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	<title>Kerguntuil - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T23:09:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kerguntuil&amp;diff=1330164&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2025-07-16-Allée couverte de Kergüntuil-3838.jpg|alternativtext=Steinreihe aus mehreren Tragsteinen und insgesamt vier sichtbaren Decksteinen, umgeben von Vegetation|mini|Allée couverte de Kergüntuil]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Décoration mammaire dans l&amp;#039;allée couverte de Kergüntuil à Tregastel.jpg|mini|Brustpaare]]&lt;br /&gt;
Die [[Allée couverte]] und der [[Dolmen]] von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kerguntuil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kergüntuil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) liegen etwa zwei Kilometer nordöstlich von [[Tregastel]], im [[Département Côtes-d’Armor]] in der [[Bretagne]] in [[Frankreich]]. Der auch als [[Côte de Granit Rose]] (Küste des rosa [[Granit]]s) bekannte Abschnitt wurde während der [[Jungsteinzeit]] wegen seiner natürlichen Ressourcen bevorzugt. Am Strand wurde [[Meersalz]] gewonnen. [[Fische|Fisch]], Meeresfrüchte und [[Seetang]] bildeten für die [[Ackerbau]]ern eine zusätzliche Ernährungsbasis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 3000 und 2500 v. Chr. wurden in der Region die spätneolithischen Allées couvertes mit Seiteneingang errichtet. Neben Kerguntuil ragen die Anlagen von [[Crec’h Quillé]], [[Allée couverte von Mougau-Bihan|Mougau-Bihan]] bei Commana, [[Prajou-Menhir]], die [[La Maison des Feins]] von [[Tressé (Bretagne)|Tressé]], im [[Département Ille-et-Vilaine]] und die [[Allée couverte de la Bellée]] bei [[Boury-en-Vexin]] im [[Département Oise]] durch ihre [[Petroglyphe]]n heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Allée couverte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2025-07-15-Allée couverte de Kergüntuil-DJI 20250715132722 0023 D.jpg|alternativtext=Sechs Tragsteine und vier Decksteine von schräg oben fotografiert|mini|Luftaufnahme der Allée couverte de Kergüntuil]]&lt;br /&gt;
Die Allée couverte von Kerguntuil (Koordinaten: {{Coordinate|NS=48/48/39.4/N|EW=3/31/6.7/W|type=landmark|dim=15|name=AlleeCouverteKerguntuil|text=/|region=FR-22}}) wurde 1939 von der heimischen Bevölkerung heimgesucht, nachdem man zwei nordische [[Kragenflasche]]n gefunden hatte. Anschließend wurden die vier Deckenplatten wieder unfachmännisch aufgelegt. Die etwa neun Meter lange [[Megalith]]anlage wird aus sieben südlichen und sechs nördlichen Tragsteinen sowie zwei Endsteinen aus [[Granit]] gebildet. Der heutige Zugang befindet sich im Norden, an der Stelle des fehlenden Tragsteins. J. L’Helgouach hat das Monument als Anlage mit Seiteneingang eingeordnet und angenommen, dass dieser im Süden lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine End- oder Vorkammer, die bei den in der Region befindlichen Anlagen des Typs obligatorisch ist, fehlt hier. Dafür zeichnet sich Kerguntuil durch Reliefs von Brustpaaren aus. Eine Platte zeigt sechs Paare, Seite an Seite, die daneben liegende Platte zeigt zwei Paare. Unterhalb der Brüste sind Halsketten dargestellt. Man hält dies für Hierogramme der [[Magna Mater]], die u.&amp;amp;nbsp;a. als Totengöttin angesehen wird. Dieses Motiv ist findet sich auch in den Anlagen von Crec’h Quillé bei [[Saint-Quay-Perros]], La Maison des Feins von Tressé, Prajou-Menhir bei [[Trébeurden]] und Mougau-Bihan bei [[Commana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Dolmen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2025-07-16-Dolmen von Kergüntuil-3814.jpg|mini|Dolmen]]&lt;br /&gt;
Der [[Dolmen]] (Koordinaten: {{Coordinate|NS=48/48/43.3/N|EW=3/31/8.8/W|type=landmark|dim=10|name=DolmenKerguntuil|text=/|region=FR-22}}) hat einen besonders großen Deckstein von 2,4 mal 5,0 m, der etwa 20 t wiegt und auf drei Tragsteinen (Dreipunktauflage) ruht. Die Lücken zwischen den Tragsteinen der 2,0 m hohen Kammer waren durch [[Trockenmauerwerk]] verschlossen. Zwei weitere Tragsteine stehen außerhalb des gedeckten Bereichs In ihm wohnte lange ein [[Clochard]], der sich durch hölzerne Anbauten ein brauchbares Domizil schuf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Megalithanlagen der Bretagne]]&lt;br /&gt;
* [[Gravierungen auf Megalithen der Bretagne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jacques Briard]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Megalithen der Bretagne&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Französischen von [[Arnold Jacobshagen]]. Gisserot, Paris 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://myweb.tiscali.co.uk/celynog/Brittany/kerguntuil.htm Beschreibung] (engl.)&lt;br /&gt;
* [https://www.lieux-insolites.fr/cotedarmor/kerguntuil/kerguntuil.htm Beschreibung] (franz.)&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=MhnGR0Zqcqc Video]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{All Coordinates}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Megalithanlage im Département Côtes-d’Armor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst der Ur- und Frühgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique in Trégastel|Kerguntuil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique (Galeriegrab)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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