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	<title>Kelze - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-08T20:45:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Hofgeismar&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/27/53/N &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 9/22/17/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 199 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 4.24&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 304&amp;lt;!-- leider nur Haupt- und Nebensitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2024-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1971-02-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 34369&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 05671&lt;br /&gt;
| Bild                  = Kelze 2020-01-31 a.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Kelze von Nordwesten (2020)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kelze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemals selbständige Gemeinde im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Landkreis Kassel]]. Seit der hessischen Gebietsreform Anfang der 1970er Jahre ist Kelze ein [[Stadtteil]] von [[Hofgeismar]]. Der als [[Hugenotten]]dorf gegründete Ort ist in der Region für seinen [[Aschermittwoch]]s[[karneval]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Kelze war ein bereits im 9. Jahrhundert ein besiedelter Ort, der zu Teilen im Besitz des [[Kloster Corvey|Klosters Corvey]] war. Er wurde seit dem 12. Jahrhundert meist in Oberkelze und Niederkelze unterschieden. Niederkelze befand sich unmittelbar nördlich des obersten Kelzer Teiches, Oberkelze dort, wo um 1700 der Ort Kelze wieder neu besiedelt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LagisM&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS |ref= |DB=OL|ID=2078  |titel=Kelze, Landkreis Kassel |datum=2022-11-07 |abruf=2024-02-05 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1146 bestätigte der [[Bistum Mainz|Mainzer]] [[Erzbischof]] [[Heinrich I. von Mainz|Heinrich I.]] eine [[Schenkung]] seines Vorgängers [[Adalbert I. von Saarbrücken|Adalbert I.]] über zwei [[Hufe]]n Land in Oberkelze und eine in Niederkelze an die Nonnen des [[Kloster Lippoldsberg|Klosters Lippoldsberg]]. Dem Kloster gelang es in der Folgezeit, seinen dortigen Besitz zu vermehren, der um 1380 sieben Hufen betrug. 1244 befreite der Mainzer Erzbischof [[Siegfried I. (Mainz)|Siegfried]] die in seiner Diözese liegenden und von der Mainzer Kirche abhängigen Besitzungen und Güter (&amp;#039;&amp;#039;possessiones et bona&amp;#039;&amp;#039;) des [[Kloster Hardehausen|Klosters Hardehausen]], u.&amp;amp;nbsp;a. in Kelze, von allen Diensten und Abgaben. Nach den klösterlichen Einkünfteverzeichnissen von 1370 und 1376 besaß Hardehausen fünf Hufen und zwei Hofstätten in Kelze bzw. Oberkelze, die verpachtet waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LagisM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kelze fiel im 14. Jahrhundert [[Wüstung|wüst]]. 1536 verpfändeten die Lippoldsberger Nonnen ihre Einkünfte aus Niederkelze an den Bürgermeister von Hofgeismar. Mit der Auflösung des Klosters im Zuge der [[Reformation]] fielen die geistlichen Güter an die [[Landgrafschaft Hessen]]. 1543 berichteten die [[Canstein (Adelsgeschlecht)|von Kanstein]], die [[Wolff von Gudenberg]], die [[Pappenheim (Adelsgeschlecht)|von Pappenheim]] u.&amp;amp;nbsp;a., dass sie Güter in der [[Feldmark]] Niederkelze von verschiedenen Herren zu [[Lehnswesen|Lehen]] erhalten und [[Meier|vermeiert]] hatten. Im Jahre 1583 wurden Nieder- und Oberkelze mit anderen Orten als „Wüstung zum [[Schöneberg (Hofgeismar)|Schonberg]]“ gehörig bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LagisM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansiedlung von Hugenotten und Waldensern ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kelze-Kirche.jpg|mini|hochkant|Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
Landgraf [[Karl (Hessen-Kassel)|Carl]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] ließ gegen Ende des 17. Jahrhunderts unter anderem in der Umgebung der Stadt [[Hofgeismar]] französische Glaubensflüchtlinge, sogenannte ([[Hugenotten]]), ansiedeln, die nach dem [[Edikt von Fontainebleau]] und der Aufhebung der Religionsfreiheit in [[Frankreich]] im Jahre 1685 ihre Heimat verloren hatten. Ebenso fanden dort Hugenotten und [[Waldenser]], letztere mehrheitlich aus [[Orpierre]] stammend, eine neue Heimat, die 1698 auf Befehl [[Ludwig XIV.|Ludwigs XIV.]] aus Frankreich vertrieben worden waren. Das heutige Dorf Kelze entstand im Anschluss an diese zweite Ausweisung von Glaubensflüchtlingen aus Frankreich ab dem Jahre 1699 an der Stelle des [[Wüstung|wüst gefallenen]] Dorfes Oberkelze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelische Kirche des in Kreuzform angelegten Ortes Kelze wurde in Fachwerk errichtet und im Jahre 1709 eingeweiht.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hofgeismar-David Clemént.JPG|mini|hochkant|David Clément]]&lt;br /&gt;
Die seelsorgerische Betreuung der Gemeinde erfolgte in den Anfangsjahren durch Pfarrer David Clément bis zu dessen Tod am 29. Januar 1725. Clément war bereits seit 1686 Pfarrer der französisch-reformierten Gemeinde an der [[Neustädter Kirche (Hofgeismar)|Neustädter Kirche]] in Hofgeismar. An sein Wirken erinnern eine Gedenktafel an der Neustädter Kirche sowie eine unweit der Kirche errichtete Statue. Seine Eintragungen im Kirchenbuch der Gemeinde in den Jahren 1686 bis 1725 geben Auskunft über die Amtshandlungen in der französisch-reformierten Gemeinde in Hofgeismar, später aber auch in [[Carlsdorf]], Kelze und [[Schöneberg (Hofgeismar)|Schöneberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Volkszählung im Jahre 1779 wurden in Kelze 131 Personen in 36 Haushalten erfasst, davon noch 22 rein französische Haushalte und weitere acht Haushalte, in denen ein Ehepartner französischer Abstammung war. Durch die damals hohe Kindersterblichkeit hatte sich die Zahl der Einwohner seit der Neugründung des Ortes kaum verändert. Die Dorfbevölkerung war 1779 in der Landwirtschaft tätig; bei einigen Bewohnern wurden Nebenberufe erfasst, darunter zwei Strumpfwirker, ein Schuhmacher und ein Weber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Karneval am Aschermittwoch und das Mayence-Fest am ersten Maisonntag erinnern bis heute an die Volksbräuche der ursprünglich französischen Bewohner, die ab 1699 in Kelze eine neue Heimat gefunden hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Hugenotten|Waldenser}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Bereits zur [[Reichstagswahl 1920]] wählten die Kelzer Bürger konservative und extrem rechtsgerichtete Parteien.&amp;lt;ref&amp;gt;Th. Klein: &amp;#039;&amp;#039;„Die Hessen als Reichstagswähler: Tabellenwerk zur politischen Landesgeschichte 1867–1933“&amp;#039;&amp;#039;, Zweiter Band, Erster Teilband, Marburg 1992 (Veröffentlichung der Historischen Kommission für Hessen, 51), S. 529–565&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Reichstagswahl Dezember 1924|Reichstagswahl vom 7. Dezember 1924]] erreichte eine [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Gruppierung 16,8 % der Wählerstimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Handschriftliche Zusammenstellung der Ergebnisse der Reichstagswahl vom 7. Dezember 1924 (StAM, Bestand 180 LA Hofgeismar Nr. 3520)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofgeismarer Zeitung, 58. Jg., Nr. 288, 8. Dezember 1924.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den [[Reichstagswahl 1930|Reichstagswahlen 1930]] erzielte die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] in Kelze 45,6 % der Stimmen und wurde damit stärkste Partei. Die NSDAP löste damit im Ort die [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] als dominierende Kraft ab, die bei den Reichstagswahlen 1920–1928 noch Ergebnisse von 60,2 % bis 83,3 % erreicht hatte. Bei den Reichstagswahlen 1932 steigerte die NSDAP ihr Ergebnis auf 93,2 % ([[Reichstagswahl Juli 1932|1932, I]]), 82,7 % ([[Reichstagswahl November 1932|1932, II]]). Bei der Stichwahl zum [[Reichspräsidentenwahl 1932|Reichspräsidenten 1932]], bei der [[Paul von Hindenburg|Hindenburg]] siegte, erreichte [[Adolf Hitler]] in Kelze 94,0 % der Stimmen (Landkreis Hofgeismar 51,1 %, Deutschland 36,7 %). Bei dem vom republikfeindlichen [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]] initiierten [[Volksentscheid zur Auflösung des preußischen Landtages|Volksentscheid]] am 9. August 1931 stimmten 87,1 % von 148 Wahlberechtigten für die Auflösung des preußischen Landtages. Bereits im Jahre 1931 wurde aus Kelze von antidemokratischen und republikfeindlichen Gewalttaten gegen republiktreue Einwohner berichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht des Kreisschulrats Vecherer an den Regierungspräsidenten vom 18. Juni 1931 (StAM, Bestand 165 Nr. 7010)&amp;lt;/ref&amp;gt; Als den Nationalsozialismus besonders unterstützend wurde in dieser Zeit die Kelzer Gastwirtsfamilie und Inhaber eines Geschäfts &amp;#039;&amp;#039;Jean Bonnet&amp;#039;&amp;#039; geschildert.&amp;lt;ref&amp;gt;Abschrift des Berichtes des Oberlandjägers Trochim an den Oberstaatsanwalt vom 15. Juni 1931 (StAM, Bestand 165 Nr. 7010).&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Zeit der [[Weimarer Republik]] und des [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialismus]] wird Kelze allgemein als eine Hochburg des Nationalsozialismus eingeschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;„Ein Republikaner auf Vorposten“. Die politischen Auseinandersetzungen im Landkreis Hofgeismar am Ende der Weimarer Republik. Dargestellt an einem Vorfall in der Gemeinde Kelze&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 100 (1995), S. 235–250.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessische Gebietsreform (1970–1977) ===&lt;br /&gt;
Zum 1. Februar 1971 wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Kelze im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] auf freiwilliger Basis in die Stadt Hofgeismar [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |nr=6 |jahr=1971 |datum=1971-01-20 |seite=16 |seiten=248 |fundstelle=Abs. 11 |kbytes=6200}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=398}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Kelze, wie für alle durch die Gebietsreform nach Hofgeismar eingegliederten Gemeinden, wurde ein [[Ortsbezirk]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.hofgeismar.de/rathaus/ortsrecht/01-hauptsatzung-inkl.-nachtraege.pdf?cid=bqy |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;4|werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Hofgeismar |format=PDF;&amp;amp;nbsp;22&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2020-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten, denen Kelze angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ab 1699: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], [[Amt Hofgeismar]]&lt;br /&gt;
* ab 1806: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Hofgeismar&lt;br /&gt;
* 1807–1813: [[Königreich Westphalen]], [[Departement  der Fulda]], [[Distrikt Kassel]], [[Kanton Hofgeismar]]&lt;br /&gt;
* ab 1815: [[Kurfürstentum Hessen]], Amt Hofgeismar&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821: Kurfürstentum Hessen, [[Provinz Niederhessen]], [[Kreis Hofgeismar]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend&amp;#039;&amp;#039;, Anlage: &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August, S. 223–224. ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510384?page=223 &amp;#039;&amp;#039;kurhess&amp;#039;&amp;#039; GS 1821])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung von Justiz ([[Amtsgericht Hofgeismar|Justizamt Hofgeismar]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Kassel]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Hofgeismar&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]], [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], Kreis Hofgeismar&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Hofgeismar&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Hofgeismar&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], Landkreis Hofgeismar&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], [[Landkreis Hofgeismar]]&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], [[Landkreis Hofgeismar]]&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hofgeismar&lt;br /&gt;
* ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hofgeismar, Stadt Hofgeismar&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, [[Landkreis Kassel]], Stadt Hofgeismar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Kelze 258 Einwohner. Darunter waren 12 (4,7 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 42 Einwohner unter 18 Jahren, 117 zwischen 18 und 49, 57 zwischen 50 und 42 und 36 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 108 Haushalten. Davon waren 30 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 27 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 30 Paare mit Kindern, sowie 15 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 6 [[Wohngemeinschaft]]en. In 15 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 75 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Kelze|width=450|float=none|maxEinwohner=430&lt;br /&gt;
|231|257|237|239|236|240|242|245|252|237|226|219|221|240|434|421|329|302|290&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,266)(1980,-1)(1990,272)(2000,304)(2005,302)(2010,288)(2011,258)(2015,262)(2020,272)&lt;br /&gt;
|quelle=bis 1970:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; nach 1970: Stadt Hofgeismar&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hofgeismar.de/rathaus/haushaltsplan/2-vorbericht-teil-ii.pdf?cid=432#page=8 |titel=Haushalt 2020. Vorbericht Teil II. |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Hofgeismar |seiten=E6 |format=PDF |abruf=2020-09 |archiv-datum=2021-04-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210417044215/https://www.hofgeismar.de/rathaus/haushaltsplan/2-vorbericht-teil-ii.pdf?cid=432#page=8 |offline=ja |archiv-bot=2025-11-10 04:34:56 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2020&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 252 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 100 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 251 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 83,11 %), 34 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 11,26 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ortsbeirat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Stadtteil Kelze besteht ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]]. Er umfasst das Gebiet der ehemaligen Gemeinde Kelze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 63,51 %. Alle Kandidaten gehörten der „Wählergemeinschaft Kelze“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-03-14/06633013/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_366_Ortsbezirk_Kelze.html |titel=Ergebnis der Ortsbeiratswahlen 2021 in Kelze |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Hofgeismar |abruf=2023-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Franziska Köbeler zur Ortsvorsteherin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rim.ekom21.de/hofgeismar/gremien/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZZmWMYa1iV_gotaGJ1mxftY |titel=Ortsbeirat Kelze |werk=Ratsinformationsinformationssystem |hrsg=Stadt Hofgeismar |abruf=2023-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partnerschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{FRA|#}} Seit 1984 besteht eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde [[Maringues]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturdenkmäler ==&lt;br /&gt;
Zu den unter Denkmalschutz stehenden Kulturdenkmälern des Ortes steht die [[Gesamtanlage Kelze]]. Weiteres siehe: [[Liste der Kulturdenkmäler in Kelze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenbürger ==&lt;br /&gt;
* 1895 [[Otto von Bismarck]] (1815–1898), Reichskanzler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Auguste Homburg: &amp;#039;&amp;#039;Die französische Kolonie Kelze&amp;#039;&amp;#039;. Hofdruckerei Paul Schulz, Hofgeismar 1941.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Bleibaum]] (Schriftleitung): &amp;#039;&amp;#039;Kreis Hofgeismar&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Heimatbundes für Kurhessen, Waldeck und Oberhessen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3). Oberhessische Presse, Marburg/Lahn 1966, S. 158 ff.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Desel]]: &amp;#039;&amp;#039;Französische Dörfer: 300 Jahre Kelze und Schöneberg&amp;#039;&amp;#039;, Band II: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zuwanderer 1669–1779&amp;#039;&amp;#039;. Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde Kassel 1834, Zweigverein Hofgeismar, Hofgeismar 1999.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116332395 |GND=4532324-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hofgeismar.de/kurz-buendig/ortsteile/kelze/ &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Kelze.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Hofgeismar.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.kelze-online.de | titel=Kelze | titelerg=Ortsgeschichte, Infos | hrsg=Interessengemeinschaft “Unser Dorf” | abruf=2018-07-21 | abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hugenottenmuseum.de/museum/hugenottenorte.php#05 &amp;#039;&amp;#039;Kelze.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt des Hugenottenmuseums in Bad Karlshafen.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=633013070|titel=Kelze, Landkreis Kassel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=633013070|titel=Kelze, Landkreis Kassel|datum=2021-09-30}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2020&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hofgeismar.de/kurz-buendig/zahlen-und-fakten/einwohnerzahlen/ |titel=Zahlen und Fakten. Haupt- und Nebenwohnsitze |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Hofgeismar |abruf=2021-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200906151741/https://www.hofgeismar.de/kurz-buendig/zahlen-und-fakten/einwohnerzahlen/}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Titel=Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag d. Waisenhauses&lt;br /&gt;
 |Ort=Kassel&lt;br /&gt;
 |Datum=1818&lt;br /&gt;
 |Seiten=28 f&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=eYQAAAAAcAAJ|SeitenID=RA2-PA28}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=30 |seiten=26 und 82 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-10 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=30 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.hofgeismar.de/kurz-buendig/zahlen-und-fakten/ |titel=Stadt Hofgeismar – Zahlen und Fakten |sprache=de-DE |abruf=2025-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Hofgeismar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4217016-3|VIAF=235552196}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Kassel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hofgeismar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hugenottenort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1699]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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