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	<title>Kemmlitzbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T02:26:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kemmlitzbach&amp;diff=2018051&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-03-26T12:11:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Kemmlitzbach&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| SORTNAME= Kemmlitzbach&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Landkreis Görlitz]], [[Sachsen]], Deutschland&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/67418&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Oder&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Lausitzer Neiße//Oder//Ostsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 7.8&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;GIS_GR&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gis-lkgr.de/ | titel=Geoportal des Landkreises Görlitz | hrsg=Amt für Kreisentwicklung, Landkreis Görlitz | zugriff=2012-04-11 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL1= &lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &lt;br /&gt;
| QUELLE= Am Westhang des [[Buchberg (Dittelsdorf)|Buchberges]] im [[Oberwald (Oberlausitz)|Oberwald]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 305&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NN&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 50.968157&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 14.834204&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-SN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= Bei [[Rosenthal (Zittau)|Rosenthal]] in die [[Lausitzer Neiße]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 216&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NN&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 50.9525225&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 14.8949363&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-SN&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= Langer Grundgraben, Vogelteichgraben, Erlbach&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= Kretschsträucher Wasser, Schlegeler Feldhäusergraben, [[Dittelsdorfer Wasser]]&lt;br /&gt;
| SEEN= Schwarzer Teich, Hofeteich&lt;br /&gt;
| STAUSEEN= &lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= [[Zittau]]&lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= &lt;br /&gt;
| KARTE= &lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
| BILD= Kemlitzbach Lausitzer Neiße 2010-08-04 00.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Der Kemmlitzbach zwischen [[Schlegel (Zittau)|Schlegel]] und [[Rosenthal (Zittau)|Rosenthal]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kemmlitzbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kemmlitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder volkstümlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaamlts&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{SlaS|kamen}} für &amp;#039;&amp;#039;Stein&amp;#039;&amp;#039;), ist ein sieben Kilometer langer Bach, der die Dörfer [[Burkersdorf (Zittau)|Burkersdorf]], [[Schlegel (Zittau)|Schlegel]] und [[Hirschfelde (Zittau)|Hirschfelde]] durchfließt. Er entspringt am Westhang des [[Buchberg (Dittelsdorf)|Buchberges]] im [[Oberwald (Oberlausitz)|Oberwald]], durchfließt später mehrere Teiche in Schlegel und vereinigt sich im Kemmlitztal mit dem [[Dittelsdorfer Wasser]], der wiederum vom Buchbergbach und dem Ziegelscheunenbach  gespeist wird. Etwa einen Kilometer weiter mündet der Kemmlitzbach unterhalb der ehemaligen [[Flachsspinnerei Hirschfelde H. C. Müller|Flachsspinnerei]] bei [[Rosenthal (Zittau)|Rosenthal]] in die [[Lausitzer Neiße]]. Da dieser Bach hauptsächlich zur Entwässerung landwirtschaftlicher Nutzflächen dient, unterliegt sein Wasserstand starken Schwankungen. Dies führte in der Vergangenheit oft zu Hochwassern und Überschwemmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kemlitzbach und Dittelsdorfer Bach.JPG|mini|links|Im Kemlitztal]]&lt;br /&gt;
Der Untergrund des Bachs besteht im Wesentlichen aus Rumburger [[Granit]], in den sich das Flussbett etwa 20 bis 30 Meter tief hineingesägt und so das &amp;#039;&amp;#039;Kemmlitzbachtal&amp;#039;&amp;#039; gebildet hat. Der Granit kann in mehreren verlassenen Steinbrüchen am Uferhang entdeckt werden, weiterhin finden sich blaue [[Quarz]]e mit eingelagerten [[Rutil]]nadeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Entlang des Baches verläuft eine schmale [[Flussaue|Bachaue]], die zusammen mit dem Hangwald ein Schutzgebiet bildet. Der Wald besteht hauptsächlich aus [[Bergahorn]], [[Gemeine Esche|Esche]]n, [[Grau-Erle]]n und [[Weiden (Botanik)|Weiden]]. Weitere charakteristische Pflanzen sind [[Kälberkröpfe]], [[Süße Wolfsmilch]], [[Großes Springkraut]], [[Steifhaariger Löwenzahn]], [[Geflecktes Johanniskraut]] und [[Wald-Geißbart]]. An den Steilhängen wachsen größtenteils Ahorn, Esche und die [[Quirlblättrige Weißwurz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tal des Kemmlitzbaches ist der Lebensraum mehrerer streng geschützter Tierarten und gehört zum [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Neißegebiet&amp;#039;&amp;#039;. Es sind hier die Fledermausarten [[Großes Mausohr]] und die [[Rote Liste gefährdeter Arten|gefährdete]] [[Mopsfledermaus]] heimisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fledermaus&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.rpv-oberlausitz-niederschlesien.de/fileadmin/PDF-Dateien/Regionalplanung/Regionalplan_2010/Umweltbericht_mit_FFH-SPA-Pruefung.pdf | titel=Regionalplan Region Oberlausitz-Niederschlesien, Umweltbericht | autor=Regionaler Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien | seiten=408 | datum=2009-10-27 | zugriff=2018-03-19 | format=PDF }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wafahi.jpg|mini|links|Künstlicher Wasserfall]]&lt;br /&gt;
Das Durchbruchstal des Baches zwischen Schlegel und Rosenthal wird von Granitfelsen gesäumt, die die Talsohle um bis zu 30 m überragen und an denen die Reste früheren Steinbruchbetriebs deutlich sichtbar sind. Die Breite des Talbodens schwankt von 17 m an Engstellen bis zu 65 m in Weitungen. An der Mündung des Dittelsdorfer Wassers, wo der Bach von der [[Bundesstraße 99]] überbrückt wird, erreicht sie etwa 100 m. Im nördlichen Teil des Durchbruchstales liegen mehrere ausgekolkte Felsblöcke im Bachbett. Unterhalb der &amp;#039;&amp;#039;Teufelsnase&amp;#039;&amp;#039; - eines spitzen Felsens, der nicht mit dem gleichnamigen Fels im Neißetal an der polnischen Grenze zu verwechseln ist - befand sich der &amp;#039;&amp;#039;Kinderstein&amp;#039;&amp;#039;; der Felsblock wurde um 1970 gesprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der südliche Teil des Durchbruchstales wurde oberhalb der [[Flachsspinnerei Hirschfelde H. C. Müller]] nach dem 1880–1882 erfolgten Bau des neuen Verwaltungsgebäudes im Tudorstil durch den Unternehmer Heinrich Müller parkähnlich gestaltet. Der linksseitig des Baches gelegene &amp;#039;&amp;#039;Geierstein&amp;#039;&amp;#039;, eine sich 22,5 m über der Talsohle erhebende Felsspitze, wurde zum Aussichtspunkt ausgebaut, zu dem in den Fels gehauene Treppen aus dem Tal und Pfade von Rosenthal führten. Auf der mit Steinplatten gestalteten Aussichtsplattform befand sich eine Hütte, die noch in den Messtischblättern von 1930er eingezeichnet ist. Rechtsseitig über dem Steilhang wurde das vom Schlegler Feld abfließende Wasser seit 1845 in zwei Behälter gefasst und als Trink- und Brauchwasser zur Flachsspinnerei geleitet. Das aus dem Überlauf des unteren Hochbehälters abfließende Wasser ließ Heinrich Müller nicht einfach den Hang herunter laufen, sondern gegenüber dem &amp;#039;&amp;#039;Geierstein&amp;#039;&amp;#039; einen künstlichen [[Liste der Wasserfälle in Deutschland|Wasserfall]] anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem breiten Talboden zwischen &amp;#039;&amp;#039;Geierstein&amp;#039;&amp;#039; und Wasserfall begann im Juni 1944 unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;[[Jakob II]]&amp;#039;&amp;#039; der Bau einer Treibstoff-Destillieranlage für das [[Braunkohlenwerk Herkules|ASW-Braunkohlenwerk Hirschfelde]], sie blieb zum Ende des Zweiten Weltkrieges unvollendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20120227202711/http://www.hirschfelde.de:80/Gemeinde/Gemeindeblatt/GB_Hirschfelde_183.PDF &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Flachsspinnerei&amp;#039;&amp;#039;, Fortsetzung der Serie in Gemeindeblatt - Amtliches Nachrichtenblatt der Gemeinde Hirschfelde, 183. Ausgabe, 1. Oktober 2006, S. 18–20]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anlage blieb auch nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erhalten; einige der stabilen Stahlbetontanks erhielten zu DDR-Zeiten eine neue Nutzung als Schießstand bzw. Pyrotechnik-Auslieferungsdepot, außerdem wurden auf dem Gelände Schrebergärten angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute führt der gelb markierte [[Wanderweg]] Hirschfelde - [[Leutersdorf (Oberlausitz)|Leutersdorf]] durch die Kemmlitz. Das Tal des Kemmlitzbaches ist touristisch unerschlossen. Hinweistafeln sind nicht vorhanden. Der Aufstieg zum &amp;#039;&amp;#039;Geierstein&amp;#039;&amp;#039; ist in einem ungepflegten Zustand und kaum frequentiert, da der Felsen wegen des hohen Baumbewuchses keine Aussicht mehr bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|16|92f|2|1971}}&lt;br /&gt;
* Andreas Gerth: &amp;#039;&amp;#039;Goldsucher, Geheimanlagen und Naturgewalten – Das Kemmlitzbachtal zwischen Schlegel und Rosenthal in der Südostoberlausitz&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Oberlausitzer Familien-Kalenderbuch 2022&amp;#039;&amp;#039;, [[Oberlausitzer Verlag]], S. 168–182&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Oberlausitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Zittau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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