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	<title>Kerbschlagzugversuch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T17:57:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kerbschlagzugversuch&amp;diff=967540&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Kommasetzung</title>
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		<updated>2026-01-06T18:00:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kommasetzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schlagprüfung.jpg|mini|Pendelschlagwerk]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kerbschlagzugversuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird normalerweise mit einem [[Pendelschlagwerk]] durchgeführt. Er wird in der [[Werkstoffprüfung]] eingesetzt, um das Verhalten von [[Prüfkörper]]n unter verhältnismäßig hoher Schlaggeschwindigkeit zu untersuchen und die [[Zähigkeit]] bzw. [[Sprödigkeit]] von [[Kunststoff]]en und [[Elastomer]]en zu bewerten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://file.yizimg.com/175706/2014021215274929.pdf |titel=DIN EN ISO 8256 |werk=DIN Deutsches Institut für Normung e.V., 10772 Berlin, din.de |datum= Mai 2005 |zugriff=2020-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell eignet sich der Kerbschlagzugversuch (Verwendung gekerbter Prüfkörper) besonders für die Untersuchung solcher [[Werkstoff]]e, für die die Durchführung von Schlagbiegeversuchen und [[Kerbschlagbiegeversuch]]en nach [[Augustin Georges Albert Charpy]] ([[Biegeversuch|Dreipunktbiegeanordnung]]) aufgrund der Prüfkörperbeschaffenheit (Dicke, Flexibilität) ungeeignet ist. Sehr dünne, z. B. aus [[Folie]]n hergestellte oder sehr flexible Prüfkörper ([[Elastomer]]werkstoffe), können demzufolge einer Schlagbeanspruchung unterworfen und somit ihre Zähigkeitseigenschaften unter schlagartigen Beanspruchungsbedingungen bewertet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung der Methode ==&lt;br /&gt;
Die Prüfung erfolgt beim Kerbschlagzugversuch mit verhältnismäßig hoher Verformungsgeschwindigkeit. Das Verfahren eignet sich für Prüfkörper, die aus [[Kunststoffgranulat|Formmassen]] hergestellt sind oder aus [[Halbzeug]]en und Formteilen entnommen sind und wird zur Produktions- und [[Qualitätssicherung]] genutzt. Mit dem konventionellen Kerbschlagzugversuch ist es außerdem möglich, das mechanische [[Anisotropie]]verhalten zu erfassen, indem Prüfkörper in unterschiedlichen Richtungen aus Prüfplatten oder Bauteilen entnommen und geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Durchführung derartiger Experimente werden Pendelschlagwerke verwendet, die mit den für Schlagzugversuche notwendigen Zusatzausrüstungen wie speziellen Pendelhämmer und Einspannvorrichtungen versehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probe ist normalerweise als Stab mit Kerben ausgeführt. Die Abmessungen des Prüfkörpers betragen:&lt;br /&gt;
* Länge L = 80 mm&lt;br /&gt;
* Breite W = 10 mm&lt;br /&gt;
Die Kerbtiefe a der beidseitigen Kerben beträgt je 2 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Durchführung von Kerbschlagzugversuchen werden die Prüfkörper mittels fester Klemmvorrichtung auf der einen Seite und Querjocheinspannung auf der anderen Seite innerhalb der Prüfeinrichtung des Pendelschlagwerks fixiert. Nach dem Auslösen des Pendelhammers aus seiner Auslenkungsposition werden die Prüfkörper schlagartig in Längsrichtung bis zum Bruch belastet. Daher wird diese Prüfung als Kerbschlagzugversuch bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kenngrößen ==&lt;br /&gt;
Im Ergebnis des Experimentes wird die Schlagarbeit E&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; ermittelt und nachfolgend die konventionelle Kerbschlagzugzähigkeit a&amp;lt;sub&amp;gt;tN&amp;lt;/sub&amp;gt; bestimmt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;a_\text{tN} = \frac{E_\mathrm c}{b_\mathrm N \cdot h}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ermittlung von bruchmechanischen [[Kennzahl|Kenngrößen]] von [[Folie]]n und Elastomeren ist eine Instrumentierung des konventionellen Kerbschlagzugversuches mit [[Kraftaufnehmer|Kraft-]] und [[Wegsensor]]en erforderlich. Die Methode des instrumentierten Kerbschlagzugversuches erhöht die Aussagefähigkeit der gewonnenen Ergebnisse und ermöglicht eine Optimierung der Werkstoffeigenschaften sowie eine verbesserte Bewertung des Einsatzverhaltens von Bauteilen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grellmann&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal|author= Grellmann, W., Seidler, S. |date=2013|title= Qualitätsverbesserungen für Elastomere – Anwendung der instrumentierten Kerbschlagzugprüfung |journal= Polymer Testing, pp. 233–286. |doi=10.3139/120.100575 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Reincke, K.: &amp;#039;&amp;#039;Elastomere Werkstoffe – Zusammenhang zwischen Mischungsrezeptur, Struktur und mechanischen Eigenschaften sowie dem Deformations- und Bruchverhalten. Habilitation. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg&amp;#039;&amp;#039; Shaker Verlag, 2016, ISBN 978-3-8440-4637-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Pendelschlagwerk]]&lt;br /&gt;
* [[Pendel]]&lt;br /&gt;
* [[Normung|Normen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werkstoffprüfung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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