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	<title>Ketelhodt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;fix url genealogy.net&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ketelhodt-Wappen.png|mini|hochkant=0.9|Stammwappen derer von Ketelhodt („Kesselhut“)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ketelhodt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutsches [[Uradel]]sgeschlecht aus dem [[Westfalen|westfälischen]] Raum ([[Rheda-Wiedenbrück]]), später in [[Mecklenburg]] und [[Thüringen]] beheimatet. Der Name Ketelhodt („Kesselhut, [[Kesselhelm]]“) wurde, dem jeweiligen Sprachgebrauch des [[Niederdeutsche Sprache|Niederdeutschen]] entsprechend, immer wieder auch anders geschrieben: Ketelhut, Kettelhoit, Ketelhot, Kettelhut, Kaetelhod, Kesselhot etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Familie stammte ursprünglich aus Westfalen und wanderte im Zuge der [[Deutsche Ostsiedlung|Ostkolonisation]] nach Mecklenburg. Dort wurde sie 1230 im [[Ratzeburger Zehntregister]] mit dem [[Ritter|miles]] Vredebernus (Ketelhot) zum ersten Mal in einer Urkunde erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mecklenburgisches Urkundenbuch]] (MUB), Band 1, Nr. 375, S. 372 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von diesem Vredebernus lässt sich die Stammreihe der Familie bis in das 21. Jahrhundert lückenlos verfolgen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahnentafel Agnete von Ketelhodt.jpg|mini|Beim [[Kloster Dobbertin]] eingereichter Ahnennachweis von Agnete von Ketelhodt aus dem Jahr 1802]]&lt;br /&gt;
In Mecklenburg wurden Angehörige der Familie immer wieder in Urkunden als Zeugen, als Käufer oder in Schenkungen erwähnt. So schenkten z.&amp;amp;nbsp;B. am 30. Mai 1279 die Brüder Matthias, Nicolaus und Gerhard der Pfarre in [[Lalendorf|Wattmannshagen]] drei [[Hufe]]n und acht [[Kate (Hütte)|Kathen]].&amp;lt;ref&amp;gt;MUB Bd. II (1251–1280), Stiller, Schwerin 1864, S. 601. Nr. 1490. [https://books.google.de/books?redir_esc=y&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=mEQ8AAAAMAAJ&amp;amp;q=1490#v=snippet&amp;amp;q=1490&amp;amp;f=false (1279). Mai 30. &amp;#039;&amp;#039;Johann, Fürst von Werle, verleiht der Pfarre Wattmanshagen Eigenthum, Recht und Freiheit von 3 Hufen und 8 Kathen daselbst, mit welchen dieselbte von Matthias, Nicolaus und Gerhard Ketelhot ausgestattet ist&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst siedelten Angehörige im Raum [[Ratzeburg]] und [[Grevesmühlen]] und sind ab 1292 auf dem Rittergut [[Kambs]] bei [[Röbel/Müritz|Röbel]] an der [[Müritz]] ansässig geworden. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] starben sieben von acht Brüdern, so auch der [[Rittmeister]] Lütke von Ketelhodt, der in der [[Schlacht bei Wittstock]] am 4. Oktober 1636 gefallen ist. Als einziger Bruder überlebte Gerd IV. Dessen Enkel Christian-Ulrich wurde als Jurist 1726 in den Staatsdienst von [[Schwarzburg-Rudolstadt]] übernommen. Er machte dort Karriere und war schließlich dort [[Kanzler]] und Konsistorialpräsident. In diesen hohen Ämtern folgten ihm später ein Sohn und zwei Enkel nach. Seit 1726 war [[Rudolstadt]] in Thüringen der Lebensmittelpunkt der Familie und blieb es bis 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl-Gerd von Ketelhodt, ein Sohn von Christian-Ulrich, der ebenfalls Kanzler und Konsistorialpräsident war, gründete eine bis heute bestehende bekannte Bibliothek, die heute den Namen „Historische Bibliothek Rudolstadt“ trägt. Sie wurde inzwischen durch noch vorhandene Bestände der alten Gutsbibliothek Behringen ergänzt. Die Rudolstädter ehemalige Privatbibliothek wurde auch von [[Friedrich von Schiller]] gern genutzt. Seit dem [[Wiener Kongress]], dessen Schlussakte der Schwarzburg-Rudolstädter Delegierte, der Kanzler Friedrich Wilhelm von Ketelhodt, am 8. Juni 1815 mit „[[Freiherr]]“ unterschrieb, führt die Familie offiziell den Freiherrentitel. Er wurde danach aus unterschiedlichen Gründen in Mecklenburg am 20. Juli 1843 und in Rudolstadt am 15. Dezember 1854 sowie am 29. August 1913 erneut bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Reichsgründungstag|Reichsgründung von 1871]] wanderten die Angehörigen der Familie nach und nach in andere Teile des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reiches]] ab, so auch nach [[Ostpreußen]] und [[Westpreußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Krieg, Vertreibung und Enteignung gingen 1945 Güter, Bibliotheken und fast alle Kunst- und Wertgegenstände der Familie verloren. Nachkommen leben heute in Deutschland und im Europäischen Ausland, in [[Südafrika]], den [[USA]] und [[Kanada]]. 1904 wurde der Familienverband gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzungen ==&lt;br /&gt;
=== Mecklenburg ===&lt;br /&gt;
* Im Kirchspiel Hohenkirchen: Besitz an den Dörfern Bekerwitz und Wischendorf, Friedrichshagen (südl. von Grevesmühlen) und Ketelhotsdorp (heute Kägsdorf an der Ostsee) um 1230.&lt;br /&gt;
* Wattmannshagen und Radum (Mecklenburg) etwa 1277 bis 1500.&lt;br /&gt;
* Kambs bei Röbel an der Müritz 1292 bis 1790 (Verkauf). Das aus dem 18. Jahrhundert stammende Gutshaus ist heute eine Ruine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thüringen ===&lt;br /&gt;
* Lichstedt 1745–1855 (Verkauf)&lt;br /&gt;
* [[Schlösschen Kitzerstein]] in Saalfeld 1771–1777 (Verkauf)&lt;br /&gt;
* [[Behringen (Stadtilm)|Behringen]] 1800–1945 (Enteignung)&lt;br /&gt;
* [[Herrmannsgrün]] 1839–1912 (Verkauf)&lt;br /&gt;
* [[Baranowo (Mikołajki)|Barranowen]] (Kreis Sensburg in Ostpreußen) 1900–1945 (Vertreibung)&lt;br /&gt;
* Neuschaden (Kreis Sensburg in Ostpreußen) 1940–1945 (Vertreibung)&lt;br /&gt;
* Sossnow mit Grünthal, Polko und Mörkendorf (Kreis Zempelburg/Westpreußen) 1922–1945 (Vertreibung)&lt;br /&gt;
* In der Stadt Rudolstadt/Thüringen besaßen verschiedene Familienangehörige im Laufe der Jahre über 20 Häuser; heute gehört nur noch ein Haus einem Angehörigen der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das älteste Wappen des Ritters Dietrich Ketelhodt (er wird in Urkunden zwischen 1292 und 1314 genannt) stammt aus dem Jahre 1302.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Crull&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Crull: &amp;#039;&amp;#039;Die Wappen der bis 1360 in den heutigen Grenzen Meklenburgs vorkommenden Geschlechter der Mannschaft&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039;, Band 52 (1887), S. 34–182, hier insbesondere [https://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00002957#page76 S. 66 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie führt ein [[redendes Wappen]] und nimmt Bezug auf den Identifikationsnamen „Kesselhut“. Niederdeutsch: Ketel = Kessel und hot = Ritterhelm oder Hut; je nachdem wie man das Wappen wendet, ist es ein Kessel oder ein Hut (Helm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Silber drei (2:1) schwarze Kesselhüte ([[Eisenhut (Helm)|Eisenhüte]]) mit roten Bändern. Auf dem Helm mit schwarz-silbernen [[Helmdecke|Decken]] ein armloser geharnischter Mann in schwarzem Kesselhut.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser 1942&amp;#039;&amp;#039;, Teil A (Uradel), 92. Jg. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft. Justus Perthes, Gotha 1941, S. 218.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu ist [[Friedrich Crull]] zitiert: „[[Bernhard Latomus|Lat.]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Crull2&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Crull: &amp;#039;&amp;#039;Die Wappen der bis 1360 in den heutigen Grenzen Meklenburgs vorkommenden Geschlechter der Mannschaft&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039;, Band 52 (1887), S. 44 ([https://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00002957#page54 Erklärung der Abkürzungen.])&amp;lt;/ref&amp;gt; giebt als [[Helmzier]] einen Hut mit drei [[Straußenfeder#Heraldik|Straußenfedern]], [[Bertram Christian von Hoinckhusen#Leben|v. H.]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Crull2&amp;quot; /&amp;gt; eine [[Zipfelmütze]] – denn dazu waren die Kesselhüte [[Model (Form)|umgemodelt]] –, [[Christoph Otto von Gamm|G.]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Crull2&amp;quot; /&amp;gt; einen [[Rumpf (Heraldik)|Rumpf]] mit Zipfelmütze. Darnach wird die ursprüngliche Helmzier, wenn nicht, wie es scheint, bloß aus einem Kesselhute, etwa mit Hahnenfedern besteckt, so doch aus einem mit einem Kesselhute bedeckten (gepanzerten) Rumpfe bestanden haben, wie ihn die Familie wieder aufgenommen hat.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Crull&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Friedrich Ludwig Anton Hoerschelmann|Friedrich Ludwig Anton Hörschelmann]] hatte die rheinischen Linie nur &amp;#039;&amp;#039;einen&amp;#039;&amp;#039; Kesselhut im Schild geführt. Als Helmzier diente dort eine Säule, mit einem Fisch darauf. Die [[Obersachsen|obersächsische]] Linie habe im Schild drei Kesselhüte und auf dem [[Helmkrone|gekrönten]] Helm drei Straußenfedern oder [[Pfau (Wappentier)|Pfauenfedern]] geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Ludwig Anton Hörschelmann: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisch-historische Nachrichten von der uralten stiftmäßigen adelichen in Ober- und Niedersachsen florierenden Familie von Ketelhodt&amp;#039;&amp;#039;, Erfurt 1771, [https://books.google.de/books?id=1ZNcAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA23 S. 23–24].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1337 wird &amp;#039;&amp;#039;Arnold Ketelhodt&amp;#039;&amp;#039; aus [[Kirchwehren]] urkundlich genannt. Die Ketelhodt sollen um 1500 in Kirchwehren einen Kirchenneubau finanziert haben. Ein kleiner Wappenstein, mit einem Kesselhut im gotischen [[Dreieckschild]], war in der [[Sakristei]] der 1753 abgerissenen alten Kirche eingemauert; heute ist er außen über dem zugemauerten Ostportal der [[Dreieinigkeitskirche (Kirchwehren)|Kirche]] zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.seelze.de/seelze/wissenswert/stadtgeschichte/die-ortswappen/ Die Ortswappen der Seelzer Stadtteile] (abgerufen am 21. Dezember 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Max von Spiessen]] stellt als &amp;#039;&amp;#039;altes Wappen&amp;#039;&amp;#039; der Ketelhodt, „Burgmannsfamilie zu [[Stromberg (Oelde)|Stromberg]], jetzt in Thüringen blühend“ einen einzelnen Eisenhut im Schilde dar, der sich auf dem Helm als Kopfbedeckung eines bärtigen Mannesrumpfes wiederholt. Späterhin erscheinen im Schild drei „Türkenmützen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Max von Spiessen]] |Titel=Wappenbuch des westfälischen Adels |Verlag=C. A. Starke, Görlitz 1901–1903 |Online=https://wiki.genealogy.net/index.php?title=Datei%3AWappenWestfAdel.djvu&amp;amp;page=32}} und [https://wiki.genealogy.net/Wappenbuch_des_Westf%C3%A4lischen_Adels_%28Buch_2%29/Tafel_73 Tafel 73.] (Wappengrafiken von [[Adolf Matthias Hildebrandt]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Hut (Heraldik)|Türken- oder Tatarenmützen]] erscheint das Wappenbild auch bei der Immatrikulation in der Frankfurter [[Patriziergesellschaft]] Haus [[Alten Limpurg]], worin die Ketelhodt 1798 durch Einheirat aufgenommen wurden, 1887 jedoch in der berechtigten Linie erloschen.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Frankfurter Patriziat: [https://frankfurter-patriziat.de/node/26994 Ketelhodt] (abgerufen am 21. Dezember 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen gehört mit dem derer [[Wendt (Adelsgeschlecht)|von Wendt]], [[Hemmerde (Adelsgeschlecht)|von Hemmerde]] und [[Wandthoff|von Wandthoff]] zu einer westfälischen [[Wappenfamilie]], ohne dass ein [[agnat]]ischer Zusammenhang dieser Geschlechter nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wappen 1302.jpg|Ältestes Familienwappen, Siegel des Ritters Dietrich Ketelhot aus dem Jahre 1302 „S (igillum) Tiederuci K(etelhot) MILITIS“&lt;br /&gt;
 KetelhodtSeal1302.png|Selbes Siegel von 1302, andere Nachzeichnung&lt;br /&gt;
 Wappen Verden 1318.jpg|1318: Siegel des Bischofs Nikolaus von Ketelhodt in Verden&lt;br /&gt;
 Wappen 1770 (1).jpg|Wappen um 1770 als „Türkenmütze“&lt;br /&gt;
 Kiettelhuet-Wappen.PNG|„Wappen Schleswig-Holsteinischer, Dänischer und anderer adeliger Familien“&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=https://dibiki.ub.uni-kiel.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:8:2-900913 | title=Wappen Schleswig-Holsteinischer, Dänischer und anderer adeliger Familien | publisher=Christian-Albrechts-Universität zu Kiel | accessdate=2023-06-26}}, in: Cod. MS. S. H. 381 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ketelhodt-Wappen 073 8.png|Stammwappen im Wappenbuch des Westfälischen Adels&lt;br /&gt;
 Ketelhodt-Wappen 073 7.png|Wappen im Wappenbuch des Westfälischen Adels&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus von Kesselhut]], von 1312 bis 1331 Fürstbischof von Verden&lt;br /&gt;
* [[Christian Ketelhodt]] (1492–1546), Reformator von Stralsund (die Zugehörigkeit zur adeligen Familie ist urkundlich jedoch nicht belegt)&lt;br /&gt;
* Gustav Joachim von Ketelhodt (1654–1732), Herr auf Kambs, Hofstallmeister in Güstrow&lt;br /&gt;
* [[Christian Ulrich von Ketelhodt]] (1701–1777), Kanzler und Konsistorialpräsident im Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt, Förderer der Wissenschaften und Künste&lt;br /&gt;
* [[Carl Gerd von Ketelhodt]] (1738–1814), Sohn von Christian Ulrich (* 1701), Kanzler und Konsistorialpräsident in Rudolstadt, Bibliotheksgründer&lt;br /&gt;
* Johann Friedrich von Ketelhodt (1744–1809), Sohn von Christian Ulrich (* 1701), Hofmarschall in Rudolstadt&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm von Ketelhodt]] (1766–1836), Sohn von Carl Gerd, Kanzler in Schwarzburg-Rudolstadt&lt;br /&gt;
* Friedrich August Freiherr von Ketelhodt (1786–1854), Diplomat und Hofmarschall in Rudolstadt&lt;br /&gt;
* Karl August &amp;#039;&amp;#039;Ludwig&amp;#039;&amp;#039; (Louis) von Ketelhodt (1789–1849), Sohn von Johann Friedrich (* 1744), Januar 1846 bis März 1848 Kanzler in Rudolstadt&lt;br /&gt;
* Maximilian Freiherr von Ketelhodt (1804–1865), Preußischer Beamter, ging später als Farmer in die britische Kolonie Jamaica und wurde dort Kustos (Gemeindevorsteher, Vertreter der Krone) von [[Saint Thomas Parish]]. Er wurde beim [[Morant-Bay-Aufstand]] am 11. Oktober 1865 ermordet.&lt;br /&gt;
* [[Robert Oskar von Ketelhodt]] (1836–1908), Politiker und Landrat.&lt;br /&gt;
* [[Max von Ketelhodt]] (1843–1907), deutscher Verwaltungsjurist und Amtshauptmann&lt;br /&gt;
* Hans von Ketelhodt (1871–1948), Marineleutnant (erschoss 1896 den Rechtsanwalt Zenker bei einem [[Duell#Kritik am Duellwesen|Duell]])&lt;br /&gt;
* [[Gerd Freiherr von Ketelhodt]] (1915–1976),&amp;lt;ref&amp;gt;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser 1916, Jg. 66, Justus Perthes, Gotha 1915, S. 406. [https://archive.org/details/gothaischesgenea661goth/page/n893/mode/2up Rudolf Karl Gerd. * Rudolstadt 17. März 1915.], vgl. GGT 1942.&amp;lt;/ref&amp;gt; deutscher Generalstabsoffizier, Träger des [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
* [[Christian Dürckheim-Ketelhodt]] (* 1944), Unternehmer und Kunstsammler&lt;br /&gt;
* [[Ines von Ketelhodt]] (* 1961), Designerin und Fotografin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 nikolaus von kesselhut.jpg|Nikolaus, Fürstbischof von Verden 1312–1331&lt;br /&gt;
 christian ketelhodt.jpg|Christian Ketelhodt Reformator von Stralsund, 1492–1546&lt;br /&gt;
 christian ullrich 1.jpg|Christian-Ulrich v. Ketelhodt 1701–1777 Kanzler in Rudolstadt&lt;br /&gt;
 carl gerd 1.jpg|Carl Gerd v. Ketelhodt 1738–1814 Kanzler in Rudolstadt Gründer einer Bibliothek&lt;br /&gt;
 freidrich willhelm 1.jpg|Friedrich Wilhelm Freiherr von Ketelhodt 1766–1836 Kanzler in Rudolstadt, Diplomat&lt;br /&gt;
 johann friedrich 1.jpg|Johann-Friedrich Freiherr von Ketelhodt 1744–1809 Hofmarschall, Oberstallmeister in Rudolstadt&lt;br /&gt;
 AugustKetelhodt1820.jpg|Friedrich August von Ketelhodt (1786–1854), Hofmarschall in Rudolstadt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Crull]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wappen der bis 1360 in den heutigen Grenzen Meklenburgs vorkommenden Geschlechter der Mannschaft&amp;#039;&amp;#039; in: [[Verein für mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde]]: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. – Bd. 52 (1887), Schwerin 1887, S. 34–182. (insb. S. 66)&lt;br /&gt;
* [[Genealogisches Handbuch des Adels]], &amp;#039;&amp;#039;[[Adelslexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, Band VI, Band 91 der Gesamtreihe GHdA, S. 197–198, [[C. A. Starke Verlag]], Limburg (Lahn) 1987. {{ISSN|0435-2408}} ISBN 3-7980-0791-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser auf das Jahr; Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser]]&amp;#039;&amp;#039;: Ausgaben [https://books.google.de/books?redir_esc=y&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=PvhSAAAAcAAJ&amp;amp;q=Ketelhodt#v=snippet&amp;amp;q=Ketelhodt&amp;amp;f=false 1856], ff. u.&amp;amp;nbsp;a. [https://archive.org/details/gothaischesgenea541unse/page/n745/mode/2up 1904], ff. 1930, ff. 1942, (Druck und Redaktion jeweils im Vorjahr), [[Justus Perthes]], Gotha. Letztausgabe zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]].&lt;br /&gt;
* Christian August Hanckel: &amp;#039;&amp;#039;Versuch, einige in dem Stammbaume der hochadlichen Familie von Ketelhodt vorkommende alte Würden zu erläutern: Sr. Excelenz … Herrn Carl Gerth von Ketelhodt … bey dem Antritte des Directorii über die hiesigen Fürstl. Regierungs- und Consistorial-Collegia gewidmet.&amp;#039;&amp;#039; Cöler, Frankenhausen 1770. ([https://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10959336-3 Digitalisat] des Exemplars der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]])&lt;br /&gt;
* [[Johann Christian von Hellbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Adels-Lexikon: oder Handbuch über die historischen, genealogischen und diplomatischen, zum Theil auch heraldischen Nachrichten vom hohen und niedern Adel, besonders in den deutschen Bundesstaaten, so wie von dem östreichischen, böhmischen, mährenschen, preußischen, schlesischen und lausitzischen Adel,&amp;#039;&amp;#039; A bis K, Band 1, Bernhard Voigt, Ilmenau 1825, S. 649. ([https://books.google.de/books?id=r2g7AAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=Ketelhodt&amp;amp;f=false Ketelhodt, in: Band 1.])&lt;br /&gt;
* Ulrich Hess: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Staatsbehörden in Schwarzburg-Rudolstadt.&amp;#039;&amp;#039; Zur Veröffentlichung vorbereitet, Hrsg. Peter Langhof, Historische Kommission für Thüringen, in: Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen / Große Reihe; Band 2, G. Fischer, Jena/Stuttgart 1994, ISBN 3-334-60503-5.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Heinrich Kneschke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon]].&amp;#039;&amp;#039;, Band 5, Friedrich Voigt, Leipzig 1864, [https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=0s4EAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA79 S. 79–81.]&lt;br /&gt;
* Eduard von Ketelhodt: &amp;#039;&amp;#039;Urkunden und historische Nachrichten Ketelhodtscher Familie.&amp;#039;&amp;#039; Stiller, Schwerin 1855.&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Quellen&amp;#039;&amp;#039;. ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-464618}})&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. ([https://books.google.de/books?id=j7JBAAAAcAAJ Digitalisat], {{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-464683}})&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Denkmäler der Freiherrlich von Ketelhodtischen Familie.&amp;#039;&amp;#039; Stiller, Schwerin 1855. ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-464604}})&lt;br /&gt;
* Gerd von Ketelhodt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Familie der Freiherren von Ketelhodt von 1654–1926&amp;#039;&amp;#039;, M. Ketelhodt, 2010, Neue (2.) Auflage / überarbeitet und mit Bildern und Übersichten versehen, mit 4 weiteren Anhängen von Matthias von Ketelhodt&lt;br /&gt;
* Gustav von Lehsten: &amp;#039;&amp;#039;Der Adel Mecklenburgs seit dem landesgrundgesetzlichen Erbvergleiche (1755).&amp;#039;&amp;#039; [[Johann Gottfried Tiedemann|J. G. Tiedemann]], Rostock 1864, [https://books.google.de/books?id=-PMqlxaypogC&amp;amp;pg=PA121 S. 121–122.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ketelhodt family|Familie von Ketelhodt}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|242071430}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vonketelhodt.de/ Familienverband der Freiherren von Ketelhodt e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.frankfurter-patriziat.de/node/26994 von Ketelhut im Frankfurter Patriziat]&lt;br /&gt;
* [https://www.roskildehistorie.dk/stamtavler/adel/Kettelhut/Kettelhut.htm Stammtafel bei roskildehistorie.dk]&lt;br /&gt;
* [http://schlossarchiv.de/herren/k/KE/Ketelhodt.htm Die v. Ketelhodt im Schlossarchiv Wildenfels]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12348507X|VIAF=18132434}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adelsgeschlecht (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westfälisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thüringer Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mecklenburgisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ketelhodt| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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