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	<title>Keseburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Commander-pirx am 30. Oktober 2024 um 12:18 Uhr</title>
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		<updated>2024-10-30T12:18:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Keseburg&lt;br /&gt;
|Bild = Keseburg_(Kellerwald)_(0002).JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Alternativname = Burg Keseberg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = vor 1144&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Reste von Bergfried und Wallgraben&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adlige, Grafen&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Ederbringhausen]] &lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/7/41.3/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8/53/0.2/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 385&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keseburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Keseberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei [[Ederbringhausen]], einem heutigen Ortsteil der Gemeinde [[Vöhl]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Landkreis Waldeck-Frankenberg]] ([[Deutschland]]), ist eine nur noch in Resten erhaltene [[Ruine]] einer einstigen [[Höhenburg]] im [[Kellerwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Keseburgruine befindet sich am Westrand des [[Kellerwald]]es, rechtsseits des Tals der [[Eder]], rund 6&amp;amp;nbsp;km südlich deren Einflusses in den [[Edersee]]. In einsamer Waldlage liegt sie auf einem etwa 1,2&amp;amp;nbsp;km östlich des Dorfs Ederbringhausen gelegenen und {{Höhe|385|DE-NHN|link=true}} hohen Nordausläufer des im [[Naturpark Kellerwald-Edersee]] befindlichen [[Keseberg (Kellerwald)|Kesebergs]] ({{Höhe|431.2}}). Rund 1&amp;amp;nbsp;km südlich steht, jenseits des Kesebergs, die [[Burg Hessenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Keseburgruine blickt man in Richtung Westen zur bei Ederbringhausen liegenden Mündung der [[Orke]] in die Eder und nach Westen und Norden in einen Teil des Edertals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg Keseburg wurde wahrscheinlich im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert von den Grafen von [[Grafschaft Ziegenhain|Ziegenhain]] und [[Reichenbach (Adelsgeschlecht)|Reichenbach]] erbaut. Sie wird erstmals 1144&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keseb&amp;quot; /&amp;gt; als Sitz der [[Keseberg (Adelsgeschlecht)|Vögte von Keseberg (Caseberch)]] genannt. 1186 kam die Burg durch die Heirat von Lukardis, einer Tochter des Grafen [[Gozmar II. (Reichenbach)|Gozmar&amp;amp;nbsp;II.]] von Ziegenhain-Reichenbach, mit [[Friedrich von Ziegenhain]], einem Sohn des Landgrafen [[Ludwig II. (Thüringen)|Ludwig&amp;amp;nbsp;II.]] von Thüringen, zusammen mit der [[Schloss Friedrichstein (Bad Wildungen)|Burg Wildungen]], an Friedrich, der sich danach Graf von Wildungen nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sophia, die Tochter von Friedrich und Lukardis, heiratete den Burggrafen Burchard&amp;amp;nbsp;VI. „Kurzhand“ von Magdeburg, und dieser verkaufte vor 1227 die Burgen Keseburg und Wildungen an Landgraf Ludwig&amp;amp;nbsp;IV. (den Heiligen) von Thüringen. Da ihm dazu die Einwilligung seiner Frau und deren Familie fehlte, kam es darüber zum Streit zwischen den Ziegenhainern und [[Ludowinger]]n. Erst 1233 einigte sich Graf [[Berthold I. (Ziegenhain)|Berthold&amp;amp;nbsp;I. von Ziegenhain]] mit Landgraf [[Konrad von Thüringen]], der für seinen Bruder, Landgraf [[Heinrich Raspe IV.|Heinrich Raspe]], die hessischen Besitzungen der Ludowinger verwaltete, über das ziegenhainische Erbe seines Onkels Friedrich von Ziegenhain, und die Burg fiel endgültig an die Landgrafschaft Thüringen. Das Gericht [[Geismar (Frankenberg)|Geismar]] allerdings, in dessen Bereich der Keseberg lag, blieb [[Kurmainz|Mainzer]] Lehen der [[Vogt|Vögte]] von Keseberg. Ein Gerichtsentscheid von 1244 bestätigte noch einmal, dass der Grund, auf dem die Burg stand, landgräflich sei, während die Umgebung dem [[Kloster Haina]] gehöre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Heinrich Raspes im Jahre 1247, mit dem das Geschlecht der Ludowinger im [[Mannesstamm]] ausstarb, versuchte Erzbischof [[Siegfried III. von Eppstein|Siegfried&amp;amp;nbsp;III.]] von Mainz, die mainzischen Lehen der Landgrafen einzuziehen. Burggraf Burchard&amp;amp;nbsp;VI. von Magdeburg war inzwischen verstorben, und seine Witwe, Gräfin Sophia von Wildungen, hatte als eigentliche Erbin geplant, beide Burgen an Mainz zu verkaufen. Sie trat 1247 ihre Rechte an den Burgen Keseburg und Wildungen an den Erzbischof ab, aber die Verwandten ihres verstorbenen Mannes weigerten sich, diesen Besitzwechsel anzuerkennen, und beide Burgen blieben in landgräflichem Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Thüringisch-hessischer Erbfolgekrieg|thüringisch-hessischen Erbfolgekrieg]] (1247–1277), der nach Heinrich Raspes Tod ausbrach, verbündeten sich die Vögte von Keseberg mit den [[Ziegenhain (Adelsgeschlecht)|Grafen von Ziegenhain]] und widersetzten sich den hessischen Ansprüchen auf Lehnshoheit. Daraufhin zerstörte Landgraf [[Heinrich I. (Hessen)|Heinrich&amp;amp;nbsp;I.]] von [[Landgrafschaft Hessen|Hessen]] die Burg im Jahr 1277&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keseb&amp;quot; /&amp;gt; und übergab den Burgberg und die Reste der Burg mitsamt dem vermutlich ebenfalls zerstörten Burgflecken „Alte Stadt“ dem Kloster Haina zu freiem Eigenbesitz. Die Herren von Keseberg unterwarfen sich dem Landgrafen und mussten auf ihren Hof in Geismar ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landgraf [[Heinrich II. (Hessen)|Heinrich&amp;amp;nbsp;II.]] ließ zwischen 1342&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keseb&amp;quot; /&amp;gt; und 1348 als Ersatz die nahe [[Burg Hessenstein]] erbauen, um einen befestigten [[Amtssitz]] für seine örtlichen Vögte zu haben, und die Herren von Keseburg wurden dort [[Burgmann]]en. 1360 gab Widekind, Vogt von Keseberg, sein Lehen, einen Teil des Amtes Geismar, dem Mainzer Erzbischof [[Gerlach von Nassau|Gerlach]] zurück. Die Keseburg blieb Ruine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
Die Ruine besteht aus Mauerresten des [[Bergfried]]s und dem noch deutlich sichtbaren doppelten [[Burggraben|Wallgraben]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoTafel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Keseburg (0004).JPG|Nord-Süd-Blick auf die Burgruine&lt;br /&gt;
Keseburg (0007).JPG|Noch sichtbarer [[Halsgraben]]&lt;br /&gt;
Keseburg (0006).JPG|Mauerreste&lt;br /&gt;
Keseburg (Kellerwald) (0001).JPG|Informationstafel am Mauerrest der Keseburg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keseb&amp;quot;&amp;gt;[http://www.voehl.de/index.php/tourismus2/sehenswertes-in-voehl/257-die-keseburg &amp;#039;&amp;#039;Die Keseburg&amp;#039;&amp;#039;], auf voehl.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoTafel&amp;quot;&amp;gt;[[:c:File:Keseburg (Kellerwald) (0001).JPG|Keseburg]], Informationstafel an Mauerrest der Burg, auf commons.wikimedia.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* August Heldmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Vögte von Keseburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Hessische Geschichte&amp;#039;&amp;#039; (ZHG) 25&amp;amp;nbsp;NF&amp;amp;nbsp;15 (1890), S.&amp;amp;nbsp;1–54&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen: 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 3.&amp;amp;nbsp;Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S.&amp;amp;nbsp;149&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* [https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bus/article/view/95496 Thomas Küntzel: &amp;#039;&amp;#039;Ehemalige Burgflecken - Siedlungen im Schatten der Burg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser. Zeitschrift für Burgenforschung und Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; Band 44, Europäisches Burgeninstitut, Braubach, S. 143–156.]&lt;br /&gt;
* Karl Hermann May: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte nassauischer Vasallen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Annalen. Jahrbuch des Vereins für nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;67, Wiesbaden 1956, S.&amp;amp;nbsp;18–32&lt;br /&gt;
* Rolf Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlösser, Burgen, alte Mauern.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Hessendienst der Staatskanzlei, Wiesbaden 1990, ISBN 3-89214-017-0, S.&amp;amp;nbsp;347&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Keseburg}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|titel=Burg Keseberg, Landkreis Waldeck-Frankenberg |DB=OL |ID=1245 |datum=2014-06-27 |zugriff=2016-11-22 }}&lt;br /&gt;
* {{DenkXweb|objekt=79723|titel=Burgruine Keseberg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenlexikon.eu/15.html?&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=399&amp;amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=59&amp;amp;cHash=d3e1e8d8a0 &amp;#039;&amp;#039;Keseburg&amp;#039;&amp;#039;], auf burgenlexikon.eu&lt;br /&gt;
* [http://www.voehl.de/index.php/tourismus/sehenswertes/257-die-keseburg &amp;#039;&amp;#039;Die Keseburg&amp;#039;&amp;#039;] auf voehl.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Waldeck-Frankenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Keseburg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Waldeck-Frankenberg|Keseburg, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Vöhl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg im Landkreis Waldeck-Frankenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Vöhl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Commander-pirx</name></author>
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