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	<title>Kemmern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kemmern&amp;diff=252905&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Störfix am 13. Februar 2026 um 11:41 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-13T11:41:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die deutsche Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kemmern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Landkreis Bamberg. Für den lettischen Ort Kemmern (&amp;#039;&amp;#039;Ķemeri&amp;#039;&amp;#039;) bei Riga siehe [[Jūrmala]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Kemmern COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/57/13/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/52/33/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Kemmern in BA.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Oberfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Bamberg&lt;br /&gt;
|Höhe              = 238&lt;br /&gt;
|PLZ               = 96164&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09544&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09471150&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 1 [[Gemeindeteil]]&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstr. 2&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.kemmern.de/ www.kemmern.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Rüdiger Gerst&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = CSU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kemmern Luftbild-20211016-RM-154708.jpg|mini|300px|Kemmern Ortsansicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kemmern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] und ein [[Pfarrdorf]] im [[Oberfranken|oberfränkischen]] [[Landkreis Bamberg]] sechs Kilometer nördlich von [[Bamberg]] und zählt zur [[Metropolregion Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt bei einer durchschnittlichen Höhenlage von 236 bis 250 Metern etwa sieben Kilometer nördlich von [[Bamberg]], direkt am [[Main]] zu Füßen der Ausläufer der [[Haßberge]]. Sie gehört zur Region Oberfranken-West im oberen Maintal. Eingebettet ist Kemmern in eine historische Kulturlandschaft mit [[hochmittelalter]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;lichem Wegesystem und [[Gewann|Spitzgewannfluren]]. Zahlreiche Geh- und Radwege binden Kemmern an touristisch interessante Räume (z.&amp;amp;nbsp;B. Maintal, Haßberge, [[Steigerwald]], [[Fränkische Schweiz]] und [[UNESCO-Welterbe|Weltkulturerbe]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;stadt Bamberg) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist an das überregionale Straßennetz ([[Bundesstraße 4|B&amp;amp;nbsp;4]] und [[Autobahn 73|A&amp;amp;nbsp;73]]) angebunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/bfSMj |titel=Topographische Karte 1:50.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2025-12-20|kommentar=Die gemessenen Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt nur das [[Pfarrdorf]] Kemmern als amtlich benannten [[Gemeindeteil]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Kemmern|val=1119}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=19441625608|objekt=Gemeinde Kemmern|abruf=2020-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und nur die [[Gemarkung]] Kemmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkung}}Die Gemarkung Kemmern hat eine Fläche von 8,271&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 4191 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 1973,44&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/092200 |titel= Gemarkung Kemmern (092200) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2025-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/pXd33 |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2025-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): [[Breitengüßbach]], [[Hallstadt]] und [[Baunach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1017 als „Camerin“ erstmals urkundlich erwähnt. Das zugrundeliegende Wort ‚kamera‘ ist [[Slawische Sprachen|slawischen]] Ursprungs und bedeutet Kammer.&amp;lt;ref&amp;gt;W.-A. v. Reitzenstein: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon fränkischer Ortsnamen&amp;#039;&amp;#039;, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Kemmern aus 109 Anwesen. Das [[Blutgericht|Hochgericht]] hatte das [[Hochstift Bamberg|bambergische]] [[Centamt Memmelsdorf]]. Die [[Dorf- und Gemeindeherrschaft]] übte das [[Domkapitel Bamberg]] aus. [[Grundherren]] waren&lt;br /&gt;
* das Domkapitel Bamberg, Oblei Kemmern: Pfarrhof, Schulhaus, 51 Häuser mit Stadel, 19 Häuser, 12 Häuslein, 1 Haus mit Schenkstatt und Brauhaus, 2 Häuser mit Schenkstatt;&lt;br /&gt;
* das [[Kloster Michelsberg]]: 1 Haus mit Stadel, 1 [[Tropfhaus]];&lt;br /&gt;
* der bambergische [[Kollegiatstift St. Jakob]]: 6 Häuser mit Stadel, 2 Häuser, 3 Häuslein;&lt;br /&gt;
* das [[Stuhlbruderkastenamt Bamberg]]: 1 Haus mit Stadel;&lt;br /&gt;
* das [[Dominikanerinnenkloster Heilig Grab|Nonnenkloster zum Heiligen Grab]]: 1 Haus mit Stadel;&lt;br /&gt;
* die Bamberger Patrizier [[Zollner vom Brand]]: 1 Haus, 1 Haus mit Schenkrecht;&lt;br /&gt;
* die [[Münster (fränkisches Adelsgeschlecht)|Freiherren von Münster]] zu [[Burg Lisberg|Lisberg]]: 1 Gütlein;&lt;br /&gt;
* die [[Wiesenthau (Adelsgeschlecht)|Herren von Wiesenthau]]: 1 Haus mit Stadel, 2 Häuslein;&lt;br /&gt;
* die Gemeinde: 1 Haus mit Schmiede.&amp;lt;ref name=&amp;quot;W134&amp;quot;&amp;gt;H. Weiß: &amp;#039;&amp;#039;Bamberg-Scheßlitz&amp;#039;&amp;#039;, S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bewohner lebten von der Fischerei und dem Weinbau. Neben dem üblichen Getreideanbau dominierte der Anbau von Hirse und Klee. Es gab einen starken Handel mit Kleesamen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;B77&amp;quot;&amp;gt;J. K. Bundschuh: &amp;#039;&amp;#039;Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3, Sp. 77f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1802 kam Kemmern an das [[Kurfürstentum Bayern]]. Im Rahmen des [[Gemeindeedikt]]s wurde 1811 der [[Steuerdistrikt]] Kemmern gebildet. 1818 entstand die [[Ruralgemeinde]] Kemmern. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem [[Landgericht Scheßlitz]] zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem [[Rentamt Scheßlitz]] (1919 in [[Finanzamt Scheßlitz]] umbenannt, ab 1928 [[Finanzamt Bamberg-Land]]). Ab 1862 war das neu gebildete [[Bezirksamt Bamberg I]] für die Verwaltung zuständig, mit dessen Auflösung im Jahr 1929 ist es das [[Bezirksamt Bamberg]] (1939 in [[Landkreis Bamberg]] umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Scheßlitz (1880 in [[Amtsgericht Scheßlitz]] umbenannt, 1932 aufgelöst, seitdem [[Amtsgericht Bamberg]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;W250&amp;quot;&amp;gt;H. Weiß: &amp;#039;&amp;#039;Bamberg&amp;#039;&amp;#039;, S. 250.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Kemmern, wie insbesondere die Naturereignisse im Februar 1909 und Dezember 1967 zeigten, durch seine Lage am Main immer wieder vom [[Hochwasser]] bedroht war, erhielt es in den Jahren 1978 bis 1980 eine umfangreiche Hochwasserfreilegung.&lt;br /&gt;
Seit 1995 wird im Rahmen der Städtebauförderung mit staatlicher Hilfe und finanziellen Zuwendungen der [[Europäische Union|Europäischen Union]] (EU) die Ortskernsanierung durchgeführt. Als deren Herzstück wurde 2010 der neugestaltete Kirchplatz fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhaltung einer historischen Kulturlandschaft mit dem hochmittelalterlichen Wegesystem und den kleinparzellierten Spitzgewannfluren ermöglichte das Überleben seltener schutzwürdiger Tierarten, so der [[Knoblauchkröte]]n und der [[Mohn-Mauerbiene|Mohnbienen]]. Bei der Mohnbienenpopulation (Osmia papaveris) bei Kemmern handelt es sich um das weltweit größte bekannte Vorkommen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Autor: Erster Bürgermeister Dipl.-Pol. Rüdiger Gerst M.A. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Zeitraum von 1988 bis 2018 wuchs die Gemeinde von 2202 auf 2561 um 359 Einwohner bzw. um 16,3 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1818 || 1840 || 1852 || 1855 || 1861 || 1867 || 1871 || 1875 || 1880 || 1885 || 1890 || 1895 || 1900 || 1905 || 1910 || 1919 || 1925&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 504 || 608 || 640 || 633 || 617 || 627 || 614 || 637 || 657 || 705 || 718 || 718 || 754 || 765 || 795 || 790 || 860&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot;&amp;gt;Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 und von 1871 bis 2023 werden diese als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 101 || || || || || || 117 || || || 126 || 128 || || 132  || || || || 149&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;W250&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953|SEITE = 136}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Topographisches Verzeichnis Bayern 1867 | SPALTE = 832}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1867|SEITE = 127}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875|SPALTE = 1002}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1879|SEITE = 48}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1882|SEITE = 139}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885|SPALTE = 949}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1892|SEITE = 139}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900|SPALTE = 993}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1911|SEITE = 139}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925|SPALTE = 1011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1933 || 1939 || 1946 || 1950 || 1952 || 1961 || 1970 || 1987 || 1995 || 2000 || 2005 || 2010 || 2015 || 2020 || 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 988 || 1077 || 1233 || 1293 || 1352 || 1616 || 1923 || 2188 || 2442 || 2565 || 2597 || 2578 || 2595 || 2552 || 2502&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| || || || 189 || || 286 || || 526 || || || || || 736 || 752 || 755&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV2&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953|SEITE = 134}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV2&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV2&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950|SPALTE = 876|SPALTE_BIS=847}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV2&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE = 645}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970|SEITE =146}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE =289}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || || || || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LfStat 2017&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[LfStat]] |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2017/09471150.pdf#page=6 |titel=Kemmern: Amtliche Statistik 2017 |werk=statistik.bayern.de |seiten=6 und 12 |format=PDF |abruf=2025-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LfStat 2017&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LfStat 2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[LfStat]] |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2024/09471150.pdf#page=6 |titel=Kemmern: Amtliche Statistik 2024 |werk=statistik.bayern.de |seiten=6 und 12 |format=PDF |abruf=2025-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LfStat 2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Kemmern ist römisch-katholisch geprägt und gehörte ursprünglich zur Pfarrei [[Mariä Himmelfahrt (Memmelsdorf)]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;B77&amp;quot;/&amp;gt; Seit 1710 ist Kemmern Sitz der Pfarrei [[St. Peter und Paul (Kemmern)|St. Peter und Paul]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;W134&amp;quot;/&amp;gt; Die protestantische Minderheit ist bis heute in die [[Erlöserkirche (Bamberg)]] gepfarrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Erster Bürgermeister ist Rüdiger Gerst (CSU).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kemmern.de/index.phtml?NavID=692.33&amp;amp;La=1 |titel=Der Gemeinderat |hrsg=Gemeinde Kemmern |abruf=2020-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Alois Förtsch (CSU), [[Kommunalwahlen in Bayern 2008|2008]] mit fast 90 %, [[Kommunalwahlen in Bayern 2014|2014]] mit 66,73 % bei einer Gegenkandidatin und [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|2020]] bei zwei Gegenkandidaten mit 57,29 % der Stimmen im Amt bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinderatswahlen seit 2002 ergaben folgende Sitzverteilungen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Partei/Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!2020&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kemmern.de/index.phtml?NavID=692.57&amp;amp;La=1 |titel=Gemeinde Kemmern |abruf=2020-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!2014&lt;br /&gt;
!2008&lt;br /&gt;
!2002&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[CSU]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zukunft für Kemmern (ZfK)&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Unabhängiger Bürgerblock Kemmern (UBB) &lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[SPD Bayern|SPD]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bündnis 90/Die Grünen Bayern|GRÜNE]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
;Wappen&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen Gde. Kemmern&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Rot über gekreuztem silbernen Schwert und silbernem Schlüssel eine goldene Traube.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Die Abbildungen im Gemeindewappen sind von einem Ortssiegel aus dem 17. Jahrhundert abgeleitet, dessen Stempel erhalten ist. Die Gemeinde stellte 1836 im Zuge der Bestandsaufnahme von alten Wappen keinen Antrag auf Weiterverwendung. Das Wappen geriet in Vergessenheit und tauchte erst wieder bei der Wappenannahme 1958 auf. Schwert und Schlüssel sind die Attribute der Apostel Paulus und Petrus, denen die Kirche von Kemmern geweiht ist. Die Traube weist auf den ehemals bedeutenden Weinanbau im oberen Maintal hin.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Dieses Wappen wird seit 1958 geführt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Flagge&lt;br /&gt;
Die [[Gemeindeflagge]] ist gelb-rot gestreift mit aufgelegtem Wappen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kommunalflaggen.eu/index.php?title=Kemmern#Flagge |titel=Rattelsdorf |werk=kommunalflaggen.eu |abruf=2025-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kemmern Kirche 8214599.jpg|mini|hochkant|Pfarrkirche St. Peter und Paul]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Kemmern}}&lt;br /&gt;
* [[St. Peter und Paul (Kemmern)|Pfarrkirche St. Peter und Paul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Kemmern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die aktuellen (2025) gemeindesteuerlichen Hebesätze betragen:&lt;br /&gt;
* Grundsteuer A: 195 v. H.&lt;br /&gt;
* Grundsteuer B: 250 v. H.&lt;br /&gt;
* Gewerbesteuer: 360 v. H.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haushaltsvolumen 2025 beträgt 7.953.000 Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gemeinde Kemmern |url=https://www.kemmern.de/fileadmin/Gemeinde/Dateien/Satzungen/Haushaltssatzung_2023.pdf |titel=Haushaltssatzung 2023 |werk=www.kemmern.de |hrsg=Gemeinde Kemmern |datum=2023 |sprache=de |abruf=2024-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Es gab im Jahr 2020 nach der amtlichen Statistik 273 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1176. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2016 zehn landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 185 Hektar, davon waren 158 Ackerfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brauereien ===&lt;br /&gt;
Heute besteht in Kemmern die Brauerei [[Wagner-Bräu Kemmern]]. Bis 1985 braute zudem die Brauerei Leicht selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiwillige Feuerwehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Freiwillige Feuerwehr]] Kemmern wurde 1875 gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2022):&lt;br /&gt;
* Kindergärten: Die katholische Kindertagesstätte St. Maria mit Kinderkrippe und Schulkindbetreuung bietet Platz für 126 Kinder. Im September 2022 wurde das Kinderhaus der [[Arbeiterwohlfahrt|AWO]] mit je zwei [[Kinderkrippe|Krippen]]- und Kindergartengruppen eröffnet.&lt;br /&gt;
* Volksschulen: Grundschule mit neun Lehrern und 91 Schülern&lt;br /&gt;
* Gemeindebibliothek St. Peter und Paul im Rathaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Zwei [[Gemeindeverbindungsstraße]]n führen unmittelbar östlich zur [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;4]] (im Süden als [[Liste der Staatsstraßen in Oberfranken#St 2244|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2244]]). Diese verläuft über eine Anschlussstelle der [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;73]] nach [[Breitengüßbach]] (2,5&amp;amp;nbsp;km nördlich) bzw. zum Gewerbegebiet Hallstadt-Ost zu einer Anschlussstelle der [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;70]] (3,5&amp;amp;nbsp;km südlich).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Thomas Silberhorn]] (* 1968), Politiker (CSU), MdB und Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Verteidigung&lt;br /&gt;
* [[Lukas Görtler]] (* 1994), Fußballprofi; im Ort aufgewachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken |Band=3 |Sp=77|SpBis=78}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|STICHWORT=Kammern|SEITE = 31}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783406591310|Seiten=116}} &amp;lt;!-- Reitzenstein --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Peter Ring: &amp;#039;&amp;#039;Die Dillinger Franziskanerinnen in Kemmern. Ein Konvent im Wandel&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 2008&lt;br /&gt;
* Konrad Schrott: &amp;#039;&amp;#039;Kemmern. Ortsgeschichte eines ehemaligen bambergisch-domkapitelischen Obleidorfes&amp;#039;&amp;#039;. Kemmern 1986&lt;br /&gt;
* Barbara Spies: &amp;#039;&amp;#039;Kemmern: Leben am Main – Ein fränkisches Dorf und seine Menschen im Wandel&amp;#039;&amp;#039;. Petersberg 2017&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3769698843}} &amp;lt;!--Weiß--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kemmern.de/ Gemeinde Kemmern]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9471150}} (PDF; 1,24 MB)&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Kemmern |ID= ODB_A00001956 |abruf=2025-12-20}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae| Name=Kemmern |Gemeinde=Kemmern |Landkreis=Bamberg |Regierungsbezirk=Oberfranken |Bundesland=Bayern|Abruf=2025-12-20}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Kemmern |val=object_300345 |abruf=2025-12-20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Bamberg}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4260412-6|VIAF=239100078}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kemmern| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bamberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Bamberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Störfix</name></author>
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