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	<title>Kerr-Zelle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kerr-Zelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist nach dem schottischen Physiker [[John Kerr (Physiker)|John Kerr]] benannt. Er entdeckte den ebenfalls nach ihm benannten [[Kerr-Effekt]], der in das Gebiet der [[Nichtlineare Optik|nichtlinearen Optik]] gehört. Danach wird das Brechungs- und [[Polarisator|Polarisationsverhalten]] eines Materials durch ein außen angelegtes [[elektrisches Feld]] verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerr-Zelle nutzt diesen Effekt zur gesteuerten [[Modulation (Technik)|Modulation]] der Polarisation des durchfallenden Lichts, sie bildet also einen [[Polarisationsmodulator]]. &lt;br /&gt;
Mit einer Kerr-Zelle lassen sich elektrische in optische Signale umwandeln.&lt;br /&gt;
In technischer Ausführung auch „Karoluszelle“ oder „Kerr-Karolus-Zelle“ (nach [[August Karolus]]) genannt, war sie wesentliches Bauelement der frühen Tonfilmtechnik. Als Gegenstück zur Photozelle im Projektor wurde mit Hilfe der Kerr-Zelle die Tonspur bei der Filmherstellung aufbelichtet ([[Lichttonverfahren]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kerr cell.svg|rechts|mini|upright=1.25|A: Zelle, B: Nitrobenzol, C und D: Elektroden, E: Anschluss für Steuer-(hoch)spannung]]&lt;br /&gt;
Die Zelle (A) ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, meist mit [[Nitrobenzol]] (B). Quer zur Richtung des durchfallenden Lichts wird über [[Elektrode]]nplatten (C und D) in der Flüssigkeit ein elektrisches Feld angelegt. Bei der genannten Flüssigkeit und üblichen Zellgrößen im Zentimeterbereich braucht man dabei [[elektrische Spannung]]en im Bereich weniger Kilo[[volt]] (E). Vorder- und Rückseite der Karolus-Kerr-Zelle sind lichtdurchlässig aus Glas, die Seitenwände aus Metall stellen Elektrodenplatten dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Verwendung zur [[Lichttonübertragung]] liegt das analoge Audiosignal zusammen mit einer Vorspannung an den Elektroden. Als eingehendes Licht verwendet man dann linear polarisiertes Licht, entweder einen [[Laser]]strahl oder eine herkömmliche Lichtquelle mit nachfolgendem Linearpolarisator ([[Polarisationsfilter]]). Durch die Kerr-Zelle wird die Polarisationsebene dann mehr oder weniger gedreht. Hinter der Zelle ordnet man einen weiteren Linearpolarisator an, so dass die Intensität des durchgelassenen Lichts vom momentanen Drehwinkel der Kerr-Zelle und damit von der Modulation ihrer Erregungsspannung abhängt. Auf der Empfangsseite der Übertragungsstrecke kann man das somit modulierte Licht mittels eines [[Photoelektrischer Effekt|Fotoempfänger]]s wieder in ein [[elektrisches Signal]] wandeln. Dieses kann mit üblichen elektronischen Mitteln verstärkt und als Ton wiedergegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Kerr-Zellen sind als optische oder elektrische Messinstrumente geeignet. Anwendungen sind beispielsweise [[Fluoreszenz]]messungen, Schalter in [[Laser]]technik oder die Messung sehr großer [[elektrisches Feld|elektrischer Felder]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spektrum.de/lexikon/physik/kerr-zelle/7988 |hrsg=Spektrum |titel=Lexikon der Physik: Kerr-Zelle |abruf=2024-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
* [[Kerr-Effekt]]&lt;br /&gt;
* [[Rapatronic-Kamera]]&lt;br /&gt;
* [[Chronofotografie|Hochgeschwindigkeitsfotografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nichtlineare Optik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Optisches Bauteil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physikalisches Prinzip eines Optischen Bauteils]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mrtitanicman</name></author>
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