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	<title>Kenower W. Bash - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T10:25:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-06-24T03:15:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kenower Weimar Bash&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. August]] [[1913]] in [[New Glasgow]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;International Directory of Psychologists.&amp;#039;&amp;#039; 1966, S. 408.&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[11. Februar]] [[1986]] in [[Zürich]]) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanisch]]-[[schweiz]]erischer [[Psychologe]], [[Psychiater]] und [[Psychoanalytiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kenower Weimar Bash wurde als US-Bürger in Kanada geboren. Er besuchte die Schulen zum größten Teil in [[Detroit]]. 1934 begann er [[Studium der Medizin|Medizinstudium]] an der [[University of Toronto]], wechselte aber 1936 auf Psychologie an die [[University of Chicago]], wo er 1937 den [[Master of Science]] erlangte. Beeindruckt von [[Carl Gustav Jung]]s [[Analytische Psychologie|Analytischer Psychologie]] kam er 1938 in die Schweiz und begann ein Medizinstudium an der [[Universität Zürich]]. Gleichzeitig absolvierte er eine Lehranalyse bei Jung und [[Carl Alfred Meier]]. 1940 unterbrach Bash das Studium wegen des Krieges und trat 1941 eine Stelle als Assistent an der [[Schweizerisches Epilepsie-Zentrum|Schweizerischen Anstalt für Epileptische]] an. Nach einer längeren Reise durch Dänemark und Schweden, wo er die [[Elektroenzephalografie]] (EEG) kennenlernte, errichtete er 1948 an der Anstalt für Epileptische das erste EEG-Laboratorium der Schweiz. Im selben Jahr schloss er das Medizinstudium ab und promovierte mit einer Arbeit über das Verhältnis zwischen Analytischer Psychologie und [[Gestaltpsychologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1948 bis 1949 war Bash ärztlicher Mitarbeiter am [[Institut für Angewandte Psychologie]] in Zürich. Anschließend, von 1950 bis 1953, arbeitete er als [[Assistenzarzt]] an der Schweizerischen Anstalt für Epileptische. Danach war er für ein Jahr unter der Leitung von [[Hans Binder (Mediziner)|Hans Binder]] als stellvertretender Leiter der Psychiatrischen Poliklinik Winterthur und [[Oberarzt]] an der [[Kantonale Heil- und Pflegeanstalt Rheinau|Kantonalen Heil- und Pflegeanstalt Rheinau]] tätig. Von 1954 bis 1955 war Bash erneut Assistenzarzt und Oberarzt an der Schweizerischen Anstalt für Epileptische. Von 1956 bis 1958 war er erster Oberarzt und Direktor-Stellvertreter unter [[Fred Singeisen]] an der [[Kantonale Heil- und Pflegeanstalt Wil|Kantonalen Heil- und Pflegeanstalt Wil]] ([[Kanton St. Gallen|St. Gallen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bash war ab 1942 verheiratet mit der Chemikerin und Ärztin [[Johanna Bash-Liechti]] (1907–1980). 1956 wurde er in Zürich eingebürgert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1958 bis 1960 arbeitete Bash als &amp;#039;&amp;#039;Medical Officer&amp;#039;&amp;#039; der [[Weltgesundheitsorganisation]] (WHO) in Kairo, wo er am [[ʿAbbāsīya]]-Krankenhaus ein EEG-Labor einrichtete und das Personal dafür schulte. 1960 ernannte ihn die WHO zum &amp;#039;&amp;#039;Senior Advisor&amp;#039;&amp;#039; für [[Neuropsychiatrie]] in Teheran. Seine Aufgabe war es, zusammen mit dem Gesundheitsministerium psychiatrische Dienste im [[Iran]] zu reformieren und aufzubauen. Wie bei seinem Einsatz in Kairo war er auch als Dozent an verschiedenen Universitäten des Landes und als Berater in mehreren Ländern des [[Naher Osten|Nahen Ostens]] tätig. 1963 begann er mit [[Epidemiologie|epidemiologischen]] Erhebungen in Dörfern Irans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 kam Bash unter dem Direktorium von [[Hans Walther-Büel]] an die [[Psychiatrische Universitätsklinik Waldau]] in Bern, wo er ab dem 1. Juli als Oberarzt tätig war. Am 1. Januar 1966 wurde er Direktor-Stellvertreter und am 1. Oktober 1970 Vizedirektor der Waldau. 1966 wurde er an der [[Universität Bern]] habilitiert und 1967 zum nebenamtlichen und 1972 zum vollamtlichen außerordentlichen Professor mit einem Lehrauftrag für Psychopathologie, analytische Psychologie und Rorschach-Psychodiagnostik ernannt. Im Sommer 1978 wurde Bash pensioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In derselben Zeit war Bash, zusammen mit seiner Frau, fast jährlich weiter im Iran tätig. Sie nahmen epidemiologische Erhebungen in Dörfern vor, so 1965 während vier Monaten in der Region [[Chuzestan]]. In den Jahren 1969/70 führte er im Auftrag der WHO, beurlaubt in Bern, mit seiner Frau eine grosse Erhebung in der Stadt [[Schiras]] durch. Das gewonnene Material bearbeiteten sie am [[Netherlands Institute for Advanced Study]] (NIAS) in [[Wassenaar]], wo er ab dem 1. September 1973 ein einjähriges Forschungsstipendium innehatte. Durch die [[Islamische Revolution]] 1979 kam das Vorhaben zum Stillstand, da keine weiteren Erhebungen möglich waren. Die Ergebnisse wurden posthum 1987 im Buch &amp;#039;&amp;#039;Developing Psychiatry&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Abschnitt basiert, neben der Literatur, auf: Kenower W. Bash: &amp;#039;&amp;#039;Preface.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Developing Psychiatry&amp;#039;&amp;#039; (siehe Schriften), S. VI–XI ([https://link.springer.com/content/pdf/bfm%3A978-3-642-82915-4%2F1#page=5 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bash war einer der Initiatoren der 1949 in Bern gegründeten [[Internationale Rorschach-Gesellschaft|Internationalen Rorschach-Gesellschaft]], deren erster Vizepräsident er ab 1977 und deren Präsident er ab 1981 war. Von 1954 bis 1963 war er Mitglied des Kuratoriums des C. G. Jung-Instituts, wo er auch als Dozent für Psychopathologie wirkte. Er arbeitete auch in Privatpraxis, ab 1978 fast ausschließlich als Lehranalytiker. Befreundet war er unter anderem mit dem deutschen Psychologen [[Ewald Bohm]], auf dessen Beerdigung 1980 er eine Trauerrede hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Sigsgaard und Willy Dähnhardt: &amp;#039;&amp;#039;Ewald Bohm, Psychologe&amp;#039;&amp;#039;, in: Willy Dähnhardt und Birgit S. Nielsen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Exil in Dänemark. Deutschsprachige Wissenschaftler, Künstler und Schriftsteller im dänischen Exil nach 1933&amp;#039;&amp;#039;. Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens &amp;amp; Co, Heide 1993, S. 235–238, hier S. 238.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er publizierte etwa 100 Schriften, darunter sein 1955 erschienenes &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der allgemeinen Psychopathologie&amp;#039;&amp;#039;, das auf gestalt- und analytisch-psychologischen Ansätzen fußt. Er gab auch Werke von [[Hermann Rorschach]] (1965) und Hans Binder (1979) heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten acht Jahre seines Lebens verbrachte Bash, unterbrochen durch Reisen in den Nahen Osten sowie zu Kongressen, in [[Stäfa]] am Zürichsee. Er starb 1986 an einem [[Pankreaskarzinom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
; Als Autor&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Consciousness and the unconscious in depth and Gestalt psychology.&amp;#039;&amp;#039; North-Holland Publishing, Zürich 1949 (= [[Dissertation]], Universität Zürich, 1949).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der allgemeinen Psychopathologie: Grundbegriffe und Klinik.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, Stuttgart 1955 (= [[Habilitationsschrift]], Universität Bern).&lt;br /&gt;
* (mit [[Johanna Bash-Liechti]]) &amp;#039;&amp;#039;Developing Psychiatry: Epidemiological and Social Studies in Iran 1963–1976&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Monographien aus dem Gesamtgebiete der Psychiatrie.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 43). Springer, Berlin 1987, ISBN 3-540-17058-8, [[doi:10.1007/978-3-642-82915-4]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die analytische Psychologie im Umfeld der Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Christian Scharfetter. Huber, Bern 1988, ISBN 3-456-81656-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Als Herausgeber&lt;br /&gt;
* [[Hermann Rorschach]]: &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; Zusammengestellt u. hrsg. von Kenower W. Bash. Huber, Bern 1965.&lt;br /&gt;
* [[Hans Binder (Mediziner)|Hans Binder]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Arbeiten.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. Hrsg. von Kenower W. Bash. Huber, Bern 1979, ISBN 3-456-80774-0 (Bd. 1), ISBN 3-456-80775-9 (Bd. 2), ISBN 3-456-80776-7 (Bd. 3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://digibiblio.unibe.ch/digibern/Chopin/Engine/Alpha/viewer.asp?KatalogID=4&amp;amp;ImgNum=67 &amp;#039;&amp;#039;Bash, Kenower Weimar.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Dozenten der bernischen Hochschule 1528–1984.&amp;#039;&amp;#039; Universität Bern, Bern 1984.&lt;br /&gt;
* David W. Ellis: &amp;#039;&amp;#039;Professor Dr. K. W. Bash, 1913–1986.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Personality Assessment.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 50 (1986), Nr. 3, S. 348 f., [[doi:10.1207/s15327752jpa5003_2]].&lt;br /&gt;
* Ursula Mehregan: &amp;#039;&amp;#039;Obituary Notices. K. W. Bash.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Analytical Psychology.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 31 (1986), Nr. 4, S. 377 f., [[doi:10.1111/j.1465-5922.1986.00377.x]].&lt;br /&gt;
* Ursula Mehregan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zum Gedenken an Professor Dr. med. K. W. Bash.&amp;#039;&amp;#039; Huber, Bern 1988 (?) (mit Gedichten von Kenower W. Bash, Nachrufen und Publikationsverzeichnis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|108794342}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=Bash%20KW%5BAuthor%5D Veröffentlichungen von Kenower W. Bash] auf [[PubMed]]&lt;br /&gt;
* [http://www.zb.unibe.ch/rorschach/pdf/Ror-KB-Inv.pdf Inventar des Nachlasses von Kenower W. Bash] (mit Biographie; PDF; 126&amp;amp;nbsp;kB), Website von Archiv und Sammlung Hermann Rorschach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=108794342|LCCN=n/85/118184|VIAF=22693498}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bash, Kenower W.}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychoanalytiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychiater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bash, Kenower W.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bash, Kenower Weimar&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanisch-schweizerischer Psychologe, Psychiater und Psychoanalytiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. August 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[New Glasgow]], Kanada&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Februar 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]], Schweiz&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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