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	<title>Kenneth S. Rogoff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-23T15:06:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schachspieler&lt;br /&gt;
|Bild = [[Datei:ASSA 2026 - Kenneth Rogoff 01 (cropped).jpg|250px]]&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Kenneth S. Rogoff, 2026&lt;br /&gt;
|Voller Name = Kenneth Saul Rogoff&lt;br /&gt;
|Land = {{USA}}&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum = &amp;lt;!-- Wird normalerweise von Wikidata eingebunden, muss also nicht angegeben werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Geburtsort = [[Rochester (New York)]]&lt;br /&gt;
|Sterbedatum = &amp;lt;!-- Wird normalerweise von Wikidata eingebunden, muss also nicht angegeben werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Sterbeort = &lt;br /&gt;
|FIDE-Titel = [[Internationaler Meister]] (1974)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Großmeister (Schach)|Großmeister]] (1978)&lt;br /&gt;
|Weltmeister = &lt;br /&gt;
|Weltmeisterin = &lt;br /&gt;
|Elo-Zahl = &amp;lt;!-- Nur nötig, wenn Elo &amp;lt; 2400 oder FideID nicht angegeben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Beste Elo-Zahl = 2520 (Januar 1977 bis Januar 1978, Januar 1980)&lt;br /&gt;
|FideID = 2000237&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kenneth Saul „Ken“ Rogoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. März]] [[1953]] in [[Rochester (New York)]]) ist ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Wirtschaftswissenschaftler|Ökonom]]. Seit 1999 ist er Professor an der [[Harvard University]]. Von 2001 bis 2003 war er Chefökonom des [[Internationaler Währungsfonds|Internationalen Währungsfonds]] (IWF). Er wurde außerdem als [[Schach]]spieler bekannt, der den Titel eines [[Großmeister (Schach)|Großmeisters]] trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rogoff erhielt seinen Bachelor und Master an der [[Yale University]] mit [[summa cum laude]] und der Auszeichnung &amp;#039;&amp;#039;Honors in Economics&amp;#039;&amp;#039;. 1980 verlieh ihm das [[Massachusetts Institute of Technology]] den Grad eines [[Ph.D.]] Sein Dissertationsthema lautete &amp;#039;&amp;#039;Essays on Expectations and Exchange Rate Volatility&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1980 bis 1983 arbeitete er als Volkswirt beim Board of Governors des [[Federal Reserve System]]. Von 1982 bis 1983 war er im Research Department des Internationalen Währungsfonds. Von 1985 bis 1988 war er Associate Professor an der [[University of Wisconsin–Madison]]. 1986 wurde er Forschungsstipendiat der [[Alfred P. Sloan Foundation]] ([[Sloan Research Fellowship|Sloan Research Fellow]]). Seine erste [[Professur]] erhielt er 1989 an der [[University of California at Berkeley]]. 1992 wechselte er an die [[Princeton University]], an der er für sieben Jahre den [[Lehrstuhl]] für [[Außenwirtschaft]] leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 wechselte Rogoff an die Harvard University, an der er seitdem eine Professur für [[Public Policy]] innehat. 2001 bis 2003 war er zusätzlich Chefökonom und Wissenschaftlicher Direktor des IWF.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2021 zählt ihn der Medienkonzern &amp;#039;&amp;#039;Clarivate&amp;#039;&amp;#039; aufgrund der Zahl seiner Zitierungen zu den Favoriten auf einen Nobelpreis ([[Clarivate Citation Laureates]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://clarivate.com/news/clarivate-unveils-citation-laureates-2021/ |titel=Clarivate Unveils Citation Laureates 2021 – Annual List of Researchers of Nobel Class |werk=Clarivate |sprache=en |abruf=2021-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Positionierung ==&lt;br /&gt;
Rogoff gilt als [[Neoliberalismus|neoliberaler]] Ökonom,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philip Mirowski |Titel=Untote leben länger: Warum der Neoliberalismus nach der Krise noch stärker ist |Verlag=Matthes &amp;amp; Seitz Berlin Verlag |Datum=2015 |ISBN=978-3-95757-209-7 |Online=https://books.google.de/books?id=Lpx4DAAAQBAJ&amp;amp;pg=PT66&amp;amp;dq=kenneth+rogoff+neoliberal&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjD46qRkKvPAhWGzRoKHU3iDEgQ6AEILjAC#v=onepage&amp;amp;q=kenneth%2520rogoff%2520neoliberal&amp;amp;f=false |Abruf=2016-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  als [[Monetarist]] der [[Milton Friedman|Friedman]]-Schule&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Guy Sorman]] |Titel=Economics Does Not Lie |Verlag=Encounter Books |Datum=2009 |ISBN=978-1-59403-438-1 |Online=https://books.google.de/books?id=-7ftEOQozu8C&amp;amp;pg=PA49&amp;amp;dq=kenneth+rogoff+member+monetarist+school&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjftYKH0K3PAhVBsBQKHRqeCyAQ6AEIJjAB#v=onepage&amp;amp;q=kenneth%2520rogoff%2520member%2520monetarist%2520school&amp;amp;f=false |Abruf=2016-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Gegner wie Stiglitz bezeichnen ihn sogar als „Marktfundamentalisten“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.imf.org/en/News/Articles/2015/09/28/04/54/vc070202 |titel=An Open Letter to Joseph Stiglitz, by Kenneth Rogoff, Economic Counsellor and Director of the Research Department, IMF |werk=www.imf.org |abruf=2016-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; er sich selbst als „technokratischen Optimisten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er publiziert seit Anfang der 1980er Jahre in großem Umfang zu Fragen der [[Wirtschaftspolitik]] und des internationalen [[Finanzwesen]]s. Seine Schwerpunkte hierbei sind [[Wechselkurs]]e, internationale [[Schulden|Verschuldung]] und internationale [[Geldpolitik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner 1983 herausgegebene Schrift zu Wechselkursen stellte er dar, dass [[Volkswirtschaftslehre#Ökonomische Modelle|ökonomische Modelle]] nicht fähig sind, den Wechselkurs genauer als das [[Random-Walk-Theorie|Random Walk Modell]] nachzubilden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://scholar.harvard.edu/files/rogoff/files/51_jie1983.pdf Empirical exchange rate models of the seventies: Do they fit out of sample?], zusammen mit R. A. Messe, Journal of International Economics Vol. 14 1–2, pp. 3–24, 1983&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontroverse Rogoff–Stiglitz 2002 ===&lt;br /&gt;
2001/2002 kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Rogoff und dem [[Wirtschaftsnobelpreisträger]] [[Joseph Stiglitz]], einem früheren Chefökonomen der [[Weltbank]]. Die Auseinandersetzung wurde getragen von Stiglitz’ Kritik an der Politik des IWF, die dieser in „[[Die Schatten der Globalisierung]]“ 2002 ausführlich darstellte. Unter anderem hatte Stiglitz die Ökonomen des IWF als drittklassig bezeichnet. Hauptkritikpunkt war die Schädlichkeit und Kontraproduktivität der Austeritätspolitik im Interesse der Finanzoligarchie. Als Antwort auf die Vorwürfe Stiglitz&amp;#039; schrieb Rogoff im Juli 2002 einen offenen sehr persönlich gehaltenen Brief, in dem er vor allem das keynesianische Konzept der Steigerung der Staatsausgaben als ineffektiv darstellte und gegen Stiglitz polemisierte: „Joe, als Akademiker bist du ein überragendes Genie. Wie John Nash, der ebenfalls den Nobelpreis gewonnen hat, hast du einen ‹beautiful mind›. Als Politiker bist du aber ein bisschen weniger beeindruckend.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.imf.org/external/np/vc/2002/070202.htm offener Brief an Joseph Stiglitz]&amp;lt;/ref&amp;gt; Stiglitz erklärte Rogoffs Verhalten als Versuch, die Ehre von dessen Lehrer und IWF-Architekten [[Stanley Fischer|Stanley Fisher]] zu verteidigen, später sei Rogoff zu denselben Ergebnissen gekommen wie er.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Serie: Ökonomen: Joseph Stiglitz: Der Querdenker |Sammelwerk=Bilanz |Datum= |ISSN=1022-3487 |Online=https://www.bilanz.ch/unternehmen/serie-oekonomen-joseph-stiglitz-der-querdenker |Abruf=2016-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rogoff beurteilt die Erholung der US-Wirtschaft kritisch, so prognostizierte er im August 2008 zur Entwicklung, das Schlimmste komme noch, und sah einen Kollaps großer US-Banken voraus.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. „Das Schlimmste kommt noch“, FAZ, 19. Aug. 2008 [http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/finanzkrise-das-schlimmste-kommt-noch-1684200.html Finanzkrise „Das Schlimmste kommt noch“]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem untersuchte er in einer Aufsehen erregenden Monographie die Geschichte von Finanzkrisen.&amp;lt;ref&amp;gt;„This Time is Different: Eight Centuries of Financial Folly“ (dt,: „Dieses Mal ist alles anders. Acht Jahrhunderte Finanzkrisen“), zusammen mit Carmen Reinhart, Princeton University Press 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fehlerhafte Berechnungen für &amp;#039;&amp;#039;Growth in a time of debt&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Kontrovers diskutiert&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.businessinsider.com/editor-talks-reinhart-rogoff-excel-error-2013-4?IR=T &amp;#039;&amp;#039;JOURNAL EDITOR: The Famous Reinhart-Rogoff Debt Paper Did Not Go Through The Normal Refereeing Process&amp;#039;&amp;#039;], auf businessinsider.com, abgerufen am 25. Mai 2018 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; wird seit 2013 sein zusammen mit [[Carmen Reinhart]] veröffentlichter Essay &amp;#039;&amp;#039;Growth in a time of debt&amp;#039;&amp;#039;. Dieser im Mai 2010 erschienene Beitrag kommt zu dem Schluss, dass das [[Wirtschaftswachstum]] einer Volkswirtschaft sich dann stark verringere, wenn die Verschuldung auf mehr als 90&amp;amp;nbsp;Prozent des [[Bruttoinlandsprodukt]]es steige. Rogoff war zu dieser Aussage gekommen, nachdem er Wirtschaftsdaten der vergangenen 800 Jahre aus insgesamt 66 Ländern analysiert hatte. Dieser Beitrag wurde von vielen Politikern aufgegriffen, um [[Austerität]]smaßnahmen zu begründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thomas Herndon (Ökonom)|Thomas Herndon]], Volkswirtschaftler und [[Doktorand]] an der Universität Massachusetts, analysierte die mit [[Microsoft Excel]] verarbeiteten Daten und kam zu dem Ergebnis, dass die Excel-Tabelle von Rogoff und Reinhart Fehler enthielt. So bemerkte er, dass Rogoff und Reinhart einige Daten in ihrer Studie sehr merkwürdig gewichtet und einzelne Länder, die trotz hoher Schulden kräftig gewachsen waren (v.&amp;amp;nbsp;a. [[Neuseeland]]), ausgeklammert hatten. Auch wurden aufgrund eines Fehlers in den Excel-Formeln einige Daten in der Berechnung nicht berücksichtigt. Nach der Berechnung von Herndon brach das Wirtschaftswachstum auch bei einer Verschuldung ab 90&amp;amp;nbsp;Prozent des [[Bruttoinlandsprodukt]]es nicht ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit20130627&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marc Brost, Mark Schieritz, Wolfgang Uchatius |Titel=Verrechnet! |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Ort=Hamburg |Datum=2013-06-27 |ISSN=0044-2070 |Seiten=17–19 |Online=[https://www.zeit.de/2013/27/staatsverschuldung-rechenfehler-thomas-herndon/komplettansicht online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritik an der Arbeit von Rogoff kam unter anderem vom [[Wirtschaftsnobelpreisträger]] [[Paul Krugman]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit20130528&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Malte Buhse |url=https://www.zeit.de/wirtschaft/2013-05/staatsverschuldung-krugman-rogoff |titel=Die Ökonomen-Seifenoper |hrsg=Die Zeit (Onlineausgabe) |datum=2013-05-28 |abruf=2013-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde u.&amp;amp;nbsp;a. angemerkt, dass die Kausalität umgekehrt sei, Länder hätten deshalb eine hohe Staatsverschuldung, weil sie ernsthafte wirtschaftliche Probleme haben. Rogoff wurde vorgehalten, dass er mit seinen Excel-Fehlern Austeritätspolitik unterstützt und so hohe Arbeitslosigkeit verursacht habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Center for Economic and Policy Research]]: {{Webarchiv|url=http://www.cepr.net/index.php/blogs/beat-the-press/how-much-unemployment-was-caused-by-reinhart-and-rogoffs-arithmetic-mistake |wayback=20130419112713 |text=How Much Unemployment Was Caused by Reinhart and Rogoff&amp;#039;s Arithmetic Mistake?    }}, 16. April 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rogoff entgegnete, dass sein Fehler zwar peinlich sei, an den zentralen Forschungsergebnissen allerdings nichts ändere. Eine hohe Staatsverschuldung könne sich negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://blogs.faz.net/fazit/2013/10/22/kenneth-rogoff-ueber-excel-fehler-hexenjagd-2818/ &amp;#039;&amp;#039;“Eine Hexenjagd” – Kenneth Rogoff über seinen Excel-Fehler&amp;#039;&amp;#039;] [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]], 22. Oktober 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Problematisch an der Diskussion sei auch, dass die Studie von einigen Politikern und politischen Aktivisten verschiedener Lager übertrieben dargestellt worden sei. So sei der Eindruck entstanden, als hätten sie einen einfachen Zusammenhang zwischen Staatsschulden und Wirtschaftswachstum behauptet und sich generell und undifferenziert für Austeritätsmaßnahmen ausgesprochen. Die Frage, ob hohe Staatsverschuldung von geringeren Steuereinnahmen und langsameren Wirtschaftswachstum herrührt, oder ob hohe Staatsverschuldung Wirtschaftswachstum verlangsamt, könne nicht pauschal beantwortet werden. Er glaubt, dass die Kausalität grundsätzlich in beide Richtungen gehen kann, ohne dass man da eine allgemeingültige Aussage treffen könne.&amp;lt;ref&amp;gt;New York Times, Kenneth Rogoff, Carmen Reinhard, [http://www.nytimes.com/2013/04/26/opinion/debt-growth-and-the-austerity-debate.html?_r=0 Debt, Growth and the Austerity Debate]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Barry Eichengreen]] ist der Ansicht, dass Reinhart und Rogoff in ihrer ursprünglichen Analyse nuanciert und vorsichtig gewesen seien. Die daraus abgeleiteten politischen Schlüsse von [[Olli Rehn]] und [[Paul Ryan (Politiker)|Paul Ryan]] seien aber fahrlässig gewesen, hier hätten Reinhart und Rogoff widersprechen müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeit Online, Barry Eichengreen, [https://www.zeit.de/2013/18/studie-staatsverschuldung-sparpolitik Der eigentliche Skandal], 2. März 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorschlag zur Abschaffung des Bargeldes ===&lt;br /&gt;
2014 schlug Rogoff die Abschaffung des [[Bargeld]]es vor und wies auf die Vorteile einer [[Bargeldloser Zahlungsverkehr|bargeldlosen Wirtschaft]] hin. Bargeld, so Rogoff, würde die Kriminalität begünstigen. [[Zentralbank]]en könnten leichter [[Negativzins|negative Zinsen]] durchsetzen, [[Steuerflucht|Steuerflüchtige]] und andere Straftäter hätten es bei bargeldlosem Geldverkehr deutlich schwerer.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [https://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/geld-ausgeben/nachrichten/oekonom-rogoff-will-bargeld-abschaffen-13274912.html &amp;#039;&amp;#039;„Ökonom Rogoff will Bargeld abschaffen“&amp;#039;&amp;#039;], FAZ, 19. Nov. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Vorschlag wurde auch in Deutschland diskutiert – v.&amp;amp;nbsp;a. Landes-Datenschutzbeauftragte und Verbraucherschützer begannen sich seither mit dem Thema zu befassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Jost: [https://www.welt.de/finanzen/article141774426/Warum-eine-Welt-ohne-Bargeld-kaum-machbar-ist.html &amp;#039;&amp;#039;Warum eine Welt ohne Bargeld kaum machbar ist&amp;#039;&amp;#039;], [[Die Welt]] vom 1. Juni 2015, sowie {{Webarchiv |url=https://www.datenschutz.rlp.de/de/watch22.php?tag=bargeld&amp;amp;printable=yes |text=&amp;#039;&amp;#039;„Bargeld in der digitalen Gesellschaft – Anachronismus oder gedruckte Freiheit?“&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150518090437}}, Veranstaltungsankündigung auf der Website des Landesbeauftragten für den Datenschutz Rheinland-Pfalz, Mai 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften und Funktionen ==&lt;br /&gt;
* 2004: [[Council on Foreign Relations]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://scholar.harvard.edu/rogoff/biocv |titel=Brief Biography &amp;amp; CV |abruf=2016-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Berater im Economic Advisory Panel der Zentralbank der USA (Federal Reserve).&lt;br /&gt;
* 2010: [[National Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
* 2001: [[American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
* 2008: [[Group of Thirty]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schach und Privates ==&lt;br /&gt;
Mit vierzehn Jahren erhielt Rogoff den Titel eines Meisters vom US-Schachverband [[USCF]], und zwei Jahre später unterbrach er die schulische Ausbildung, um sich aufs Schachspiel zu konzentrieren. Rogoff galt als einer der besten [[Schach]]spieler der Vereinigten Staaten. Er nahm mehrmals an der [[United States Chess Championship|US-amerikanischen Schachmeisterschaft]] teil und erhielt 1978 den Titel eines [[Internationaler Großmeister|Internationalen Großmeisters]] vom Weltschachverband [[FIDE]], nachdem er sich für ein Ausscheidungsturnier zur Ermittlung eines Herausforderers für die [[Schachweltmeister]]schaft qualifiziert hatte. Nach 1980 hat Rogoff keine [[Elo-Zahl|Elo]]-gewertete Partie mehr gespielt und wird daher bei der FIDE als inaktiv geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schachszene ist Kenneth Rogoff für eine der kürzesten Partien bekannt. An der Studenten-Weltmeisterschaft in [[Graz]] (1973) traf er auf [[Robert Hübner]]. Um ihre Position in der Wertungstabelle nicht zu gefährden, einigten sich Rogoff und Hübner darauf, ohne einen Zug zu spielen [[Remis|das Spiel als remis abzubrechen]]. Die [[Schachschiedsrichter|Schiedsrichter]] bestanden jedoch darauf, dass sie wenigstens einige Züge ausführen müssten. So spielten sie eine Abfolge von lächerlichen Spielzügen und einigten sich sodann auf ein Unentschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.chessgames.com/perl/chessgame?gid=1543378 (abgerufen am 18. Dezember 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schiedsrichter griffen wiederum ein und verlangten von beiden Spielern eine Entschuldigung und setzten ein erneutes Spiel um sieben Uhr abends an. Rogoff erschien und entschuldigte sich. Als nach einer Stunde Hübner noch nicht erschienen war, wurde das Spiel als Sieg für Rogoff gewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander, C. (1973): &amp;#039;&amp;#039;A Book of Chess&amp;#039;&amp;#039;, New York: Harper &amp;amp; Row, ISBN 0-06-010048-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rogoff ist verheiratet und hat zwei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 2008: [[Bernhard-Harms-Preis]] des Instituts für Weltwirtschaft Kiel&amp;lt;ref name=&amp;quot;IfW_Bernhard-Harms-Preis&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ifw-kiel.de/konfer/bernhard-harms-preis |titel=Bernhard-Harms-Preis |hrsg=[[Institut für Weltwirtschaft|ifw-kiel.de]] |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130614011743/http://www.ifw-kiel.de/konfer/bernhard-harms-preis |archiv-datum=2013-06-14 |abruf=2013-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011: Deutsche Bank Prize in Financial Economics&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ifk-cfs.de/fileadmin/downloads/dbprize/PM_Symposium_Final_GER_220911.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Monografien ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Essays on Expectations and Exchange Rate Volatility.&amp;#039;&amp;#039; 1980, Dissertation.&lt;br /&gt;
* mit [[Maurice Obstfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Foundations of International Macroeconomics.&amp;#039;&amp;#039; MIT Press, Cambridge MA u. a. 1996, ISBN 0-262-15047-6.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber mit Maurice Obstfeld und [[Gita Gopinath]]: &amp;#039;&amp;#039;Foundations of International Macroeconomics. Solutions Manual.&amp;#039;&amp;#039; MIT Press, Cambridge MA u. a. 1998, ISBN 0-262-65050-9.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber mit [[Gene M. Grossman]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbook of International Economics.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. North Holland, Amsterdam 1995, ISBN 0-444-81547-3.&lt;br /&gt;
* mit [[Carmen Reinhart|Carmen M. Reinhart]]: &amp;#039;&amp;#039;This Time is different. Eight Centuries of Financial Folly.&amp;#039;&amp;#039; Princeton University Press, Princeton NJ u. a. 2009, ISBN 978-0-691-14216-6.&lt;br /&gt;
** deutsch: mit Carmen M. Reinhart: &amp;#039;&amp;#039;Dieses Mal ist alles anders. Acht Jahrhunderte Finanzkrisen.&amp;#039;&amp;#039; FinanzBuch Verlag, München 2010, ISBN 978-3-89879-564-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Curse of Cash.&amp;#039;&amp;#039; Princeton University Press, Princeton NJ 2016, ISBN 978-0-691-17213-2.&lt;br /&gt;
** deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Fluch des Geldes. Warum unser Bargeld verschwinden wird.&amp;#039;&amp;#039; FBV, München 2016, ISBN 978-3-89879-966-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Our Dollar, Your Problem.&amp;#039;&amp;#039; Yale University Press, New Haven 2025, ISBN 978-0-300-27531-5. &lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Our Dollar, your Problem: Aufstieg und Fall des Dollars und was seine Instabilität für uns und die globalen Finanzmärkte bedeutet. Top-Ökonom über Währungs- und Wirtschaftskrisen&amp;#039;&amp;#039;, FBV, München 2025, ISBN 978-3-95972-826-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften ===&lt;br /&gt;
* mit Richard A. Meese: &amp;#039;&amp;#039;Empirical Exchange Rate Models of the Seventies: Do They Fit Out of Sample?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of International Economics]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14, Nr. 1/2, 1983, S. 3–24, [[doi:10.1016/0022-1996(83)90017-X]].&lt;br /&gt;
* mit Jeremy Bulow: &amp;#039;&amp;#039;Sovereign Debt: Is to Forgive to Forget?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The American Economic Review]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 79, Nr. 1, 1989, S. 43–50, {{JSTOR|1804772}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Equilibrium Political Budget Cycles.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The American Economic Review.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 80, Nr. 1, 1990, S. 21–36, {{JSTOR|2006731}}.&lt;br /&gt;
* mit Maurice Obstfeld: &amp;#039;&amp;#039;The Mirage of Fixed Exchange Rates.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Journal of Economic Perspectives]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 9, Nr. 4, 1995, S. 73–96, [[doi:10.1257/jep.9.4.73]].&lt;br /&gt;
* mit Maurice Obstfeld: &amp;#039;&amp;#039;Exchange Rate Dynamics Redux.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Political Economy]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 103, Nr. 3, 1995, S. 624–660, {{JSTOR|2138701}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Purchasing Power Parity Puzzle.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Economic Literature]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 34, Nr. 2, 1996, S. 647–668, {{JSTOR|2729217}}.&lt;br /&gt;
* mit Maurice Obstfeld: &amp;#039;&amp;#039;The Six Major Puzzles in International Macroeconomics: Is there a Common Cause?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[NBER Macroeconomics Annual]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 15, 2000, S. 339–390, [[doi:10.1086/654423]].&lt;br /&gt;
* mit Carmen M. Reinhart: &amp;#039;&amp;#039;The Modern History of Exchange Rate Arrangements: A Reinterpretation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Quarterly Journal of Economics|The Quarterly Journal of Economics]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 119, Nr. 1, 2004, S. 1–48, {{JSTOR|25098676}}.&lt;br /&gt;
* mit Jeremy Bulow: &amp;#039;&amp;#039;Grants versus Loans for Development Banks.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The American Economic Review.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 95, Nr. 2, 2005, S. 393–397, {{JSTOR|4132854}}.&lt;br /&gt;
* mit Carmen M. Reinhart: &amp;#039;&amp;#039;Growth in a Time of Debt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The American Economic Review.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 100, Nr. 2, 2010, S. 573–578, [http://scholar.harvard.edu/files/rogoff/files/growth_in_time_debt_aer.pdf Download] (PDF; 266&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{EconBiz|GND=128551933}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128551933}}&lt;br /&gt;
* [http://www.economics.harvard.edu/faculty/rogoff Informationen über Prof. Rogoff] auf der Internetseite der ökonomischen Fakultät der [[Harvard University|Harvard-Universität]]&lt;br /&gt;
* [http://www.project-syndicate.org/contributor/433 Artikel von Rogoff] auf [[Project Syndicate|project-syndicate.org]]&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Thomas Fricke&lt;br /&gt;
   |Titel=Im Rückblick die große Krise meistern&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=FTD&lt;br /&gt;
   |Datum=2010-07-28&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Rogoffs Analysen zu Gesetzmäßigkeiten wirtschaftlicher Krisen seit 1800&lt;br /&gt;
   |Online={{Webarchiv |url=http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/:neue-denker-19-im-rueckblick-die-grosse-krise-meistern/50149355.html |text=ftd.de |wayback=20110906165216}}}}&lt;br /&gt;
* {{365chess|Kenneth_Rogoff|Kenneth S. Rogoff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste US-amerikanische Schachgroßmeister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128551933|LCCN=n82128349|NDL=01224977|VIAF=19788332}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rogoff, Kenneth S}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertreter des Monetarismus]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der National Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rogoff, Kenneth S.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rogoff, Kenneth; Rogoff, Kenneth Saul (vollständiger Name); Rogoff, Ken&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Ökonom&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. März 1953&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rochester (New York)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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