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	<title>Kembs - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kembs&amp;diff=964650&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Exa: /* Geschichte */ Link</title>
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		<updated>2026-04-13T18:58:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Kembs&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason de la ville de Kembs (68).svg&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Mulhouse|Mulhouse]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Brunstatt-Didenheim|Brunstatt-Didenheim]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Saint-Louis Agglomération]]&lt;br /&gt;
|insee= 68163&lt;br /&gt;
|cp= 68680&lt;br /&gt;
|longitude= 07/30/14/O&lt;br /&gt;
|latitude= 47/41/20/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 222&lt;br /&gt;
|alt maxi= 255&lt;br /&gt;
|km²= 16.45&lt;br /&gt;
|siteweb= [https://www.kembs.fr/ www.kembs.fr]&lt;br /&gt;
|image= Mairie de Kembs - 2015.JPG&lt;br /&gt;
|image-desc= [[Mairie]] (Bürgermeisteramt) von Kembs&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kembs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|kɛms}}] ({{deS}} auch &amp;#039;&amp;#039;Großkems&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|68163}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|68163}}) im [[Département Haut-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Cambete&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Cambes&amp;#039;&amp;#039; lag in römischer Zeit an der Straße von [[Augusta Raurica]] nach [[Argentovaria]] und wird bereits im [[Itinerarium Antonini]] genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Pörtner: &amp;#039;&amp;#039;Mit dem Fahrstuhl in die Römerzeit. Städte und Stätten deutscher Frühgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Econ Verlag, Düsseldorf, Wien 1984, ISBN 3-570-09317-4, S. 283.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{SmithGRG|cambes-geo|Cambes}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das heutige Kembs liegt im [[Dreiländereck]] Deutschland–Frankreich–Schweiz und ist bekannt für das  1932 am [[Rheinseitenkanal]] in Betrieb gegangene [[Kraftwerk Kembs|Wasserkraftwerk Kembs]]. Bei Kembs mündet der [[Rhein-Rhône-Kanal]] (früher [[Canal de Huningue]]) in den Rheinseitenkanal. Zwei Außengebäude der [[Schleuse Kembs-Niffer]] wurden von dem bekannten Architekten [[Le Corbusier]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbargemeinden sind [[Rosenau (Haut-Rhin)|Rosenau]] im Süden, [[Bartenheim]] im Südwesten, [[Sierentz]], [[Geispitzen]] und [[Schlierbach (Haut-Rhin)|Schlierbach]] im Westen und [[Niffer]] im Norden. Im Osten [[Grenze zwischen Deutschland und Frankreich|grenzt Kembs an Deutschland]]; der [[Liste von Rheinaltgewässern#Altrhein oder Restrhein|alte Rhein]] bildet dort die Landesgrenze. Rechts des Rheines liegt [[Liste geteilter Orte#Deutschland/Frankreich|auf deutscher Seite]] das Dorf [[Kleinkems]], welches seit 1974 Teil der Gemeinde [[Efringen-Kirchen]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die umliegenden größeren Städte sind [[Mülhausen]] (20&amp;amp;nbsp;km nordwestlich), [[Lörrach]] (30&amp;amp;nbsp;km südöstlich), [[Saint-Louis (Haut-Rhin)|Saint-Louis]] (15&amp;amp;nbsp;km südlich) und [[Basel]] (20&amp;amp;nbsp;km südlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Kembs gehören die südlich des Kernortes liegenden Ortsteile &amp;#039;&amp;#039;Schaeferhof (Schäferhof), Loechlé (Löchle)&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Richardshaeuser (Richardshäuser)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kembs, Eglise Saint-Jean-Baptiste.jpg|mini|hochkant|Kirche Saint-Jean-Baptiste in Kembs]]&lt;br /&gt;
Beim römischen [[Cambete]] traf die vom Mittelmeer kommende, über [[Epomanduodurum]] (Mandeure) den Sundgau erreichende Rhônetalstraße auf die Rheintalstrecke, die von Augst ([[Augusta Raurica|Augusta raurica]]) in Richtung Breisach ([[Mons Brisiacus]]) und weiter nach [[Argentoratum|Argentorate]] (Straßburg) zog. Die militärisch wichtige Rheinbrücke, von der 1950 ein Brückenpfeiler entdeckt wurde, vermittelte den Übergang ins [[Dekumatenland]]. Auf der berühmten [[Tabula Peutingeriana|Peutingertafel]] aus dem 4. Jahrhundert ist &amp;#039;&amp;#039;Cambete&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet, und schon im [[Itinerarium Antonini]] aus dem 3. Jahrhundert wird der Ort für das Jahr 328 erwähnt (Quelle: RFO Regnum Francorum online, Antonini 354 + 386).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Gemarkung wurden eine spätantike [[Nekropole]], zahlreiche Alemannengräber aus dem 5. Jahrhundert und ein [[Merowinger|merowingerzeitliches]] Gräberfeld entdeckt. Im Jahr 757 muss Kembs ein fränkischer Königshof gewesen sein, wo der Reisekönig übernachten und urkunden konnte, denn eine Schenkung an das Kloster Sankt Gallen wurde 757 dort ausgestellt (&amp;quot;actum in villa Chambiz publice&amp;quot;, editiert in RFO UBSG_1,021). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
877 erschien &amp;quot;Chembiz&amp;quot; in einer Schenkungsurkunde König Karls III. an seine Getreue Berethaida (Quelle: MGH DDKIII, 2). Im späteren Mittelalter war nach dem Kloster Sankt Gallen auch das Basler Sankt-Alban-Kloster im Ort begütert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kembs wurde von den spätmittelalterlichen Heimsuchungen der Region nicht verschont, etwa den Überfällen durch die marodierenden Söldnertruppen der &amp;#039;&amp;#039;Wilden Engländer,&amp;#039;&amp;#039; die während des [[Hundertjähriger Krieg|Hundertjährigen Krieges]] zeitweise unbeschäftigt waren, und der &amp;#039;&amp;#039;[[Armagnaken]]&amp;#039;&amp;#039;, die von den Habsburgern im Kampf gegen die Eidgenossen ins Land gerufen wurden. Auch im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf verwüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kembs gehörte bis zum Westfälischen Frieden 1648 zu [[Vorderösterreich]] und kam dann mit dem ganzen habsburgischen Besitz im Elsass an die französische Krone. Von 1871 bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] gehörte Kembs als Teil des [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Reichslandes Elsaß-Lothringen]] zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] ([[Kreis Mülhausen]], [[Bezirk Oberelsaß]]) und hieß &amp;#039;&amp;#039;Großkems&amp;#039;&amp;#039;. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden die Einwohner im September 1939 in den Südwesten Frankreichs evakuiert (Département &amp;#039;&amp;#039;[[Landes de Gascogne|Landes]]&amp;#039;&amp;#039;). Nach dem Waffenstillstand im Juni 1940 war eine Rückkehr in das von den Deutschen besetzte Elsass möglich. Der Ort erlitt schwere Kriegsschäden. Kembs wurde zum Ende des Zweiten Weltkriegs am 9. Februar 1945 durch Truppen der französischen 1. Armee unter General [[Jean de Lattre de Tassigny|de Lattre de Tassigny]] von der Naziherrschaft befreit. Dies geschah im Zuge der Endoffensive der Alliierten gegen den von den Deutschen noch immer hartnäckig verteidigten [[Brückenkopf Elsass]] (poche de Colmar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1680 war Kembs Poststation.1830 wurden Teile der aufgelösten Gemeinde Neuweg (Schäferhof, Löchle und Richardshäuser) eingemeindet. Diese Weiler gehen auf unter Ludwig XIV. angelegte Feldschanzen und Wachtposten zurück. Im selben Jahr konnte der Hüninger Kanal eröffnet werden. 1932 war das Wasserkraftwerk fertiggestellt. Es wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und 1946 bis 1949 wieder hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 1910&lt;br /&gt;
! 1962&lt;br /&gt;
! 1968&lt;br /&gt;
! 1975&lt;br /&gt;
! 1982&lt;br /&gt;
! 1990&lt;br /&gt;
! 1999&lt;br /&gt;
! 2006&lt;br /&gt;
! 2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1116&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/muelhausen.htm |titel=Kreis Mülhausen |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |werk=gemeindeverzeichnis.de |hrsg=Uli Schubert |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230120185204if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/muelhausen.htm |archiv-datum=2023-01-20 |abruf=2026-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1702 || 2009 || 2211 || 2575 || 3016 || 3739 || 4210 || 5376&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Die Johannes dem Täufer geweihte, einst vom Friedhof umgebene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1786 fertiggestellt. Ein erstes Gotteshaus erscheint in den Urkunden bereits im 12. Jahrhundert. Spätbarocke Innenausstattung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche Mariä Mutterschaft (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;N.D.-de-la-maternité&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ersetzt eine Ende des 19. Jahrhunderts erbaute und bei der Errichtung eines Gefallenendenkmals 1974 abgebrochene Kapelle. Mit dem Neubau wurde 1939 begonnen. Nach dem Krieg erfolgte die Fertigstellung 1957, die Weihe 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schleusenanlage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei der Abzweigung des hier verbreiterten  Rhein-Rhône-Kanals vom Rheinseitenkanal (Grand Canal d&amp;#039; Alsace): Die 1960 errichteten Gebäude stammen von Le Corbusier und Le Jeanneret. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserkraftwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Usine hydroélectrique) und die Schleuse (Écluse) wurden zwischen 1928 und 1932 errichtet. Es ist das erste französisch-deutsche Kraftwerk am Rhein. Das Stauwehr (Barrage) von Kembs reguliert die Wasserzufuhr vom Rhein zum Grand Canal d’ Alsace.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mairie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Ambitionierte moderne Architektur.   &amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Loechlé, Église Notre-Dame-de-la-Maternité.jpg|Kirche Notre-Dame-de-la-Maternité im Ortsteil Loechlé&lt;br /&gt;
 Kembs, Mairie.jpg|Ehemalige Mairie (bis 2014)&lt;br /&gt;
 Kembs usine hydro-électrique.jpg|Wasserkraftwerk Kembs&lt;br /&gt;
 Kembs, Château d&amp;#039;Eau.jpg|Wasserturm Kembs&lt;br /&gt;
 Loechlé, Château d&amp;#039;eau.jpg|Wasserturm im Ortsteil Loechlé&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansässige Unternehmen ==&lt;br /&gt;
In Kembs besteht seit über 50 Jahren das international tätige Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Barrisol&amp;#039;&amp;#039;. Gegründet 1967 durch Fernand Scherrer vertreibt es [[Polyvinylchlorid|PVC]]-Folien für &amp;#039;&amp;#039;Spanndecken&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://barrisol.com/ Barrisol PVC-Spanndecken]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 1124–1127.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Monuments historiques in Kembs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Mulhouse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4405393-9|VIAF=244268870}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kembs| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Oberrhein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Exa</name></author>
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