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	<title>Keszthely - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Keszthely&amp;diff=206890&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieter Zoubek am 13. April 2026 um 16:14 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-13T16:14:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Ungarn&lt;br /&gt;
|Wappen             = HUN_Keszthely_Címer.svg&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 46 | lat_min = 46 | lat_sec = &lt;br /&gt;
|lon_deg            = 17 | lon_min = 15 | lon_sec =&lt;br /&gt;
|Beschriftung       = &lt;br /&gt;
|Komitat            = Zala&lt;br /&gt;
|Kreis              = Keszthely&lt;br /&gt;
|Kleingebiet        = Keszthely&lt;br /&gt;
|Gemeindeart        = Stadt&lt;br /&gt;
|Gliederung         = &lt;br /&gt;
|Höhe               = 127&lt;br /&gt;
|Fläche             = 75.98&lt;br /&gt;
|Postleitzahl       = 8360&lt;br /&gt;
|KSH                = 18421&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl     = 83&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Gergely Tóth&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://vtr.valasztas.hu/onk2024/valasztopolgaroknak/varmegyek-telepulesek/varmegyek/20/telepulesek/093?tab=results&amp;amp;filter=representative |titel=Helyi önkormányzati választások 2024. június 9. - Keszthely |hrsg=A Nemzeti Választási Iroda |datum=2024-08-02 |sprache=hu en |abruf=2024-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BürgermeisterStand = 2024&lt;br /&gt;
|Partei             = Vártak Egysület&lt;br /&gt;
|AnschriftStraße    = Fő tér 1&lt;br /&gt;
|AnschriftOrt       = 8360 Keszthely&lt;br /&gt;
|Webpräsenz         = www.keszthely.hu&lt;br /&gt;
|Schutzpatron       = &lt;br /&gt;
|Stadtfest          = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keszthely&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈkɛsthɛj}}] ([[Deutsche Sprache|deutsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Kesthell&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt mit rund 18.000 Einwohnern (Stand 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2023) auf einer Fläche von 75,98 Quadratkilometern am Westufer des [[Plattensee]]s in [[Ungarn]]. Sie gehört zum [[Komitat]] (Verwaltungsbezirk) [[Komitat Zala|Zala]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Platz ist seit der [[Latènezeit]] besiedelt, in der [[Römisches Reich|Römerzeit]] entstand die [[Keszthely-Kultur]]. Auf dem Gebiet des Stadtteils Fenékpuszta wurde das römische [[Binnenkastell Keszthely-Fenékpuszta]] ausgegraben. Die Stadt selbst ist erstmals 1247 in einer Urkunde erwähnt. Seit dem Jahr 1421 besitzt die Stadt das [[Marktrecht (historisch)|Marktrecht]]. Durch die [[Türkenkriege]] wurde ihr Wachstum unterbrochen, die Stadt jedoch niemals eingenommen. Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stieg sie zum geistigen Mittelpunkt der Region auf. Das verdankt sie auch den [[Festetics]], einem aus [[Kroatien im Staatsverband mit Ungarn|Kroatien]] stammenden Adelsgeschlecht, deren Graf [[György Festetics (Landwirt)|György Festetics]] im Jahr 1797 das [[Georgikon]] gründete. Es handelte sich um eine landwirtschaftliche Hochschule, die im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wesentlich zum Nationalbewusstsein der Ungarn beitrug. Heute ist es die Agrarwissenschaftliche Fakultät der [[Universität Veszprém]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert begann mit dem [[Fremdenverkehr|Tourismus]] eine weitere wichtige Entwicklung. Heute stellt er den größten Wirtschaftszweig dar. Keszthely verfügt über große Uferhotels und mehrere Geschäfte in der Fußgängerzone, der [[Lajos Kossuth|Kossuth Lajos]] utca sowie über eine [[barock]]e Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Latènezeitliches Gräberfeld ==&lt;br /&gt;
An der Westseite des Keszthely-Berglandes, östlich des Flusses Gyöngyös, wurden Reste eines Gräberfeldes der [[Latènezeit]] freigelegt. Der Nordabschnitt des Fundortes trägt den Namen Felső-Dobogó, der Südabschnitt Alsó-Dobogó (Ober- und Unter-Dobogó). Zwischen den beiden Plätzen befinden sich eine Straße und ein Hügel aus [[Dolomit (Gestein)|Dolomitgestein]]. Im Osten liegt das ebenfalls keltische Gräberfeld von [[Cserszegtomaj]]. Die Gräber in Felső-Dobogó wurden durch die Nutzung als Gartenland weitgehend zerstört, eine [[Rettungsgrabung]] im Jahre 1966 brachte nur mehr eine kleine Grabgruppe mit vier [[Körperbestattung]]en (drei Frauen, ein Kind) zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei der Gräber lagen in Süd-Nord-Richtung, die anderen beiden in Südost-Nordwest-Richtung. Eine (zerstörte) [[Brandbestattung]] ungefähr 60&amp;amp;nbsp;m südlich davon lässt darauf schließen, dass noch weitere Gräber bestanden haben. Nach den [[Grabbeigabe]]n – ein Gefäß mit Henkel, ein eiserner Armreif mit Bronzeumkleidung und einige verzierte Hohlbuckelringe – wird auf eine Belegung in der [[Latènekultur#Frühlatène|Früh-]] und [[Latènekultur#Mittellatène|Mittellatène]] (LTB bis LTC, 380–150&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.) geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ebenfalls dort entdeckte Streufund einer italienischen Bronzefigur mit ausgestreckten Armen ist nicht mehr exakt lokalisierbar. Lászlo Hórváth und Miklós Szabó vermuten, dass diese und ähnliche Figuren in [[Transdanubien]] aus derselben Werkstatt im südlichen [[Umbrien]] stammen und im 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. hierher importiert worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;László Horváth: &amp;#039;&amp;#039;The surroundings of Keszthely.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Corpus of Celtic finds in Hungary&amp;amp;nbsp;I. Transdanubia&amp;amp;nbsp;I.&amp;#039;&amp;#039; Budapest 1987, S.&amp;amp;nbsp;63&amp;amp;nbsp;ff.; In: [[Susanne Sievers]]/[[Otto Helmut Urban]]/Peter C. Ramsl: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Keltischen Archäologie. A–K&amp;#039;&amp;#039;; Mitteilungen der prähistorischen Kommission im [[Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]], Wien 2012, ISBN 978-3-7001-6765-5, S.&amp;amp;nbsp;386–387.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der denkmalgeschützten Objekte in Keszthely}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Barockschloss der Festetics im Norden der Stadt bildet eine U-Form und steht inmitten eines Parks. Christoph Festetics erbaute es im Jahre 1745. Sein Sohn Pál erweiterte es in den 1860er Jahren unter Federführung von Christoph Hofstädter, der auch den Park entwarf. Die letzte Erweiterung in den 1880er Jahren erfolgte nach Plänen des Architekten [[Viktor Rumpelmayer]]. In den Räumen des Schlosses kann man Gegenstände vom 17. bis zum 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert besichtigen, darunter [[Delfter Ware#Delfter Fayencen|Delfter]]-Kachelöfen, [[Empire (Stilrichtung)|Empirestühle]] und [[intarsie]]nverzierte Tische. Außerdem befindet sich im Schloss die Helikon-Bibliothek (ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Helikon könyvtár&amp;#039;&amp;#039;), deren Inneneinrichtung der Keszthelyer Tischlermeister [[János Kerbel]] um 1800 aus Eichenholz schuf. Die Bibliothek beherbergt über 50.000 Bände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden der Stadt befindet sich das Balaton-Museum mit einer [[Geologie|geologischen]] und [[Archäologie|archäologischen]] Sammlung. Es zeigt Zeugnisse [[Awaren|awarischer]] und [[Kelten|keltischer]] Kultur, Fakten zur geologischen Entwicklung des [[Plattensee]]gebietes sowie zur [[Pflanzenwelt|Flora]] des Sees und zur Arbeit der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren befindet sich die ehemalige [[Karmeliter]]kirche [[Basilika St. Theresa (Keszthely)|Basilika St. Theresa]] in Keszthely.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Keszthely - Festetics Castle.jpg|Luftaufnahme des Schlosses Festetics&lt;br /&gt;
 Schloss Keszthely.JPG|Schloss Festetics&lt;br /&gt;
 Blick auf das Schloss Festetics vom Schlossgarten aus. - Keszthely.jpg|Blick auf das Schloss Festetics vom Schlossgarten aus&lt;br /&gt;
 Keszthely town centre Fö Tér.JPG|Panoramabild des Fő Tér im Stadtzentrum Keszthelys&lt;br /&gt;
 Church - Keszthely - Hungary - Europe.jpg|Kirche zu Unserer Lieben Frau von Ungarn in Keszthely&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Peter Stehlik 2010.09.09 005 2010.09.09 020-8 A images.jpg|2200|Panoramablick auf den Balaton und Keszthely|80%}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Boppard]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
* {{NLD|#}} [[Hof van Twente]] ([[Niederlande]])&lt;br /&gt;
* {{SVK|#}} [[Levoča]] ([[Slowakei]])&lt;br /&gt;
* {{CZE|#}} [[Turnov]] ([[Tschechien]])&lt;br /&gt;
* {{POL|#}} [[Piwniczna-Zdrój]] ([[Polen]])&lt;br /&gt;
* {{SVN|#}} [[Piran]] ([[Slowenien]])&lt;br /&gt;
* {{TUR|Alanya|Alanya}} ([[Türkei]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Friedrich von Karwinsky von Karwin]] (1780–1855), Botaniker&lt;br /&gt;
* [[Karl Goldmark]] (1830–1915), Komponist und Violinist&lt;br /&gt;
* [[Kolos Ferenc Vaszary]] (1832–1915), [[Benediktiner]], Erzbischof von [[Erzbistum Esztergom-Budapest|Esztergom]], Kardinal &lt;br /&gt;
* [[David Schwarz]] (1850–1897), Erfinder und Luftfahrtpionier&lt;br /&gt;
* [[János Schadl]] (1892–1944), Maler&lt;br /&gt;
* [[Sándor Popovics (Fußballspieler)|Sándor Popovics]] (1939–2019), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Zoltán Cziffra]] (* 1942), Dreispringer&lt;br /&gt;
* [[Aliz Mosonyi]] (* 1944), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Ferenc Németh (Musiker)|Ferenc Németh]] (* 1976), Jazzmusiker&lt;br /&gt;
* [[Veronika Major]] (* 1997), Sportschützin&lt;br /&gt;
* [[Csenge Fodor]] (* 1999), Handballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Luca Csíkos]] (* 2005), Handballspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://keszthely.hu/ |titel=Keszthely, a Balaton fővárosa  |titelerg=Offizielle Webseite |sprache=hu |abruf=2024-08-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.nemzetijelkepek.hu/onkormanyzati-cimer/keszthely-varos |titel=Keszthely város |titelerg=Wappen von Keszthely |werk=Nemzeti Jelképek |sprache=hu |abruf=2024-08-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://georgikoncampus.uni-mate.hu/ |titel=Magyar Agrár- és Élettudományi Egyetemen Georgikon Campus |titelerg=Webseite der Universität |sprache=hu |abruf=2024-08-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Keszthely}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4030389-5|LCCN=n50052681|VIAF=143035310}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gräberfeld (Kelten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Ungarn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieter Zoubek</name></author>
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