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	<title>Kermeterstollen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kermeterstollen&amp;diff=124486&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-29T14:13:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kermeterstollen.png|mini|350px|Schnittbild Kermeter mit Kermeterstollen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kermeterstollen Hinweistafel.jpg|mini|350px|[[Barrierefreiheit|Barrierefreie]] Hinweistafel mit ertastbarem [[Relief]] und der [[Blindenschrift]] [[Brailleschrift|Braille]] auf dem Kermeter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kermeterstollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Urftstollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) wurde 1905 zeitgleich mit der [[Urfttalsperre]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB Urft&amp;quot; /&amp;gt; und dem [[Kraftwerk Heimbach]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://www.foto-it.de/Industriekultur/kraftwerke/heimbach/Heimbach%20Chronik.pdf |title=Kraftwerk-Heimbach in Heimbach in der Nordeifel |date=2007-01-18 |format=PDF; 103,62&amp;amp;nbsp;kB |work=Industrie- und Reisefotografie |publisher=Hans Peter Gralingen |accessdate=2011-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erbaut. Er ist ein etwa 2,7&amp;amp;nbsp;km langer [[Druckstollen]] im [[Kermeter]], einem Höhenzug der [[Nordeifel]] im Südwestteil [[Nordrhein-Westfalen]]s ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Der Kermeterstollen beginnt an der Urfttalsperre. Dort wurde kurz hinter dem [[Mundloch|Stollenmund]] ein Schacht (der sogenannte Südschacht) zum Stollen herabgegraben. Über diesem Schacht wurde 1905 ein Schieberhaus errichtet, in das ein 7000&amp;amp;nbsp;kg schwerer [[Absperrschieber]] eingebaut wurde. Im August 2002 wurde dieser durch einen moderneren Schieber ersetzt. Mit diesem Schieber kann der Stollen zum Urftsee hin verschlossen werden, falls im Stollen beispielsweise Arbeiten durchgeführt werden müssen. Ca. alle 20 Jahre wird die Urfttalsperre so weit entleert, dass der gesamte Kermeterstollen, also auch der Teil vor dem Absperrschieber, inspiziert werden kann, wie im November 2020.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Inspektion&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://wver.de/urfttalsperre-kermeter-stollen-in-sehr-gutem-zustand/ | titel=Urfttalsperre: Kermeter-Stollen in sehr gutem Zustand | werk=[[Wasserverband Eifel-Rur]] | datum=2020-11-23 | zugriff=2020-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.youtube.com/watch?v=tz2AxqhF0lw | titel=Urfttalsperre: Inspektion des Kermeter-Stollen | werk=Youtube-Kanal Wasserverband Eifel-Rur | hrsg=[[Wasserverband Eifel-Rur]] | datum=2020-11-25 | abruf=2020-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von hier verläuft der Stollen mit einer Überdeckung von bis zu 220&amp;amp;nbsp;m durch den Kermeter bis oberhalb der Rur bei [[Hasenfeld]]. Dort leitet er dem Kraftwerk Heimbach das Wasser aus der Urfttalsperre zu. Der 2,85&amp;amp;nbsp;m hohe und 2,60&amp;amp;nbsp;m breite Stollen (A= 7&amp;amp;nbsp;m²) geht etwa 67&amp;amp;nbsp;[[Höhenmeter]] oberhalb des Kraftwerks in zwei [[Druckrohrleitung|Druckrohre]] (Fallrohre) über. Am dortigen Stollenaustritt befindet sich erneut ein Schieberhaus, in dem sich 2 Absperrschieber befinden, mit denen die Druckrohrleitungen bei Bedarf separat abgesperrt werden können. Das Urftwasser fließt nach Verlassen des Kraftwerkes in die [[Rur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Hydrologie ==&lt;br /&gt;
Beim Bau des Kermeterstollens wurde der [[Gegenortvortrieb]] erfolgreich von beiden Seiten vorgenommen, die beiden Vortriebe trafen sich auf unter einem Meter Genauigkeit. Der Kermeterstollen steht unter einem ständigen Wasserdruck, der von der Stauhöhe in der Urfttalsperre abhängig ist. Da der Kermeterstollen eine 28&amp;amp;nbsp;km lange Flussschleife abkürzt, beträgt die [[Fallhöhe (Wasserbau)|Fallhöhe]] zum Kraftwerk bei maximaler Stauhöhe der Talsperre 110&amp;amp;nbsp;m, was für ein Mittelgebirge ein ungewöhnlich hoher Wert ist. Vor dem Austritt des Kermeterstollens oberhalb des Kraftwerks Heimbach in die Druckrohre wird in einem [[Wasserschloss (Ingenieurwesen)|Wasserschloss]] der schwankende Wasserbedarf der [[Wasserturbine]]n ausgeglichen. Außerdem vermindert das Wasserschloss den Druckstoß, der beim Schließen von Armaturen in der Druckrohrleitung entsteht. Das Wasserschloss ist, wie aus dem Schnittbild ersichtlich, ein senkrechter Schacht, der bis zum Stollen hinab führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wehrmacht|Deutsche Truppen]] sprengten am 10.&amp;amp;nbsp;Februar 1945 die Verschlüsse des Kermeterstollens am [[Kraftwerk Heimbach]], woraufhin die Talsperre bis zum Niveau des Kermeterstollens leer lief.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ibiblio&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.ibiblio.org/hyperwar/USA/USA-E-Last/img/USA-E-Last-p82.jpg | titel=Kermeterstollen 1945 | zugriff=2012-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kraftwerk Heimbach01.jpg|Kraftwerk Heimbach mit Druckrohren des Kermeterstollens (Hintergrund) und Rur (Vordergrund)&lt;br /&gt;
Kermeterstollen Schieberhaus.JPG|Schieberhaus des Kermeterstollens an der Urfttalsperre&lt;br /&gt;
Schieber Kermeterstollen.JPG|7000 kg schwerer Absperrschieber von 1905&lt;br /&gt;
Wasserschloss Kermeterstollen02.jpg|Wasserschloss, Gebäude für den Schachtabschluss&lt;br /&gt;
USA-E-Last-p82.jpg|Gesprengter Kermeterstollenabschluss 1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB Urft&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wver.de/images/content/talsperren/datenblaetter/urfttalsperre.pdf |titel=Datenblatt zur Urfttalsperre |format=PDF; 152,63&amp;amp;nbsp;kB |hrsg=[[Wasserverband Eifel-Rur]] |datum=2004-01-05 |zugriff=2015-12-03 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/37/43/N |EW=6/27/7/E |dim=3000 |region=DE-NW |type=landmark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserkraft (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauwerk im Kreis Düren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Eifel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schleiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimbach (Eifel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassertunnel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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