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	<title>Keraiten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;A1000: +linkok</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+linkok&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keraiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{MnS|Хэрэйд}}/&amp;#039;&amp;#039;Chereid&amp;#039;&amp;#039;) waren ein zentralmongolischer [[Stammesverband]] in der Zeit vor dem [[Geschichte der Mongolen|Mongolischen Reich]]. Sie lebten im Gebiet zwischen den Flüssen [[Orchon]] und [[Cherlen (Fluss)|Cherlen]], östlich von den [[Naimanen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Keraiten werden meistens als [[Turkvölker|Turkvolk]] klassifiziert, einige Quellen stufen sie aber auch als [[Mongolen]] ein. Namen und Titel der Herrscher legen nahe, dass sie in erster Linie eine [[Turksprache]] sprachen. Aber als Koalition vieler Unterclans dürften sie Einflüsse beider Richtungen vereint haben, was eine eindeutige Zuordnung erschwert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www-rohan.sdsu.edu/~aps1/graphics/101_Mongols.htm |wayback=20030901061240 |text=&amp;#039;&amp;#039;The Mongol Century&amp;#039;&amp;#039;}}; Department of Asian Pacific Studies, San Diego State University&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;grousset&amp;quot;&amp;gt;R. Grousset: &amp;#039;&amp;#039;The Empire of the Steppes&amp;#039;&amp;#039;; New Brunswick, NJ, Rutgers University Press, 1970; S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nestorianismus ==&lt;br /&gt;
Die Keraiten wurden im frühen 10. Jahrhundert zum [[Nestorianismus|nestorianischen]] Christentum bekehrt. Weitere im 10. und 11. Jahrhundert weitgehend oder gänzlich christianisierte Völker der Region waren die [[Naimanen]] und die [[Merkiten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bericht über die Missionierung der Keraiten aus dem 13. Jahrhundert findet sich beim [[Syrisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien|Jakobiten]] [[Gregorius Bar-Hebraeus]]. Nach seinen legendenhaften Angaben kam im frühen 11. Jahrhundert ein keraitischer Herrscher in den Bergen vom Weg ab. Nachdem er die Hoffnung aufgegeben hatte, erschien ihm eine Vision und sagte: „Wenn du an Christus glauben willst, dann werde ich dich führen, damit du nicht vergehst“, wonach er sicher zurückfand. Als er kurz darauf mit christlichen Händlern zusammentraf, erinnerte er sich an die Vision und fragte sie nach ihrem Glauben. Auf ihre Empfehlung sandte er eine Nachricht an den Metropoliten von [[Merw]], welcher Priester und Diakone schickte, um ihn und seinen Stamm zu taufen. Die folgenden Missionsanstrengungen führten zur Taufe von 20.000 seiner Gefolgsleute.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grousset&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Moffett: &amp;#039;&amp;#039;A History of Christianity in Asia&amp;#039;&amp;#039;; S. 400–401.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legende von [[Priesterkönig Johannes]], ansonsten in Indien oder [[Äthiopien]] angesiedelt, wurde zeitweilig auch mit den nestorianischen Herrschern der Keraiten in Verbindung gebracht. In einigen Versionen wird die Gestalt des Johannes sogar ausdrücklich mit Toghril Chan (siehe unten) gleichgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterwerfung durch die Mongolen ==&lt;br /&gt;
Dem keraitischen Herrscher Toghril wurde 1183 vom [[Jin-Dynastie (1125–1234)|Jin]]-Kaiser der Titel &amp;#039;&amp;#039;Wang-Chan&amp;#039;&amp;#039; zugesprochen. Toghril ist am bekanntesten als eine Art Patenonkel von Temüdschin (später [[Dschingis Khan]]) und als einer seiner frühesten Verbündeten, bis Temüdschins schneller Aufstieg zur Macht sie entzweite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temüdschin besiegte die Keraiten 1203, als diese durch innere Streitigkeiten geschwächt waren. Toghril versuchte zu den Naimanen zu fliehen, wurde aber von einem naimanischen Krieger getötet, welcher ihn nicht erkannt hatte. Die verbleibenden Keraiten unterwarfen sich Temüdschin vollständig, aber aus Misstrauen verteilte er sie auf die übrigen mongolischen Stämme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Persönlichkeiten schafften es aber trotzdem zu einflussreichen Positionen im Mongolen-Imperium. So wurden die  nestorianischen Keraiten-Prinzessinnen [[Doquz-Chatun]] und [[Sorghaghtani Beki]] Schwiegertöchter Dschingis Khans. Letztere hatte vier Söhne, die zeitweise als [[Großkhan]]e amtierten und zum Teil eigene Dynastien gründeten. Hierzu gehört neben [[Kublai Khan]] der erste [[Ilchan]] [[Hülegü]], dessen [[Hauptfrau (Polygamie)|Hauptfrau]] Doquz-Chatun war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische asiatische Ethnie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turksprachige Ethnie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Mongolei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;A1000</name></author>
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