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	<title>Kenjirō Azuma - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T23:20:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-10T21:14:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kenjirō Azuma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Japanische Schrift|jap.]] {{lang|ja|吾妻 兼治郎}}, &amp;#039;&amp;#039;Azuma Kenjirō&amp;#039;&amp;#039;; in Italien auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kengiro Azuma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; romanisiert; * [[12. März]] [[1926]] in [[Yamagata (Yamagata)|Yamagata]], [[Japan]]; † [[15. Oktober]] [[2016]] in [[Mailand]], [[Italien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.artemagazine.it/attualita/item/2560-e-morto-a-milano-lo-scultore-giapponese-kengiro-azuma |wayback=20170209151427 |text=&amp;#039;&amp;#039;È morto a Milano lo scultore giapponese Kengiro Azuma&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2025-11-10 21:13:58 InternetArchiveBot }} ArteMagazine, 15. Oktober 2016, abgerufen am 16. Oktober 2016 (italienisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[japan]]ischer [[Bildhauerei|Bildhauer]], der in Italien lebte und arbeitete. Er gehört zu den bedeutendsten Vertretern der japanischen Bildhauerei nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kengiro azuma.JPG|mini|Werk von Kengiro Azuma (1971) bei einem [[Bildhauersymposion St. Margarethen]]]]&lt;br /&gt;
Azuma kommt aus einer Familie, die eine lange Tradition im [[Bronzebildwerk|Bronze-Handwerk]] hat. Im Jahr 1943 wurde er zur [[Kaiserlich Japanische Marineluftstreitkräfte|japanischen Marineluftwaffe]] eingezogen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kehrte er nach Yamagata zurück und absolvierte dort die Oberschule. Von 1949 bis 1954 studierte er Bildhauerei an der [[Tōkyō Geijutsu Daigaku]] („Kunsthochschule Tokio“). Azuma bekam die Möglichkeit, ein zweijähriges Meisterstudium zu absolvieren, wo er die italienischen Bildhauer wie [[Emilio Greco]], [[Pericle Fazzini]], [[Luciano Minguzzi]], [[Giacomo Manzù]] und vor allem [[Marino Marini]] studierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1956 wurde Azuma Assistent an der Universität. Nach nur kurzer Zeit entschied er sich jedoch, nach Italien zu ziehen. Er bekam ein staatliches [[Stipendium]] und begann ein Studium an der [[Accademia di Belle Arti di Brera]] in Mailand. Im Jahr 1958 hatte Azuma seine erste Einzelausstellung bei &amp;#039;&amp;#039;Marukyū&amp;#039;&amp;#039; in Yamagata. Während seiner Zeit an der Accademia di Belle Arti di Brera studierte er bei Marino Marini, der eine Professur für Bildhauerei innehatte, schließlich wurde er auch sein Assistent. Azumas erste Einzelausstellung in Europa fand im Jahr 1961 in der &amp;#039;&amp;#039;Minima Galleria&amp;#039;&amp;#039; in Mailand statt. Ebenfalls 1961 nahm er an der Ausstellung „&amp;#039;&amp;#039;Arte e Contemplazione&amp;#039;&amp;#039;“ im [[Palazzo Grassi (Venedig)|Palazzo Grassi]] in [[Venedig]] teil, in dem ein Raum nur seinen Werken gewidmet war. Im Jahr 1963 gewann Azuma den &amp;#039;&amp;#039;Tōkyō-Kokuritsu-Bijutsukan&amp;#039;&amp;#039;-Preis (engl. &amp;#039;&amp;#039;National Museum of Modern Art Award&amp;#039;&amp;#039;), den ersten einer Reihe von wichtigen internationalen Auszeichnungen und Anerkennungen für den Bildhauer Azuma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren hatte Azuma einige Einzelausstellungen in Italien, [[Deutschland]] und der [[Schweiz]]. Er beteiligte sich auch an jährlichen Kunstausstellungen japanischer Künstler in [[Tokio]]. 1964 wurde er zur [[documenta III]] in [[Kassel]] eingeladen. Im Jahr 1968 schuf er zusammen mit [[Alberto Burri]] und [[Antoni Tàpies]] Arbeiten für die Ausgestaltung eines Franziskaner-Klosters. Die dortigen Mönche verwarfen seinen Entwurf für das [[Kruzifix]], aber dank der Fürsprache von [[Papst]] [[Paul VI.]] wurde es stattdessen in die Sammlung für sakrale Kunst der [[Vatikanische Museen|Vatikanischen Museen]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der 1970er Jahre hatte Azuma zahlreiche Einzelausstellungen in Japan (Tokio, Yamagata und [[Ōsaka]] 1974), in den [[Niederlande]]n und Italien (Mailand: &amp;#039;&amp;#039;Galleria Stendhal&amp;#039;&amp;#039; 1975 und 1979), in [[Jugoslawien]] ([[Aranđelovac]] und [[Belgrad]] 1976), und in der &amp;#039;&amp;#039;Villa Reale&amp;#039;&amp;#039; in [[Monza]] 1979. Azuma nahm an der [[Expo 70]] in Ōsaka teil und war auch 1970 Teilnehmer der „&amp;#039;&amp;#039;Art japonaise d&amp;#039;Aujourd&amp;#039;hui&amp;#039;&amp;#039;“ im &amp;#039;&amp;#039;Musée Cernuschi&amp;#039;&amp;#039; von [[Paris]]. In den Jahren 1971, 1972 und 1973, nahm er an zahlreichen Ausstellungen in Japan und in den späteren 70er und 80er Jahren in zahlreichen weiteren europäischen Ländern teil und hatte auch etliche Einzelausstellungen. Er fertigte Außenarbeiten und Monumentalskulpturen in Italien und anderen Ländern, etwa bei dem [[Bildhauersymposion St. Margarethen]] 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1980 erhielt er eine Professur an der &amp;#039;&amp;#039;Nuova Accademia di Belle Arti&amp;#039;&amp;#039; in Mailand, wo er bis zum Jahr 1990 lehrte. Von 1986 bis 1991 unterrichtete Azuma an der [[Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg|Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg]]. 1989 hatte er eine wichtige [[Retrospektive]] in fünf japanischen Museen – [[Kamakura]], [[Kōfu]], [[Sendai]], Tokio und Ōsaka. 1993 wurde Azuma in die [[Accademia di San Luca]] in Rom berufen. 1995 verlieh ihm der [[Tennō]] die [[Ehrenmedaille (Japan)|„Medaille am Violetten Band“]] für Kultur. Im Jahr 1996 erhielt er den &amp;#039;&amp;#039;Ambrogino d’oro&amp;#039;&amp;#039; von der Stadt Mailand für bürgerschaftliche Verdienste. Auch in den 1990er Jahren hatte er zahlreiche Einzelausstellungen, vor allem in Italien. 1999 war Azuma Gastprofessor an der &amp;#039;&amp;#039;Kunsthochschule Tokio&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 2001 bekam Azuma eine weitere Auszeichnung des Tennō, den kleinen [[Orden der Aufgehenden Sonne]]. Auch danach und bis 2008 hatte der Künstler weitere Einzelausstellungen in Italien und Japan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;documenta III. Internationale Ausstellung&amp;#039;&amp;#039;; Katalog: Band 1: Malerei und Skulptur; Band 2: Handzeichnungen; Industrial Design, Graphik; Kassel/Köln 1964&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118853449}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bildhauerhaus.at/skulpturen/steinbruch/detail/kengiro-azuma.html Werkbild in St. Margarethen und die Lage im Gelände]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118853449|LCCN=n/82/163995|NDL=00180305|VIAF=25399939}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Azuma, Kenjiro}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Japan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Abstrakte Bildhauerei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Aufgehenden Sonne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Japaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Azuma, Kenjirō&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=吾妻兼治郎 (japanisch); Azuma, Kengiro&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=japanischer Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. März 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Yamagata (Yamagata)]], [[Präfektur Yamagata]], Japan&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Oktober 2016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mailand]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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