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	<title>Kennin-ji - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kennin-ji&amp;diff=1021774&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Piet Parkiet: fotos ergänzt</title>
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		<updated>2026-02-22T12:38:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fotos ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:150124 Kenninji Kyoto Japan01s3.jpg|mini|300px|Kennin-ji]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennin-ji&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{jaS|建仁寺}}, wörtl. Kennin-Tempel) ist einer der ältesten Zen-Tempel Japans und ein Haupttempel der [[Rinzai-shū|Rinzai-Schule]], einer der beiden größten Schulen des japanischen [[Zen]]-[[Buddhismus]]. Sein Name leitet sich von der während der Erbauung verwendeten [[Nengō|Regierungsdevise]] Kennin (1201–1204) ab. Der Tempel liegt im Stadtbezirk [[Higashiyama-ku (Kyōto)|Higashiyama]] von [[Kyōto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kenninji CyokushiMon.jpg|mini|Das Tor für den kaiserlichen Boten (&amp;#039;&amp;#039;Chokushimon&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kenninji01s1920.jpg|mini|Das Haupttor (&amp;#039;&amp;#039;Sammon&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kenninji Kyoto06n4272.jpg|mini|Dharma-Halle (&amp;#039;&amp;#039;Hattō&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1202 erhielt [[Eisai]], der nach seiner Rückkehr aus China zunächst in Kyushu gelebt hatte, vom [[Shōgun]] [[Minamoto no Yoriie]] ein Grundstück in der Hauptstadt Kyōto, um dort den ersten großen Zen-Tempel der Stadt zu errichten. Der in Kyōto residierende [[Tennō]] [[Tsuchimikado]] erlaubte dieses Vorhaben unter der Bedingung, dass dort neben den Übungen des Zen-Buddhismus auch die esoterischen Rituale der [[Shingon-shū|Shingon-Schule]] sowie die Meditationstechnik (&amp;#039;&amp;#039;shikan&amp;#039;&amp;#039;) der [[Tendai-shū|Tendai-Schule]] in eigens dafür zu bauenden Hallen gelehrt werden. Überdies gliederte man den Tempel als Zweigtempel (&amp;#039;&amp;#039;betsuin&amp;#039;&amp;#039;) in den Tempelkomplex des nördlich der Stadt gelegenen Bergs Hiei ([[Hiei-zan]]) ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Shōgun Minamoto no Yoriie wurde im Jahr des Baubeginns abgesetzt, doch konnte sich Eisai der Unterstützung des Nachfolgers [[Minamoto no Sanetomo]] und von [[Hōjō Masako]], der einflussreichen Witwe des ersten [[Kamakura-Shōgunat|Kamakura-Shōguns]] [[Minamoto no Yoritomo]], für den Eisai 1200 die ersten Andachtsriten vollzogen hatte, versichern. Trotzdem war Eisai und sein neuer Tempel für mehrere Jahre massiven Anfeindungen durch die eingesessenen buddhistischen Schulen und den Kaiserhof in Kyōto ausgesetzt. So schrieb man im Jahre 1205 die durch heftige Winde verursachten Zerstörungen in der Hauptstadt dem Tragen der ausländischen, d.&amp;amp;nbsp;h. der chinesischen Roben am Kennin-Tempel zu. Einer populären Anekdote zufolge bemerkte Eisai hierzu, dass jene, die das glaubten, ihm wegen seiner übernatürlichen Kräfte besser Respekt zollen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisai starb am fünften Tag des siebten Monats im Jahr 1215 am Tempel. Ob [[Dōgen]], der spätere Begründer der [[Sōtō-shū|Sōtō-Schule]], der zweiten großen Zen-Schule in Japan, vor Eisais Tod oder erst zwei Jahre danach Schüler am Kennin-Tempel wurde, ist in der Forschung umstritten. Die meisten Wissenschaftler schließen zwar ein Treffen von Eisai und Dōgen nicht aus, bezweifelt jedoch, dass Dōgen, wie er in seinen eigenen Memoiren angab, ein direkter Schüler Eisais war. Dieser weilte jedoch in jenen Jahre häufig im [[Jufuku-ji|Jufuku-Tempel]] in [[Kamakura]]. Wahrscheinlich war Dōgen ein Schüler von [[Myōzen]], Eisais Nachfolger im Kennin-Tempel. Bis zum Jahr 1230, in dem er zum [[Annyō-in]] im wenige Kilometer südlichen gelegenen [[Fukakusa]] zog, blieb Dōgens hauptsächlicher Aufenthaltsort der Kennin-Tempel, in dem er seine Abhandlung über [[Zazen]] und theoretische Grundlagenschrift für die spätere Sōtō-Schule unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Hukan Zazengi&amp;#039;&amp;#039; verfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Mitte des 13. Jahrhunderts erlitt der Tempel durch mehrere Brände starke Schäden. Im Jahre 1258 wurde er durch [[Enni Ben’en]] ({{lang|ja|圓爾辯圓}}; 1201–1280) wieder aufgebaut. Erst mit der 1259 beginnenden Amtszeit des elften Tempelvorstehers, [[Lanxi Daolong]] ({{zh|c=蘭溪道隆|p=Lánxī Dàolóng|w=Lan-hsi Tao-long}}; jap. Rankei Dōryū; 1213–1278) lehrte man am Kennin-Tempel ausschließlich Zen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende der [[Kamakura-Zeit]] wurde der Tempel Teil des [[Gozan (Japan)|Gozan]]-Systems, was ihn offiziell und praktisch zu einem der einflussreichsten Zen-Tempel des Landes während der [[Muromachi-Zeit]] machte. Nach seiner Ankunft in Japan lehrte hier auch der chinesische [[Chan]]-Mönch [[Qingzhuo Zhengcheng]] ({{zh|c=淸拙正澄|p=Qīngzhuó Zhèngchéng|w=Ch&amp;#039;ing-cho Cheng-ch&amp;#039;eng}}; jap. Seisetsu Shōchō; 1274–1339).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert kam es erneut zu starken Schäden durch Brände. Erst im 17. Jahrhundert konnte man dank Schenkungen des Ankoku- und den [[Tōfuku-ji|Tōfuku-Tempels]] unter der Schirmherrschaft der Familie Toyotomi die Anlage restaurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Anlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:kennin-ji Plan.jpg|mini|200px|Plan des Kennin-ji]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kennin-ji, Steingarten.jpg|mini|Kennin-ji, Steingarten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kennin-ji, Moosgarten.jpg|mini|Kennin-ji, Moosgarten]]&lt;br /&gt;
Die Anlage, flankiert von neun Untertempeln ({{lang|ja|塔頭}}, &amp;#039;&amp;#039;tatchū&amp;#039;&amp;#039;) auf dem Gelände und weiteren fünf außerhalb, besteht aus folgenden Gebäuden:&lt;br /&gt;
# Das Tor für den kaiserlichen Gesandten ({{lang|ja|勅使門}}, &amp;#039;&amp;#039;chokushi-mon&amp;#039;&amp;#039;) stammt aus der späten Kamakura-Zeit und ist als [[Wichtiges Kulturgut Japans|Wichtiges Kulturgut]] deklariert. Die Pfeiler zeigen viele Pfeilnarben aus der [[Sengoku-Zeit]], so dass das Tor auch Pfeilspur-Tor genannt wird. Das mit Kupferblech gedeckte Tor ist nicht für den Durchgang geöffnet.&lt;br /&gt;
# Das Haupttor ({{lang|ja|三門}}, sammon), als [[Japanische Tempelarchitektur#Tore|Nijūmon]] ausgeführt, trägt die Inschrift &amp;quot;Hohes Tor mit Blick auf den Kaiserpalast&amp;quot; ({{lang|ja|望闕楼}}, &amp;#039;&amp;#039;hōketsurō&amp;#039;&amp;#039;). Im Obergeschoss sind Shaka Nyorai und 16 [[Arhat|Rakan]] aufgestellt.&lt;br /&gt;
# Die Lehr- bzw. Dharma-Halle ({{lang|ja|法堂}}, &amp;#039;&amp;#039;hattō&amp;#039;&amp;#039;) wurde 1765 errichtet. Sie wird zugleich als Buddha-Halle genutzt. Die Decke wurde 2002 von Koizumi Junsaku (1924–2012) mit einem Drachenpaar ausgemalt.&lt;br /&gt;
# Die Residenz des Abtes ({{lang|ja|方丈}}, &amp;#039;&amp;#039;hōjō&amp;#039;&amp;#039;) wurde im Jahre 1599 von [[Ankokuji Eikei]] ({{lang|ja|安国寺恵瓊}}) hierher überführt. Sie ist als [[Wichtiges Kulturgut Japans|Wichtiges Kulturgut]] deklariert. Davor liegt ein mit großen Felsblöcken geschmückter [[Kare-san-sui|Kiesgarten]].&lt;br /&gt;
# Nördlich von der Residenz befindet sich der Tee-Pavillon ({{lang|ja|東陽坊}}, &amp;#039;&amp;#039;Tōyōbō&amp;#039;&amp;#039;). Er soll auf Veranlassung von Tōyōbō Chōsai (1514–1598), einem bedeutenden Schüler von [[Sen no Rikyū|Rikyū]], im Jahre 1587 erbaut worden sein.&lt;br /&gt;
# Das Bad ({{lang|ja|浴室}}, &amp;#039;&amp;#039;yokushitsu&amp;#039;&amp;#039;) stammt aus dem Jahr 1628. Es ist im Inneren aufgeteilt in einen Warteraum, das Dampfbad und in einen Versorgungsraum.&lt;br /&gt;
# In der öffentlich nicht zugänglichen Halle des Gründers ({{lang|ja|開山堂}}, &amp;#039;&amp;#039;kaizandō&amp;#039;&amp;#039;) liegt das Grab Eisais.&lt;br /&gt;
# Das Mönchsquartier ({{lang|ja|本坊}}, &amp;#039;&amp;#039;hombō&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
# und (10): Westtor und Nordtor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunstschätze ==&lt;br /&gt;
* Der Tempel besitzt als [[Nationalschätze Japans|Nationalschatz]] das [[Japanischer Wandschirm|Stellschirmpaar]] „Wind- und Donnergott“. Das Paar ist weder signiert, noch mit einem Stempel versehen, gilt aber als Werk von [[Tawaraya Sōtatsu]]. Im Tempel ist eine Kopie zu sehen, das Original wird heute im [[Nationalmuseum Kyōto]] aufbewahrt. In der Abtresidenz wird nur eine Kopie ausgestellt.&lt;br /&gt;
* In der Abtresidenz waren fünf Räume mit Tuschmalereien geschmückt, die dem Nationalmuseum Kyoto zur Aufbewahrung übergeben wurden.&lt;br /&gt;
** Der größte Raum, Shitsuchū-no-ma, ist mit Bildern der „Sieben Weisen im Bambushain“ ({{lang|ja|竹林七賢}}, &amp;#039;&amp;#039;chikurin shichiken&amp;#039;&amp;#039;) von [[Kaihō Yūshō]] (1533–1615) geschmückt.&lt;br /&gt;
** Im Ihatsu-no-ma sind an den Wänden Bilder mit den in China gepflegten [[Vier Künste]]n zu sehen.&lt;br /&gt;
** Das Shoin-no-ma ist mit Bildern von Blumen und Vögeln geschmückt.&lt;br /&gt;
** Das Dana-no-ma ist mit Landschaftsbildern geschmückt.&lt;br /&gt;
** Im Rai-no-ma sind Drachenbilder zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenninji03s1920.jpg|Mönchsquartier (&amp;#039;&amp;#039;Hombō&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
Kenninji Kyoto07n3200.jpg|Abtresidenz (&amp;#039;&amp;#039;Hōjō&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
Wind-God-Fujin-and-Thunder-God-Raijin-by-Tawaraya-Sotatsu.png|Sotatsu: Wind- und Donnergott&amp;lt;br /&amp;gt;(von rechts nach links)&lt;br /&gt;
L&amp;#039;un des sept sages (1533-1615) par le peintre japonais Kaihō Yūshō.jpg|Kaihō Yūshō: Einer der sieben Weisen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Faltblatt des Tempels&lt;br /&gt;
* Kobori, Taigan und Takenishi, Hiroko: &amp;#039;&amp;#039;Kenninji&amp;#039;&amp;#039;. Tankosha, 2008. ISBN 978-4-473-03493-9.&lt;br /&gt;
* S. Noma (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kenninji&amp;#039;&amp;#039;. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S.&amp;amp;nbsp;773.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kennin-ji}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kenninji.jp/ Offizielle Website] – Japanisch&lt;br /&gt;
* [http://zen.rinnou.net/head_temples/12kennin.html Informationen auf rinnou.net] – Englisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=35/0/3.55921/N |EW=135/46/25.19189/E |dim=1000 |type=landmark |region=JP-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1112231099|LCCN=n82110547|NDL=00329313|VIAF=1824147270591335700004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhistischer Tempel in Kyōto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Piet Parkiet</name></author>
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