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	<title>Ketone - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ketone&amp;diff=51344&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Windharp: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2025-07-18T12:13:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ketone&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Ketone Structural Formula V.2.svg|100px|Allgemeine Struktur der Alkanone]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| R&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; und R&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; sind organische Reste (Alkyl, Aryl o.&amp;amp;nbsp;ä.). Die [[Carbonylgruppe]] ist &amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;blau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt; markiert.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ketone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[chemische Verbindung]]en, die als [[funktionelle Gruppe]] eine nicht endständige [[Carbonylgruppe]] (&amp;gt;C=O) enthalten. Eine Ketongruppe [C–C(O)–C] enthält drei Kohlenstoffatome. Alle Ketone enthalten mindestens drei Kohlenstoffatome. Im Gegensatz zu den [[Aldehyde]]n ist hier der Carbonylkohlenstoff in beide Bindungsrichtungen mit Kohlenstoffatomen verbunden. Ketone kann man als [[Oxidation]]sprodukte sekundärer [[Alkohole]] auffassen. Die von den [[Alkane]]n ableitbaren Ketone nennt man auch &amp;#039;&amp;#039;[[Alkanone]]&amp;#039;&amp;#039;. Entsprechend bezeichnet man die auf [[Alkene]] und [[Alkine]] zurückzuführenden Ketone als &amp;#039;&amp;#039;[[Alkenone]]&amp;#039;&amp;#039; (siehe [[Enone]]) bzw. &amp;#039;&amp;#039;[[Alkinone]]&amp;#039;&amp;#039;. Das einfachste Keton ist [[Aceton]]. Ein einfaches [[Aromaten|aromatisches]] Keton ist [[Benzophenon]] (Diphenylketon). Ein gemischtes Keton ist [[Acetophenon]] (Methylphenylketon). Physiologisch entstehen [[Ketokörper|bestimmte Ketone]] als Stoffwechselprodukt in der Leber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nomenklatur ==&lt;br /&gt;
Nach der [[International Union of Pure and Applied Chemistry|IUPAC]]-[[Nomenklatur (Organische Chemie)|Nomenklatur]] erhalten Ketone das [[Präfixe und Suffixe in der Chemie|Suffix]] -on, sofern die Carbonylgruppe die im [[Molekül]] enthaltene Gruppe mit höchster [[Funktionelle Gruppe#Formeln und Nomenklatur|Priorität]] ist. Entsprechend heißt das vom [[Propan]] abgeleitete Keton [[Aceton|Propan-2-on]] (CH&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;–CO–CH&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Trivialname: Aceton&amp;#039;&amp;#039;). Die Carbonylgruppe erhält die kleinstmögliche Nummer, diese steht regelkonform direkt vor der Endung -on, wird aber oft auch vor den Stammnamen gesetzt. Beispielsweise heißt CH&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;–CH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;–CH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;–CO–CH&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; Pentan-2-on oder [[2-Pentanon]].&lt;br /&gt;
Falls die Carbonylgruppe nicht die höchste Priorität besitzt, verwendet man das [[Präfixe und Suffixe in der Chemie|Präfix]] Oxo-. Zum Beispiel heißt CH&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;–CO–CHO [[Methylglyoxal|2-Oxopropanal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr häufig tragen die Ketone jedoch Namen, welche aus der Bezeichnung der [[Alkyl]]reste gefolgt von der Endung -keton bestehen ([[Radikofunktionelle Nomenklatur]]). So wird [[Butanon|Butan-2-on]] auch Methylethylketon (MEK) genannt. Falls der eine [[Substituent]] eine [[Phenylgruppe]] ist, ist die Endung [[Phenone|-phenon]] gebräuchlich, wie zum Beispiel bei [[Acetophenon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Niedermolekulare Ketone sind farblose, leichtbewegliche Flüssigkeiten und aufgrund der Polarität der Carbonylgruppe in Wasser löslich. Niedermolekulare Ketone zeichnen sich durch einen meist angenehmen, fruchtigen [[Geruch]] aus. Höhermolekulare Ketone sind feste Stoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketone besitzen auf Grund des [[Induktiver Effekt|+I-Effekts]] der Alkylsubstituenten am Carbonyl-Kohlenstoffatom eine niedrigere Reaktionsfreudigkeit als Aldehyde und neigen nicht zur [[Polymerisation]]. Im Unterschied zu den Aldehyden erfolgt mit Ketonen keine Reaktion bei der [[Fehling-Probe]], da die Ketongruppe unter Erhalt des Kohlenstoffgerüsts nicht weiter oxidiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
* Ketone lassen sich durch [[Oxidation]] von sekundären [[Alkohole]]n herstellen.&lt;br /&gt;
* Eine weitere Herstellungsmethode ist die [[Ozonolyse]] von Alkenen.&lt;br /&gt;
* Die wichtigste Herstellungsmethode für [[Aromaten|aromatische]] Ketone ist die [[Friedel-Crafts-Acylierung]].&lt;br /&gt;
* Nach der [[Ketonsynthese von Gilman und van Ess]] erhält man aus einer [[Carbonsäuren|Carbonsäure]] (R&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;+1) und einer [[Lithiumorganische Verbindungen|Lithiumalkyl-Verbindung]] (R&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;) durch Hydrolyse das analoge Keton&lt;br /&gt;
* Eine weitere Herstellungsmethode ist die Umsetzung von [[Weinreb-Amid-Ketonsynthese|Weinreb-Amiden]] mit Alkyl-Lithium-Verbindungen und anschließender wässrig-saurer Aufarbeitung.&lt;br /&gt;
* Eine mittlerweile historische Synthese stellt die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Kalksalzdestillation&amp;#039;&amp;#039; dar, bei der [[Calcium]]salze von Carbonsäuren trocken erhitzt und das gasförmig freiwerdende Keton rekondensiert wird (beispielsweise zur Darstellung von [[Aceton]] aus [[Calciumacetat]]).&lt;br /&gt;
* Aceton fällt als [[Kuppelproduktion|Kuppelprodukt]] bei der industriellen Phenolsynthese nach dem [[Cumolhydroperoxid-Verfahren]] (Hock-Verfahren) an.&lt;br /&gt;
* Wasseraddition an Alkine.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Buddrus: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Organischen Chemie&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage, Walter de Gruyter Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-11-024894-4, S. 479.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reaktionen ==&lt;br /&gt;
Ketone gehen, ähnlich wie [[Aldehyde]], [[Additionsreaktion|Additions-]] und [[Kondensationsreaktion]]en ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketone (R&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, R&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, R&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; = [[Organyl]]-Rest) stehen mit ihrer [[Tautomerie|tautomeren Form]], den [[Enole]]n im Gleichgewicht ([[Keto-Enol-Tautomerie]]), wenn an das α-Kohlenstoffatom ein Wasserstoffatom gebunden ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Keto-Enol-Tautomerie.png|rahmenlos|hochkant=1.5|zentriert|Keto-Enol-Tautomerie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz gegen unerwünschte Reaktionen werden Ketone mit [[Alkohole|Diolen]] zu [[Acetale|Vollacetalen]] (siehe [[Schutzgruppe]]) umgesetzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vollacetale Formation.png|rahmenlos|hochkant=1.8|zentriert|Bildung von Vollacetalen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Umsetzung des Vollacetals mit Wasser entsteht [[Säurekatalyse|säurekatalysiert]] wieder das Keton, d.&amp;amp;nbsp;h. die Schutzgruppe wird abgespalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketone lassen sich im Gegensatz zu den Aldehyden nur unter drastischen Reaktionsbedingungen [[Oxidation|oxidativ]] angreifen. Dabei wird eine Bindung zwischen Carbonylkohlenstoff und einem Nachbarkohlenstoff gespalten. Die entstehenden Molekülbruchstücke sind [[Carbonsäure]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Vertreter der Ketone ==&lt;br /&gt;
* [[Aceton]], [[Cyclohexanon]]&lt;br /&gt;
* [[Himbeerketon]], [[Mycosporin]]&lt;br /&gt;
* [[Butinon]], der einfachste Vertreter der Ketone mit einer zusätzlichen C≡C-Dreifachbindung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
* [[Aceton]]: [[Lösungsmittel]], [[Reinigungsmittel]]&lt;br /&gt;
* [[Cyclohexanon]]: Herstellung von [[Perlon]]&lt;br /&gt;
* [[Himbeerketon]]: Aromatisierung von Lebensmitteln (Geruch nach [[Himbeere|Himbeeren]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spektroskopie von Ketonen ==&lt;br /&gt;
In [[IR-Spektroskopie|IR-Spektren]] von Ketonen und [[Aldehyde]]n findet man die charakteristische Bande der C=O-Valenzschwingung im Bereich von 1690 bis 1750&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Diketone]]&lt;br /&gt;
* [[Thioketone]]&lt;br /&gt;
* [[Ketoazidose]]&lt;br /&gt;
* [[Ketokörper]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* K. Peter C. Vollhardt, Neil E. Schore: &amp;#039;&amp;#039;Organische Chemie.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Wiley-VCH, Weinheim 2005, ISBN 3-527-31380-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ketones|Ketone}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Keton}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4129416-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keton| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Windharp</name></author>
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