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	<title>Kempter Wald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tmid: Linkfix</title>
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		<updated>2023-09-04T06:12:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Waldgebiet im Allgäu. Zum dort gelegenen gemeindefreien Gebiet siehe [[Kempter Wald (gemeindefreies Gebiet)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Betzigau - Hauptmannsgreut - Kempter Wald, Juniabend.jpg|mini|Kempter Wald bei Hauptmannsgreut (941 m [[Normalhöhennull|NHN]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Betzigau - Notzenweiher - Unterhalden Nr 4 v NO, Raureif 03.jpg|mini|Unterhalden am Nordrand des Kempter Waldes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dengelstein.JPG|mini|Der [[Dengelstein]] im Kempter Wald]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldkapelle Kempter Wald.JPG|mini|Die Waldkapelle im Kempter Wald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kempter Wald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Kemptener Wald&amp;#039;&amp;#039;) ist ein großflächiges Waldgebiet östlich von [[Kempten (Allgäu)]] auf dem Gebiet der Landkreise [[Landkreis Oberallgäu|Ober-]] und [[Landkreis Ostallgäu|Ostallgäu]]. Der Wald liegt teilweise auf dem [[Kempter Wald (gemeindefreies Gebiet)|gleichnamigen]] [[Gemeindefreies Gebiet|gemeindefreien Gebiet]]. Der Kempter Wald erreicht Höhen bis ca. 960 m ü. NHN südlich von [[Betzigau|Hauptmannsgreut]] und bei [[Durach|Bodelsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Kempter Wald ist Teil der voralpinen [[Allgäu]]er Moor- und Hügellandschaft, die in der [[Würmeiszeit|letzten Eiszeit]] durch den [[Illergletscher]] geprägt wurde. Aus dieser Zeit stammt eine der größten Findlingsansammlungen der gesamten Nordalpen mit über 4000 [[Findling]]en, wobei die größten ([[Dengelstein]], Beichelstein, Baltenstein, der Stein) beachtliche Größen von über 3000 m³ und 20 m im Durchmesser erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Müller, H. Scholz: Neues zum Findling-Streufeld des Kempter Waldes im Allgäu. Berichte des Naturwissenschaftlichen Vereins für Schwaben., Bd. 115, Augsburg 2011, S. 95–127&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wald ist Quellgebiet mehrerer Bäche und Kleinflüsse (z. B. der [[Kirnach (Wertach)|Kirnach]]), deren Wasser im weiteren Verlauf in die [[Iller]] oder in die [[Wertach (Fluss)|Wertach]] münden. 54,4 % der Fläche des Kempter Waldes unterliegen europäischer oder nationaler Naturschutzgesetzgebung. Das [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiet]] „Kempter Wald mit Oberem [[Rottach (Iller, Rettenbach)|Rottachtal]]“ ist identisch mit diesem Anteil, zu den [[Vogelschutzrichtlinie|Besonderen Schutzgebieten]] (Vogelschutzgebieten nach einer EU-Richtlinie) zählen 6,8 % der Fläche und der [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]]santeil beläuft sich auf 7,2 % (Stand 2003).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Fürststift Kempten|Fürstäbte von Kempten]] legten im Kempter Wald 80 Fischweiher an und zählten ihn zu den „jagdreichsten Gebieten Deutschlands“. Immer wieder waren seinerzeit die Nutzungsrechte im Kempter Wald (Holzeinschlag, Jagd, Waldweide, Zoll) Gegenstand von Streitigkeiten zwischen dem Fürststift und der [[Reichsstadt]] Kempten. Bereits 1373 ließ der damalige Fürstabt einen bestehenden Saumpfad durch den Wald zu einer befahrbaren Straße ausbauen. Der Fürstabt hatte auch eine Zollstätte im Wald, an einer alten [[Römerstraße]], die früher von Kempten bis [[Reutte]] führte und dort an die [[Via Claudia]] anschließt (in der Nähe liegt der Bahnhaltepunkt Zollhaus-Petersthal der [[Außerfernbahn]]). 1694 wollte er von seiner Zollstätte eine Straße nach [[Immenstadt]] bauen in Konkurrenz zu einer zeitgleich geplanten Straße von [[Feldkirch]] über den [[Arlberg]], um den Handel an den Reichsstädten Kempten, Isny, Wangen und Lindau vorbei direkt nach Bregenz zu führen. Das Projekt scheiterte jedoch am Einspruch der Reichsstädte einschließlich Augsburgs, des Herzogtums Württemberg und des Bischofs von Konstanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Augsburg zum Bodensee führende [[Schwäbisch-Allgäuer Wanderweg]] (gleichzeitig ein Teilstück des [[Wege der Jakobspilger (Routenbeschreibungen)#Süddeutschland|Münchner Jakobswegs]]) quert den Kempter Wald. Er führt an der mitten im Wald stehenden, 1938 erbauten Waldkapelle vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche [[Burg Wolkenberg]] stand im Kempter Wald auf dem heutigen Gemeindegebiet von [[Wildpoldsried]] und ist als Ruine erhalten. In der Nähe der Gemeinde [[Durach]] gibt es die Ruine [[Burg Neuenburg (Durach)|Neuenburg]]. Auch eine [[Fliehburg]] ist erwähnt. Traditionelle Ausflugsziele sind verschiedene Gasthöfe im Kempter Wald (Tobias, Ausschankrecht seit 1894; Waldschenke, seit 1912; Adler in Bodelsberg, Ausschank seit 1526; Hauptmannsgreut), die bewirtschafteten Landalpen Alpe Beilstein und Mehlblockalpe und der Grillplatz Stellbrunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alpstein Tourismus (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wanderkarte Kempter Wald&amp;#039;&amp;#039; (1:25.000), Immenstadt 2008 (erhältlich in angrenzenden Gemeinden)&lt;br /&gt;
* Rüdiger Filger: &amp;#039;&amp;#039;Streu- und Feuchtwiesen im Kempter Wald&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation: Kassel, Universität, Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften, 2007 ([http://kobra.bibliothek.uni-kassel.de/handle/urn:nbn:de:hebis:34-2007082219124 Online-Ressource])&lt;br /&gt;
* M. Müller, H. Scholz: Neues zum Findling-Streufeld des Kempter Waldes im Allgäu. Berichte des Naturwissenschaftlichen Vereins für Schwaben., Bd. 115, Augsburg 2011, S. 95–127.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.betzigau.de/betzigau/cms/front_content.php?idcat=100&amp;amp;idart=125 Seite über die Waldkapelle in Heinzelberg bei Betzigau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Gebiet in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet in Schwaben (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Ostallgäu)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tmid</name></author>
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