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	<title>Kestner Gesellschaft - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-11-21T10:30:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den nach dem Kunstsammler benannten Kunstverein. Siehe auch die nach dem Schriftsteller benannte [[Erich Kästner Gesellschaft]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kestner Gesellschaft neu.jpg|mini|hochkant=1.3|Eingangshalle der Kestner Gesellschaft im früheren [[Goseriedebad]], 2005]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kestner Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein seit 1916 bestehender [[Kunstverein]] in [[Hannover]] und Mitglied in der [[Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine]]. Benannt ist die Gesellschaft nach [[August Kestner]] (1777–1853), der sich um das Kunst- und Kulturleben der Stadt verdient gemacht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründung 1916 und erste Jahre ===&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft wurde am 31. August 1916 gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot;&amp;gt;Ines Katenhusen: &amp;#039;&amp;#039;Kestner-Gesellschaft, kestnergesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Gründungsmitgliedern gehörte der Sanitätsrat und Kunstliebhaber [[Leo Catzenstein]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Schulze (Historiker)|Peter Schulze]]: &amp;#039;&amp;#039;Catzenstein, Leo.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dirk Böttcher]], Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S.&amp;amp;nbsp;84; [http://books.google.de/books?id=ShneE5mxmEUC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=hannoversches+biographisches+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=nryTT5OxGovssgbyh5SqBA&amp;amp;ved=0CDsQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=catzenstein&amp;amp;f=false online] über [[Google-Bücher]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gründung erfolgte zusammen mit der [[Hannoversche Sezession|Hannoverschen Sezession]]. Gründungsanlass war das als „stocksteif“ kritisierte kulturelle Klima der Provinzstadt Hannover, in welcher der Stadtdirektor unabhängige Ausstellungsmöglichkeiten, insbesondere für zeitgenössische Kunst, verhinderte. Daraufhin hatten der Direktor des [[Museum August Kestner|Kestner-Museums]] und der Städtischen Galerie, [[Albert Brinckmann]], gemeinsamen mit dem Maler und Direktor der Kunstgewerbeschule [[Wilhelm von Debschitz]] beschlossen, einen neuen Verein ins Leben zu rufen. Die Vereinsgründung erfolgte mit dem Anliegen, international wichtige Künstler mit ihren aktuellen Werken nach Hannover zu holen. Erster Direktor wurde [[Paul Erich Küppers]] (1890–1922).&amp;lt;ref name=&amp;quot;LGBl&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Elke von Radziewsky |url=https://www.zeit.de/1997/22/Alchimie_im_Damenbad |titel=Alchimie im Damenbad – Im altneuen Haus mit Rebecca Horn: Die Kestner-Gesellschaft in Hannover im dritten Stadium |werk=[[Die Zeit]] |datum=1997-05-23 |abruf=2008-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Gründern gehörten neben dem Fabrikanten [[Hermann Bahlsen (Fabrikant, 1859)|Hermann Bahlsen]] und dem Verleger [[August Madsack]] auch der Inhaber der [[Pelikan Group|Pelikanwerke]] [[Fritz Beindorff]]. In der ersten Ausstellung wurden neue Bilder von [[Max Liebermann]] gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] stellte die [[Schauburg (Hannover)|Schauburg]] ihre Bühne zwischen Dezember 1919 und April 1920 der Kestner Gesellschaft „für einige mutige Theater-Experimente zur Verfügung“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Mlynek]]: [http://books.google.de/books?id=lFulkMm-Bd8C&amp;amp;pg=PA823&amp;amp;dq=hannover+chronik&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=lCZOT7PmLIefOqDdnK0C&amp;amp;ved=0CDoQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=schauburg&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Schauburg.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte der Stadt Hannover]], Band&amp;amp;nbsp;2, Vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, mit Beiträgen von Dieter Brosius, Klaus Mlynek und Waldemar R. Röhrbein, Schlütersche, Hannover 1994, ISBN 3-87706-364-0, S.&amp;amp;nbsp;469&amp;amp;nbsp;f., 571.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ines Katenhusen: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Politik.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S.&amp;amp;nbsp;266.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter [[Eckart von Sydow]], dem zweiten Direktor nach Küppers Tod, erhielt [[El Lissitzky]] im Jahr 1923 eine erste Ausstellung und den Auftrag, eine Mappe mit [[Lithografie]]n als Jahresgabe für die Mitglieder zu entwerfen. Es entstand die sogenannte [[Suprematismus#El Lissitzky – die Brücke zum Westen|Proun]]-Mappe. Im selben Jahr wurden noch fünf weitere Mappen von [[Karl Schmidt-Rottluff]], [[Max Kaus]], [[Martel Schwichtenberg]], [[Willy Robert Huth]] und [[László Moholy-Nagy]] aufgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://artmap.com/sprengelmuseum/exhibition/1923-die-mappen-der-kestner-gesellschaft-2008 |titel=1923. Die Mappen der Kestner-Gesellschaft |titelerg=(Kaus, Lissitzky, Moholy-Nagy, Schmidt-Rottluff und Schwichtenberg) 9.&amp;amp;nbsp;April 2008 bis 29.&amp;amp;nbsp;Juni 2008 |werk=artmap |hrsg=Sprengel Museum |abruf=2019-10-22 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!--Der Verein hatte unter der Leitung von [[Alexander Dorner]] und [[Justus Bier]] seine Blüte als Wegbereiter zur [[Moderne Kunst|modernen Kunst]].//für &amp;quot;Wegbereiter&amp;quot; fehlt ein entsprechender Beleg//--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schließung 1936 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:100 Jahre Kestnergesellschaft in Hannover, Gedenktafel Justus Bier (1899-1990).jpg|mini|2016 installierte Gedenktafel zu Ehren des ehemaligen Direktors [[Justus Bier]] am Gebäude des ehemaligen [[Goseriedebad]]es in Hannover, heute Sitz der Kestner Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1936 drängten die [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] auf die Entlassung des Direktors [[Justus Bier]], weil er [[Juden|jüdischer]] Herkunft war. Der Vorstand der Kestner Gesellschaft lehnte eine Kollaboration jedoch ab und entschied sich stattdessen 1936 zur Schließung. Justus Bier konnte über die Schweiz in die USA fliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LGB5&amp;quot;&amp;gt;Harald Fricke: [http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&amp;amp;dig=2002/08/24/a0105 Im Palast der Fantasie] &amp;#039;&amp;#039;Die Kestner-Gesellschaft in Hannover begeht ihr 75-jähriges Jubiläum [...] Der Kunstauffassung der Nazis hatte der Verein sich in den Dreißigerjahren verweigert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;taz.de&amp;#039;&amp;#039;, 24.&amp;amp;nbsp;August 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neugründung Warmbüchenstraße 1948 ===&lt;br /&gt;
Die Neugründung der Kestner Gesellschaft erfolgte 1948 in der [[Warmbüchenstraße 16|Warmbüchenstraße]]. Direktor war [[Alfred Hentzen]], von 1955 bis 1962 [[Werner Schmalenbach]]. Unterstützer waren unter anderem (erneut) Hermann Bahlsen, [[F. A. Stichweh#Geschichte|Wilhelm Stichweh]], [[Bernhard Sprengel]] und Günther Beindorff, der Direktor der Pelikan-Werke. Von 1963 bis 1973 war [[Wieland Schmied]] der Leiter des Hauses, ab 1974 Carl Haenlein. Unter seiner Direktion bezog die Kestner Gesellschaft 1997 das neue Haus in der Goseriede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goseriede 1997 ===&lt;br /&gt;
1997 bezog die Kestner Gesellschaft nach einem Umbau das ehemalige [[Goseriedebad]] am [[Am Steintor (Hannover)|Steintor]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kestnergesellschaft.de/#!/ueber-uns/team-2/geschichte |titel=Geschichte: Umzug in die Goseriede |werk=Website der Kestner Gesellschaft |abruf=2019-10-22 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1990 erwarb die [[Verlagsgesellschaft Madsack]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte-archiv&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kestner.org/de/kestnergesellschaft/das_haus/ausstellungsraeume.html |titel=Geschichte des Goseriedebades |werk=Website der Kestner Gesellschaft |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20081104035130/http://www.kestner.org/de/kestnergesellschaft/das_haus/ausstellungsraeume.html |archiv-datum=2008-11-04 |abruf=2019-10-22 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das Gebäude und bot Teile (das ehemalige Damenbad und die Eingangshalle mit sämtlichen Nebenräumen) der Kestner Gesellschaft zur Nutzung an. Das Herrenschwimmbad wurde vom Rundfunksender [[Radio ffn]] übernommen. Nach einem international besetzten [[Architekturwettbewerb|Architektenwettbewerb]] mit Unterstützung der [[Norddeutsche Landesbank|NORD/LB]] und der [[Stiftung Niedersachsen]] wurde das Haus von den hannoverschen Architekten Kai-Michael Koch, Anne Panse und Andreas Christian Hühn in Zusammenarbeit mit der Kestner Gesellschaft bis 1997 umgebaut und im selben Jahr mit dem [[BDA-Preis Niedersachsen|BDA-Preis]] ausgezeichnet. Es verfügt mit fünf Hallen auf zwei Ebenen über insgesamt 1500&amp;amp;nbsp;m² Ausstellungsfläche, eine Bibliothek, eine Buchhandlung und ein Bistro-Restaurant.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LGB6&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Tschechne, Dieter Leistner |url=http://www.art-magazin.de/div/heftarchiv/1997/5/OGOWTEGOTTCPSPOGESRCSGEPOTAGWTROSPHT/Und-wann-kommt-Leonardo-ins-Damenbad |titel=Und wann kommt Leonardo ins Damenbad? |werk=[[art – Das Kunstmagazin]] |datum=1997-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131214185426/http://www.art-magazin.de/div/heftarchiv/1997/5/OGOWTEGOTTCPSPOGESRCSGEPOTAGWTROSPHT/Und-wann-kommt-Leonardo-ins-Damenbad |archiv-datum=2013-12-14 |abruf=2008-06-29 |kommentar=Heftarchiv, Ausgabe 5/1997, S.&amp;amp;nbsp;36–39}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zum Vorgängerhaus genügt es den Anforderungen eines modernen Ausstellungsbetriebes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte-archiv&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Vorstand und zum Kuratorium gehören namhafte Vertreter der Wirtschaft. Der Kunstverein ist mit etwa 3.500 Mitgliedern (2012) einer der größten und renommiertesten in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Kestnergesellschaft-stellt-dritte-Chronik-vor |titel=Kestnergesellschaft stellt dritte Chronik vor |werk=[[Hannoversche Allgemeine Zeitung]] |datum=2012-07-26 |abruf=2020-01-23 |archiv-datum=2019-02-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190217143738/http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Kestnergesellschaft-stellt-dritte-Chronik-vor |offline=ja |archiv-bot=2025-11-21 10:30:42 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für besonderes Aufsehen sorgte 2005 das Projekt &amp;#039;&amp;#039;Haus im Schlamm&amp;#039;&amp;#039; des spanischen Künstlers [[Santiago Sierra]], bei dem ein begehbarer Raum mit Schlamm an den Bau des [[Maschsee]]s erinnern sollte. 2007 kooperierten die hannoverschen Ausstellungshäuser Kestnergesellschaft, [[Kunstverein Hannover]] und [[Sprengel Museum Hannover]] bei der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;[[Made in Germany (Ausstellung)|Made in Germany]]&amp;#039;&amp;#039; erstmals und zeigten parallel zur [[documenta]] eine Überblicksschau zur jungen zeitgenössischen Kunst von in Deutschland lebenden Künstlern. Über 60.000 Interessierte besuchten die Ausstellung, die von Mai bis August 2012 stattfand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.madeingermanyzwei.de/ |titel=MADE IN GERMANY ZWEI |hrsg=[[Sprengel Museum Hannover]], Kestnergesellschaft und [[Kunstverein Hannover]] |datum=2012-08-19 |abruf=2020-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ingeborg Wiensowski  |url=https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/ausstellung-made-in-germany-zwei-in-hannover-a-833112.html |titel=Kunstschau &amp;quot;Made in Germany Zwei&amp;quot; – Und wo geht&amp;#039;s um die heiße Ware? |werk=[[Der Spiegel]] |datum=2012-05-15 |abruf=2012-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die dritte Auflage der Kooperationsausstellung richtet sich 2017 erstmals thematisch aus und legt den Schwerpunkt auf die Produktion von Kunst und die Produktionsbedingungen in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Direktor war von 2003 bis 2014 [[Veit Görner]] bestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LGB3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joachim Güntner |url=https://www.nzz.ch/article889Z7-1.402908 |titel=Ende einer Ära |werk=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2002-06-20 |abruf=2008-06-21 |kommentar=Neuer Direktor für Kestner-Gesellschaft}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Frau in der Geschichte des Hauses leitete die Kunsthistorikerin [[Christina Végh]] von 2015 bis 2019 die Kestner Gesellschaft. 2016 beging die Kestner Gesellschaft ihr 100-jähriges Jubiläum.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wo geht’s hier zur Avantgarde?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 16.&amp;amp;nbsp;August 2016, S.&amp;amp;nbsp;13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Jubiläum stand ganz unter dem Motto „Stellung nehmen“ und wurde mit zwei Ausstellungen und zahlreichen Veranstaltungen und einem Jubiläumswochenende gefeiert. Ende 2019 verließ Christina Végh die Kestner Gesellschaft. Von November 2020 bis Dezember 2024 war Adam Budak der Direktor der Kestner Gesellschaft. Danach übernahm Alexander Wilmschen ab Januar 2025 für 7 Monaten interimsweise die Direktion der Institution. Seit August 2025 ist [[Eva Birkenstock]] Direktorin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kunstforum.de/nachrichten/hannover-eva-birkenstock-wird-neue-direktorin-der-kestner-gesellschaft/ |titel=Hannover: Eva Birkenstock wird neue Direktorin der Kestner Gesellschaft |werk=[[Kunstforum International|kunstforum.de]] |datum=2025-02-27 |abruf=2025-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgestellte Künstler (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufbau FOR WHOM von Kris Martin, hängende Glocke nachts vor der Kestnergesellschaft.jpg|mini|hochkant|Detail von &amp;#039;&amp;#039;For Whom&amp;#039;&amp;#039; (2012) von [[Kris Martin]] vor der Kestnergesellschaft]]&lt;br /&gt;
Zu den Künstlern, die in der mehr als 100-jährigen Geschichte in der Kestner Gesellschaft ausgestellt wurden, zählen namhafte Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts:&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em |anzahl=4 |abstand=1em |liste=* [[Ernst Oppler]] (1917) &lt;br /&gt;
* [[Paul Klee]] (1919) &lt;br /&gt;
* [[Wassily Kandinsky]] (1923) &lt;br /&gt;
* [[El Lissitzky]] (1923) &lt;br /&gt;
* [[Kurt Schwitters]] (1924)&lt;br /&gt;
* [[Emil Nolde]] (1934, 1948)&lt;br /&gt;
* [[Joan Miró]] (1952, 1956, 1989) &lt;br /&gt;
* [[Jean Dubuffet]] (1960) &lt;br /&gt;
* [[Marcel Duchamp]] (1965) &lt;br /&gt;
* [[Pablo Picasso]] (1973, 1993)&lt;br /&gt;
* [[Alfred Hrdlicka]] (1974)&lt;br /&gt;
* [[Georg Baselitz]] (1987) &lt;br /&gt;
* [[Joseph Beuys]] (1975, 1990)&lt;br /&gt;
* [[Wolf Vostell]] (1977)&lt;br /&gt;
* [[Eva Hesse (Künstlerin)|Eva Hesse]] (1979)&lt;br /&gt;
* [[Andy Warhol]] (1981 – erste Retrospektive in Deutschland, 2001)&lt;br /&gt;
* [[Richard Hamilton (Künstler)|Richard Hamilton]] (1990)&lt;br /&gt;
* [[Richard Prince]] (1991)&lt;br /&gt;
* [[Jannis Kounellis]] (1991)&lt;br /&gt;
* [[Robert Wilson (Regisseur)|Robert Wilson]] (1991)&lt;br /&gt;
* [[Louise Bourgeois]] (1994)&lt;br /&gt;
* [[Rebecca Horn]] (1978, 1991, 1997) &lt;br /&gt;
* [[Antoni Tàpies]] (1962, 1998) &lt;br /&gt;
* [[Jonathan Meese]] (2002)&lt;br /&gt;
* [[Maria Lassnig]] (2002)&lt;br /&gt;
* [[Thomas Ruff]] (2003)&lt;br /&gt;
* [[Chris Cunningham]] (2004)&lt;br /&gt;
* [[Peter Doig]] (2004)&lt;br /&gt;
* [[Santiago Sierra]] (2005)&lt;br /&gt;
* [[Thomas Hirschhorn]] (2006)&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Tillmans]] (2006)&lt;br /&gt;
* [[Isaac Julien]] (2006)&lt;br /&gt;
* [[Helmut Lang]] (2008)&lt;br /&gt;
* [[Bettina Rheims]] (2008)&lt;br /&gt;
* [[Nathalie Djurberg]] (2010)&lt;br /&gt;
* [[André Butzer]] (2011)&lt;br /&gt;
* [[David LaChapelle]] (2011)&lt;br /&gt;
* [[Daniel Richter]] (2011)&lt;br /&gt;
* [[Alex Katz]] (2011/12)&lt;br /&gt;
* [[Andy Hope 1930]] (2012)&lt;br /&gt;
* [[Monika Baer]] (2016)&lt;br /&gt;
* [[Annette Kelm]] (2017)&lt;br /&gt;
* [[Guerrilla Girls]] (2018)&lt;br /&gt;
* [[Christa Dichgans]] (2018)&lt;br /&gt;
* [[Christopher Williams (Fotograf)|Christopher Williams]] (2018)&lt;br /&gt;
* [[Roman Signer]] (2018)&lt;br /&gt;
* [[Walter Dahn]] (2019)&lt;br /&gt;
* [[Goshka Macuga]] (2019)&lt;br /&gt;
* [[John Baldessari]] (2019)&lt;br /&gt;
* [[Judy Chicago]] (2019)&lt;br /&gt;
* [[Miriam Schapiro]] (2019)&lt;br /&gt;
* [[Helen Cammock]] (2022)&lt;br /&gt;
* [[Tracey Emin]] (2022)&lt;br /&gt;
* Rebecca Ackroyd (2024)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kestnerchronik ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Kestner Gesellschaft ist in einer dreibändigen Chronik festgehalten. Die Chronikbände&amp;amp;nbsp;1 bis 3 dokumentieren die fast 100 Jahre Kestner-Historie von 1916 bis 2011. Bereits 1966 hatte der damalige Direktor Wieland Schmied mit der umfassenden Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;Wegbereiter zur modernen Kunst&amp;#039;&amp;#039; einen Überblick über die ersten fünfzig Jahre der Kestner Gesellschaft geliefert. An die Tradition dieses lange vergriffenen Standardwerkes schließt die neue Chronikreihe an. Das erste Buch, erschienen im Jahr 2006, erzählt die Geschichte der Kestner Gesellschaft von ihrer Gründung 1916 in der Königstraße bis zu ihrer Schließung auf Druck der Nationalsozialisten im Jahr 1936. Buch&amp;amp;nbsp;2 der Chronik aus dem Jahr 2009 setzt nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Wiederaufbau der Kestner Gesellschaft in der Warmbüchenstraße ein. Der dritte und vorläufig letzte Band schließlich dokumentiert die Zeit ab 1997 im aktuellen Domizil der Kestner Gesellschaft an der Goseriede&amp;amp;nbsp;11. Zahlreiche Fotografien von Künstlern und Kunstwerken, Abbildungen von historischen Dokumenten und ausführliche Texte zu Ausstellungen und Veranstaltungen illustrieren die erfolgreiche Arbeit und ereignisreiche Geschichte der Kestnergesellschaft. Mit der Chronik erhält der Leser nicht nur einen Einblick hinter die Kulissen eines der renommiertesten Kunstvereine Deutschlands, sondern zugleich einen Überblick über die wichtigsten Eckdaten internationaler zeitgenössischer Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kestnereditionen ==&lt;br /&gt;
Die Kestnereditionen erscheinen seit 2003 regelmäßig zu jeder Ausstellung. Grafik, Fotografie oder andere Arbeiten werden exklusiv für die Mitglieder der Kestner Gesellschaft in geringer Auflage und zu einem günstigen Preis angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wieland Schmied]]: &amp;#039;&amp;#039;Wegbereiter zur modernen Kunst – 50 Jahre Kestner-Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1966.&lt;br /&gt;
* [[Ines Katenhusen]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Politik. Hannovers Auseinandersetzungen mit der Moderne in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Hahn, Hannover 1998, ISBN 3-7752-4955-9, S. 242ff.&lt;br /&gt;
* [[Veit Görner]]: &amp;#039;&amp;#039;Kestnerchronik&amp;#039;&amp;#039;. Buch&amp;amp;nbsp;1, Hannover 2006, Buch&amp;amp;nbsp;2, Hannover 2009.&lt;br /&gt;
* Ines Katenhusen: &amp;#039;&amp;#039;Kestner-Gesellschaft, kestnergesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Mlynek, [[Waldemar R. Röhrbein]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S.&amp;amp;nbsp;345&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Knocke]], [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;Kestnergesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannover. Kunst- und Kultur-Lexikon|Hannover Kunst- und Kultur-Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;126 u.&amp;amp;nbsp;ö.&lt;br /&gt;
* Ines Katenhusen: &amp;#039;&amp;#039;Beindorff, Bier, Bode.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Kestner-Gesellschaft im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: Hannoversche Geschichtsblätter, N.F. 74 (2020), S. 213–221.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kestnergesellschaft}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|2015509-8}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kestnergesellschaft.de Webpräsenz der Kestnergesellschaft]&lt;br /&gt;
* https://kestnergesellschaft.de/de/seite/ausstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Museen in Hannover}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/22/39/N |EW=9/43/54/E |type=landmark |region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2015509-8|LCCN=n/81/48079|NDL=|VIAF=132392779}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstverein (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturelle Organisation (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Moderne in Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitte (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Hannover)]]&lt;br /&gt;
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