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	<title>Kerberos - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kerberos&amp;diff=56554&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redaktor GLAM: Higher resolution version of image</title>
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		<updated>2026-01-20T23:11:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Higher resolution version of image&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis|Zerberus|Siehe [[Z-Netz]] zum Mailboxnetz}}&lt;br /&gt;
[[Datei:RomanCerberus.JPG|mini|250px|Kerberos zu Füßen des [[Hades]], des Gottes der Unterwelt. Römische Marmorstatue, um 180 n. Chr. ([[Archäologisches Museum Iraklio]], Kreta)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cerberus-Blake.jpeg|mini|250px|&amp;#039;&amp;#039;Inferno, Canto VI, 12-35, Cerberus&amp;#039;&amp;#039; – Zeichnung von [[William Blake]] (Illustration zu [[Dante Alighieri|Dantes]] [[Göttliche Komödie|&amp;#039;&amp;#039;Göttlicher Komödie&amp;#039;&amp;#039;]]), 1825 ([[National Gallery of Victoria]], Melbourne)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kerberos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Κέρβερος|Kérberos}}, latinisiert &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cerberus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, deutsch auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zerberus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Höllenhund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – „[[Dämon]] der Grube“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Plutarch]], &amp;#039;&amp;#039;De fluviis&amp;#039;&amp;#039; 16,1 nennt auch den Namen {{lang|grc|Φοβερός|Phoberós|de=der Furchtbare}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist in der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] ein zumeist mehrköpfiger Hund, der den Eingang zur [[Unterwelt der griechischen Mythologie|Unterwelt]] bewacht, damit kein Lebender eindringt und kein Toter herauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythos ==&lt;br /&gt;
Kerberos wurde zumeist [[Polyzephalie|dreiköpfig]] geschildert&amp;lt;ref&amp;gt;[[Euripides]], &amp;#039;&amp;#039;Herakles&amp;#039;&amp;#039; 611; [[Vergil]], &amp;#039;&amp;#039;[[Aeneis]]&amp;#039;&amp;#039; 6,417; [[Ovid]], &amp;#039;&amp;#039;[[Metamorphosen (Ovid)|Metamorphosen]]&amp;#039;&amp;#039; 4,450 und 10,22; [[Seneca]], &amp;#039;&amp;#039;Hercules furens&amp;#039;&amp;#039; 62; &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliotheke des Apollodor]]&amp;#039;&amp;#039; 2,5,12; [[Hyginus Mythographus|Hyginus]], &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogiae|Fabulae]]&amp;#039;&amp;#039; 151; keine Zahl bei [[Diodor]] 4,25–26. Vgl. [[Pausanias]] 3,25,6&amp;lt;/ref&amp;gt;, aber auch mit einem&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hesiod]], &amp;#039;&amp;#039;[[Theogonie]]&amp;#039;&amp;#039; 771; Zeus-Tempel in Olympia und Hephaistos-Tempel in Athen&amp;lt;/ref&amp;gt;, zwei&amp;lt;ref&amp;gt;Amphora des [[Andokides-Maler]]s&amp;lt;/ref&amp;gt;, fünfzig&amp;lt;ref&amp;gt;Hesiod, &amp;#039;&amp;#039;Theogonie&amp;#039;&amp;#039; 312&amp;lt;/ref&amp;gt; oder sogar mit hundert Köpfen&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Pindar]], &amp;#039;&amp;#039;Pythische Oden&amp;#039;&amp;#039; 1,31 und [[Horaz]], &amp;#039;&amp;#039;Carmen&amp;#039;&amp;#039; 2,13,34&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Dichter und Künstler versahen ihn oft mit einem Schlangenschwanz bzw. einer Schlange als Schwanz, Schlangenhaaren und Schlangenköpfen oder ganzen Schlangen auf dem Rücken. Sein Bellen klang metallisch&amp;lt;ref&amp;gt;Hesiod, &amp;#039;&amp;#039;Theogonie&amp;#039;&amp;#039; 311&amp;lt;/ref&amp;gt; und sein Atem war tödlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sage berichtet, dass dem Kerberos, als ihn [[Herakles]] – wie es eine der ihm von [[Eurystheus]] gestellten Aufgaben war&amp;lt;ref&amp;gt;Erste Erwähnungen (ohne Nennung des Namens) bei [[Homer]], &amp;#039;&amp;#039;[[Ilias]]&amp;#039;&amp;#039; 8,368 und Homer, &amp;#039;&amp;#039;[[Odyssee]]&amp;#039;&amp;#039; 11,623&amp;lt;/ref&amp;gt; – gewürgt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bibliotheke des Apollodor&amp;#039;&amp;#039; 2,5,12&amp;lt;/ref&amp;gt;, gefesselt&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor 4,26&amp;lt;/ref&amp;gt; und zur Oberwelt verschleppt hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Hades, der Gott der Unterwelt, hatte ihm erlaubt, den Hund aus seinem Reich zu schaffen, wenn er ihn ohne Waffen besiege.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Speichel aus dem Maul troff und davon die todbringend giftige Blume Akóniton aus dem Boden spross, hierzulande bekannt als [[Eisenhut]]. Auch [[Ovid]] erzählt in seinen &amp;#039;&amp;#039;Metamorphosen&amp;#039;&amp;#039; von dem Gift Aconitum: [[Medea]] habe es aus ihrer Heimat an der Küste des Schwarzen Meeres mitgebracht und versucht, damit den [[Theseus]] zu töten. Dieses Gift sei einst aus dem Geifer des wütenden Hundes zu einer Pflanze entsprungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ovid, &amp;#039;&amp;#039;Metamorphosen&amp;#039;&amp;#039; 7,404–424. Die Bauern hätten die Pflanze, da sie auf hartem Felsgrund gewachsen sei, Aconitum (griechisch &amp;#039;&amp;#039;akónai&amp;#039;&amp;#039;, steile Felsen) genannt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Herakles Kerberos Eurystheus Louvre E701.jpg|mini|[[Herakles]] präsentiert Eurystheus den&amp;lt;br /&amp;gt; von ihm im Kampf besiegten und aus der Unterwelt entführten Höllenhund. [[Caeretaner Hydria]] um 525 v.&amp;amp;nbsp;Chr. ([[Louvre]], Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hans Sebald Beham - The Labors of Hercules- Hercules Dragging Cerberus from the Underworld - 1950.461 - Cleveland Museum of Art.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Herkules und Cerberus&amp;#039;&amp;#039;, Kupferstich von [[Hans Sebald Beham]] (1545)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Theogonie&amp;#039;&amp;#039; des Hesiod ist Kerberos ein Kind der [[Echidna (Mythologie)|Echidna]] und des [[Typhon (Mythologie)|Typhon]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hyginus, &amp;#039;&amp;#039;Fabulae&amp;#039;&amp;#039; 30&amp;lt;/ref&amp;gt;, seine Geschwister sind die [[Chimära]], die [[Hydra (Mythologie)|Hydra]], der [[Nemeischer Löwe|Nemeische Löwe]], der zweiköpfige Hund [[Orthos|Orth(r)os]] und die von diesem mit der Mutter gezeugte [[Sphinx (griechisch)|Sphinx]]. Hesiod schildert ihn als „…den blutrünstigen, den des Hades fünfzigköpfigen Hund mit der Kupferstimme.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hesiod, &amp;#039;&amp;#039;Theogonie&amp;#039;&amp;#039; 311&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Orpheus]] brauchte nicht wie Herakles zu kämpfen, um den Kerberos zu besiegen. Er gelangte in die Unterwelt, um von dort seine Gemahlin [[Eurydike (Nymphe)|Eurydike]] zurückzuholen, weil er den wütenden Wächter mit seinem Lyraspiel und seinem Gesang besänftigen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vergil, &amp;#039;&amp;#039;[[Georgica]]&amp;#039;&amp;#039; 4,481–483&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Amor und Psyche|Psyche]] wiederum bestach ihn zweimal mit [[Honigkuchen]], einmal beim Betreten und einmal beim Verlassen der Unterwelt. So schaffte sie es, den Auftrag der Venus zu erfüllen und dieser eine Dose mit der Schönheit der von [[Pluton|Pluto]] in sein Reich entführten [[Proserpina]] zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Apuleius]], &amp;#039;&amp;#039;Metamorphosen&amp;#039;&amp;#039; 6,18–20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Honig war auch in dem Schlafmittel, das die Seherin Sibylla, die [[Aeneas]] zum Eingang zur Unterwelt begleitete, dem Hund gab, der „mit dreifach klaffenden Schlünden“ danach schnappte und sich betäubt hinstreckte, wie es in der &amp;#039;&amp;#039;[[Aeneis]]&amp;#039;&amp;#039; heißt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vergil, &amp;#039;&amp;#039;Aeneis&amp;#039;&amp;#039; 6,419–423&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orte, von denen Menschen glaubten, dass sich dort der Eingang zur Unterwelt befinde, hinter dem die Bestie wacht, gibt es mehrere: Herakles soll an der kleinasiatischen Schwarzmeerküste bei Herakleia Pontike (heute [[Ereğli (Schwarzes Meer)|Karadeniz Ereğli]]) hinabgestiegen sein. Homer ließ den Odysseus dagegen bei der „Stadt der kimmerischen Männer“ auf die Seele des Sehers [[Teiresias]] treffen. Nach einer späteren Auslegung wurde dieser Ort auch in der westlich von [[Neapel]] gelegenen Vulkanlandschaft vermutet. Dort soll sich auch der Ort befunden haben, an dem nach Vergil [[Aeneas]] das Reich der Toten betrat. Letztere sollen nach altem Glauben über den [[Acheron]] (Schwarzer Fluss) zum [[Lago d’Averno|Averner See]] und von dort durch die Höhlen in den Kraterwänden des Vulkans Avernus in die Unterwelt gelangt sein. Orpheus wiederum fand den Eingang auf dem [[Kap Tenaro|Tainaron]] an der Südspitze der [[Peloponnes]]. Pausanias berichtet in seiner Betrachtung Griechenlands, dass dieser bei Hermione im Nordosten der Peloponnes gewesen sei. [[Dionysos]] sei hier hinabgestiegen, um seine Mutter [[Semele (Mythologie)|Semele]] aus dem Hades zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Aristophanes]]’ Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Frösche]]&amp;#039;&amp;#039; ist nicht Kerberos der Türhüter der Unterwelt, sondern [[Aiakos]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aristophanes]], &amp;#039;&amp;#039;Frösche&amp;#039;&amp;#039; 465–478&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Sohn des Zeus, der wegen seines Gerechtigkeitssinns nach seinem Tod zum Richter der Unterwelt berufen wurde. Dieser ersetzt den Hund ebenfalls in satirischen Werken [[Lukian von Samosata|Lukians von Samosata]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{RE|I,1|923|926|Aiakos 1|[[Johannes Toepffer]]|RE:Aiakos 1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
=== Dantes Göttliche Komödie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Inferno Canto 6 (148618330).jpg|mini|Illustration von [[Gustave Doré]] zu Dantes &amp;#039;&amp;#039;Göttlicher Komödie&amp;#039;&amp;#039;, 1861]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:KTH Kerberos.jpg|mini|Kerberos bewacht den Innenhof der [[KTH|Königlich Technischen Hochschule]] in Stockholm.]]&lt;br /&gt;
Auch in [[Dante Alighieri|Dantes]] [[Göttliche Komödie|Göttlicher Komödie]], die der Dichter 1307 zu schreiben begann, kommt Kerberos vor. „Ein Untier, wild und seltsam, Zerberus, / Bellt, wie ein böser Hund, aus dreien Kehlen / Jedweden an, der dort hinunter muss.“&amp;lt;ref&amp;gt;(Eine deutsche Fassung in [[Terzine]]n) – [[s:Göttliche Komödie (Streckfuß 1876)/Inferno|&amp;#039;&amp;#039;Dante Alighieris Göttliche Komödie&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzt von Karl Streckfuß, Leipzig 1876]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dante trifft auf ihn, als er im dritten Kreis der Hölle (6. Gesang) angelangt ist, in dem die Schlemmer büßen – vom ewigen Regen durchnässt, in Schlamm und Kot versinkend. Diese bewacht er und heult „wie ein Hund“ über sie hin, die ebenso „wie Hunde heulen“. „Rot sind die Augen, schmutzigschwarz der Bart, / mächtig sein Wanst und scharf bekrallt die Tatzen / er kratzt, zerfleischt die Geister, vierteilt sie“&amp;lt;ref&amp;gt;(Eine deutsche Fassung in [[Blankvers]]en) – Dante Alighieri: &amp;#039;&amp;#039;Die Göttliche Komödie.&amp;#039;&amp;#039; Ins Deutsche übersetzt von Ida und Walther von Wartburg, Zürich 1963 (mit Kommentar).&amp;lt;/ref&amp;gt; Kerberos ist grausam gegen die Toten und verkörpert zugleich das Laster, für das sie bestraft werden: die Völlerei. Doch ist deren zivilisierte Schlemmerei von einst in ihm, der nach altem Mythos durch Honigkuchen zu besänftigen war, zum rein Animalischen abgesunken. Vergil, der Führer Dantes durch die Hölle, hebt mit beiden Händen Dreck auf und wirft ihn dem Tier ins gefräßige Maul und bringt es so zum Schweigen. – Illustriert wurde diese Szene von [[Gustave Doré]] (siehe Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Redewendung ===&lt;br /&gt;
Im übertragenen – scherzhaften – Sinn wird ein strenger, grimmiger Wächter&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wahrig Deutsches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloh/München 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; (beispielsweise ein Pförtner oder eine Chefsekretärin&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der kleine Duden.&amp;#039;&amp;#039; Fremdwörterbuch, 3. Auflage, 1991.&amp;lt;/ref&amp;gt;), im Besonderen auch ein verwegener Torwart&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der große Duden.&amp;#039;&amp;#039; Fremdwörterbuch, Mannheim 1974.&amp;lt;/ref&amp;gt; als &amp;#039;&amp;#039;Zerberus&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biologie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cerberus rynchops.jpg|mini|Giftige Schlangen mit einem Hundekopf ähnlichem Kopf tragen den Namen des Hundes mit dem Schlangenschwanz: &amp;#039;&amp;#039;Cerberus rynchops&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Cerberus&amp;#039;&amp;#039; heißt eine Gattung der Familie der [[Wassertrugnattern]] mit den vier Arten &amp;#039;&amp;#039;[[Cerberus australis]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Cerberus microlepis]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Cerberus rynchops]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Cerberus dunsoni]]&amp;#039;&amp;#039;. Dies sind Schlangen, deren Kopf dem eines Hundes ähnelt (zu finden in Australien und Südostasien sowie auf den [[Palauinseln]]). &amp;#039;&amp;#039;Cerberus rynchops&amp;#039;&amp;#039; trägt auch den deutschen Namen Hundskopf-Wassertrugnatter. Wie alle Wassertrugnattern besitzen die &amp;#039;&amp;#039;Cerberus&amp;#039;&amp;#039;-Arten Giftzähne hinten im Maul ([[Trugnatter]]n) und können auch dem Menschen gefährlich werden. Giftigkeit und Hundsköpfigkeit sind die Referenz zum mythologischen Wächter mit dem Schlangenschwanz. Darüber hinaus wurde im Jahr 2015 mit &amp;#039;&amp;#039;[[Kerberos (Gattung)|Kerberos]]&amp;#039;&amp;#039; eine Gattung aus der ausgestorbenen Gruppe der [[Hyaenodonta]] beschrieben. Die Hyaendonten repräsentieren fleischfressende Säugetiere, die möglicherweise mit den heutigen [[Raubtiere]]n verwandt sind. &amp;#039;&amp;#039;Kerberos&amp;#039;&amp;#039; trat im Mittleren [[Eozän]] vor etwa 40 Millionen Jahren auf und gehört zu den größten terrestrischen Beutegreifern seiner Zeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sole et al. 2015&amp;quot;&amp;gt;Floréal Solé, Eli Amson, Matthew Borths, Dominique Vidalenc, Michael Morlo und Katharina Bastl: &amp;#039;&amp;#039;A New Large Hyainailourine from the Bartonian of Europe and Its Bearings on the Evolution and Ecology of Massive Hyaenodonts (Mammalia).&amp;#039;&amp;#039; PLoS ONE 10 (9), 2015, S. e0135698 [[doi:10.1371/journal.pone.0135698]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Informatik ===&lt;br /&gt;
[[Kerberos (Informatik)|Kerberos]] bezeichnet einen [[Authentifizierung]]sdienst für offene und unsichere Computernetze – zum Beispiel das Internet. Der Name für den elektronischen Torhüter ist dem Wächter der Unterwelt entlehnt – offenbar ein Prädikat für die Unbestechlichkeit bei der Kontrolle des Computernetzes. Hier sind gewissermaßen der [[Client]], der [[Server]], den der Client nutzen will, und der Kerberos-Server die drei Köpfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
[[Cerberus Capital Management]] ist ein internationales [[Private Equity|Private-Equity]]-Unternehmen mit Sitz in New York. Es heißt, für den Gründer [[Stephen Feinberg]] habe bei der Wahl des Namens Cerberus eine Rolle gespielt, dass einer der Köpfe des mythologischen Vorbilds immer wach gewesen sei, so, wie sein Unternehmen stets die Investitionen der Kunden bewachen solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Harry-Potter-Reihe ===&lt;br /&gt;
Hier bewacht ein dreiköpfiger Riesenhund den Stein der Weisen. Er wurde allerdings vom monsterliebenden Wildhüter Rubeus Hagrid „[[Tiere der Harry-Potter-Romane#Fluffy|Fluffy]]“ genannt und lässt sich – in Anlehnung an Orpheus – mit Musik zum Einschlafen bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraldik ===&lt;br /&gt;
Das dreiköpfige Fabelwesen ist in der [[Heraldik]] eine sehr seltene [[Wappenfigur]]. Bei der südfranzösischen Grenzgemeinde [[Cerbère]] handelt es sich um ein [[Redendes Wappen]]. Hier ist &amp;quot;Kerberos&amp;quot; im [[Platz (Heraldik)|3.&amp;amp;nbsp;Platz]] zu finden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Cerbère.svg|Muster&lt;br /&gt;
Datei:Blason ville fr Cerbère 66.svg|Cerbère&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cerberus in heraldry|Kerberos in der Heraldik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheit ===&lt;br /&gt;
Die [[SARS-CoV-2-Variante Omikron|SARS-CoV-2-Subvariante BQ 1.1]] wird oftmals in Anlehnung an Kerberos als Höllenhund bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/variante-coronavirus-herbst-mutation-101.html |titel=Der &amp;quot;Höllenhund&amp;quot; breitet sich aus |werk=Tagesschau |hrsg=Norddeutscher Rundfunk |datum=2022-11-18 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20221119070425/https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/variante-coronavirus-herbst-mutation-101.html |abruf=2022-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Internetquelle |url=https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/corona-subvariante-hoellenhund-cerberus-100.html |titel=Was bisher über die Corona-Subvariante BQ 1.1 bekannt ist |hrsg=Westdeutscher Rundfunk Köln |datum=2022-10-28 |abruf=2022-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Garm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Raphael Baer: &amp;#039;&amp;#039;Das Schwören des Sokrates „beim Hunde!“&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Xenophons Apologie des Sokrates.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von R. Baer, Verlag Bär, Niederuzwil 2007, ISBN 978-3-9523212-3-2, S. 95–125.&lt;br /&gt;
* Hans Martin von Erffa: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.rdklabor.de/wiki/Cerberus Cerberus].&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3, 1952, Sp. 394–397.&lt;br /&gt;
* [[Michael Grant]], John Hazel: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der antiken Mythen und Gestalten.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 2004, ISBN 3-423-32508-9.&lt;br /&gt;
* {{Roscher|2,1|1119|1135|Kerberos 2|[[Otto Immisch]]|}}&lt;br /&gt;
* [[Karl Kerényi]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Mythologie der Griechen. Die Götter- und Menschheitsgeschichten.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 1994, ISBN 3-423-30030-2.&lt;br /&gt;
* [[Robert von Ranke-Graves]]: &amp;#039;&amp;#039;Griechische Mythologie. Quellen und Deutung.&amp;#039;&amp;#039; rororo, Hamburg 2001, ISBN 3-499-55404-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cerberus (mythology)|Kerberos}}&lt;br /&gt;
* {{Mythoskop|ID=w812}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten/Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreatur der griechischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hades]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herakles]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orpheus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theseus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologischer Hund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabelwesen (Heraldik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestalt der griechischen Mythologie als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redaktor GLAM</name></author>
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