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	<title>Kersten Radzimanowski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T17:37:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-23T15:39:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kersten Radzimanowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Mai]] [[1948]] in [[Altlandsberg]], [[Land Brandenburg (1947–1952)|Brandenburg]]; † [[2. November]] [[2025]]) war ein deutscher [[Politiker]]. Für wenige Wochen war er Staatssekretär in der letzten DDR-Regierung. Später betätigte er sich in der NPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Von 1969 bis 1976 war Radzimanowski Mitarbeiter des Zentralorgans der DDR-CDU &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;. Parallel dazu studierte er an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] Geschichte. 1976/77 war er Redakteur der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Standpunkt (Zeitschrift)|Standpunkt]]&amp;#039;&amp;#039;, bevor er 1978 als Fachgebietsleiter zur Neuen Zeit zurückkehrte. 1981 erfolgte die gesellschaftswissenschaftliche Promotion in [[Ost-Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Promotion A: &amp;#039;&amp;#039;Imperialismus und Sozialismus in den Auffassungen „linker“ Christen Lateinamerikas und ihre Rolle im Kampf um Demokratie und sozialen Fortschritt in der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1992 und 1997 war Radzimanowski im Bildungsbereich und danach als freier Autor insbesondere für die &amp;#039;&amp;#039;[[Junge Freiheit]]&amp;#039;&amp;#039; und das NPD-Parteiorgan &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Stimme]]&amp;#039;&amp;#039; tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|hrsg=[[redok]]|titel=NPD legt sich „Außenminister“ zu|url=http://www.redok.de/content/view/1217/36/|datum=2008-08-21|zugriff=2011-03-17|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben veröffentlicht er Publikationen mit dem Schwerpunkt [[Ostpreußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
Seit 1971 CDU-Mitglied, war Radzimanowski ab 1984 als Sektorenleiter beim Hauptvorstand der DDR-CDU tätig und ab 1984 dort stellvertretender Abteilungsleiter für internationale Beziehungen. Nach der Regierungsbildung im April 1990 gelangte der enge Vertraute [[Lothar de Maizière]]s als Abteilungsleiter in das [[Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR]], das vom SPD-Politiker [[Markus Meckel]] geführt wurde. Nach dem Austritt der SPD aus der [[Regierung de Maizière]] und dem Rücktritt Meckels am 20. August 1990 übernahm Ministerpräsident de Maizière dessen Amt zusätzlich. Radzimanowski wurde Staatssekretär. Diesen Posten bekleidete er bis zum 2. Oktober 1990. 1991 wurde er Geschäftsführer der [[CDU Brandenburg]]. Weil ihm Inkompetenz und seine Vergangenheit als Funktionär in der Zentrale der DDR-CDU angelastet wurden, verlor er aber bereits nach wenigen Monaten dieses Amt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13491827|Titel=Bessere Lobby|Jahr=1991|Nr=47}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er die CDU verlassen hatte, trat Radzimanowski 2008 in die [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands]] ein. Für die [[Landtagswahl in Brandenburg 2009]]  kandidierte er auf Platz&amp;amp;nbsp;4 der NPD-Landesliste. Er plädiert für ein &amp;#039;&amp;#039;freies, soziales und nationales Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Außerdem solle Deutschland statt mit den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] enger mit [[Russland]] und der [[Volksrepublik China]] zusammenarbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Marina Mai: [http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=bl&amp;amp;dig=2009%2F03%2F11%2Fa0144&amp;amp;cHash=bb695c7682 &amp;#039;&amp;#039;Letzter DDR-Staatssekretär kandidiert für NPD&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Er arbeitete als [[Parlamentarischer Berater|Parlamentarischer Referent]] für den NPD-Europaabgeordneten [[Udo Voigt]] in dessen Beraterstab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://udovoigt.de/?page_id=798 |wayback=20180817054536 |text=Website von Udo Voigt zu seinem parlamentarischen Beraterstab |archiv-bot=2025-11-15 18:50:43 InternetArchiveBot }} abgerufen am 31. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenarbeit mit dem MfS ===&lt;br /&gt;
Radzimanowski war von 1969 bis 1973 [[Inoffizieller Mitarbeiter]] (IM) des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] (MfS) unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Markgraf&amp;#039;&amp;#039;. Er lieferte Informationen über die evangelische Kirche und die [[Aktion Sühnezeichen]]. Auch nach seiner Entpflichtung von der Mitarbeit gab er anlässlich mehrerer Reisen nach Südamerika Informationen an das MfS weiter. Radzimanowski selbst wies diese Vorwürfe als falsch zurück und gab lediglich Kontakte zum MfS zu, welche er im Zuge eines angeblichen Anwerbeversuchs des [[Bundesnachrichtendienst]]es gehabt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/politik/deutschland/wiedergaenger-dritte-wahl-in-brandenburg_aid_437250.html &amp;#039;&amp;#039;Dritte Wahl in Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Focus]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 39/2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang der 1990er Jahre wurde außerdem über vermutete enge Verbindungen Radzimanowskis zum sowjetischen Geheimdienst [[KGB]] berichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13490534|Titel=Wie in der alten DDR|Jahr=1991|Nr=36}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reform oder Revolution?: Lateinamerikas Christen auf der Suche nach der gesellschaftlichen Alternative.&amp;#039;&amp;#039; [[Union Verlag Berlin]] 1980.&lt;br /&gt;
* Frei Betto: &amp;#039;&amp;#039;Nachtgespräche mit Fidel Castro.&amp;#039;&amp;#039; Redigiert von Kersten Radzimanowski. 2. Auflage, Union-Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-372-00220-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=kersten-radzimanowski|lemma=Radzimanowski, Kersten|autor=[[Andreas Herbst]]|band=2|idNum=2750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://deutsche-einheit-1990.de/ministerien/ministerium-fuer-auswaertige-angelegenheiten/staatssekretaere/ Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten – Staatssekretäre] (Bundesstiftung Aufarbeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1047659913|LCCN=n/80/154772|VIAF=306067928}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Radzimanowski, Kersten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2025]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Radzimanowski, Kersten&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU, NPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Mai 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Altlandsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. November 2025&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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