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	<title>Kettenblatt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T10:47:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kettenblatt&amp;diff=201871&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Baumfreund-FFM: einheitliche Schreibweise im Artikel (von klein nach groß)</title>
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		<updated>2024-03-14T04:40:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;einheitliche Schreibweise im Artikel (von klein nach groß)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kettenblatt.jpg|mini|Kettenblatt aus gestanztem Stahlblech mit Steighilfen]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kettenblatt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das mit der [[Tretkurbel]] verbundene, von ihr angetriebene [[Kettenrad]] des [[Kettengetriebe#Kettengetriebe eines Fahrrades|Kettengetriebes]] eines [[Fahrrad]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der Kettenblätter hängt von der für das Einsatzgebiet  gewählten [[Gangschaltung]] ab. [[Eingangrad|Eingangräder]], Fixie bzw. Singlespeed, mit einer festen Übersetzung haben &amp;#039;&amp;#039;ein&amp;#039;&amp;#039; Kettenblatt, Fahrräder mit einer [[Nabenschaltung]], einer [[Tretlagerschaltung]] oder mit 12-fach- bzw. 13-fach-[[Zahnkranzpaket]] meistens ebenfalls. Fahrräder mit 9-fach-, 10-fach- oder 11-fach-Zahnkranzpaket verfügen meistens über zwei oder drei Kettenblätter. Die Verbindung mehrerer Kettenblätter wird [[Kettenblattgarnitur]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größe des Kettenblatts – Übersetzung – Ablauflänge ==&lt;br /&gt;
Bei [[Rennrad|Rennrädern]] werden gewöhnlich Kettenblätter zwischen 30 und 53 Zähnen verbaut. Bei [[Mountainbike]]s mit 9-fach-, 10-fach- und 11-fach-Zahnkranzpaket besitzen die Kettenblätter oft 22, 32 und 44 Zähne, bei Trekkingrädern sind 26, 36 und 48 Zähne eine gängige Kombination. [[Liegerad|Liegeräder]] verfügen meist über Schaltungen mit großem Übersetzungsbereich, sodass hier oft Mountainbike-Schaltungen zum Einsatz kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mountainbikes sowie Cyclocross-Fahrräder und Gravelbikes werden in den letzten Jahren überwiegend mit nur einem Kettenblatt ausgestattet, Einfach-Antrieb genannt. Möglich macht diesen Trend die Entwicklung von 12-fach- bzw. 13-fach-Kassetten. Vorreiter in diesem Bereich sind die Firmen [[SRAM (Unternehmen)|SRAM]] und ROTOR. Bei Mountainbikes werden in Verbindung mit einer Einfach-Kurbel Kettenblätter mit 32, 34 oder 36 Zähnen verbaut. Bei Gravelbikes werden in Verbindung mit der 13-fach-ROTOR-Gruppe Kettenblätter mit 50 Zähnen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der Zähne des Kettenblatts, &amp;lt;math&amp;gt;{Z_K}&amp;lt;/math&amp;gt;, und die des [[Ritzel]]s, &amp;lt;math&amp;gt;{Z_R}&amp;lt;/math&amp;gt;, bestimmen die [[Übersetzung (Technik)|Übersetzung]] &amp;lt;math&amp;gt;\tfrac{{Z_K}}{{Z_R}}&amp;lt;/math&amp;gt;. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass in der Fahrradtechnik die Übersetzung schon immer anders berechnet wurde als im allgemeinen Maschinenbau (Kehrwert). Die entscheidende Größe für die Wahl der Kettenblätter und Ritzel ist aber nicht die Übersetzung, sondern die mit einer Kurbelumdrehung zurückgelegte Strecke, die &amp;#039;&amp;#039;[[Entfaltung (Technik)|Entfaltung]]&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Ablauflänge&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;math&amp;gt;{L}&amp;lt;/math&amp;gt; genannt wird. Sie berechnet sich als &amp;lt;math&amp;gt;L=U \cdot \tfrac{{Z_K}}{{Z_R}}&amp;lt;/math&amp;gt; aus dem Umfang &amp;lt;math&amp;gt;{U}&amp;lt;/math&amp;gt; des angetriebenen Rades &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; der Übersetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befestigung an der Tretkurbel ==&lt;br /&gt;
Bei günstigen Tretkurbeln sind die Kettenblätter fest mit dem rechten Kurbelarm verbunden und nicht separat austauschbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Varianten mit lösbaren Verbindungen:&lt;br /&gt;
* Bei einer werden die Kettenblätter direkt an einen Kurbelstern, der Bestandteil des rechten Tretkurbelarmes ist, geschraubt.&lt;br /&gt;
* Das Kettenblatt wird an einen Spider geschraubt, der meist am Kurbelarm aufgesteckt und mit Verschraubung gesichert ist.&lt;br /&gt;
* Beim direkten Montieren wird das Kettenblatt ohne Spider auf den Kurbelarm gesteckt und gesichert. Werden bei dieser Variante mehrere Kettenblätter eingesetzt, werden die weiteren am größten Blatt befestigt.&lt;br /&gt;
Kurbelstern und Spider gibt es mit drei, vier oder fünf Befestigungslöchern, an denen sich beiderseits gleichzeitig zwei unterschiedlich große Kettenblätter befestigen lassen. Oft haben sie zusätzliche Befestigungslöcher für ein drittes deutlich kleineres Kettenblatt. Die Befestigung erfolgt mit Kettenblattschrauben und -muttern, die zumeist ISO-Feingewinde M8 × 0,75 haben. Das größte Kettenblatt wird an der Außenseite montiert, die weiteren in absteigender Größe nach innen. Der gedachte Kreis, auf dem sich die Befestigungslöcher eines Kettenblattes befinden, nennt sich Lochkreis. Es gibt eine Vielzahl unterschiedliche Lochkreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befindet sich die Syncronkette bei [[Tandem (Fahrrad)|Tandems]] auf der linken Seite, haben die Kurbeln für das vordere Tretlager auf der linken Seite eine Befestigung für ein einzelnes Kettenblatt. Die rechte Kurbel ist ohne Kettenblatt. Das hintere Tretlager hat auf der rechten Seite eine gewöhnliche Kurbel für mehrere Kettenblätter, während an der linken Kurbel das Kettenblatt für die Synchronkette befestigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lochmaße von 5-Arm-Kurbeln ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kurbeltyp !! Lochkreis-&amp;lt;br /&amp;gt;durchmesser !! Loch&amp;lt;br /&amp;gt;abstand !! kleinstmögliches&amp;lt;br /&amp;gt;Blatt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Campagnolo (vor 1963) || 151&amp;amp;nbsp;mm || 88,8&amp;amp;nbsp;mm || 44 Zähne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Campagnolo/Stronglight || 144&amp;amp;nbsp;mm || 84,6&amp;amp;nbsp;mm || 41 Zähne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Campagnolo || 135&amp;amp;nbsp;mm || 79,4&amp;amp;nbsp;mm || 39 Zähne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rennrad-„Standard“ || 130&amp;amp;nbsp;mm || 76,4&amp;amp;nbsp;mm || 38 Zähne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stronglight 93 (z.&amp;amp;nbsp;B. Peugeot-Rennräder bis 80er Jahre) || 122&amp;amp;nbsp;mm || 71,7&amp;amp;nbsp;mm || 38 Zähne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ofmega, SR || 118&amp;amp;nbsp;mm || 69,4&amp;amp;nbsp;mm || 36 Zähne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Campagnolo (alt) || 116&amp;amp;nbsp;mm || 68,2&amp;amp;nbsp;mm || 35 Zähne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kompaktkurbel]], bei Renn- und Touringrädern und MTB-Standard bis Anfang der 1990er für mittleres und großes Blatt || 110&amp;amp;nbsp;mm || 64,7&amp;amp;nbsp;mm || 33 Zähne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Compact Drive Shimano 1994, Microdrive Suntour 1992 – 3-fach (großes Blatt) || 94&amp;amp;nbsp;mm || 55,3&amp;amp;nbsp;mm || 29 Zähne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Shimano [[Shimano Dura-Ace|Dura-Ace]] (3-fach, kleines Blatt) || 92&amp;amp;nbsp;mm || 53,3&amp;amp;nbsp;mm || 30 Zähne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stronglight 99, Sugino || 86&amp;amp;nbsp;mm || 50,6&amp;amp;nbsp;mm || 28 Zähne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rennrad/MTB kleines Blatt bei Dreifachkurbeln,&amp;lt;br /&amp;gt;zusammen mit 110/130/135 mm || 74&amp;amp;nbsp;mm || 43,5&amp;amp;nbsp;mm || 24 Zähne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Compact Drive Shimano 1994 – 3-fach (kleines, mittleres Blatt) || 58&amp;amp;nbsp;mm || 34,1&amp;amp;nbsp;mm || 20 Zähne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Microdrive Suntour 1992 – 3-fach (kleines, mittleres Blatt) || 56&amp;amp;nbsp;mm || 32,9&amp;amp;nbsp;mm || 20 Zähne&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die angegebenen möglichen Kettenblattgrößen beziehen sich auf seriengefertigte Kettenblätter. Als Sonderanfertigung sind insbesondere größere Kettenblätter erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kompaktkurbel]]n sind kleiner und ermöglichen damit kleinere Kettenblätter, als mit dem verbreiteten Lochkreis-Standard von 130&amp;amp;nbsp;mm möglich sind. Im Rennradbereich verfügen Kompaktkurbeln über Befestigungsmöglichkeiten für 2 Kettenblätter, meist mit einem Lochkreis von 110&amp;amp;nbsp;mm. Kompaktkurbeln für Mountainbikes mit drei Kettenblättern haben meist Lochkreise von 94 und 58 oder von 104 und 64&amp;amp;nbsp;mm (früher 110 und 74&amp;amp;nbsp;mm), üblicherweise mit Kettenblättern mit 22, 32 und 42 Zähnen (statt wie sonst 28, 38 und 48 oder 24, 36 und 46 Zähne).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lochmaße von symmetrischen 4-Arm-Kurbeln ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kurbeltyp !! Lochkreis-&amp;lt;br /&amp;gt;durchmesser&amp;lt;br /&amp;gt;außen !! Lochkreis-&amp;lt;br /&amp;gt;durchmesser&amp;lt;br /&amp;gt;Mitte !! Lochkreis-&amp;lt;br /&amp;gt;durchmesser&amp;lt;br /&amp;gt;innen !! kleinstes Blatt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTB-„Standard“ || 104&amp;amp;nbsp;mm || 104&amp;amp;nbsp;mm || 64&amp;amp;nbsp;mm || 22 Zähne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Shimano XTR]] bis 2006 || 145&amp;amp;nbsp;mm || 102&amp;amp;nbsp;mm || 64&amp;amp;nbsp;mm || 22 Zähne&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Material ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kettenblatt-steighilfen.jpg|mini|Steighilfen werden manchmal als vermeintliche Fabrikationsfehler bemängelt]]&lt;br /&gt;
Die meisten Kettenblätter werden aus [[Stahl]] oder [[Duraluminium]] hergestellt, seltener sind Kettenblätter aus [[Titan (Element)|Titan]] oder Carbon (mit Zähnen aus Aluminium oder Stahl). Oft weisen sie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steighilfen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf. Sie sollen es der Kette beim Schalten erleichtern, zwischen den Kettenblättern zu wechseln. Diese mechanische Besonderheit fällt durch unterschiedliche Abmessungen der einzelnen Zähne und verschiedenartige Anschliffe an den Zahnflanken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmung der Größe (Zähnezahl) der Kettenblätter ==&lt;br /&gt;
Die Wahl der Zähnezahl der beiden (drei) Kettenblätter im Verhältnis zueinander und zu den zur Verfügung stehenden Ritzeln (man spricht vom „Ritzelpaket“ oder „Kassette“) ist sehr komplex. Da sich das Übersetzungsspektrum beider Kettenblätter überschneidet, muss eine Lösung gefunden werden, bei der möglichst wenige der „gangbaren“ (vgl. unten) Übersetzungen doppelt vorkommen. Als „gangbar“ gelten Übersetzungen, bei denen der Kettenschräglauf nicht zu groß ist&amp;amp;nbsp;– bei den heute üblichen 9- bzw. 10-fach-Kassetten sollten aus diesem Grunde die beiden größten Ritzel nicht mit dem großen Kettenblatt, die beiden kleinsten Ritzel nicht mit dem kleinen Kettenblatt kombiniert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis in die 1960er Jahre wurde aus diesem Grund der sog. „Stufenkranz“ verwendet. Bei dieser Variante „griffen“ die Übersetzungen des kleinen Kettenblatts in die Lücken, die durch die 2-Zähne-Abstufung des Ritzelpakets bei Verwendung des großen Kettenblatts entstanden. Heute dagegen werden Ritzelpakete verwendet, bei denen sich das Übersetzungsspektrum des kleinen Kettenblatts bei Vernachlässigung der nicht &amp;#039;&amp;#039;gangbaren&amp;#039;&amp;#039; Übersetzungen mit einem kleinen Überschneidungsbereich an das des großen Blatts anschließt. Der verbleibende Überschneidungsbereich ist durchaus gewollt, weil sich dadurch der doppelte Schaltvorgang (Kettenblatt- &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; Ritzelwechsel) in bestimmten Rennsituationen vermeiden lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geläufige Übersetzungen im Radrennsport ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kettenblatt-miche-3.jpg|mini|Miche Kettenblatt für Campagnolo Systeme (Lochkreis 135&amp;amp;nbsp;mm)]]&lt;br /&gt;
Folgende Übersetzungen sind im Radrennsport geläufig (hier ist zunächst vom männlichen Erwachsenenbereich die Rede):&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Straße, Spitzenamateure und Profis: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;53/13 im Flachen; 53/18 bis 53/15 an moderaten Steigungen; Berge: an kurzen Anstiegen wird häufig eine größere Übersetzung (bis 20 % größer) gefahren als an langen Bergen, daher sind einigermaßen verbindliche Angaben nur für lange Steigungen (Pässe u. dergl.) zu machen. Die Übersetzung hängt hier von Krafteinsatz (daraus folgend [[Trittfrequenz]]) und Geschwindigkeit ab. Bei einer Alleinfahrt an einer 8%igen Steigung muss ein Fahrer, der hier im Hochleistungsbereich fährt (angenommen 6,2 Watt/kg; 430 Watt) und dabei gut 21&amp;amp;nbsp;km/h erzielt, zum Erreichen seiner (angenommenen) optimalen Trittfrequenz von 75/min eine Übersetzung von 39/17 fahren. Das Beispiel zeigt, dass in diesem Bereich keine schematischen Übersetzungsempfehlungen existieren können. Bei Bergabfahrten und schnellen Verfolgungen/[[Ausreißversuch]]en kommt dann auch der „12er (53/12)“ und „11er (53/11)“ zum Einsatz.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahn, Spitzenamateure und Profis:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 52/16, 53/16, und 52/15 bei [[Bahnradsport|Ausdauerwettbewerben]], bis 54/14 bzw. 60/14 bei Wettbewerben hinter Motoren (Derny bzw. Steher), 48/14 bis 50/14 bei Sprintern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://autobus.cyclingnews.com/interviews/nothstein012.shtml Marty Nothstein im Interview mit Cyclingnews.com, abgerufen am 29. März 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den Jugendklassen gelten teilweise [[Übersetzungsbeschränkung]]en, die meist voll ausgeschöpft werden. Die Übersetzungen im Frauenbereich liegen meist zwischen denen der männlichen Profis und Junioren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Mythos vom „großen Blatt“ im Radrennsport ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen| Weder wird der Mythos belegt noch die angeblich richtige Auffassung.}}&lt;br /&gt;
Um die Verwendung des großen Kettenblatts im Radsport ranken sich sowohl Theorien als auch Legenden. Diese rühren von der Tatsache her, dass das &amp;#039;&amp;#039;„große Blatt“&amp;#039;&amp;#039; bei höheren Geschwindigkeiten zum Einsatz kommt und somit speziell bei Anstiegen nur von kräftigen Fahrern genutzt werden kann. So beschreibt [[Hans Blickensdörfer]] in seinem Klassiker &amp;#039;&amp;#039;Tour der Leiden&amp;#039;&amp;#039; ausführlichst den Moment, in dem ein berühmter Radrennfahrer am Berg vom kleinen auf das große Kettenblatt schaltet und diese Übersetzung erst einmal „drücken“ muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich gibt es ernstzunehmende &amp;#039;&amp;#039;physikalische Gründe&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Wegen des höheren [[Trägheitsmoment]]s der Kette und damit besseren Gleichlaufs werden bei &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausdauerdisziplinen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Straße, [[Bahnradsport#Ausdauerdisziplinen|Bahn ab 4000 m]]) eher große Kettenblätter eingesetzt.&lt;br /&gt;
* Beim [[Sprint (Bahnradsport)|Bahnsprint]] dagegen verwendet man möglichst kleine Kettenblätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Übersetzung beim Mountainbiken, das „kleine Blatt“ ==&lt;br /&gt;
{{Veraltet|2=Seit spätestens 2020 haben sich Einfachschaltungen mit Kettenblättern mit alternierendem Zahnprofil durchgesetzt.|seit=etwa 2020}}&lt;br /&gt;
Mit dem Mountainbike werden häufig Strecken mit weichem Untergrund (Sand, Schlamm etc.) bewältigt, wodurch der Rollwiderstand erheblich höher ist als auf Asphalt. Zudem sind Mountainbikes in der Regel schwerer als Rennräder. Aus diesen Gründen müssen Mountainbikes mit sehr kleinen Gängen ausgestattet sein. Beim Downhill an Bergen ohne Lift müssen die besonders schweren Downhillbikes mit einer guten Bergübersetzung nach oben gefahren werden. Daher darf das kleinste Kettenblatt nicht zu groß sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bergrennen ist ein besonders großer Entfaltungsbereich wünschenswert, denn steile Anstiege können ebenso vorkommen wie langgezogene, flache Passagen oder gemäßigte Abfahrten, bei denen mit einem besonders großen Blatt zusätzlich „Druck“ gemacht werden kann. Allerdings werden auch Mountainbikerennen eher bergauf gewonnen und nicht bergab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unrunde Kettenblätter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Biopacemtb.jpg|mini|Shimano Biopace Kettenblatt. Die Längsachse des Ovals ist etwa parallel zum Kurbelarm.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rotor Cervelo crankset Osymetric chainrings.JPG|mini|Modernes ovales Kettenblatt. Die Längsachse des Ovals steht etwa senkrecht zum Kurbelarm.]]&lt;br /&gt;
In der Geschichte des Radsports finden sich immer wieder Versuche mit unrunden, beispielsweise [[Oval (Geometrie)|ovalen]] Kettenblättern. Diese haben einen anderen [[Drehmoment]]verlauf und sollen den Tritt ergonomischer machen. Bekanntestes System ist &amp;#039;&amp;#039;[[Shimano Biopace|Biopace]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Shimano]], das in den 1980ern populär war. Hier wurde im Augenblick der größten Tretkraft, also bei waagerechter Kurbel, zusätzlich noch der Radius verkleinert, also die Antriebskraft erhöht. Umgekehrt wurde im Augenblick der geringsten Tretkraft, also bei senkrecht stehenden Kurbelarmen, der Radius vergrößert, sprich Antriebskraft verkleinert. Biopace verstärkte also sozusagen den ungleichmäßigen Drehmomentverlauf. Es hat sich weder im Consumer-Bereich noch im Radsport durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutigen ovalen Kettenblätter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://acs-vertrieb.de/rotor-q-rings-vs-biopace-pid852 |titel=ROTOR Q-Rings vs. Biopace {{!}} ACS Vertrieb GmbH |zugriff=2018-05-28 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; weisen im Vergleich zu denen der 1980er eine um ca. 80° in Rotationsrichtung verschobenes [[Oval (Geometrie)|Oval]] auf, da angenommen wird, dass diese Stellung eher der durch die Physiologie begünstigten Kraftentwicklung entgegenkommt. Hier ist es also so, dass im Moment ungünstiger Kurbelstellung (senkrecht) die Übersetzung verringert wird und umgekehrt. Damit will man den Drehmomentverlauf glätten. Auf dem breiten Markt konnte sich keine der ovalen Bauarten durchsetzen, im Profiradsport gibt es jedoch einige Fahrer (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Chris Froome]] und [[Bradley Wiggins]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Why does Chris Froome use Osymetric chainrings and do they work? – Cycling Weekly |Sammelwerk=Cycling Weekly |Datum=2017-03-16 |Online=http://www.cyclingweekly.com/news/product-news/osymetric-chainrings-do-they-work-28044 |Abruf=2018-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;), die diese Blätter benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rob van der Plas: &amp;#039;&amp;#039;Die Fahrradwerkstatt – Reparatur und Wartung Schritt für Schritt.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, BVA Bielefelder Verlaganstalt, Bielefeld, 1995, ISBN 3-87073-147-8.&lt;br /&gt;
* Frank Lewerenz, Martin Kaindl, Tom Linthaler: &amp;#039;&amp;#039;Das Rennrad Technikbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Pietsch Verlag, Stuttgart, 2005, ISBN 3-613-50486-3.&lt;br /&gt;
* Michael Gressmann, Franz Beck, Rüdiger Bellersheim: &amp;#039;&amp;#039;Fachkunde Fahrradtechnik.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage,  Verlag Europa-Lehrmittel, Haan-Gruiten, 2006, ISBN 3-8085-2291-7.&lt;br /&gt;
* Fritz Winkler, Siegfried Rauch: &amp;#039;&amp;#039;Fahrradtechnik Instandsetzung, Konstruktion, Fertigung.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage, BVA Bielefelder Verlagsanstalt GmbH &amp;amp; Co. KG, Bielefeld, 1999, ISBN 3-87073-131-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fa-technik.adfc.de/Werkstatt/Lochkreis/ Zusammenhang zwischen Lochkreis und Lochabstand]&lt;br /&gt;
* [http://www.fahrradmonteur.de/kettenschaltung-einstellen.php Kettenschaltung einstellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gangschaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zahnrad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrradbauteil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Baumfreund-FFM</name></author>
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