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	<title>Kenneth White - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-01-11T08:14:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:P1080358 - Kenneth WHITE.JPG|mini|Kenneth White]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kenneth White&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. April]] [[1936]] in [[Glasgow]]; † [[11. August]] [[2023]] in [[Trébeurden]]) war ein [[Schottland|schottischer]] [[Schriftsteller]], der sowohl in [[Englische Sprache|Englisch]] als in [[Französische Sprache|Französisch]] publizierte, und sogenannter „intellektueller Nomade“ sowie Begründer des Studienfaches [[Geopoetik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
White wurde 1936 in Glasgow, im berüchtigten Viertel [[Gorbals]] geboren,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bissell&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Norman Bissell |url=https://www.scottishpoetrylibrary.org.uk/poet/kenneth-white/ |titel=Kenneth White |werk=scottishpoetrylibrary.org.uk |datum=2012 |abruf=2019-03-07 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wo er die ersten Jahre seines Lebens in einem Umfeld der [[Arbeiterklasse]] verbrachte. Sein Vater war ein standesbewusster [[Weichenwärter]], aber auch ein eifriger Bücherleser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kennethwhite.org/biographie/ |titel=Biography |werk=kennethwhite.org |abruf=2019-03-07 |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190717082118/http://www.kennethwhite.org/biographie/ |archiv-datum=2019-07-17 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 wurde dieser an die Westküste Schottlands&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt; versetzt&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWPortr&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kennethwhite.org/portrait/ |titel=Portrait |werk=kennethwhite.org |abruf=2019-03-07 |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190223071607/http://www.kennethwhite.org/portrait/ |archiv-datum=2019-02-23 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und sein Sohn Kenneth besuchte dort die Schulen in Fairly, [[Largs]] und [[Ardrossan (Schottland)|Ardrossan]], arbeitete auf Farmen und sammelte Muscheln und Krebse für den Fischmarkt Billingsgate. Nachfolgende Jobs als Briefträger und auf einem Flussdampfer erweiterten seinen Horizont.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach lokalen Selbststudien der [[Geologie]], [[Ornithologie]] und [[Archäologie]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWPortr&amp;quot; /&amp;gt; publizierte White seinen ersten Aufsatz über die Archäologie der [[Grafschaft]] [[Ayrshire]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt; Von 1954 bis 1956 studierte er an der [[University of Glasgow|Universität von Glasgow]] Deutsch, Französisch, [[Latein]] und [[Philosophie]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt; White unterbrach sein Studium, um ein Jahr in Deutschland zu verbringen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWPortr&amp;quot; /&amp;gt; Von 1956 bis 1957 wohnte er in München und beschäftigte sich mit Texten von [[Friedrich Nietzsche]] und [[Martin Heidegger]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt; Nach seiner Rückkehr schloss er bis 1959 in Glasgow seine Studien mit dem [[Magister#artium|Magister Artium]] ab&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bissell&amp;quot; /&amp;gt; und zog mit einem [[Graduiertenstipendium|Promotionsstipendium]] nach Paris, wo er an der dortigen [[Fakultät (Hochschule)|Kunstfakultät]] weiter studierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt; In Paris heiratete White 1959 die Französin Marie-Claude Charlut. Zwei Jahre später folgte der Umzug nach [[Meudon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
White gab [[Englische Sprache|Englischstunden]], während er parallel an einem neuen [[Manuskript]] arbeitete, den späteren &amp;#039;&amp;#039;Letters from Gourgounel&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt; 1961 erwarb er eine Farm in den Bergen der [[Département Ardèche|Ardèche]] und beschäftigte sich mit fernöstlicher Literatur über [[Daoismus|Taoismus]] und [[Chan]]-[[Buddhismus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt; Von 1962 bis 1963 unterrichtete er an der Pariser [[Sorbonne]] und veröffentlichte seinen ersten [[Lyrik]]band &amp;#039;&amp;#039;White Coal&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bissell&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1963 kehrte White nach Schottland zurück, um als [[Lektor (Universität)|Lektor]] an der Universität in Glasgow zu arbeiten, insbesondere vermittelte er den Studiedrenden sein Wissen über die Literatur des 20. Jahrhunderts sowie die französischen [[Enzyklopädist (Encyclopédie)|Enzyklopädisten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt; 1966 publizierte White zwei Bücher im renommierten Verlag Jonathan Cape, &amp;#039;&amp;#039;The Cold Wind of Dawn&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Letters from Gourgounel&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Aufenthalt in [[Edinburgh]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt; war er desillusioniert von der britischen Kulturszene,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bissell&amp;quot; /&amp;gt; daher übersiedelte White 1967 erneut nach Frankreich, wo er dann an der [[Universität Bordeaux]] in [[Universität Pau|Pau]] unterrichtete. Er wurde von der Universität verwiesen, nachdem er sich im [[Mai 1968 in Frankreich|Mai 1968]] mit den protestierenden Studenten solidarisiert hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt; Von 1969 bis 1976 folgten weitere Lehraufträge als Lektor an der [[Universität von Paris|Pariser Universität]] und Reisen nach [[Dublin]], [[Marseille]], [[Amsterdam]] und [[Barcelona]] sowie nach [[Südostasien]] ([[Hongkong]], [[Macau|Macao]], [[Taiwan (Insel)|Taiwan]], [[Thailand]]). 1979 verteidigte White seine [[Dissertation|Doktorarbeit]] über das Thema „Intellektuelles Nomadentum“, das die Prüfungskommission, der auch [[Gilles Deleuze]] angehörte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bissell&amp;quot; /&amp;gt; als ein neues Studienfeld deklarierte, die &amp;#039;&amp;#039;Geopoetik&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reise entlang des [[Sankt-Lorenz-Strom]]s inspirierte ihn für sein Buch &amp;#039;&amp;#039;The Blue Road&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;La Route bleue&amp;#039;&amp;#039; (1990), das Konzept und die Basis seiner „Geopoetics“ genannten Gedichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bissell&amp;quot; /&amp;gt; 1981 kam es zur Zusammenarbeit mit dem Musiker [[Jean-Yves Bosseur]] über [[Erik Satie]]s &amp;#039;&amp;#039;Traum&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1983 zog White von den [[Pyrenäen]] an die Nordküste der [[Bretagne]] und bekam an der Pariser Sorbonne einen neuen Lehrstuhl für die Dichtung des 20. Jahrhunderts. Für sein Buch &amp;#039;&amp;#039;La Route bleue&amp;#039;&amp;#039; wurde ihm der [[Prix Médicis|Prix Médicis étranger]] zuerkannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt; Dem folgten erneute Reisen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bissell&amp;quot; /&amp;gt; und Preisauszeichnungen, so 1985 der Große Preis der [[Académie française]] für sein [[Gesamtwerk]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Arbeit als Schriftsteller animierte ihn, hier und dort Denkfabriken und Aktionsgruppen zu organisieren, von denen das 1989 von ihm gegründete Internationale Institut für Geopoetik als Höhepunkt betrachtet werden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bissell&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWPortr&amp;quot; /&amp;gt; Weitere Geopoetik-Zentren entstanden später in Deutschland, Belgien, der Schweiz, Italien, Serbien, Kanada und Frankreich sowie 1995 am [[Burns Supper]] im schottischen Edinburgh.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bissell&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 wurde Kenneth White die [[Ehrendoktor]]würde der Universität von Glasgow verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt; 1996 beendete er seine Arbeit am Lehrstuhl für Poetik des 20. Jahrhunderts an der Pariser Sorbonne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt; Es folgten zahlreiche Reisen in den Jahren 1998 bis 2003.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt; In Bordeaux wurde 2003 ein [[Symposion]] &amp;#039;&amp;#039;Horizons of Kenneth White – literature, thought, geopoetics&amp;#039;&amp;#039; ausgerichtet. 2004 wurde zu Ehren Kenneth Whites von der [[Universität Genf]] ein internationales [[Kolloquium]] zur Geopoetik veranstaltet. White publizierte drei neue Bücher und hielt in Frankreich Vorträge über die Dichter [[Arthur Rimbaud]] und [[Saint-John Perse]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt; Für seine Offenheit gegenüber fremden Kulturen erhielt er 2004 von der Universität Paris 8 den [[Édouard Glissant|Édouard-Glissant]]-Preis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWPortr&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 2005 empfing er die Ehrendoktorwürde der [[The Open University|Open University]]. Als reisender [[Dozent]] nahm er 2006 an zahlreichen internationalen Kongressen teil und wurde als [[Gastprofessor]] an die schottische [[University of the Highlands and Islands]] eingeladen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt; White veröffentlichte 2009 sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Les Affinités extrême&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Hommage]] an einige französischsprachige Schriftsteller wie Saint-John Perse, [[André Breton]], [[Emil Cioran]], die man auch als eine Art intellektuelle [[Autobiografie]] lesen kann. Dieses Buch erhielt den [[Maurice Genevoix|Prix Maurice Genevoix]] der Académie française.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt; In den Jahren 2009 bis 2010 folgten zahlreiche Teilnahmen an Literaturfestivals und weitere Vortragsreisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWBio&amp;quot; /&amp;gt; 2012 wurde eine Auswahl[[bibliografie]] der Werke Kenneth Whites veröffentlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bissell&amp;quot; /&amp;gt; In [[Le Havre]] veranstaltete man 2017 in der dortigen Bibliothek die Konferenz &amp;#039;&amp;#039;Carte Blanche à Kenneth White&amp;#039;&amp;#039;, an der White mit Vorlesungen und Filmvorführungen teilnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://lireauhavre.fr/en/evenement/carte-blanche-kenneth-white |titel=Carte blanche à Kenneth White |werk=lireauhavre.fr |datum=2017 |abruf=2019-03-07 |sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bücher von Kenneth White wurden in folgende Sprachen übersetzt: [[Deutsche Sprache|Deutsch]], [[Italienische Sprache|Italienisch]], [[Spanische Sprache|Spanisch]], [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]], [[Niederländische Sprache|Niederländisch]], [[Bulgarische Sprache|Bulgarisch]], [[Serbische Sprache|Serbisch]]. [[Kroatische Sprache|Kroatisch]], [[Mazedonische Sprache|Mazedonisch]], [[Polnische Sprache|Polnisch]], [[Türkische Sprache|Türkisch]] und [[Russische Sprache|Russisch]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWPortr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb am 11. August 2023 im Alter von 87 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ouest-france.fr/bretagne/trebeurden-22560/a-trebeurden-kenneth-white-le-grand-poete-ecossais-est-decede-e99f708e-3a7f-11ee-8474-26257e7765fa |titel= À Trébeurden, Kenneth White, le grand poète écossais, est décédé|autor= |werk=ouest-france.fr |hrsg= |datum=2023-08-14 |abruf= 2023-08-17|sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Geopoetik“ und der „intellektuelle Nomade“ ==&lt;br /&gt;
Die [[Slawistik|Slawistin]] Tatjana Petzer erklärte die Aufgabe der „Geopoetik“ folgendermaßen: „Die Geopoetik beschreibt ästhetische Verfahren und Programme des [[Kartografie|Kartographierens]] – ein Prozess, in dem Zusammenhänge zwischen [[Geographie]] und Mensch, Territorium und Macht, durch [[Ästhetik|Ästhetisierung]] entpolitisiert, (anthropo)geographische Kartierungen poetisch transformiert bzw. neu erschaffen werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tatjana Petzer |Hrsg=Sabine Rutar |Titel=Topographien der Balkanisierung. Programme und künstlerische Manifestationen der Demarkation und Desintegration |Sammelwerk=[[Südosteuropa (Zeitschrift)|Südosteuropa]] |WerkErg=Zeitschrift für Politik und Geschichte |Band=55. Jahrgang |Nummer=Heft 2–3 |Verlag=De Gruyter Oldenbourg |Ort=München |Datum=2007 |ISSN=2364-933X |Seiten=255–275 |Online=[http://www.academia.edu/29829619/Topographien_der_Balkanisierung._Programme_und_k%C3%BCnstlerische_Manifestationen_der_Demarkation_und_Desintegration Academia.edu] |Abruf=2019-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weniger abstrakt klingend, weil praktisch angewandt hat das Prinzip Erika Schellenberger-Diederich in ihrem Buch &amp;#039;&amp;#039;Geopoetik&amp;#039;&amp;#039;. Darin untersucht sie die [[Metapher|Gesteinsmetaphorik]] in Dichtungen von beispielsweise [[Friedrich Hölderlin|Hölderlin]], [[E. T. A. Hoffmann]], [[Adalbert Stifter|Stifter]] und [[Paul Celan|Celan]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erika Schellenberger-Diederich |Titel=Geopoetik. Studien zur Metaphorik des Gesteins in der Lyrik von Hölderlin bis Celan |Verlag=Aisthesis-Verlag |Ort=Bielefeld |Datum=2006 |ISBN=978-3-89528-535-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff „Geopoetik“ ist in der Literaturwissenschaft ein bekannter [[Terminus]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.slawistik.hu-berlin.de/de/wissenschaftliteratur/ws0607 |titel=„Geopoetik“: Literatur als Topographie |werk=hu-berlin.de |hrsg=Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Slawistik |datum=2006 |abruf=2019-03-07 |format=PDF; 74 kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso zieht sich der Begriff beziehungsweise die Charakterisierung „intellektueller Nomade“ schon lange durch die Literaturgeschichte, man denke an Arthur Rimbaud, der in Europa, Afrika und Asien umherzog.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koch&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Koch |url=https://skizzenbuch.wordpress.com/tag/kenneth-white/ |titel=Kenneth White, Lettres de Gourgounel |werk=wordpress.com |datum=2009-06-05 |abruf=2019-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.haikuscope.de/sperling99.htm |titel=Zitat Arthur Rimbaud: Ich habe Seile gespannt … |titelerg=Anmerkungen |werk=haikuscope.de |hrsg=Gerd Börner, Michael Denhoff, Hubertus Thum |datum=2009-01-29 |abruf=2019-03-07 |kommentar=Projekt Sperling Nr. 99}}&amp;lt;/ref&amp;gt; White schmückte ihn nur weiter aus. Er charakterisiert ihn in seinem 2007 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Streifzüge des Geistes, Nomadenwege zur Geopoetik – L´Esprit nomade&amp;#039;&amp;#039; als frei von kulturellen und wissenschaftlichen Beschränkungen und [[Konvention]]en. Der intellektuelle Nomade durchstreift, ergänzt er, mit seinem Geist alle Gebiete der Erde, ohne festgelegtes Ziel, doch immer auf der Suche nach Erweiterung der eigenen Erkenntnis und Erkenntnisfähigkeit. „Beim intellektuellen Nomaden mischen sich Gelehrsamkeit und Umherirren“, schreibt Kenneth White – doch dieses Umherirren ist befruchtend und belebend für den zivilisationsmüden Intellekt. „Versuchen wir, im Denken fortzufahren – und dabei nicht zu vergessen, dass das äußerste, tief reichendste Denken sich vielleicht nicht im philosophischen [[Diskurs]] realisieren wird, sondern in der exakten oder extravaganten Sprache eines Gedichtes –, versuchen wir, dem Geist die Möglichkeit zu bewahren, die Erde auf eine freisinnigere Art zu bewohnen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke in Deutsch ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das weisse Land. Essays&amp;#039;&amp;#039;. Dianus-Trikont-Buchverlag, München 1984, ISBN 3-88167-105-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der blaue Weg. Eine Reise&amp;#039;&amp;#039;. Arche Verlag, Zürich 1984, ISBN 3-7160-2014-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefe aus Gourgounel&amp;#039;&amp;#039;. (Mit Zeichnungen von Ruedi Baumann). Der Bärenhüter im Waldgut, Wald 1987, ISBN 3-7294-0041-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elemente der Geopoetik&amp;#039;&amp;#039;. Kellner Verlag, Hamburg 1988, ISBN 3-922035-43-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weg des Schamanen&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Französischen von [[Beat Brechbühl]]. Waldgut Verlag, Frauenfeld 1995, ISBN 3-7294-0208-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unterwegs an der Küste. Walking the coast. Gedicht&amp;#039;&amp;#039;. Waldgut Verlag, Frauenfeld 2007, ISBN 978-3-03740-370-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Außerhalb – La figure du dehors&amp;#039;&amp;#039;. Waldgut Verlag, Frauenfeld 2007. (Ab 2. Auflage u.d.T. &amp;#039;&amp;#039;Dichtung von Außerhalb. La figure du dehors. Essay&amp;#039;&amp;#039;. 2014, ISBN 978-3-03740-371-6).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Streifzüge des Geistes. Nomadenwege zur Geopoetik&amp;#039;&amp;#039;. Waldgut Verlag, Frauenfeld 2007, ISBN 978-3-03740-225-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bordeaux memories. A poem followed by 5 letters. Friedrich Hölderlin&amp;#039;&amp;#039;. Translated from the German by Kenneth White. Blake, Bordeaux 1984, {{Falsche ISBN|3-86577-059-1}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Neben diversen Ehrenauszeichnungen erhielt White folgende Literaturpreise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1983: Prix Medicis étranger&lt;br /&gt;
* 1985: Grand prix du rayonnement française de l’académie française&lt;br /&gt;
* 1986: Grand prix „Question de“&lt;br /&gt;
* 1987: Grand prix [[Alfred de Vigny]]&lt;br /&gt;
* 1996: Premio di Poesia „[[Sibilla Aleramo]]“&lt;br /&gt;
* 1997: Insigne poeta de la [[Generación del 27]], [[Málaga]]&lt;br /&gt;
* 1998: Prix [[Roger Caillois]]&lt;br /&gt;
* 2002: Prix ARDUA (Association Régionale des Diplômés des Universités d’Aquitaine), Bordeaux&lt;br /&gt;
* 2004: Prix Édouard Glissant (Université de Paris 8)&lt;br /&gt;
* 2006: Prix Breizh (davor: „Prix Bretagne“)&lt;br /&gt;
* 2008: Premio Grinzane-Biamonti, [[Sanremo|San Remo]]&lt;br /&gt;
* 2010: Grand Prix Maurice Genevoix de l’Académie française&lt;br /&gt;
* 2011: Prix Alain Bosquet, Paris&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Claudia Grimm |Titel=Gestatten: Geopoetiker Kenneth White |Reihe=Literaturwissenschaft |BandReihe=72 |Verlag=Frank &amp;amp; Timme, Verlag für wissenschaftliche Literatur |Ort=Berlin |Datum=2018 |ISBN=978-3-7329-0469-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119432064}}&lt;br /&gt;
* [http://www.geopoetique.net/ www.geopoetique.net]&lt;br /&gt;
* [http://www.geopoetics.org.uk/ www.geopoetics.org.uk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119432064|LCCN=n/50/20230|VIAF=49233022}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:White, Kenneth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anglist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Englisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Französisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Glasgow)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schotte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2023]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=White, Kenneth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schottischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. April 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Glasgow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. August 2023&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Trébeurden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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