlag, Berlin Brandenburg 2005, ISBN 3-937233-17-2, S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Auf dem Mühlfeld oberhalb des Orts steht die weithin sichtbare, unter Denkmalschutz stehende [[Bockwindmühle Ketzür]]. Die Mühle wurde 2005 und 2006 komplett restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Epitaph ketzür.JPG|mini|Epitaph im Chorraum der Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
Die [[Dorfkirche Ketzür]] ist ein altes Gotteshaus mit Elementen verschiedener Bauepochen. Einem Turm (Putzbau) schließt sich ein siebeneckiger [[Zentralbau]] aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts mit kunstvoll bemalter Balkendecke an. Der rechteckige Chor besitzt einen Renaissancegiebel. Die Nordwand des Kircheninneren nimmt seit Anfang des 17. Jahrhunderts ein vom Bildhauer [[Christoph Dehne]] aus [[Magdeburg]] (1580–1640) gestalteter monumentaler, von Adam und Eva getragener Alabaster-Epitaph mit der neunköpfigen Familie [[Heino von Broesigke (Beamter)|Heino von Broesigke]] ein. Da unter anderem eindringendes Regenwasser die Kirche zu zerstören droht, fördert die [[Deutsche Stiftung Denkmalschutz]] die Arbeiten zu ihrer Erhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirche gegenüber befindet sich das in seiner Grundsubstanz im 16. Jahrhundert entstandene [[Gutshaus Ketzür]] der Familie von Broesigke (Broesigke/Brösigke). Neben Kirche und Gutshaus stehen vier bauhistorisch wertvolle Wohngebäude und Gehöfte ([[Gehöft Dorfstraße 29 (Ketzür)|Dorfstraße 29]], [[Wohnhaus Dorfstraße 30 (Ketzür)|Dorfstraße 30]], [[Pfarrgehöft Dorfstraße 31 (Ketzür)|Dorfstraße 31]] und [[Gehöft Unter den Linden 11 (Ketzür)|Unter den Linden 11]]) sowie eine Straße mit Ziegelsteinpflasterung nördlich der Ortslage in der Denkmalliste des Landes.&amp;lt;ref&amp;gt;bldam-brandenburg PDF: Landkreis Potsdam-Mittelmark. In: Denkmalliste des Landes Brandenburg; abgerufen am 15. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Fundstoff. Ein Schwert von Ketzür&amp;#039;&amp;#039;. In: Harry Wüstemann. Mit einem Anhang von Josef Riederer: &amp;#039;&amp;#039;Die Schwerter in Ostdeutschland&amp;#039;&amp;#039;. Prähistorische Bronzefunde. Abteilung 4. Schwerter. Band 15. Franz Steiner, Stuttgart, 2004, ISBN 978-3-515-08441-3. ([https://www.google.de/books/edition/Die_Schwerter_in_Ostdeutschland/AVwEsBBSz3YC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Ketz%C3%BCr&amp;amp;pg=RA1-PA164&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Conrad Dammeier, Karl Boelcke, Otto Tschirch, Max Kern: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche in Ketzür, ihre Geschichte und ihre künstlerische Ausstattung&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Babenzien, Rathenow 1916. {{DNB|1002148901}} &lt;br /&gt;
* [[Paul Eichholz]], [[Willy Spatz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Westhavelland&amp;#039;&amp;#039;. Schriftleitung: Provinzialkonservator [[Theodor Goecke]]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Provinz Brandenburg]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Teil 1. Hrsg. Brandenburgischer Provinzialverband, Kommissionsverlag Vossische Buchhandlung, Berlin 1913, {{DNB|365575399}}, S. XXXIII, 63–79.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/landschleicher/beitraege/potsdam-mittelmark/landschleicher-potsdam-mittelmark-ketzuer.html Ketzür], In: RRB-[[Der Landschleicher]] 5. Januar 2025&lt;br /&gt;
* [https://www.beetzseeheide.org/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=93882 Verein zur Erhaltung der Bockwindmühle Ketzür e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://denkmalschutz.de/736.html |text=Infos und Fotos zur Kirche. |wayback=20070614003609}} Stiftung Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Beetzseeheide}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ketzur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Potsdam-Mittelmark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Beetzseeheide)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Potsdam-Mittelmark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2002]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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